Beiträge von Volker_D

    Guck die doch mal einfach Refurbisched Angebote an.

    Wenn die 2,3 oder 4 Jahre alt sind, dann ist da i.d.R. nichts mit nur noch 10%. Das sind i.d.R. ganz deutlich über 50%, weil die Leute u.a. auch einfach verkaufen um sich neue Dinge zu kaufen:

    https://www.alternate.de/Refurbished/Notebooks

    Ja, ~20% ist das, wenn die Kisten so 6 Jahre oder älter sind. Und dann guck dir mal dort die Liefermengen an. Sind oft nur 1 bis 10 Stück vorhanden. Klassenraum einrichten geht dann auch nicht mal eben immer so. Aber wie gesagt: Das Problem haben wir auch gar nicht mehr, weil die Schüler sich das Gerät privat kaufen. Und ob sie sich da jetzt Refurbished kaufen oder neu, dass bleibt denen überlassen. Man muss jedenfalls schon Ahnung haben von Rechnern, ansonsten kauft man sich da ganz schnell unnützen Schrott für teuer Geld.

    Von welchen Unterschieden sprichst du den beim Chromebook? Bei meinem Chromebook habe ich z.B. die Arduino IDE installiert, welche nicht im Store des Chromebooks ist. Trick ist ganz einfach: Die ganz normale Linuxversion nutzen. Die läuft auf dem Chromebook. Also was soll da jetzt beim Chromebook schlechter sein als bei einem "normalen" Linux?


    Und ja, kann schon sein, dass einige Firmen ihre PCs schon nach 2 Jahren komplett abschreiben. Da kann man Glück haben. Die "normalen" Firmen, Unternehmen und Behörden machen es doch lieber so, dass sie, ob jetzt Leasing oder selbst gekauft, die Geräte nicht nach 2 Jahren auf den Müll schmeißen, sondern an Refurbisched Firmen verkaufen. Die Refurbischer bekommen die Geräte also nur selten geschenkt.

    Ja, ist so. Das ist im Leasingpreis mit eingepreist.

    Klar tauschen einige ganz großen Firmen etwa alle 2 bis 4 Jahre aus, aber u.a. auch nur, weil sie wissen, dass ihre Produkte von Leuten wie dir abgekauft werden bzw. das im Preis mit drin ist. Wenn du dann auch einfach austauscht, obwohl die Rechner noch gut sind, dann produziertst du letztendlich den Elektroschrott nach 6 Jahren, obwohl sie noch evtl. 4 oder mehr Jahre hätten durchhalten können.

    Man merkt auch, dass deine Warnung mit (sinngemäß) "ahh... da kommen jetzt ganz viele Rechner, die Windows 11 nicht können, ihr müsst also Linux nutzen" nicht ganz stimmt. Du sagst ja selbst, dass du RefurbischtRechner kaufst, die Windows 11 unterstützen. Also warum dann der Aufruf zu Linux, wenn es doch Windows 11 selbst auf den gebrauchten Möhren läuft.

    Im Grunde dein Einziges Argument ist doch die ganze Zeit: Ich habe kein Bock die Programmierer zu bezahlen und sie Server und Produktpflege sollen auch andere Leute zahlen.

    Nehmen wir mal den Linuxkernel, c und Rust als Grundlage für Linux. Stell dir jetzt mal vor alle Menschen wechseln zu Linux und verlassen die bösen Firmen wie Microsoft, Apple, Amazon, Google, Facebook, ... Nun, guck dir mal an, wer die Entwickler vom Linuxkernel, c und Rust im Moment bezahlt: ~70% der Entwickler werden genau von diesen "bösen" Firmen bezahlt. Leute, die in ihrer Freizeit hobbymäßig daran beteidigt sind machen nur etwa 10% aus. Bildungseinrichtungen unter 5%. Der Rest kommt über Stiftungen und Spenden.

    Insofern hast du immer eine extreme schwarz/weiß Sicht und siehst nicht, dass die Welt etwas kompizierter ist.

    Du kommst mir manchmal so vor, wie die Leute, die jede Woche sich ein neues Paar Schuhe kaufen und stolz sagen, dass sie beim Einkaufen mit 50% Rabatt gekauft haben oder auf dem Flohmarkt eingekauft haben. Nun, wenn die das aber jeden Monat machen, dann sparen die genaugenommen nicht. Sparen tut man erstmal nur dann, wenn man nur dann kauft kauft, wenn das alte sich nicht mehr rentiert oder kaputt ist.

    Und die Einschränkung der Chromebooks ist genau so groß wie die Einschränkung bei Linux. Da tut sich nichts groß. Chromebooks sind nämlich im Grunde nichts anderes als ein Linux.

    Richtig. Ich schreibe immer unter Linux. Ich habe ja hier schon mehrfach geschrieben, dass ich privat fast nur Linux benutze. Ist bei mir immer alles rot Unterstrichen, weil ich die Englische Rechtschreibprüfung an habe (weil ich meistens Englisch schreibe) und ich zu faul zum Umschalten bin; da fallen dann Rechtschreibfehler nicht so schnell auf.

    Das Linux-Muster macht das nicht automatisch. Da sitzen schon letztendlich Menschen hinter, die diese Arbeit anstoßen, welche du übrigens für ihre Arbeit und Serverkosten nicht bezahlen möchtest.

    Auch bei einigen Router kann das bei Bedarf automatisch aktualisiert werden.

    Es gibt extra Firmen, die sich auf soetwas spezialisiert haben. Siehe z.B. https://www.octogate.de/

    Man kann im Router eine Blacklist führen. Das macht nartülich die Schule, aber es gibt eben schon mit vorgefertigten Profilen, sodass man nicht alles wieder von 0 aus einpflegen muss. Also kurz: Viel besser als dafür extra einen Server kaufen zu müssen.

    Nee, du hast nicht geschrieben, dass du Elektrogeräte aufgemost hast. Du hast geschrieben, dass du Refurbish kaufst, also andere Leute das gemacht haben.

    Und, nein, wenn du alte Refurbisht Geräte aufkaust, dann unertsützt du, dass Leute gute Hardware eher verkaufen, weil Leute wie du sie noch abkaufen. Würdest du es nicht kaufen, dann würden die Leute ihre Hardware vermutlich deutlich länger nutzen. Analog auch, wenn diese Leute Leasingverträge haben, weil die dann teuerer wären. Das geht ja nur, weil die Leute wissen, das Leute wie du es dann aufkaufen. Du föderst damit also den Neukauf von Elektrogeräten, weil du es regelmäßig machst. Aber wenn du dann im regelmäßigne Tunus die Geräte austauscht, dann bist du derjenige, der auch Elekroschrott produzierst. Oder lösen sich bei euch die Geräte in Luft auf? Warum nicht so lange nutzen, bis sie nicht mehr gehen statt im Tunus auszutauschen. Wenn wir sehen, dass die Rechner noch 1 Jahr länger halten, dann tauschen wir nicht, sondern lassen erstmal länger laufen. Und das wird im Jahr darauf wieder geprüft. So verhindert man Elektroschrott. Geräte so lange laufen lassen, wie sich das lohnt und nicht im reglmäßigen Tunus tauschen, obwohl das gar nicht nötig wäre.

    Mag sein, dass du das so siehst. Ich vermute aber mal, dass du mit deiner Ansicht zu einer kleinen Minderheit gehörst und das viele ganz anders sehen. Und jetzt eine Blackliste so darzustellen, als wenn andere das nicht hätten, ist schon witzig. Es gibt sogar Router, in denen eine Blacklist "extra für Schulen" schon vorhanden sind. Da braucht man dann nicht noch etxtra einen Server für laufen lassen.

    Hmm... Die Geräte wurden bei euch per Leasing tunusgemäß auswechselt? Wundert mich, dass das von dir kommt. Dann erzeugt ihr also den ganzen Elektroschrott?! Warum nicht die Hardware länger nutzen? Einfach ein Linux drauf und dann rennen die alten Kisten wieder wie Sau. :)

    Und um mal wieder die Lanze für Appstores zu brechen: (Über die Höhe des Beitrags lässt sich mit Sicherheit streiten): Nun, mit dem Geld wird u.a. aber auch das Geld für die Entwicklung von Software, Compiliern, Servern, Programmiern, ... bezahlt. Irgendjemand muss das ja zahlen oder glaubst du, dass wird alles verschenkt? Trump hat schön Fördergelder für mehrere Open Source Projekte gestrichen. Mal gucken wo die eine neue Heimat finden. Für die paar wenigen Linuxnutzer ist das ja noch relativ leicht zu finden. Aber stell dir mal vor plötlzoch würden alle Microsoft, MacOS und Google App Store Nutzer auf "freie" Appstores ausweichen. Ganz abgesehen davon, dass die Server unter der Last zusammen brechen würden, würde die Entwicklung von Software zurückgefahren werden und die zumindest grobe Prüfung von Schadsoftware nicht mehr stattfinden. Gerade auf den "freien" Appservern von Android finden sich ja nicht gerade wenig Schadprogrammen. Google und Apple versuchen die zumindest immer vorher abzufangen bzw. wenn es erst später auffällt, dann später herauszufiltern. Wer macht den diese Arbeit dann bei den Freien Servern für Apps? Kennst du genug freiwillige Leute, die das auf professionellen Niveu unbezahlt machen? Im Moment reicht die Anzahl an Freiwilligen ja noch nichtmal auf den kleinenen bisher vorhandenen freien Servern aus.

    Den Jugendschutz gewährt man da auf verschiedene Arten:

    1. Login ist nur möglich mit dem Schulzugang des Chromebooks, nicht mit deinem privaten Account, den die Schüler auch noch auf dem Chromebook haben. Da können dann u.a. die Apps vorgegeben werden und auch das Netzwerk überwacht werden.

    2. Indem die Router filtern. Das ist also unabhängig vom Betriebssystem. Vollkommen egal, ob Windows, Linux, MacOS, ChromeOS, ... Der Filter setzt da immer ein.

    3. Indem man als Lehrer nicht vorne am Pult einschläft oder immer zum Kopierer läuft.

    (4. Die Schüler können das logischerweise immer irgendwie umgehen. Insbesondere auch bei Linux. Einfach per Bluethooth mit dem Handy Hot Spot verbinden. Ist ja nicht so schwer. Die Frage kannst du dann aber genau so machen, wie du verhinderst, dass die Schüler keine Jigendgefährenden Schriften (Bücher, Bildbände, ... mit in die Schule bringen und seiten davon in Englischbuch packen. Kannst du letztendlich nie verhindern. )

    Was erzählst du da von wischen am Screen und keine 10 Finger? Ja, das kann man machen, aber hier haben alle Schüler eine Tastatur an ihren Chromebooks und ein Teil (habe ich nie genau gezählt, aber gefühlt würde ich mal auf über 10% tippen) haben keinen Touchscreen.

    Du wirst dich wundern, wie viele Firmen Chromebooks benutzen. Kannst dadrauf ja trotzdem Microsoft Office benutzen, wenn du das möchtest.

    Falsch angeht ist witzig. Die Stadt hat 2 Computerraume komplett neu ausgestattet und ich habe weitere Rechner genutzt. Die weiteren Rechner waren halt keine 50 gleichen PCs.

    Das hat wenig mit Grund- und Hauptschulen zu tun. Ich bin ja auch "nur" an einer Realschule.

    An meiner neuen Schule nutzen wir Chromebooks, die gibt es neu für unter 150 € das Stück. Ich selbst nutze ein Schulalltag ein Chromebook, das nur knapp über 250€ gekostet hat. Reicht für die Schule mit ganz wenigen Ausnahmen im WP Unterricht vollkommen aus. Chromebooks haben sich bei uns fast alle Schüler angeschafft und die wenigen Schüler, die sich das nicht angeschafft haben, haben die alten Chromebooks aus den "Medienwagen" bzw. von den Lehrern erhalten.

    Ja, ChromeOS hat seine Vor- und Nachteile. Insgesamt bin ich damit aber in der Schule mehr als zufrieden. Ist jedenfalls deutlich günstiger als selbst Server zu hosten.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ab Herbst plötzlich eine "große" Schwemme kommt. Einige Firmen haben schon längst umgestellt. Viele Firmen können problemlos ihre jetzigen Rechner updaten auf Windows 11, einige Firmen dürften einfach für längeren Support zahlen und wieder andere Firmen nutzen Windows 10 vermutlich einfach noch mindestens 1 Jahr weiter. Bei Privatpersonen dürfte es ähnlich sein. Privatpersonen steigen evtl. auch auf Linux testweise um. Insofern glaube ich nicht an eine "exstreme" Schwemme.

    Die "Schwemme" lohnt sich aber nur dann, wenn man

    a) Mit einem Modell gleich einen ganzen Klassenraum ausrüsten kann. (Ich hatte damals mal Spenden von Rechnern angenommen. Das war damals zumindest ein Alptraum in der Wartung. Die investierte Zeit wird nicht angemessen bezahlt. Neuanschaffung wäre finanziell günstiger.)

    b) Es überhaupt noch Computerräume gibt. Bei uns bin ich zwar noch im "Computerraum", aber der wird nur noch wenig benutzt, weil die Schüler alle ihr eigenes Gerät haben und mitbringen. "Despktop" PC sind daher eh "out", weil jeder sein eigenes Notebook hat.

    Auf der anderen Seite wurde gerade noch mal aktuell gezeigt, wie gut KI durch entdecken von vorher nicht bekannte Beispielen die Mathematik vorran bringen kann:

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    Es zeigt halt sehr schön, wie sich in der Debatte persönliche Einstellungen - die ja durchaus auch inkonsequent sein können - und rechtliche Einschätzungen vermischen. Du findest es seltsam, dass der Bundestag hier erwachsenen Menschen eine Vorgabe macht, machst es aber selber.

    Ah.. Nein. Bitte vollständig lesen. Ich habe schon ganz am Anfnag gesagt, dass ich die Regel vom Bundestag gut finde. Vergleiche mein Post #197. Das mit dem "Ich finde es seltsam" ist mal wieder meine hier so gehassten Methoden bei Diskussionen. Ich habe kein Problem damit mich auch mal im Laufe einer Diskussion auf die genau andere Stelle (und das mit genau den Argumenten, die vorher gegen mich benutzt wurden :) ) zu stellen um in der Diskussion zu zeigen, dass die andere Seite schnell zu Widersprüchen führt bzw. das die Diskussionteilnehmer plötzlich "gezwungen" werden gegen mich und somit gegen sich selbst zu argumentieren.

    Ohne jetzt den nächsten Nebekriegsschauplatz aufmachen zu wollen: Gilt das bei dir auch im Unterricht?
    Mir persönlich sind Zeit und Energie zu schade, bei Oberstufenschülern dahinter her zu sein, dass sie ihre Kappe, ihre Kapuze, ihre Mütze oder was auch immer abnehmen. Es gibt aber Kollegen, die damit ein echtes Problem haben.

    Das hatten wir (die Leute aus dem Forum) hier schon mal in einem anderen Thread länger diskutiert. Da ging die Bandbreite der Teilnehmer von "ist verboten" bis zu "dürfen auch einen Hut mit zwei Getränkedosen dran" tragen.

    Ich verbiete es. Aber es geht mit gar nicht um mich. Ich sehe nur deutlich, dass selbst der Bundestag also problemlos Dinge festlegen kann, auch wenn die Grundrechte durch so ein Verbot/Hausordnung dies scheinbar erstmal nicht hergeben. Insofern denke ich, fühle ich mich da ganz sicher, dass man da auch Respekt von Menschen erwarten darf. Ich habe beim Elternsprechtag auch schon mal Eltern aufgefordert ihr Handy wegzupacken oder ihren Apple AirPod aus dem Ohr zu nehmen. Welches Recht hatte ich da? Kann ich dir auch nicht so schnell den Paragrahpen für geben und habe trotzdem einfach mal diese Anweisung an die Person gegeben, obwohl sie etwa so alt war wie ich. Die mussten zwar nicht nachsitzen bei bei mir, aber ich dabe das Gespräch in dem Moment einfach unterbrochen und nicht weitergeführt, bis sie es weggepackt hatten.

    Er wäre aber schon komisch, wenn ein Bundestag etwas einfach so grundlos verbieten darf. Angeblich müssen die (Persönlichkeits)-rechte doch immer genaustens abgewogen werden und gut begründet werden. Man darf die Leute ja auch nicht grundlos schickanieren. Ansonsten könnet man ja z.B. auch in die Hausordnung schreiben, dass Frauen (oder Männer) nicht in den Bundestag dürfen. Eine erwachene Person sollte schon von alleine Wissen, ab sie eine Mütze tragen darf oder nicht. Evtl. hat er eine Glatze und schämt sich diese zu zeigen; aber ein tragen einer Perücke oder Toupet ist zu anangenhmen. Wenn man die Mütze verbieten darf, darf die Hausordnung auch die Perücke verbieten? Wo ist das die Grenze und mit welcher Begründung? Evtl. hat er darunter auch eine Wunde und möchte den Verband nicht zeigen?

    Sorry, habe gerade noch mal gelesen. Das Fahrrad selbst ist gesetzloch erstmal daruch nicht versichert. Wenn ihr das an der Grundschule habt, dann hat bei euch die Stadt offenbar freiwillig eine Zusatzversicherung abgeschlossen.

    Mir geht es aber um den Unfall. Ist der versichert.

    Beispiel: 10er Einkehrtage. 18-Jähriger Schüler mietet sich ein Auto und fährt eben nach Hause. Ist logischerweise nicht der sinn von Einkehrtagen, aber der Text gibt es ja erstmal her. Es ist ein direkter Weg von einer Schulveranstaltunh nach Hause. Müsste versichert werden. Ich würde aber mal tippen, dass evtl. im Kleingedruckten ausgeschlossen ist.

    Die spannede Frage ist doch dann, wie das mit der Schulwegversicherung ist. Schließlich sind Schüler auf dem Weg von und zur Schule versichert. Auch bei Schulveranstaltungen. Wenn die sich also ein Auto mieten und dann "von und zur" Schulveranstaltung fahren, weil sie zwischendurch "Freizeit" hatten, dann ist das doch ein erhöhtes Risiko, welches auch rechtlich abgedeckt sein müsste. Frage ist also: Ist dieser Fall rechtlich abgedeckt?

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