Dann skizziere ich das hier auch nur an, Basis sind dabei selbst durchgeführte Fahrten aus der Praxis und keine reinen theoretischen Überlegungen.
Mir ist durchaus bewusst, dass die folgenden Rahmenbedingungen
gerade nicht typischerweise bei Fahrten anzutreffen sind. Letztlich
ist es ja aber auch so, dass man selbst die Fahrt (mit) gestaltet und
beantragt...oder dies eben lässt und darauf hinweist (als Beamter
sogar muss), wenn sie den rechtlichen Regelungen widerspricht.
Als geeignete Bausteine zur Balancierung von Arbeits- und Ruhezeiten haben sich u.a. erwiesen:
-> Fahrtziele mit einfachen Aufsichtsverhältnissen
-> Zusammenlegen von Gruppen (nicht nur 1 Klasse), dann auch mehr Lehrkräfte dabei
-> Absprachen von Bereitschaftszeiten mit dieser höheren Anzahl von Lehrkräften
-> Einbau von Freizeiten, in denen die Gruppen nicht beaufsichtigt werden müssen (einfacher mit höheren Jahrgängen)
-> konsequenter Dienstschluss (nur noch Rufbereitschaft ab späterem Abend), ggf. ergänzt mit rotierendem Bereitschaftsdienst in den Randbereichen der Nacht
-> individuelle Speisezeiten ohne notwendige direkte Beaufsichtigung
-> Unterstützung durch pädagogisches Personal vor Ort
usw.
Wie gesagt: Wenn es da (auch von anderen) noch Interesse gibt, mehr ins Detail zu gehen, können wir das gerne auslagern und dort einen Blick auf die rechtlichen Grundlagen zu Arbeits- und Ruhezeiten bei Dienstreisen und konkrete Ausgestaltungen von Fahrten werfen.