Beiträge von goeba

    mit einer günstigen Gitarre für 40-50€ probieren

    In dieser Preisklasse riskierst du, dass die Gitarre schlecht spielbar ist und man mehr Frust hat als nötig. Daher habe ich eine Gitarre der 300€ Klasse vorgeschlagen. Gitarren sind per se keine teuren Instrumente, man bekommt für 300€ ein gutes und für 1000€ schon oft ein sehr gutes Instrument. Das ist bei Klavieren oder Geigen oder, sagen wir, Oboen was anderes. Mein Flügel hat 8000€ gekostet und war damit ein absolutes Schnäppchen (gebrauchtes Instrument + Überholung durch Fachmann). Meine Gitarre für's Studium hat damals, glaube ich, 1500 DM gekostet, die spiele ich immer noch. Die billige Anfängergitarre, die mir meine Schwiegermutter geschenkt hat, nehme ich aber auch noch auf Klassenfahrten mit, auch darauf kann man spielen (klingt aber erehblich schlechter als meine richtige Gitarre).

    Ich wiederhole es nochmal: Da Catania ja bereits im Fachgeschäft war und es dort weder Auswahl noch vernünftige Beratung gab, würde ich tatsächlich bei Thomann kaufen. Das ist immerhin ein Fachgeschäft, auch mit eigener Werkstatt und jeder Menge Angestellter, also ganz was anderes, als irgend eine Chinagitarre bei Amazon zu kaufen.


    Den Hauptunterschied im Klang dürfte es wohl machen, endlich mal anzufangen und zu üben.

    Ich würde, nachdem du ja schon viel probiert hast, tatsächlich im Internet kaufen, z.B. die hier:


    https://www.thomann.de/de/cordoba_dolce.htm


    Und zum Seitenthema "Daumen": Daumen oben macht man bei Western- und E-Gitarren, die beide einen deutlich schmaleren, gewölbten (!) Hals haben. Bei der Westerngitarre v.a., um auf der Basssaite Töne greifen oder dämpfen zu können, bei der E-Gitarre auch, um eine Gegenkraft beim Bending und Vibrato zu haben.


    Bei der klass. Gitarre mit Nylonsaiten macht man das Vibrato ganz anders, und BEndings sind unmöglich (wg. der Nylonsaiten), dafür kann man in der klassischen Haltung sehr viel weiter greifen. z.B. hier:

    (Video direkt bei 0:30 pausieren, eigentlich hatte ich das auch so eingebunden ?!?), das ist E-Dur mit Gis im Bass, mit Daumen oben garantiert nicht spielbar.


    Selbst auf der E-Gitarre setzt man für schnelle Läufe den Daumen nach unten und greift für's nächste Bending dann um, man kann also wirklich nicht verallgemeinernd sagen, dass irgendwas davon "besser" ist.


    Ich würde, angesichts der Zielvorstellungen, eine klass. Gitarre nehmen.

    Hi,

    ich hab mal nachgemessen, meine klass. Gitarre hat 52 mm Sattelbreite. Korrekt ist: "früher" ist man in den Laden gegangen und hat sich eine Gitarre ausgesucht (ich hatte da Glück, in einer Stadt mit einem sehr guten Gitarrenladen zu wohnen, habe die Gitarre zusammen mit meinem Lehrer ausgesucht).

    Da ich 1,8 m groß bin und lange Finger habe (zusätzlich durch Klavierspielen gestählt) könnte ich mir schon vorstellen, dass du mit einer 7/8 Gitarre und etwas geringerer Sattelbreite besser dran wärst.

    Sehr viel mehr Unterschied macht aber, wie man die Gitarre hält. In der klassischen Haltung

    https://www.meyer-gitarre.de/img/gtha/gtha77.jpg

    ist das Handgelenk gerade und die Finger können sich sehr viel leichter auseinander spreizen.

    In der Westerngitarren-Lagerfeuer-Haltung

    https://www.meyer-gitarre.de/img/gtha/gtha16.jpg

    haben die Finger deutlich weniger Bewegungsspielraum (dafür, auch im Bild zu sehen, kann man den Daumen dazunehmen, wichtig für Westergitarre + E-Gitarre, unüblich bei der klassischen Gitarre).

    Insofern denke ich, dass du mit etwas Übung auch mit der 1/1 Gitarre klarkommen würdest.


    Eine geringere Sattelbreite macht das Spielen "richtiger" klassischer Stücke (Bach Lautensuite und sowas) schwieriger, weil man leichter aus Versehen an die falsche Saite dranstößt, für reines Akkordspiel ist die geringere Sattelbreite kein Problem.

    Viel Spaß beim Gitarrespielen!


    Edit: Einkaufsliste würde ich noch ein Fußbänkchen ergänzen. Notenständer hast du?

    Hier ein Artikel, der auch den Vergleich zur Masernimpfung zieht:

    https://www.zdf.de/nachrichten…licht-rechtslage-100.html


    Bei Masern gibt's ein Bußgeld, wenn du nicht geimpft bist, wie oben bereits vermutet.

    Interessant ist aber der letzte Abschnitt:

    Zitat

    Was heißt das für die Corona-Impfung?


    Eine Impfpflicht auch für eine bestimmte Berufsgruppe - wie Erzieher*innen - ist nicht ohne weiteres möglich. Eine gesetzliche Impfpflicht kann das Bundesgesundheitsministerium als Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates erlassen.


    Daneben gibt es eine Art indirekte Impfpflicht: Der Arbeitgeber kann in bestimmten Fällen von seinen Angestellten verlangen, dass sie sich impfen lassen. Das betrifft vor allem Arbeitsplätze in Krankenhäusern oder Arztpraxen, in denen zum Schutz der Patient*innen die erforderlichen medizinischen Maßnahmen getroffen werden müssen. Wenn der Arbeitnehmer aber einer Impfung widerspricht, muss der Dienstherr vorrangig einen anderweitigen Einsatzbereich finden. Das betrifft bislang aber nicht die Arbeit in Schulen und Kitas.

    Man könnte also ungeimpfte Lehrer zum Homeoffice zwingen. Ich würde meinen, dass die dann die Korrekturen der anderen LuL machen müssen (ok, dafür wären es vermutlich zu wenige ungeimpfte LuL).

    Wenn das bei SuS ab 12 auch so ginge, müssten die halt Homeschooling machen. Was ein Problem ist (mehr Arbeit für die KuK, benachteiligte Kinder, die ggf. nichts dafür können, dass die Eltern die Impfung verweigern).


    Insgesamt: Ich finde das alles schwierig, nur ein konsequentes Impfen aller, für die die Impfung zugelassen ist, hätte uns einen halbwegs erträglichen Winter bescheren können.

    Das ist sehr traurig für open source software

    Das Problem bei IOS ist halt, dass du im Apple-Store nur Software veröffentlichen kannst, wenn du am Developer - Programm teilnimmst, und das kostet eine jährliche Gebühr (ich glaube, es waren mal 100$ oder so).

    Das heißt: Es kostet dich selbst auf jeden Fall Geld, da bietet es sich nicht so an, dort freie kostenlose Software zu veröffentlichen.

    Ich fände es schön (nicht nur hier, sondern zum Beispiel auch in meinem Kollegium), wenn alle Beteiligten sich klar machen würden, dass man aus sehr verschiedenen Blickwinkeln auf das Thema Digitalisierung schauen kann. Es kann sich dabei lohnen, zu versuchen, auch mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen.


    Eine Kolleg:in von mir formulierte mal als Grundannahme, dass die technischen Geräte möglichst einfach zu bedienen sein sollen.

    Schon das sehe ich anders: Klar, wenn das digitale Gerät bloßes Hilfsmittel ist in einem ansonsten schon bestehenden Unterrichtskonzept (Beispiel: Eine Theaterszene filmen im Deutschunterricht), klingt das erst mal logisch.


    Ist hingegen das Ziel der Erwerb einer Bedienkompetenz komplexer Software (wie sie etwa in Uni und Beruf verwendet wird, hier häufig genanntes Beispiel ist eine komplexe Tabellenkalkulation wie Excel), so kann das unter der Prämisse der einfachen Bedienbarkeit nicht erreicht werden. Da muss man dann eben auch Software verwenden, die eine gewisse Einarbeitung erfordert.


    Weitere Grundannahme: Die Technik muss einfach funktionieren. Ich gelte in meinem Kollegium als technisch sehr kompetent, ich kann sehr schnell sehr viele Probleme lösen. Das habe ich aber nicht gelernt, weil Technik immer funktioniert, sondern eben weil sie auch manchmal nicht funktioniert. Insbesondere beim Einsatz von Linux, das zwar mittlerweile auch meist einfach funktioniert, was aber früher nicht der Fall war, habe ich eigentlich das Allermeiste über Technik gelernt. Und, was viele meiner Kolleg:innen nicht wissen: Nein, im Informatikstudium lernt man das nicht.


    Um also technischen Hintergrund verstehen zu können, braucht man ein möglichst offenes System, das die Technik nicht vorm Nutzer versteckt.


    Auch angesprochen wurde hier der Aspekt des Datenschutzes. Klar, man kann alles Mögliche einstellen, aber Linux ist das einzige System mit "Privacy per default".


    Insofern glaube ich, dass die verschiedenen Lösungen entstehen, weil man mit verschiedenen Zielen und Vorkenntnissen da ran geht. Aber nicht immer ist die einfachste Lösung die langfristig beste.

    Ich glaube, diesen Workaround haben schon so Einige für sich entdeckt.

    Beim Einscannen braucht man das weiße Blatt i.d.R. nicht, da der Scanner innen ja ohnehin weiß ist. Aber mit diesem Workaround kann man die Folie auch unter eine Dokumentenkamera - Dokumentenkameraähnliche Installation - legen!

    (nicht das ich das machen würde, seit 15 Jahren keine Folie mehr kopiert und stolz darauf)

    Hier gehen ja die Schulformen wild durcheinander. Wegen mir brauchen digitale Medien an der Grundschule keine große Rolle zu spielen, sage ich als Vater ohne eigene Expertise als Grundschullehrer. Auf keinen Fall (persönliche, unprofessionelle Meinung) brauchen die SuS hier ein eigenes Endgerät.


    Und an der weiterführenden Schule sehe ich dann nicht so den Sinn darin, ein Gerät (IPad ) zu verwenden, das sich nahezu genauso bedienen lässt wie ein Handy, was die SuS ja ohnehin können (im Übermaß). Da lernt man mit einem komplexeren Gerät (Windows, Linux, auch ein "richtiger" Mac wäre da geeignet, aber i.d.R. zu teuer) mehr.

    Aber ich habe auch noch lustige Digitalisierungs-Anekdoten.


    An unserer Schule wurde vor 2 Jahren das Netzwerk neu gemacht, Glasfaser-Backbone, Gigabit-Kupfer von dort in alle Räume. WLAN zentral administriert, leistungsfähig, schnell.


    Dafür aber die Präsentationstechnik total veraltet, teilw. 20 Jahre alte Beamer.


    Jetzt ratet, wofür der Schulträger die Digitalpaktgelder ausgibt ...

    zwangsläufig bei Windows hängen geblieben

    Linux läuft auch gut auf Convertibles (halt ohne MS Office). Das "Convertible" von Apple ist das IPad Pro. Zusammen mit dem Magic Keyboard kannst du damit alles Mögliche machen, aber brauchst natürlich zu Hause trotzdem noch einen "richtigen" Mac. Warum sollte man ein Gerät für alles anbieten, wenn die Kunden auch gerne mehrere Geräte kaufen?

    Man kann nicht mit nur einem Gerät der Klasse einen Lehrfilm zeigen

    Doch, das kann man, habe ich schon sehr oft gemacht. Allerdings gehen wir über HDMI Kabel, dann erweitere ich einfach den Desktop, zeige am Beamer den Film, und kann auf dem Notebookbildschirm machen, was ich will.


    Ich habe ein Convertible mit Stift. Das ist, zugegeben, nicht so sehr geeignet, um damit ständig rumzulaufen, deswegen steht es i.d.R. am Lehrerpult. Und tatsächlich, wenn ich physisch was verdeutlichen Will (Arme, Hände und so), dann stehe ich recht häufig auf. Da ich zum Glück noch recht fit bin und sowieso 5000 mal schneller schreibe als die SuS, ist das bisher kein Problem.


    Als Dokucam nehme ich mein Handy, Bilder, die ich mache, teile ich per Nextcloud, die sind dann ohne weiteres Zutun (direkt als Laufwerk eingebunden) auf meinem Notebook. Eine Liveübertragung brauche ich eher nicht (habe keine Naturwissenschaft).


    Meiner Meinung nach ist ein Convertible mit Stift und Tastatur der mit weitem Abstand beste Kompromiss, den man haben kann, insbesondere dann, wenn man noch ein Handy in der Tasche hat und eine vernünftige Plattform zum Datenaustausch (bei uns, wie gesagt, Nextcloud).

    Dokumentenkameras und Halterungen für IPads oder Handys sind Übergangslösungen.


    Wenn alle Schüler:innen dig. Endgeräte haben und alle LuL auch, dann wird es nicht mehr nötig sein, irgendwelche Zettel abzufotografieren und da was reinzuschreiben (hoffe ich doch).


    Naturwiss. Experimente sind da tatsächlich eine Ausnahme, da kann man tolle Sachen machen mit Handys (die dafür ausdrücklich besser geeignet sind als Tablets), in den NaWi-Sammlungen wäre also eine Ausstattung mit entspr. Stativen sinnvoll.


    Da ich dig. Endgeräte als Informatiklehrer nicht nur als Medium, sondern auch als Unterrichtsgegenstand betrachte, bevorzuge ich offene Lösungen, wo man hinter die Kulissen schauen kann. Möchte man hingegen von der Technik möglichst wenig zu sehen bekommen, kommt man eben auf Blackbox-Lösungen wie IPads.

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