Beiträge von goeba

    Zu den vor ein paar Posts erwähnten Problemen mit IPads:


    - mit IPad / IPhone MUSS man Safari nehmen (möglichst aktuell, Uralt-Pads gehen nicht)

    - mit allen anderen Macs nimmt man am besten Chrome/Chromium


    Das steht auch genau so auf der BBB Anleitung, nur leider wird es an diversen Stellen dann falsch wiedergegeben (verkürzt zu "nur Safari geht" - "nur Chrome geht" - beides ist i.A. falsch). Man muss hier grundsätzlich zwischen IOS und MacOS unterscheiden, was offenbar für manche Menschen eine begriffliche Überforderung darstellt.


    Ferner habe ich in der Schule beobachtet, dass der WLAN Empfang vieler (nicht aller) IPads schlechter ist als bei Notebooks, man muss also möglichst nahe am WLAN sitzen.


    Stars shining bright above you

    Night breezes seem to whisper "I love you"

    Birds singing in the sycamore tree

    Dream a little dream of me


    Tischtennis

    Das Programm Krita ist sehr geeignet für sowas (soweit ich das beurteilen kann, denn meine künstlerischen Fähigkeiten sind sehr ungeeignet dafür). Sehr viele Künstler zeichnen direkt mit Krita (mit Grafiktablett oder Stiftbildschirm), es gibt haufenweise Tutorials dazu.

    Man kann damit auch gescannte Bilder einfärben, bearbeiten usw.


    Hier etwa ein Tutorial, wo eine eingescannte Zeichnung koloriert wird:

    Sämtliche Computergrafik ist ziemlich reine Vektorgeometrie (auch 2D Grafik, ein RGBA-Punkt ist auch ein 4D-Vektor).


    Verfahren der linearen Algebra sind absolut grundlegend für alle Gebiete der Informatik. Ebenso diskrete Mathematik (was in der Schule ja gar nicht gemacht wird).


    Architektur, Ingenieurwissenschaften - ich glaube, ihr unterschätzt die "blöden Vektoren" massiv.


    Integralrechnung hingegen ist ziemlich exclusiv relevant für die Naturwissenschaften (als Grundlage für Differentialgleichungen hier allerdings wirklich zentral) und verwandte Gebiete (angewandte Naturwissenschaften).


    Wenn man die Schulmathematik also stofflich entlasten wollen würde (um den Rest dann um so solider und verbindlicher zu unterrichten), würde ich über die Integralrechnung nachdenken. Hinzu kommt, dass Integralrechnung im gesamten angloamerikanischen Raum (habe das nur so im Kopf, jetzt nicht extra nachrecherchiert) kein Schulstoff ist.

    und er wettert ja auch schon seit Jahren gegen die Kompetenzorientierung

    Interessant. Dabei sind das doch alles fehlende Kompetenzen, die in dem Artikel angesprochen werden.


    Sinnentnehmendes Lesen, Schreiben, Argumentieren, das sind doch alles Kompetenzen, keine "Inhalte".

    Im Fach Mathematik hat sich die Herangehensweise (jedenfalls in NDS, wo mind. ein grafikfähiger Taschenrechner vorgeschrieben ist, dieser kann grundsätzlich auch Gleichungen lösen, Taschenrechner mit CAS können dies sogar algebraisch, also auch für Gleichungen mit Parametern) in den Jahren seit meiner Schulzeit (Abi Anfang der 90er) grundsätzlich geändert.


    Die mit der Einführung dieser TR verbundene Hoffnung war, dass man befreit von der Last der Algebra interessantere, realistischere Aufgaben würde bearbeiten können. Dies hat sich m.E. nicht erfüllt, die Aufgaben sind ob ihrer Konstruiertheit eher lächerlich, die algebraischen Fähigkeiten hingegen sind verloren.


    Inhaltlich waren die Aufgaben "früher" freilich auch lächerlich ("Kurvendiskussion"), sie erforderten aber ein hohes Maß an Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit über einen längeren Zeitraum.


    In den letzten Jahren rudert man in NDS etwas zurück, es gibt jetzt einen taschenrechnerfreien Teil im Abitur. Hierbei ist kritisch zu sehen, dass die Aufgaben aus einem gemeinsamen Pool aller Bundesländer stammen, bei denen auch welche sind (BaWü etwa), die (wie früher) nur einen wiss. Taschenrechner verwenden.


    Dazu hörte ich in einer Buchhandlung (wo man auch einen Kaffee trinken kann) das Gespräch zweier Studentinnen, die sich dort zum Bearbeiten von Übungsaufgaben des math. "Vorkurses" (wie im Artikel erwähnt) trafen. Diese stellten offen in Frage, warum man einen solchen TR in der Schule überhaupt verwende, wenn er an der Uni dann nicht erlaubt sei.


    Das zeigt, dass es an der Schnittstelle Schule - Uni keinerlei Absprachen zu geben scheint.


    Davon abgesehen war die Abbrecherquote im Mathestudium schon in den 90ern bei über 60%. Ich weiß nicht, ob diese jetzt noch höher ist.


    Es ist also die Frage: Hat sich das Problem tatsächlich verschärft? Wenn ja, liegt es am weniger strengen Vorgehen in den Schulen, oder eher daran, dass heutzutage Studieren "Standard" ist, sich die Unis darauf aber nicht einstellen können oder wollen?

    Mir ist nicht ganz klar, wie "schlaflos" aufgegriffen wurde - war das eine Wiederholung? Ich habe mir jetzt keine Notizen zu dem Faden gemacht ;)

    Es gab auch schon andere Wiederholungen, Wein zum Beispiel.

    Was denn z.B.?

    Wie schon genannt: Probleme mit BBB. Ferner Audiofeedback bei Moodle (weil Apple kein webm abspielt), meine Erklärvideos hatte ich auch ursprünglich mit webm kodiert, habe ich mittlerweile extra wegen der Apple-User auf mp4 mit aac und h264 umgestellt.


    Dann in der Schule (wir haben, als nicht-Apple-Schule halt kein Apple TV) der Anschluss an Beamer usw., der gerne daran scheitert, dass Apple Geräte dann diverse Adapter brauchen, und zwar für gewöhnlich die teuren Apple-Adapter, nicht aber Adapter von Fremdherstellern.


    Ein anderer Haufen von Problemen hat eher indirekt mit Apple zu tun: Unerfahrene Nutzer glauben den Werbeversprechen, dass mit Apple alles ganz einfach sei, und kaufen diese Geräte. In der Folge hat man hier große Probleme im Support (etwa, dass ein Apple Nutzer dann nicht weiß, dass sein Internetbrowser Safari heißt, dass es auch noch andere Browser gibt, was ein Browser überhaupt ist, weil - ich nehme einfach Internet usw. usf.).


    Dann die Probleme in der anderen Richtung, dass mit Apple aufgenommene Erklärvideos dann anderswo nicht funktionieren (.mov).


    Apple tut alles dafür, dass der Wunsch entsteht, dass alle Geräte und die Infrastruktur (also z.B. Apple TV) von Apple kommen. Wenn man das dann macht, funktioniert es auch sehr gut.


    Deswegen meine Beobachtung, dass es aus meiner Sicht als Supporter an meiner Schule die meisten Probleme mit Apple gibt. Entweder direkt wegen der nicht unterstützten Standards oder indirekt, wie oben beschrieben.

    Wenn die IPads vom Dienstherren angeschafft worden sind, dann muss dieser halt eine Videokonferenzsoftware bereitstellen, die damit funktioniert. Oder alle, wirklich alle Lehrer in Deutschland, die ein IPad haben (und das sind verdammt viele) legen die Apple-Hotline lahm, bis sie das endlich eingebaut haben. webrtc heißt der Standard, den Apple ignoriert. (bei der Gelegenheit: webm wäre auch noch schön).


    Linux Convertible: Ich habe ein Lenovo Yoga L380, das gibt es nicht mehr, das L13 läuft auch sehr gut mit Linux. Das Surface Go auch (nur die Kameras nicht). Wenn's günstiger sein soll: Das HP Probook x360 11 G5 läuft vollständig (mit Kameras), das ist aber eher ein Schülergerät.


    Der Grund, weswegen ich das mal so direkt gesagt habe mit den IPads: Unsere Schule setzt voll auf offene Standards. Und das funktioniert super mit Linux und Windows, nur mit Apple gibt es immer wieder Probleme. Apple funktioniert gut mit Apple, probiert doch mal Facetime. Ich als Supporter bin nur genervt von Apple, weil ständig irgendwas nicht geht, aber die Apple-Fans sehen das Problem dann fast immer bei den anderen beteiligten Komponenten, nicht beim Erzeugnis des heiligen Apfels.


    https://support.apple.com/de-de/HT209022

    Vielleicht sollte man auch einfach mal akzeptieren, dass IPad + BBB keine gute Kombi ist. Apple will webrtc nicht vollständig einbauen - dann nimmt man halt kein Apple.

    BBB funktioniert völlig stressfrei mit jedem Windows- und Linux - Convertible, es ist ja nun wirklich nicht so, dass IPads die einzigen Geräte mit Stift sind!

    Meine Meinung dazu.

    Ich habe diese Woche alle meine Stunden über Big Blue Button gehalten. Mo - Di noch "hybrid", also von der Schule aus, die Schüler zu Hause zugeschaltet. Ab Mi dann von zu Hause aus (in NDS sind die Schulen ja noch offen, aber meine SuS hatten sich alle abgemeldet).

    Ich habe in all diesen Stunden längere Arbeitsphasen eingebaut, die Materialien vorher auf Moodle hochgeladen. Die Schüler zu Hause konnten in Gruppen in Breakouträumen arbeiten, die in der Schule so, wie die Abstandsregeln es ermöglichten.


    Es hat alles prima funktioniert (heute hatte ein S techn. Probleme, was dann wohl an der heimischen Netzanbindung liegt). Wir betreiben eigene Server (teilw. im Rechenzentrum angemietet), die von keine Schule mitgenutzt werden, alles lief flüssig. Das gibt es natürlich nicht kostenlos.


    Wir haben zu Beginn des Halbjahres Fortbildungen für die KuK gemacht, in der ersten Schulwoche Fortb. für die neuen Schüler, Fort. zu Hybridunterricht nochmal im November. Kritisch anzumerken ist, dass nur wenige das so intensiv in dieser Woche genutzt haben wie ich, es wäre also auch die Frage, ob alles so flüssig gelaufen wäre, wenn alle es genutzt hätten. Aber zunächst mal bin ich mit der Schulwoche aus meiner Sicht sehr zufrieden.

    Deswegen glaube ich nach wie vor, dass ein eigener Server für jede größere Schule sinnvoll wäre.


    Gibt es damit Probleme, ist dann auch nur diese eine Schule betroffen.


    Bei uns lief es gut (klopfaufholz), ich will aber nicht verschweigen, dass wir im Frühjahr im ersten Lockdown auch ein paar Probleme hatten. Da waren ein paar php-Einstellungen suboptimal für die auftretende Last. Einfach ein System installieren und alles mit Voreinstellungen übernehmen funzt nicht (oder funzt schon, aber nicht mit vielen hundert Usern gleichzeitig).


    Das alles hat aber seinen Preis. Wir haben gerade letztes Jahr eine neue Serverhardware gekauft, ferner kostet das Strom und Wartungskosten. Unser BBB Server steht im Rechenzentrum und kostet ca. 80€/Monat.


    Angesichts der Gesamtkosten, die eine Schule so hat, geringe Beträge - aber bisher war IT halt nicht wichtig.

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