Beiträge von goeba

    wg. Cubase: Entscheidender Unterschied zu Audacity ist, dass alle Effekte in Echtzeit berechnet werden (und somit auch angepasst werden können). Zweiter großer Unterschied ist natürlich die Midi-Fähigkeit (Midi Keyboard dran, virtuelle Instrumente -> WOW).

    Hier mal ein Ausschnitt von einem Arrangement, an dem ich grade arbeite:

    https://app.box.com/s/ebduzog9ikigwwm6nhfouulwpyvmuyl9

    (echter Bass über virtuellen Verstärker, echte Gitarre über virtuellen Verstärker, Klavier per MIDI Tastatur an virtulles Instrument, Drums per Keyboard eingespielt, weil ich leider keine E-Drums habe, Gesang 1xLead, 10x Chor).

    Instrumente zur Ablenkung: 1 Flügel, 1 Klavier, 1 E-Piano, E-Gitarre, E-Bass, klass. Gitarre, Westerngitarre, ich denke tats. ernsthaft über eine weitere Gitarre nach, ihr könnt das sicher verstehen :)

    Mal angenommen, Du kommst mit der Haptik und den Programmen gut klar.

    Das Hauptproblem ist dann die Datensicherung. Ich habe kein IPad, verfolge die Diskussionen dazu in verschiedenen Medien aber intensiv und mache ja auch IT Support.

    Es scheint so zu sein, dass auf dem IPad jede App ihren eigenen Speicherbereich hat. Wenn du in Goodnotes also ein Dokument speicherst, siehst du dieses Dokument nicht in der Dateien - App.


    Über die ICloud kannst du all diese Daten auch sichern, über andere Clouds (oder gar externe Datenträger) aber nicht. Da müsstest du manuell die Dateien aus der App erst mit der App "Dateien" teilen, dann kannst du sichern.

    Die ICloud darfst du aber nicht nehmen, solange deine SChule keinen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit der ICloud hat (für den Fall, dass die EU-Server verwenden, sonst ist es ja eh verboten).


    Vielleicht können die IOS-Experten was beisteuern, ob ich das richtig sehe, aber allein das wäre für mich ein No-Go.

    Bitte näher ans WLAN - der häufigste von mir gegebene Tipp. Technisches Grundverständnis bei Schülern und Eltern geht gegen minus unendlich (naja, natürlich nicht bei allen).


    Tatsächlich hatte ich aber auch schon den Gedanken, die Eltern könnten sich auch mal um was kümmern (bei manchen scheitert es ja schon am zweiten Telefonhörer, wenn ich darum bitte, bei schlechtem Internet per Telefon an der Konferenz teilzunehmen).

    ich habe eine Webkamera für 30 Euro gekauft, weil ich Papier auf das ich schreibe, filmen wollte. Einfach plug and play an USB-Anschluss und fertig. Bild und Ton sind besser als beim Laptop (selbst im Halbdunklen).

    Eine Webcam für 30€, bei der man gut lesen kann, was auf abgefilmtem Papier steht - das würde mich interessieren. Sagst Du mir die Modellbezeichnung? Meine Webcam war wesentlich teurer. (ich brauche also selbst keine mehr, werde aber öfter wegen sowas um Rat gefragt).

    Ist es eigentlich normal, dass mein Laptop (Macbook) so heiß läuft, wenn ich eine längere Videokonferenz habe? Wie „schlimm“ ist das? Es fängt dann an zu lüften, bei der Auslastung des Arbeitsspeichers ist aber noch alles im Grünen Bereich.

    Die Videostreams müssen auf dem Rechner dekodiert werden. Das kostet ordentlich Rechenleistung, v. a., wenn viele Kameras an sind. Insofern: Normal ja, falls Deine Kühlung nicht gut funktioniert, wird Dein Rechner abstürzen.


    Wir haben öfter mal Schüler mit schwachen Rechnern, bei denen das passiert.

    Ich habs jetzt erst mal aufgegeben. Die Umfrage ist ja gar nicht so schlecht, aber sie ist nicht für Leute wie mich gedacht.


    Problem 1: Nutzen Sie PowerPoint? Nein, natürlich nicht, aber ich nutze andere Präsentationssoftware. Nach dieser wird nachfolgend aber nicht gefragt.


    Dann so Fragen: Haben Sie sich in Online Unterricht eingearbeitet? Nein, weil ich das alles schon konnte.


    Möchten sie sich fortbilden? Nein, ich bilde andere fort.


    usw. usf., Unterstützt mich meine Schulleitung? Nein, ich unterstütze meine Schulleitung.


    Ist also eher nicht was für Medienkoordinatoren, finde ich.

    Zu den vor ein paar Posts erwähnten Problemen mit IPads:


    - mit IPad / IPhone MUSS man Safari nehmen (möglichst aktuell, Uralt-Pads gehen nicht)

    - mit allen anderen Macs nimmt man am besten Chrome/Chromium


    Das steht auch genau so auf der BBB Anleitung, nur leider wird es an diversen Stellen dann falsch wiedergegeben (verkürzt zu "nur Safari geht" - "nur Chrome geht" - beides ist i.A. falsch). Man muss hier grundsätzlich zwischen IOS und MacOS unterscheiden, was offenbar für manche Menschen eine begriffliche Überforderung darstellt.


    Ferner habe ich in der Schule beobachtet, dass der WLAN Empfang vieler (nicht aller) IPads schlechter ist als bei Notebooks, man muss also möglichst nahe am WLAN sitzen.


    Stars shining bright above you

    Night breezes seem to whisper "I love you"

    Birds singing in the sycamore tree

    Dream a little dream of me


    Tischtennis

    Das Programm Krita ist sehr geeignet für sowas (soweit ich das beurteilen kann, denn meine künstlerischen Fähigkeiten sind sehr ungeeignet dafür). Sehr viele Künstler zeichnen direkt mit Krita (mit Grafiktablett oder Stiftbildschirm), es gibt haufenweise Tutorials dazu.

    Man kann damit auch gescannte Bilder einfärben, bearbeiten usw.


    Hier etwa ein Tutorial, wo eine eingescannte Zeichnung koloriert wird:

    Sämtliche Computergrafik ist ziemlich reine Vektorgeometrie (auch 2D Grafik, ein RGBA-Punkt ist auch ein 4D-Vektor).


    Verfahren der linearen Algebra sind absolut grundlegend für alle Gebiete der Informatik. Ebenso diskrete Mathematik (was in der Schule ja gar nicht gemacht wird).


    Architektur, Ingenieurwissenschaften - ich glaube, ihr unterschätzt die "blöden Vektoren" massiv.


    Integralrechnung hingegen ist ziemlich exclusiv relevant für die Naturwissenschaften (als Grundlage für Differentialgleichungen hier allerdings wirklich zentral) und verwandte Gebiete (angewandte Naturwissenschaften).


    Wenn man die Schulmathematik also stofflich entlasten wollen würde (um den Rest dann um so solider und verbindlicher zu unterrichten), würde ich über die Integralrechnung nachdenken. Hinzu kommt, dass Integralrechnung im gesamten angloamerikanischen Raum (habe das nur so im Kopf, jetzt nicht extra nachrecherchiert) kein Schulstoff ist.

    und er wettert ja auch schon seit Jahren gegen die Kompetenzorientierung

    Interessant. Dabei sind das doch alles fehlende Kompetenzen, die in dem Artikel angesprochen werden.


    Sinnentnehmendes Lesen, Schreiben, Argumentieren, das sind doch alles Kompetenzen, keine "Inhalte".

    Im Fach Mathematik hat sich die Herangehensweise (jedenfalls in NDS, wo mind. ein grafikfähiger Taschenrechner vorgeschrieben ist, dieser kann grundsätzlich auch Gleichungen lösen, Taschenrechner mit CAS können dies sogar algebraisch, also auch für Gleichungen mit Parametern) in den Jahren seit meiner Schulzeit (Abi Anfang der 90er) grundsätzlich geändert.


    Die mit der Einführung dieser TR verbundene Hoffnung war, dass man befreit von der Last der Algebra interessantere, realistischere Aufgaben würde bearbeiten können. Dies hat sich m.E. nicht erfüllt, die Aufgaben sind ob ihrer Konstruiertheit eher lächerlich, die algebraischen Fähigkeiten hingegen sind verloren.


    Inhaltlich waren die Aufgaben "früher" freilich auch lächerlich ("Kurvendiskussion"), sie erforderten aber ein hohes Maß an Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit über einen längeren Zeitraum.


    In den letzten Jahren rudert man in NDS etwas zurück, es gibt jetzt einen taschenrechnerfreien Teil im Abitur. Hierbei ist kritisch zu sehen, dass die Aufgaben aus einem gemeinsamen Pool aller Bundesländer stammen, bei denen auch welche sind (BaWü etwa), die (wie früher) nur einen wiss. Taschenrechner verwenden.


    Dazu hörte ich in einer Buchhandlung (wo man auch einen Kaffee trinken kann) das Gespräch zweier Studentinnen, die sich dort zum Bearbeiten von Übungsaufgaben des math. "Vorkurses" (wie im Artikel erwähnt) trafen. Diese stellten offen in Frage, warum man einen solchen TR in der Schule überhaupt verwende, wenn er an der Uni dann nicht erlaubt sei.


    Das zeigt, dass es an der Schnittstelle Schule - Uni keinerlei Absprachen zu geben scheint.


    Davon abgesehen war die Abbrecherquote im Mathestudium schon in den 90ern bei über 60%. Ich weiß nicht, ob diese jetzt noch höher ist.


    Es ist also die Frage: Hat sich das Problem tatsächlich verschärft? Wenn ja, liegt es am weniger strengen Vorgehen in den Schulen, oder eher daran, dass heutzutage Studieren "Standard" ist, sich die Unis darauf aber nicht einstellen können oder wollen?

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