Beiträge von goeba

    Ich habe Kreidehalter (Timetex, die für runde Kreide). Optimal ist es, die Tafel dann nass zu wischen und beim Wischen Handschuhe zu tragen (oder gleich die Schüler wischen zu lassen).

    Mittlerweile schreibe ich aber meist auf meinem Convertible (+ Beamer, kein dig. Whiteboard nötig).

    Sonst gerne PN, kann ich Dir unser Medienentwicklungskonzept schicken (ich weiß aber nicht, ob das toll ist, gab keine Rückmeldung vom Schulträger).

    Ein paar Anmerkungen:

    - Kunst ist in Bayern Doppelfach. Dann bräuchtest Du kein zweites Fach

    - man kann auch in Bayern studieren und dann später anderswo arbeiten (wir haben zwei Musikkollegen, die nur Musik unterrichten, obwohl das in meinem BL eig. nicht so ist)

    - Kunst ist Mangelfach (denke ich? War es jedenfalls früher immer)


    Zur Work-Life-Balance: Je nach Schulleiter und Bundesland kann man auch ohne triftigen Grund (Kinder, pflegebedürftige Verwandte) Teilzeit arbeiten. Das wird zunehmend schwieriger, ist manchmal aber noch möglich. Wenn man sich also finanziell einschränken kann, ist das eine sehr gute Möglichkeit, auch noch Kunst zu betreiben.


    Entscheidender Haken: Mit 30 pubertierenden im Kunstraum sitzen ist was anderes als alleine inspiriert im Atelier ... Du solltest Dir das wirklich unbedingt vorher anschauen. Als Musiker weiß ich, dass diejenigen, die "besonders zarte Künstlerseelen" schon im Studium waren, dann häufig an der Schule nicht gut klarkamen.

    [Blockierte Grafik: http://img.10fastfingers.com/badge/typing-test_2_CY.png]Besuche den


    Speedtest und versuch es!


    Leider akzeptiert das Forum die Grafik nicht (extern) - ich schaffe 102 Wörter pro Minute fehlerfrei, das sind 510 Anschläge / Minute. Allerdings sind das auch sehr einfache Wörter bei diesem Speedtest, normalerweise bin ich etwas langsamer, eher so 400 Anschläge / Minute.

    Ich habe das mit 10 auf einer alten Schreibmaschine gelernt (dass ich sehr gut Klavier spiele hilft aber sicher).

    Das Hauptproblem beim Singen mit jüngeren Kindern (ich bin zwar Gymnasiallehrer, aber ich habe ja auch eigene Kinder und habe immer mal ein paar Singstunden im Kindergarten für Feste gemacht) ist, wie schon einmal erwähnt wurde, eine kindgerechte Tonhöhe.


    Das ist zwar individuell unterschiedlich, aber meist passt es für Kinder von d' bis d'' .


    Die meisten erwachsenen Frauen, die nicht im Chor o.ä. singen, fühlen sich wohl von g bis g', also eine Quinte tiefer. Das habe ich genau so im Kindergarten erlebt, die Erzieherin, die am besten singen konnte, sang in einer Tonart, in der die Kinder absolut nicht mitsingen konnten.


    Das Erschließen dieses Tonbereiches in ein paar Gesangsstunden würde ich also für sehr wichtig halten, wenn man fachfremd Musikunterricht machen muss / will.


    Das ist übrigens ein Tonbereich, den früher (50er Jahre) praktisch jeder singen konnte (Kirchenlieder, Volkslieder), heutzutage, da in den Familien kaum mehr gesungen wird, ist das leider was anderes.

    Was ist eigentlich mit der Bildschirmarbeitsverordnung?

    https://www.arbeitsschutzgesetz.org/bildscharbv/

    Muss man sich an die nicht mehr halten? Die war früher der Grund dafür, dass alle Profi-Notebooks einen Dockinganschluss haben müssen, dauerhaftes Arbeiten am Notebook war verboten, weil die Tastatur unabhängig vom Bildschirm beweglich sein muss.


    Von daher müsste es zum IPad eine Dockinglösung dazugeben (sowas gibt's ja glaube ich mittlerweile).


    m.E. ist also ein IPad als Arbeitsgerät gar nicht zulässig.

    Neulich, im #hybridclassroom (ich habe BBB angehabt, um die SuS zu Hause zu beteiligen, sorry für Buzzword), hat sich doch ein Schüler der Präsenzgruppe per Handy da eingewählt und dann lustige Geräusche gemacht! Das sind so die Streiche in Zeiten der Digitalität ;)

    Und was, wenn es reinregnet? Dann wird die Kreide nass, und funktioniert auch nicht mehr!


    Naja, dann halte ich den Schülern einen Vortrag und sie müssen es mitschreiben.

    Ja, und ein Linux natürlich auch. Bei den ganz alten Power-PC allerdings nur ein Linux stattdessen, da weiß ich aber nicht, ob die Version überhaupt noch gepflegt wird.

    Das Problem bei Rechnern ohne Updates (mal von Viren abgesehen, aber die sind bei Apple ja bisher nicht ganz so schlimm) sind die Browser. Auf einem IMac kannst Du wenigstens einen anderen Browser installieren (wenn die das alte BS noch unterstützen), auf einem IPad ist ein alternativer Browser nur eine Hülle, die Rendering-Engine ist immer die von Apple.

    Ohne aktuellen Browser kannst Du aber viele Webseiten nicht darstellen, deswegen kommen die KuK mit einem alten Apple zu mir und wollen wissen, was sie tun sollen.

    Ich habe zum Verleihen an Schüler für unsere alten Netbooks von 2009 ein Linux-Image zusammengestellt (auf LUbuntu 18.04 Basis, Support bis 2023), mit dem auch aktuelle Webseiten (wenngleich teilweise langsam) laufen.


    Ich schweife auch ab: Ich finde es eben immer wieder schade, dass die qualitativ sehr hochwertigen Apple-Geräte softwareseitig von einer sehr langen Nutzungsdauer ausgeschlossen werden (es sei denn, man braucht kein Internet, die Software, die drauf ist, ist ja immer noch so gut wie beim Kauf).

    Das geschlossene System und die Passung aus Hard- und Software sorgen dafür, dass man nach dem Kauf eigentlich nicht mehr darüber nachdenken muss, es funktioniert einfach.

    Das stimmt nicht mal dann, wenn alles von Apple ist. Ich selbst habe kein Apple, aber die gängigen Probleme, die mir berichtet werden:

    - Apple TV hängt gerne mal nach dem Update

    - Apple verbockt auf den Geräten auch mal ein Update (nicht so oft wie MS, aber trotzdem)

    - Gerät funktioniert noch wunderbar, Apple liefert aber keine Updates mehr

    Das passiert, aber nicht so oft. Was hingegen das Hauptproblem ist: In einer heterogenen Umgebung, wo man sich versucht, an offene Standards zu halten (wie z.B. webrtc, webm), funktioniert das super mit Windows und Linux, nicht aber mit Apple, weil die meinen, sich nicht dran halten zu müssen! Das nervt ohne Ende (beispielsweise, wenn die KuK sich bei mir melden, weil sie sich viel Mühe gemacht haben mit Moodle Audio Feedbacks und jetzt aber alle mit einem IPad das nicht hören können) und ist m.E. ein Fall für's Kartellamt. Auch wenn mir vieles bei Windows nicht passt, in Bezug auf Interoperabilität und auch Kompatibilität zu älteren Programmen sind sie wirklich gut.

    Meine Unterrichtsplanung, Lösungen zu den Aufgaben, Infos über Mitteilungen die ich noch machen will, Hausaufgaben, kurz mal in die Planung gucken ob man nicht beim aktuellen Verlauf doch etwas umplant und was anderes vorzieht...


    Beispiel: Wir gucken eine Videosequenz, dann hab ich in meiner Planung notiert wann ich wo stoppe und welche Fragen ich dann zu der Szene stelle.

    Jetzt die ganz verrückte Lösung: Wenn Du ein Full HD Convertible hast (1920 x 1080) und das hochkant drehst, das Beamerbild aber nicht. Den Beamer auf 1024 x 768 stellst, dann die beiden Bilder auf Überlappen, Beamerbild in den oberen Rand des Hauptbildschirms einpassen.


    Dann sehen die Schüler etwa das obere Drittel Deines Bildschirms (in ausreichender Auflösung für einen Film etwa), Du die unteren zwei Drittel. Mit Linux geht das problemlos, mit Windows, soweit ich mich erinnere, auch.


    Ich habe das lange so gemacht, als ich ein HD-Ready Notebook mit 1.280 x 720 hatte, der Beamer aber 1024x768. Dann habe ich das so eingestellt, dass meine Taskleiste und die Toolbar meines Tafelprogramms hochkant waren, die Schüler nur die weiße Fläche sahen. So wurden beide Flächen optimal genutzt.


    Das mit Convertible hochkant / Beamer eingepasst breit habe ich eben getestet, aber noch nicht im Unterricht. Gehen tut's, nur ob es den Aufwand wert ist, weiß ich nicht.

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