Beiträge von goeba

    müsste also eigentlich auch laufen.

    Soweit ich weiß, integriert die HPI Cloud Big Blue Button (jedenfalls ist das in nds so).

    BBB unterstützt unter Android NUR Chrome - da wäre jetzt die Frage, ob der Amazon Browser ein umgelabelter Chrome ist und ob er sich auch als solcher meldet.

    Siehe hier:

    https://support.blindsidenetwo…ements-for-BigBlueButton-


    Einfachste Lösung wäre, wenn jemand hier, der das Tablet hat, mal die Demoseite von Big Blue Button ausprobiert (es sei denn, Du hast die Info, dass ein anderes System verwendet wird). Webbasiert alleine reicht nicht!

    https://www.tabletblog.de/besten-tablets-unter-100-euro/


    Der Haken an den Amazon Tablets (neben dem, was Valerianus sagt, und was auf alle Android Tablets - und auf die IOS Tablets ähnlich, aber in anderer Weise - zutrifft) ist, dass sie massiv Werbung für - wer errät es? - Amazon machen.


    Wir haben an die Kids, die kein Endgerät haben, einfach Schulnotebooks verliehen.


    Gibt es denn nicht irgend eine Firma, die Euch ein paar alte Notebooks schenkt? Aus der Win7-Zeit liegen sicher haufenweise Schätzchen noch in dem ein oder anderen Keller drum, da ein aktuelles Linux drauf (ist nötig wg. aktuellen Browsern) und man hat ein super Arbeitsgerät.


    Aber 100€ ist schon echt wenig. Von der Werbung abgesehen würden die Amazon Tablets wahrscheinlich wirklich am besten laufen.

    Euklid und Mathematik Alpha habe ich hier auf dem Rechner, die laufen stressfrei mit Wine.


    ZuL würde mich sehr wundern, wenn das nicht liefe.


    Derive wird wahrscheinlich auch funktionieren, für ein gutes CAS empfehle ich aber Maxima mit dem Interface wxMaxima.


    Warum verwendest Du so viele Programme, die (bis auf Mathematik Alpha) alle ziemlich das Gleiche tun? GeoGebra deckt ja CAS + Geometrie ab.

    Ja, das mit dem WSL war ziemlich off-topic.


    Bei uns in der Schule haben wir jetzt auf den Clients auch kein WINE mehr laufen (das läuft ja im Userspace, und Du kannst, selbst wenn der User keine Admin-Rechte hat, nicht ohne weiteres verhindern, dass er dann beliebige Windows-Programme installieren kann), bisher hat sich niemand beschwert.

    Sehr viele "kleinere" Programme, gerade etwas ältere Lernprogramme usw., laufen völlig stressfrei unter Wine. Das funktioniert in der Praxis dann so, dass man das Programm runterlädt, auf den Installer doppelklickt (oder, in meinem Fall, Einfachklickt, weil ich das so eingestellt habe), wie unter Windows ein paar Mail ok drückt, dann ist das Programm installiert und findet sich im Startmenü im Unterordner "Wine".


    Dann gibt es die Grauzone, die nur mit Gefummel läuft: Ein Beispiel ist die Westermann Bibox. Diese funktioniert nur mit Adobe Air, aber von Adobe Air funktioniert nicht jede Version mit Wine. Man muss also in alten Archiven rumkramen, bis man eine Version von Adobe Air findet, die unter Wine läuft, damit dann die Bibox installieren, wenn es erst mal läuft, dann genauso gut (und schnell) wie unter Windows.


    Dann gibt es recht viele Programme, die gar nicht laufen, z.B. die TI-Software (weil die Hardwarezugriff mit drin hat, und weil die von TI auch gar nicht wollen, dass es läuft, die eigentliche Software ist in Java programmiert, was trivial zu portieren wäre).


    Es gibt sogar ein paar ältere Programme, die mit Wine super laufen, unter Windows 10 aber nicht.


    Dass übrigens Linux-Programme unter Windows nicht laufen stimmt so nicht (mehr): In Win 10 Pro ist ja mittlerweile das "Windows Subsystem for Linux" (wsl) enthalten. IT Profis sind in Scharen zu Linux und Mac OS abgewandert (weil sie eine richtige Shell brauchen, im Wesentlichen) - um das zu verhindern, hat Win jetzt auch ein Linux mit drin ;)


    Wenn man nur mal jetzt während Corona ein paar Win-programme laufen lassen muss, wäre eine virtuelle Maschine (wenn man genug Speicher frei hat) eine gute Alternative:


    https://www.chip.de/downloads/…-VirtualBox_82311927.html


    Fast immer lohnt der Stress nicht mit WINE - ich nutze (bis auf die BiBox) nur noch native Linux Programme.

    Gymnasium Q1:

    - Abstand halten in den Gängen klappt schlecht

    - Abstand halten in den Pausen klappt schlecht

    - Abstand in den Unterrichtsräume klappt gut (aber nur, weil es gut organisiert wurde)

    - an die übrigen Hygieneregeln muss man immer wieder erinnern


    Darüber hinaus:

    - Mitarbeit ist sehr gut

    - die Inhalte des Online-Unterrichts sitzen

    - ich bekomme Rückmeldungen, dass einige den Online-Unterricht sogar besser fanden als den normalen Unterricht


    Fazit: Gerade für die Oberstufe sollte man an Schulen, wo der Online Unterricht gut klappt (die also z.B. eine etablierte Lernplattform haben) weiter online unterrichten und, wenn überhaupt, JÜNGERE Schüler beschulen! Meine eigenen Kinder vermissen die Schule sehr, und mittlerweile glaube ich, dass man denen die Abstandsregeln besser verklickern könnte als den phlegmatischen Oberstufenschülern.

    Chancengleichheit könnte ja auch bedeuten, dass jedes Kind die gleiche Chance bekommt, sein Potential auszuschöpfen.


    Selbst das ist aber unrealistisch. Aber nur ,weil man das Ideal nicht erreichen kann, muss man ja nicht seine Anstrengungen einstellen.


    Ich glaube aber auch, dass viel zu wenig für frühkindliche Förderung getan wird (und damit meine ich jetzt NICHT, dass man schon früher mit Schul-Artigem Lernen anfangen sollte, Details führen hier zu weit). Vermutlich, weil das Gymnasium als einziges eine nennenswerte Lobby hat (nämlich die ganzen ehemaligen oder verhinderten Gymnasiallehrer, die in die Politik gegangen sind), wird da noch am ehesten was investiert. Auch schön fü das Gymnasium (auch hier könnte man mehr tun), aber eben sehr spät.

    Ein Freund an einer benachbarten Schule hat erzählt, sie hätten "Big Blue Button", was regelmäßig zusammenkracht, weshalb die Hälfte der Leute wieder auf Zoom ausgewichen ist.

    Bitte unterscheiden: Zoom ist ein Überbegriff für eine Milliardenschwere US-Firma und deren Server sowie deren Apps. Das alles ist Zoom.

    Big Blue Button ist lediglich eine Software. Wenn BBB "zusammenkracht", dann weil derjenige, der die Software auf seinen Servern hostet (das ist dann NICHT Big Blue Button, sondern z.B. das Land BaWü) seine Kapazitäten schlecht geplant hat.


    Wir nutzen BBB auf einem Server, den wir extra nur dafür angemietet haben (sehr schneller 8Kern Prozessor, 64 GB Ram, Gigabit Anbindung im Rechenzentrum) - und zwar NUR für unsere Schule, nicht mehrere. Ich bekomme sehr positive Rückmeldungen zu dieser Plattform, es ist also nicht nur eine Frage des "was", sondern auch des "wie".

    SteffdA : Das entspricht ja dem, was ich gesagt habe (Moodle etwa 10€/Monat, Videoserver teurer).


    Wir haben unser Moodle auf einem schuleigenen Server, Videoserver jetzt zusätzlich angemietet für 80€/Monat (ziemlich dickes Ding, da wir eine sehr große Schule sind), wie bei Euch ein BigBlueButton.

    Conni  icke Jetzt hab ich mal diesen Lernraum gegoogelt. Das ist, wie man sofort sieht, eine Moodle-Installation (die haben nicht mal das Moodle Icon entfernt und durch ein eigenes ersetzt), offenbar zentral für alle Berliner Schulen. Und das wird ausgelost, ob man da rein darf? Ich meine, ein Moodle beim Webhoster bekommt man schon ab 1,99€/Monat - ok, für eine Grundschule mit, sagen wir 300 Schülern, sollte man vielleicht die Variante für 10€/Monat nehmen, aber angesichts dieses Preisniveaus wird das AUSGELOST?


    Gut, ein eigener Videoserver ist dann schon etwas teurer, das käme jetzt auf die Anforderungen an, aber wenn dieses webex ständig zusammenbricht, gibt es da jedenfalls bessere Lösungen.


    Jedenfalls bin ich schockiert, wie wenig Infrastruktur da bereit gestellt wird. Das ist alles keine Rocket-Science!

    Ja, genau. Ich habe auch schon längere Videos gemacht, aber das sind dann eher Musterlösungen, wo ich dann Aufgaben, die ich vorher gestellt hatte, nochmal vorrechne.

    Ich persönlich gehe davon aus, dass in diesem Schuljahr jedenfalls kein sinnvoller, effektiver Präsenzunterricht mehr stattfinden wird. Ich meine, mit halben Gruppen, immer nur bei Vollmond, usw. - da kann man wohl kaum von richtigem Unterricht sprechen.


    Ich mache es daher so: Ich mache neuen Stoff, führe das sorgfältig mit Erklärvideos ein, und werde dann im Präsenzunterricht das, was für die Folgejahre besonders wichtig ist, nochmal üben und mit dem direkteren Kontakt in der Klasse (mit welchen Gruppen auch immer) sicherstellen, dass es halbwegs sitzt.


    Ich halte das mit "kein neuer Stoff" für totalen Quatsch, einfach, weil der Heimunterricht ja ohnehin schon langweilig ist, und dadurch wird es noch langweiliger.


    Zumal man neuen Stoff wirklich sehr gut mit Erklärvideos einführen kann. Was man nicht kann, ist niveauvoller Unterricht im AFB 3, denn im Erklärvideo wird (für gewöhnlich) immer alles schon verraten, die Eigenleistung der Lernenden ist da gering (klar, mit viel Aufwand kriegt man das auch noch hin, aber es ist jedenfalls erschwert).


    Um es also ganz hart zu formulieren: Ich halte mich nicht an diese Vorgabe, sondern entscheide nach pädagogischem Ermessen.

    Tatsächlich habe ich ein paar Kollegen mit kleinen Kindern, die nach dem Unterricht noch ein paar Stunden bleiben und ordentlich was wegschaffen. Klar, vormittags im Lehrerzimmer bekommt man nichts geschafft, aber nachmittags?

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