Beiträge von Firelilly

    Schrieb er denn in dem Thread etwas wirklich Schlimmes?

    Schrieb denn Mikael etwas Schlimmes? So herumkeifen und Leute anmachen wie Wollsocken das gerne mal macht, habe ich bei beiden nicht gesehen. Mir würden auch wieder 10 Leute einfallen, die nach den Maßstaben VOR O. Meier gesperrt werden müssen.

    Naja, ist ja nichts Neues hier.

    Tja, jetzt hat es O. Meier erwischt. Das Moderatorenteam hat wieder zugeschlagen.

    Finde ich wirklich erstaunlich, wie so aggressive Schreiberinnen wie z.B. Wollsocken andere ankeifen und über den Mund fahren dürfen, während jemand, der immer sachlich und pointiert schreibt wie O. Meier gesperrt wird.

    Hier mal zwei Zitate von Usern zum Drosten Twitter. Ich kann das nur total unterschreiben, überall hat mal ein Schutzkonzept, aber in Schulen wird man verheizt. Drosten selber merkt auch an "Aber die Vorstellung von virusfreien Schulen im Herbst muss man wohl überdenken. Es gibt eben auch bei geringer Inzidenz eine Diffusion in alle Altersgruppen. Damit starten wir in den Herbst."

    Ich finde es eine Frechheit, dass es keine Maskenpflicht gibt und, dass Regelbetrieb stattfinden soll. Überall sonst in allen (!) anderen Bereichen gilt 1,5m Abstand. Dieser ist im Lehrerzimmer und den Klassenräumen unmöglich einzuhalten. Man nimmt Infektionen billigend in Kauf.

    "Natürlich müssen Schulen irgendwann wieder öffnen. Aber doch nicht so völlig konzept- und planlos! Bundestag, Lanxess-Arena:Überall wird Plexiglas eingebaut. Supermarkt, öffentliches Leben: überall Maskenpflicht. Jegliche Firmen von groß bis klein: online-Konferenzen möglich.

    Schulen in anderen Ländern haben ebenfalls sinnige Konzepte entwickelt. Nur Deutschland schickt seine Kinder völlig ungeschützt in überfüllte, schlecht belüftete Klassenzimmer und ... ja, was? Betet? Hofft auf ein Wunder? Kinder und Eltern haben auch ein Recht auf Schutz!!!!!"

    "Das ist nur noch albern. Sei mal wachsam in einem vollgestopften Raum voller Menschen, um dich nicht anzustecken. Kein Erwachsener würde sich das außerhalb des Billiglohnsektors gefallen lassen.

    Und was es da zur Folge hat, sehen wir ja gerade. #Tönnies"

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    Aber in SH habt ihr doch eh kaum mehr Fälle bzw. hattet nie wirklich viele, oder habe ich das falsch in Erinnerung?

    Das ist richtig und das ist der einzige Grund, warum es keine Superinfektionsorte in den Schulen gab. Das führt zu dieser trügerischen Sicherheit. Wenn im Herbst / Spätsommer dann doch Infizierte aus dem Urlaub zurückkommen, dann finden sie in den Schulen den perfekten Nährboden. Alle denken "es passiert ja schon nichts" so wie bei uns an der Schule, wo das Lehrerzimmer brechend voll ist, wo alle Klassen wild durcheinanderlaufen.

    Natürlich ist da nichts passiert, wenn zufällig (!!!) keiner infiziert war, weil in SLH eben sehr wenig Fälle waren, dann könnten die sich auch gegenseitig ansabbern und es wäre zu keiner Infektion gekommen.

    Das ist russisch Roulette, was mit uns Lehrern da gespielt wird (und einige KuK stört das gar nicht, die beteiligen sich munter daran).

    Das ist so, als würde man von Ministerium aus von den Chemielehrern verlangen, dass sie täglich ein eine Phiole mit unbekanntem Salz schlucken sollen, das man für sie hinstellt. Bislang war es zufällig Natriumchlorid, aber es hätte eben (mit zugegeben geringer Wahrscheinlichkeit) auch Natriumcyanid sein können. Und das finde ich eben einen Skandal, dass man aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit auf jeden Schutz der Lehrer verzichtet.

    Man könnte ja auch sagen Maskenpflicht in Innenräumen (so wie im Tierpark und im Supermarkt halt auch), aber nein, das macht man nicht.

    Man könnte ja auch sagen, dass weit über die Hälfte der Schüler weiterhin homeoffice machen muss, so, wie man beim Tierpark eben auch den Zugang vernünftig beschränkt. So wie man in jedem fucking Restaurant besser darauf achtet! Aber auch hier nein, es ist Vollbetrieb geplant (und wurde die letzte Woche vor den Ferien schon verwirklicht, Katastrophe).

    Es ist also defacto so, dass das Ministerium uns täglich Salz schlucken lässt und darauf hofft (!), dass halt kein Natriumcyanid dabei ist. Naja und wenn doch.... Kollateralschäden, auf die paar Lehrer kann man schon verzichten.

    Warum um Himmels Willen, da geht kein Mensch freiwillig hin, wieso du, die du so Panik vor Ansteckung hast?!

    Ich habe keine Panik vor Ansteckungen, wenn die Sicherheitsbedingungen eingehalten werden. Ich gehe auch ohne Sorgen einkaufen. Als Diplomerin habe ich im Hauptstudium mit cancerogenen Substanzen gearbeitet, da hätte man auch Panik haben können. Allerdings wurden wir professionell geschult.

    Im Tierpark war es super, die Menschen haben Abstand gehalten, in allen Shops dort war Maskenpflicht und es durften nicht zu viele Leute gleichzeitig rein.

    Insgesamt musste man sich mit online tickets anmelden, damit die Besucherzahl nicht zu groß wurde.

    Ich fühlte mich zu jedem Zeitpunkt optimal. In der Schule musste ich vor den Ferien nur die Tür zum Lehrerzimmer öffnen und da sah ich schon die Leute aufeinander hocken. Schülergruppen die Abstand halten sollten liefen eng gedrängt hintereinander in die Pause. Tja, unter diesen Bedingungen müsste man die Schule zu lassen oder vielleicht ein Viertel oder ein Fünftel der Leute nur reinlassen und 3/4 oder 4/5 zuhause beschulen. Aber im Mikrokosmos Schule gilt das alles nicht, da pfercht man alle zusammen. Aber über Schlachtereibetriebe regt man sich auf. Und der Tierpark hätte auch einen mega Gegenwind bekommen, wenn da Menschenmassen zusammenkämen wie es an jeder Schule in SLH nach (und vor den Ferien) sein wird.

    Seit Corona habe ich noch keinen Ort selber gesehen, bei dem die Menschen dichter gedrängt und ohne Masken waren, als in der Schule.

    Ich werde weiterhin Vorsicht walten lassen, bis die Impfung da ist!

    Wie willst du es denn schaffen Vorsicht walten zu lassen?

    Bei uns geht es nach den Ferien in voller Gruppenstärke, vollen Pausenhöfen, keinerlei Maskenpflicht los.

    Gerade letztes Wochenende war ich im Tierpark, in jedem Gebäude musste man Masken tragen, Abstand halten. Und in der Schule stürmen dann tausend Kinder (großes Gymnasium) an mir vorbei. Wie kann denn das angehen und wie soll man da Vorsicht walten lassen.

    Genausoschlimm ist es bei uns im Lehrerzimmer, es ist einfach viel zu eng!

    Eine A14 Stelle kann man immer zurückgeben, auch unabhängig davon, ob sich jemand findet, der die Aufgaben übernimmt. Es kann einem halt nur passieren, dass der Schulleiter sagt, "Super, sie machen die Aufgaben trotzdem weiter und statt A14 kriegen sie jetzt eine Entlastungsstunde".

    Eine Kollegin gibt wegen Überlastung ihre A14 Besoldung auf um eine Aufgabe loszuwerden und die Schulleitung kommt auf die Idee diese Aufgabe weiter anzuordnen? Das wäre mal wieder eine Schulleitung die so gut leitet, dass sie gefahrlos in eine Steckdose fassen könnte. Top!

    Dass "Angst vor Corona" kein Grund ist nicht im Präsenzunterricht zu erscheinen steht sehr deutlich im letzten Schreiben vom Kanton drin. Bei übermässiger psychischer Belastung kann da höchstens unbezahlter Urlaub ausgehandelt werden.

    Umgekehrt ist es für den Arbeitgeber auch ein Risiko, wenn eine Person mit relevanter Vorerkrankung zum Präsenzunterricht erscheint. Wenn die Person sich infiziert und hospitalisiert werden muss, wird es schlussendlich teurer, als würde die Person einfach im Homeoffice bleiben.

    Wenn die Angst so übermässig ist, dass sie die Kriterien einer Angststörung nach dem ICD-10 erfüllt, dann kann es zur Krankschreibung führen.

    Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass eine hospitalisierte Person irgendeine Form von Schadensersatz bekommt. Das ist leider das perverse an unserem Rechtssystem. Geschützt wird der Staat, nicht die Privatperson.

    Erstens sind 1er-Kandidaten weiß Gott keine Garantie dafür, "geeignete" Ärzte zu werden. Es sei denn, der TE sieht sich in der Forschung, dazu lese ich jedoch nichts. Zweitens geht es nicht um die reine Anzahl an interessierten Leuten, du sprachst von "Perlen vor die Säue werfen". Heißt, wer eine sehr gute Abi-Note hat (nichts anderes qualifiziert für einen Studiengang und mehr weißt du auch nicht über den/die Fragesteller*in), der sollte deiner Meinung nach nicht Lehrer werden, weil das Unterrichten Zeitverschwendung ist und gleichzeitig, Schüler hätten keinen Anspruch darauf, Lehrer zu haben, die auch ein Medizinstudium hätten machen können, es wird abstrus

    Ich habe auch ein Abitur, mit dem ich den NC für Medizin geschafft hätte. Ich kann den Gedanken mit "Perlen vor die Säue" mittlerweile schon sehr gut verstehen. Man kommt sich fachlich sehr unterfordert vor im Lehramt. Damit meine ich nicht das Studium, da hatte man durchaus anspruchsvolle Kurse (oft mit Diplomern damals zusammen), sondern den tatsächlichen Beruf.

    Da bekommt man den totalen Praxisschock, dass man eigentlich eher Erzieherin ist und selbst am Gymnasium das Vorbereiten von Unterricht trivial, aber trotzdem verdammt anstrengend, ist. Das Vorbereiten von Unterrichtseinheiten ist eine sehr anstrengende Sisyphusarbeit und kann mit Sicherheit auch zufriedenstellend von jemandem gelöst werden, der kein 1er Abitur oder ein Diplom mit summa cum laude hat.

    Sagen wir es so, für jemanden, der sich sehr für die Fachinhalte seines Studiums interessiert und für seine Fächer brennt, ist der Lehrerberuf definitiv nichts. Da ist die Enttäuschung darüber, dass fachwissenschaftliche Beschäfigung vielleicht maximal 2% der Tätigkeit ausmachen zu groß.

    Wer aber gerne Erzieher, Reiseveranstalter, Animateur, Listenführer (oder wie auch immer man es nennt tausende Listen für Anwesenheit, Fehlzeiten usw. zu führen), korrigierende Hilfskraft und/oder Schmalspurwissenschaftler geworden wäre, das Ganze aber eben bei etwas höheren Gehalt machen möchte, der sollte den Lehrerberuf ergreifen. Der Lehrerberuf ist quasi die Summation all dieser eher prekären Berufe in ein gemeinsames Berufsbild. Da Akademiker solche Tätigkeiten tendentiell ungern machen lockt der Staat immerhin mit einer Pension und einem sicheren finanzielles Auskommen, bei dem man sich zwar keine großen Sprünge erlauben kann, aber sein Auskommen hat.

    Aufgrund dieser Beschreibung würde ich sagen, dass sich der Lehrerberuf also tendentiell eher für die Leute mit schwachem Abitur "lohnt".

    Es lohnt sich nicht fachlich sehr gut zu sein (und übrigens auch nicht, ein guter Lehrer zu sei, was deutlich mehr umfasst, als nur das Fachwissen).

    Insofern finde ich, sollte man gerade mit sehr gutem Abitur dreimal überlegen, welchen Weg man einschlägt. Das Problem ist, dass der Lehrerberuf eine Einbahnstraße bzw. Sackgasse ist. Niemand möchte in der Wirtschaft jemanden zu akademischen Gehältern einstellen, der eben längere Zeit als Animateur, Erzieher, Listenführer usw., also als Lehrer, gearbeitet hat. Da stinkt man in jedem Bewerbungsgespräch ab gegen Leute, die etwas Ordentliches (im Sinne von etwas Fachlichem) gemacht haben, anstatt Kinder betreut / beschult.

    Anders herum, ein Einstieg aus der Wirtschaft ins Lehramt, ist hingegen (gerade in Mangelfächern) besser möglich.

    Also mein klarer Rat, aufpassen bei der Berufswahl, wenn man in der Situation ist, dass man sehr gute Noten hat.

    Diejenigen Lehrkräfte, die an deiner Schule nur vier Präsenzstunden haben, werden vermutlich den Rest ihrer Stunden "Homeschooling" machen müssen, oder?

    Jepp, zwischendurch kommen immer mal wieder solche Arbeitsaufträge bei meiner Klasse an. Zwischendurch auch vernünftige, aber ab und an (das entlastet die KuK natürlich mega!) auch solche:

    Deutsch: Lies einen beliebigen Zeitungsartikel und schreibe eine Inhaltsangabe. [Die Kollegin kontrolliert die Ergebnisse nicht oder ausschnittsweise bei zufälligen SuS. Sie sagt:"Es fühlt sich bereits jetzt an wie Ferien"]

    Sport: Übe weiterhin das Seilspringen. [Nachdem sich Eltern vor allem von Mädchen beschwerten, dass die Kids Videos davon an den Lehrer schicken sollten, lässt er eine Überprüfung der Arbeitsaufträge]

    Musik: "Musik ist ein praktisches Fach, ich gebe da erstmal keine Aufträge"

    Geographie:"Erstelle eine Mindmap zum letzten Thema"

    Latein: "Übersetze Lektion X und lerne Vokabeln bis Y" Dann wird eine Musterlösung nicht einmal selber erarbeitet mit Kommentaren, sondern eine fertige, unkommentierte eingescanned und geschickt.

    Selbige KuK haben schon verlautbaren lassen "In der letzten Woche schicke ich keine Aufträge, das ist doch kurz vor den Ferien"

    Währenddessen sitze ich 28 Stunden täglich in der Schule + Aufsichten. Und ratet mal, wer in der letzten Woche vor den Ferien 28 Stunden anwesend sein muss, während sich die oben benannten KuK schon in den Urlaub verabschiedet haben.

    Übrigens: Ich habe über 20 mündliche Abiturprüfungen (Bio ist ja so ein tolles Fach), während die Lateinkollegen (die gar keine Präsenzstunden haben) eine oder höchstens zwei Prüfungen haben.

    Nunja, dieses Jahr wird das Abi eventuell ohne mich stattfinden, mir reichts.

    Dieser eklatante Unterschied in der Belastung ist so eine Frechheit, ich habe da so viel Wut und Bauchschmerzen, da bekomme ich noch ein Magengeschwür.

    Da ziehe ich vorher die Reißleine. Ich habe das einige Wochen jetzt mitgemacht und jede verfickte einzelne Woche haben die Kollegen im Homeoffice gechilled.

    Als ich noch homeoffice hatte, habe ich den Fehler gemacht Material auszuarbeiten, Lösungen zu kommentieren, Fragen ausführlich zu beantworten.

    Hätte ich gewusst, wie sehr man mich anarscht, hätte ich der Zeit auch so gechilled wie die KuK, die wenig Präsenzunterricht haben, es jetzt machen.

    Das Problem vor dem ich stehe: Ich bin kräftemäßig am Ende und habe im Gegensatz zu den KuK NICHT nicht möglichkeit kürzer zu treten, denn ich muss ständig anwesend sein.

    Ich war zum Beispiel in den vergangenen vier Wochen fast jeden Tag mehrere Stunden an der Schule während andere Kolleginnen und Kollegen durchgehend seit 17. März zuhause sitzen. Gut, ist wohl auch mein eigenes Pech da ich mir es damals ja selbst ausgesucht habe, zwei Hauptfächer unterrichten zu wollen...

    Bei uns ist es komischerweise anders herum, die Hauptfächler machen tendenziell weniger. Chemie und Bio wird komplett unterrichtet.

    Andere Nebenfächer wie Sport werden gar nicht unterrichtet (auch nicht online).

    Ich habe KuK, die eine volle Stelle haben, und für ihr zweites Fach eben gar nichts machen.

    Hallo zusammen,

    die Schulleitung bei uns dreht dank Corona komplett hohl... Ich soll für 15 Minuten Gang-Aufsicht 1,5 Stunden und jeweils 50km an- und abfahren. Zeitaufwand zwei Stunden. Unterricht habe ich an dem Tag keinen.

    Sei froh an dem Tag keinen Unterricht zu haben.

    Ich habe 28 Präsenzstunden + Pausenaufsichten, während andere bei voller Stelle 4 (VIER!!!!) Präsenzstunden haben. Wenn man solche Leute dann mal für Aufsichten einbestellt, dann ist das genau richtig.

    Ich werde mir demnächst erstmal selber home office verschreiben, weil ich kräftemäßig am Ende bin.

    Dieser Unterschied in Belastung ist momentan eine absolute Frechheit!

    Übrigens, deine Wohnortentfernung ist deine eigene Schuld.

    Der Typ Sozialarbeiter (wie ich) fühlt sich den Schülern meist auf allen Ebenen sehr verpflichtet. Für mich bedeutet das, dass ich den eh schon benachteiligten Kindern und Jugendlichen eben noch mehr und besser helfen will. Daher gebe ich eben doch immer wieder mein privates Geld aus. Würde ich die Schüler ausschließlich mit dem mir zur Verfügung gestellten Materialien und Ausstattung unterrichten, wäre der Unterricht tatsächlich um einiges schlechter und die Lernergebnisse auch. Ich schaffe es auch zeitlich nicht, alles Material selbst zu erstellen und greife daher häufig dankbar auf die Materialien der Verlage zurück.

    Diesen Anspruch habe ich aber leider auch bzgl. der Online-Beschulung an mich. Es frustriert mich wieder mal, dass mein Arbeitgeber mich und meine Schüler nicht unterstützt, damit sie auch in dieser schwierigen Zeit gut lernen dürfen

    Du realisierst aber schon, dass du daran schuld bist, dass der Dienstherr nicht entsprechende Materialien zur Verfügung stellt, oder?

    Warum sollte ein Arbeitgeber Materialien zur Verfügung stellen, wenn die Arbeitnehmer diese selbstständig anschaffen.

    Firelilly, Dein Einsatz!

    Nun, ich habe mittlerweile 5 wöchentliche, unbezahlte Präsenzstunden und überschreite damit die 30 Wochenstunden Grenze. Fast alle (!!) meiner knapp 30 Wochenstunden (ich glaube 26 oder 28, habe Plan nicht zur Hand) werden dazu noch als in Präsenzunterricht durchgeführt. Andere KuK haben mit vollem Deputat 4 Präsenzstunden und um und bei 21 Distanzlernstunden.

    Meine Überstunden sind begründet durch Übernahme von Unterricht für KuK der Risikogruppe und Späße der SL wie z.B. Oberstufenkurse so zu teilen, dass man anstatt 2 Wochenstunden nun 2x2 Wochenstunden (in jeweils zwei Teilgruppen) unterrichtet.

    Personalrat ist eingeschaltet, mir geht die Situation sowohl an die Kräfte, als auch an die Laune.

    In zwei Wochen ist mündliches Abitur, wo ich mit meinem Fach Biologie über 20 Prüfungen habe und auch wieder gelackmeiert bin.

    Ich weiß nicht, ob meine Kräfte reichen in dieser Belastungssituation das mündliche Abitur durchzuführen.

    Die Ungleichverteilung der Belastung ist momentan himmelschreiend bei uns an der Schule und ich bin gerne bereit da quasi für eine Umverteilung zu sorgen. Mir reichts.

    Der "Halbklassenunterricht" könnte doch aber ruhig noch lange so bleiben, finde ich. ;)

    Findest du es toll unbezahlte Mehrarbeit zu leisten?
    Bei uns teilweise im Umfang von 5-8 zusätzlichen Wochenstunden. Eine Frechheit, aber in Schleswig-Holstein ist es, im Gegensatz zu NRW, keine Mehrarbeit, wenn man für KuK der Risikogruppe deren Unterricht übernimmt. Die Stunden werden einfach nicht gezählt.

    Es gibt leider zu viele dumme Menschen auf dieser Welt, die eine Verfassung nicht richtig lesen können oder nur selektiv lesen können im Rahmen dessen, was sie lesen wollen.

    Und wieviele dumme Menschen es erst gibt, die nicht einmal einfachste chemische Formeln lesen können. Merkste selber, oder?

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