Beiträge von Karl-Dieter

    In Hessen. Nein, theoretisch kann ich wohl studieren bis ich 90 bin, aber in Kürze ändert sich die Studienordnung und ich bin, je länger ich brauche, eine der Letzten damit und es ist unklar, ob ich dann nicht an die Neue angepasst werde, wo ich dann vieles nochmal machen muss.

    So schnell passiert das nicht.

    Ich muss fairerweise sagen, dass ich dich recht anstrengend empfinde. Bzw. nicht dich, sondern deine Schilderung der Situation. Du siehst grundsätzlich nur Hindernisse, nur Schikane, keiner hat es so schwer wie du, und alle andere sind irgendwie schuld, aber nur du selber nicht (an deiner Krankheit natürlich nicht, aber an den Probleme, die auftreten).

    Ergänzung: Im anderen Thread ist es ja ähnlich, hier ist nur die ganze Welt gegen deine Mutter angeblich.

    Wenn deine Mutter seit einem 3/4 Jahr krank ist, und laut deiner Aussage angeblich zum neuen Schuljahr wieder anfangen will, sich gegenüber ihrer Schulleitung aber sehr nebulös äußert, wundert mich das nicht, dass die nicht im Unterricht eingeplant wird und was deine Mutter mit deiner Pflege zu tun hat, ist mir allerdings auch schleierhaft.

    Dass deine Mutter bei irgendeiner Pflege fehlt, wenn sie auf Kur ist, ist nicht das Problem ihres Dienstherren

    Da würde ich mich als Lehrkraft in eurem Kollegium ganz herzlich bedanken, wenn ich meinen Stundenplan für das kommende Schuljahr erst am Ende der Ferien bekäme..

    Da kannst du dich gerne herzlich bedanken, hätte ich kein Problem mit, gleichzeitig würde ich dir anbieten, dass du beim nächsten Mal doch in den Ferien selber mitarbeitest am Stundenplan. Ich bin immer erschrocken, was für eine Anspruchshaltung gegenüber den Stundenplanern und/oder Schulleitungen (was ja nicht immer deckungsgleich ist) hier herrscht.

    Oder ist euren KuK wenigstens schon vor den Sommerferien bekannt

    Ja natürlich, das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun.

    Wachsen bei euch die KuK, die "mal eben" zwei Wochen lang eine/n Vollzeitkollegin/kollegen vertreten können (davon - wie CatelynStark ja schrieb - über 20 Stunden in der Oberstufe)

    Das nicht, in der Oberstufe würde ich es gar nicht vertreten, zumal die erste Woche (halbe) Woche meistens eh Organisatorisches und diverser Kram ist. Und eine Woche ohne Unterricht in einem Fach halten die auch mal aus. Und zwei auch.

    Aber eine Kollegin vier Wochen in den Ferien Stundenplan machen zu lassen ist sicherlich besser :stumm:

    insbesondere Stundenplaner:innen (und sicher auch Mitglieder der erweiterten SL) an großen Schulen. Bei mir geht immer ein Teil der Sommerferien für die Stundenplanung drauf, leztes Jahr gleich 4 Wochen, denn nachdem ich den Plan innerhalb der ersten zwei Wochen mit allem Zip und Zap (VBs, Aufsichten etc.) fertig erstellt hatte und mich schon auf vier freie Woche gefreut hatte, bekam ich einen Anruf, dass ein:e Kolleg:in, der/die mit über 20 Stunden in der Sek II eingesetzt war ersatzlos(!) und sofort die Schule verlässt. Darufhin habe ich dann mit der SL den Unterricht umverteilt und dann einen weiteren Stundenplan erstellt. Ausgleich: an einem Tag in der letzten Ferienwoche, an dem eine Fortbildung angesetzt war, durfte ich zu Hause bleiben.
    Unterrichtsvorbereitung für das kommene Schuljahr machen ja viele Kolleg:innen auch schon in den Sommerferien, wobei ich mir das abgewöhnt habe. Ich finde, die Stundenplanung reicht

    Wir haben da ja schon öfter drüber geredet, mir ist nicht ganz klar, warum du das so mit dir machen lässt. Deswegen machen wir den Stundenplan immer am Ende der Ferien. Vier bis fünf Tage reichen. Zumal mir ehrlich gesagt schleierhaft ist, wieso ihr zwei Wochen für einen Stundenplan braucht und dann nochmal zwei Wochen für einen ausgefallenen Kollegen.Und selbst wenn da ein Kollege auf einmal weg ist und du zwei Wochen für einen Plan brauchst, und das in der Schulzeit ist... na und? Dann wird der Kollege halt vertreten (völliger Quatsch für zwei Wochen am Anfang des Schuljahres) und du halt auch. Besser als wenn ich vier Wochen in den Ferien am Stundenplan sitze.

    Was ist daran knackig?

    Falls du meinen kompletten Beitrag gelesen hättest und nicht nur die ersten acht Wörter, beziehe ich mich in meinem Fall auf eine 5. Klasse. Da kann ich einen Schüler sowieso nicht "ausschulen" und ich sehe auch nicht ein, einen Schüler, der krank gefehlt hat, aber wo die Eltern so verpeilt sind, eine Entschuldigung abzugeben, noch durch schlechte Noten zu bestrafen. Das sind eh arme Würstchen.

    Am BK würde ich das so machen wie du, natürlich. In der GOSt natürlich auch.

    Ich finde diese strikte Regelung auch recht knackig und handhabe das nicht so, bei uns haben viele Schüler auch schon ab Jahrgang 5 unentschuldigte Fehlstunden. Die schwänzen aber nicht, sondern die Eltern bekommen das nicht gebacken, eine Entschuldigung abzugeben.

    Bei Jahrgang 10 sieht es dann wieder anders aus.

    Finde es sehr schade, dass man so wenig Einfluss hat und es doch einfach „Glückssache“ ist 🙈

    Wieso schade? Du hast das Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen, das ist aus Sicht des Dienstherren doch absolut legitim, dich auch für deine ausgebildete Schulform einzusetzen. Du hast dich ja damals auch für eine Gesamtschule entschieden.


    Also dein Anliegen kann klappen, ich kenne eine Kollegin, die über eine Versetzung nach der Elternzeit auch die Schulform gewechselt hat. In den anderen Fällen allesamt nicht.

    Wechsel zum Gymnasium kannst du faktisch vergessen, weil der Lehrermangel an Gesamtschulen ist wesentlich höher als an Gymnasien, ich würde dich da jetzt ohne Not auch nicht die Schulform wechseln lassen. Realistische Möglichkeit wäre meines Erachtens höchstens, wenn du dich in Orte versetzen willst, wo es keine Gesamtschulen gibt.

    Bist du Angestellte? Als Beamte gibt es ja kein Mutterschaftsgeld, sondern es werden einfach die Bezüge weiter gezahlt. Wenn du in Elternzeit (und ohne dich selbst zu vertreten) bist, gibt es natürlich nichts. Du hättest die Elternzeit zum Beginn des Mutterschutzes beenden müssen, das hast du scheinbar versäumt.

    Momentan habe ich auch als Angestellter eine SekI-Stelle an einer Gesamtschule, obwohl ich für SekII ausgebildet bin und E13 erhalten könnte.

    Ja, weil es nur eine SekI-Stelle ist. Wenn ich mich auf eine Hausmeisterstelle bewerbe, kann ich trotz Studium auch nicht erwarten, A12/A13 zu bekommen.


    Dass es natürlich eine Sauerei ist, dass A12 = E11 entspricht, ist ja unabhängig davon.

    Für Niedersachsen ist z.B. normiert, dass die Personen, die Angebote im Schulsport erteilen, für die jeweiligen Bewegungsfelder bzw. Inhaltsbereiche die entsprechenden fachlichen Voraussetzungen besitzen müssen.

    In NRW an Grundschulen braucht man folgende Qualifikation:

    https://www.schulsport-nrw.de/sicherheits-un…ssetzungen.html

    Zitat
    • Lehrerinnen und Lehrer mit der Fakultas Sport (Lehrbefähigung),
    • Lehrerinnen und Lehrer mit einer entsprechenden Qualifikationserweiterung (Lehrerlaubnis für fachfremd Sport unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer),
    • Lehrerinnen und Lehrer, die aktuell an einer solchen Qualifizierungsmaßnahme teilnehmen oder an entsprechend qualifizierenden Fort- / Weiterbildungsmaßnahmen der Bezirksregierungen oder weiterer in den Fortbildungskatalogen der Bezirksregierungen genannten und damit anerkannten Träger teilnehmen.

    Unabhängig davon können alle Lehrerinnen und Lehrer, die bisher Sport unterrichtet haben und sich bewährt haben, dies auch weiterhin tun.

    Früher war es üblich, dass Grundschullehrer den Übungsleiter-C- gemacht haben, damit konnte man dann auch Sport unterrichten. Als das gekippt wurde, gab es einen riesigen Aufschrei (und tatsächlich vorhandene Probleme, da der Großteil der Sportlehrer an Grundschulen nur diese Qualifikation hatte) und der letzte Passus ("wer bisher Sport unterrichtet hatte...") wurde eingefügt.

    ch weiß zumindest für NRW, dass ich beispielsweise an einer Realschule auch kein E13 erhalten würde, obwohl da Mathe und Deutsch natürlich genauso unterrichtet werden.

    Weil du nicht das passende Lehramt hast, du hast Lehramt GyGe und nicht HRGe. Ergänzung: Und an Realschulen gibt es in der Regel auch nur HRGe-Stellen, die eben mit A12 besoldet werden. Es gibt noch ein paar ehemalige Lehrer mit Amtsbezeichnung "Realschullehrer", die bekommen A13 und haben auch die Fakultas für die S2. Andersherum bekomme ich als HRGe-Lehrer an einem Gymnasium nicht mal eine Stelle, geschweige denn mit A13-Besoldung.

    Stattdessen bekommt man Vertretungsverträge an Gesamtschulen mit SekI-Wertigkeit und geringem Stundenumfang, die nach TV-L E11 bezahlt werden, obwohl man der Ausbildung nach E13 bekommen könnte.

    Relevant ist nicht die Ausbildung, sondern die jeweilige Stelle. Und wenn an einer Gesamtschule eben nur Vertretungsstellen für den S1-Bereich ausgeschrieben sind, ist das so.


    Das Problem ist, dass du bzw. ihr davon ausgeht, dass die GyGe-Qualifikation höherwertiger als HRGe ist und man automatisch auch für HRGE qualifiziert ist. Dem ist natürlich nicht so. Das treibt natürlich manchmal seltsame Stilblüten, wie dass ein Studienreferendar, der an einer Gesamtschule in der S1 und S2 ausgebildet wurde und dann eine HRGe-Stelle annehmen will, eine Nachqualifizierung benötigt.

    Lehrerbedarfsprognose NRW: Erfahrungsgemäß sieht das in anderen Bundesländern ähnlich aus.

    https://www.schulministerium.nrw/system/files/m…e/Prognosen.pdf


    Spanisch und Englisch -> geht so

    Spanisch und Erdkunde/Geographie -> nicht aufgeführt, aber besser nicht.

    Spanisch und PoWi/SoWi -> besser nicht

    Spanisch und ev. Religion -> geht so

    Spanisch und Ethik/Philosophie -> auf gar keinen Fall.


    Entweder nimmst du Kunst mit rein, dann solltest du dir keine großartigen Gedanken machen, sonst würde ich eine andere Schulform wählen.

    An meiner Schule wird nun auch ab Beginn des neuen Schuljahres das elektronische Klassenbuch von "(Web)Untis" eingeführt und die Papierklassenbücher fallen ersatzlos weg. Ich bin gespannt, wie es laufen wird!

    Schade finde ich nur, dass diese Entscheidung so kurz vor den Sommerferien gefallen ist und uns nun nur noch knapp drei Wochen bleiben, um dieses digitale Klassenbuch schon mal auszuprobieren.

    Finde ich richtig. Ist zwar hart für einige, aber bei sowas ist der Sprung ins kalte Wasser am sinnvollsten

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