Beiträge von Kopfschloss

    Ich verstehe es wirklich nicht...

    22 Länder sollen bereits ihre Schulen geschlossen haben und Deutschland braucht dies nicht?

    Haben wir irgendwelche Immunitäten oder Superkräfte von denen ich nichts weiß??? (Ja, es sind tatsächlich 3 Fragezeichen 😎)

    Ich bin überzeugt, dass wir in Deutschland eine relativ hohe Dunkelziffer an Infizierten haben.

    Ich selbst habe seit Montag Symptome eines grippalen Infekts, arbeite an einer Schule mit über 1000 Schülern, von denen einige Klassen vor einer Woche in einem Riskiogebiet waren.

    Gestestet wurde ich nicht. Ich soll warten, bis ich symtomfrei bin und dann wieder zur Schule gehen.

    Tja, passt für mich nicht so richtig.

    Zumindest habe ich versucht verantwortungsvoll zu handeln. Mehr kann ich wohl nicht machen.

    Veronica Mars.

    Wie langebist du krankgeschrieben bzw. wie lange sollst du Zuhause sein?

    Ich befinde mich in einer ähnlichen Lage, ich bin stark erkältet, zumindest hoffe ich, dass es eine Erkältung ist und nun weiß ich nicht recht, wie ich mich verhalten soll. Beim Hausarzt kam ich heute nicht durch. Doofe Situation.


    Gute Besserung wünscht dir

    Kopfschloss

    Und glaub bloss nicht, dass jeder der eine echte Grippe hat, damit auch zum Arzt rennt.

    Ich hatte vor zwei Jahren die echte Grippe und ich wäre froh gewesen, ich hätte zum Arzt gehen können.

    Ich konnte aber nichts außer leiden, schlafen und weinen.

    Mir ist bewusst, dass es bei Grippeerkrankungen unterschiedliche Schweregrade gibt, aber ich bezweifle, dass man eine echte Grippe ohne ärztliche Konsultation durchmacht.

    Ich dachte einige Tage lang, ich überlebe das nicht.

    Das ist der Hauptgrund, warum mich der Vergleich des Coronavirus mit der Influenza rein gar nicht beruhigt. Der triggert mich eher.

    Ich bin für die Schließung der Schulen und Kindergärten, wenn ich mir die Zahlen anschaue.

    Seit Freitag gilt nun auch Südtirol zum Risikogebiet. Mehrere Schüler und Lehrer waren an meiner Schule in den Faschingsferien dort zum Urlauben, nun eine Woche in der Schule und sollen jetzt eine Woche Zuhause bleiben.

    Ähm...ja.

    Findet den Fehler.

    Keine Ahnung, wie hoch die Zahl der nicht registrierten Infizierten ist, aber laut Experten soll sie hoch sein. Da stellt sich mir schon die Frage wann genau der Zeitpunkt für drastische Maßnahmen wie Schließungen von Schulen ect. erreicht ist.

    Ich bin gerade auch verunsichert.

    Mein Kind fiebert seit letzter Nacht, hat Husten und fühlt sich allgemein schlapp.

    Tja, normalerweise würde ich mir keinen Kopf machen, Tee kochen und Wassereis erlauben, aber in Coronazeiten....

    Wie würdet ihr handeln wenn eure Kinder solche Symptome hätten?

    Mich erreichten eben zwei Mails besorgter Eltern, die wissen wollten, wie es mit Schule aussieht etc.

    Ich muss sagen, mich nervt dieses "Wir machen es so - ihr macht es so" extrem.

    Das war beim vergangen Sturm Sabine auch so. Einige Schulen informierten Eltern, andere nicht und am Ende war es ein großes Kuddelmuddel.

    Jetzt beschweren sich Eltern bei mir, dass Eltern anderen Schulen seitens der Schulleitung und über die Homepage informiert wurden und sie nicht.

    Tja... finde ich auch sch...., aber was bleibt mir außer mein Bedauern auszudrücken und auf die Schulleitung zu verweisen?

    Ich würde mir mehr Einigkeit und Geschlossenheit wünschen.


    Persönlich bin ich beunruhigt, ich glaube nicht, dass Deutschland "gut vorbereitet ist" wenn sich hunderttausende Menschen infizieren.

    Großartig gehamstert haben wir bisher nicht, aber als ich gestern Handdesinfektionsmittel kaufen wollte und dieses in 4 Geschäften ausberkauft war, kam ich schon ins Grübeln.

    Ich kaufe gerne Lebensmittel ein, wenn genügend Zeit vorhanden ist, ansonsten ist es Stress.

    Und Schuhe und Kleider kaufe ich gerne ein.


    Ich geb mal eine Frage weiter, die mich gestern Abend mein großes Kind gefragt hat:

    Wenn du ein Tier sein müsstest, welches würdest du wählen?

    Vielen Dank für deine Schilderungen.
    Mein Anliegen konkret kann ich gar nicht benennen, da ich für mich herausfinden muss, ob es sich lohnt mich an einer Abendschule zu bewerben.
    Mich nerven zunehmend die ganzen Probleme und Herausforderungen der ganz "normalen" Realschule.
    Zudem fangen wir extrem früh, um 7.30 Uhr, an und auch das nervt mich.
    Ein entfernt bekannter Kollege erzählte mir von der Abendrealschule und vom ersten Hören klang das alles toll.
    Seitdem bin ich mit dem Gedanken schwanger...

    Hallo zusammen,



    arbeitet hier jemand an einer Abendrealschule?
    Falls ja wäre ich über Erfahrungsberichte sehr dankbar.
    Mich reizt der Gedanke an einer solchen zu arbeiten und bin gerade dabei mich umzuhören.


    Vielen Dank und Grüße in die Runde


    Kopfschloss

    Ich habe es komplett gesehen, und ja, er verallgemeinert, aber ich finde, er sagt viel Wahres.
    Zum Beispiel, dass Lernen über Beziehung läuft - erlebe ich jeden Tag.
    Oder dass Schule Regeln, auch Kleiderregeln meiner Meinung nach, braucht.
    Oder dass Eltern und Lehrer selbst psychisch auf sich achten sollten, um fit für ihre Kinder und Schüler sein zu können. ...


    Angst erzeugt der Vortrag in mir nicht, ich fühle mich eher stellenweise ermutigt und bestätigt.
    Ich unterrichte viel frontal, leite an und die Kids finden das toll und wünschen sich das.

    Mir ist es momentan schlicht nicht möglich Vollzeit zu arbeiten.
    Ich brauche die Stundenreduzierung, um, wie jemand so schön schrieb, meinen Alltag zu überleben.
    Auch sehe ich, und bedauere es sehr, dass Teilzeit selten wirklich Teilzeit ist, eben aufgrund vieler (angeblich) unteilbarer Aufgaben.
    Wie jemand mit Kindern und einer Lehrervollzeitstelle genügend Freizeit haben kann, ohne das Gefühl, man vernachlässige wichtige Wirkungsbereiche oder erledige sie nur ausreichend, ist mir ein Rätsel.
    Hier nehme ich sehr gerne Tipps an. ;)

    Ich bin ganz klar eine Impfbefürworterin.
    Beim ersten Kind haben wir lediglich die empfohlenen Impfungen geben lassen, d.h, Rotaviren z.B., nicht impfen lassen.
    Dies haben wir beim zweiten dann ab dem frühstmöglichen Zeitpunkt machen lassen, denn Kind eins hatte natürlich Rotaviren bekommen, die ganze Familie angesteckt und ist nur knapp einem Krankenhausaufenthalt entkommen.
    Lernen aus Fehlern eben.
    Und hier handelte es sich "nur" um Rotaviren, da gibt es keinen Langzeitschäden bzw. nachfolgende Krankheiten.
    Hier bei uns in der Gegend gibt es viele Impfgegner, die teilweise Verschwörungstheorien verbreiten, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
    Ich war anfangs in einem Müttertreff, bei dem einige Mütter alternativ eingestellt waren. Hat mich so lange nicht gestört, bis eine mich und mein Kind zu einer Masernparty einlud. Da war's dann echt rum.
    Ich mein, jeder kann leben und glauben wie und was er möchte - so lange er andere nicht in seiner Freiheit und Gesundheit einschränkt.
    Der nicht vorhande Herdenschutz für einige Krankheiten zeigt für mich nur, was ich manches mal im Stillen denke: eine Demokratie erträgt nur eine gewisse Menge Dummheit.
    Und ja, ich bin auch kritisch, was eine Pflicht betrifft, sowohl eine Impfpflicht, als auch eine Widerspruchslösung bezüglich der Organspende. Da schrei ich nicht laut "hurra", ich frage mich allerdings schon, ob der Preis, den wir alle gerade zu zahlen haben, nicht zu hoch ist.

    Danke für euren Zuspruch.
    Ich habe mir fest vorgenommen kleine Veränderungen umzusetzen.
    Ab morgen nehme ich mir ein gesundes Frühstück mit in die Schule (und ich werde es auch essen!) und ich werde nicht mehr in den Pausen und in der Mittagspause korrigieren.
    Ich werde Pause machen!
    Fest vorgenommen und hoffentlich bald verinnerlicht.


    Einen schönen Abend wünscht
    Kopfschloss

    Danke für eure Antworten und Tipps und die Diskussion.


    Ganz allgemein, ungeordnet, möchte ich ein paar Gedanken und Antworten geben:


    Meine Aufzählung war selbstverständlich nicht nach Wichtigkeit sortiert. Ganz klar stehen meine Kinder an erster Stelle.
    Mit "Prioritäten setzen" war gemeint, dass jedes Aufgezählte wichtig ist und ich nicht weiß, wo ich Anforderung reduzieren kann.
    Und ich wollte mich einfach auskotzen und aufzählen, was alles an mir zerrt.


    Ja, ich habe einen Mann, ja, ich liebe ihn, ja, er ist meist eine Entlastung und ja, manchmal ist er eine Belastung.
    Ich finde es ganz toll, dass hier scheinbar viele in perfekten Beziehungen leben und dass viele hier ein tolles Lebens-/ Arbeitsteilungsmodell haben.
    Ich habe das offensichtlich nicht.
    Mein Mann ist aufgrund einer Krankheit wenig belastbar, ich versuche darauf Rücksicht zu nehmen.
    Meine Eltern sind nicht pflegebedürftig, aber eines meiner Elternteile ist schwerkrank und ich unterstütze im Alltag und emotional.


    Unsere Kinder sind unter 10 Jahre alt.
    Ich liebe sie mehr als mein Leben und trotzdem stressen sie mich manchmal und, ja, sind dann eine Belastung.
    Wenn ich um 5 Uhr aufstehe und durch meinen Tag renne, dann ist es für mich eine Belastung, wenn mein Kind mich um 20 Uhr bittet, etwas vorzulesen. Erst recht, weil ich weiß, dass die Küche noch auf mich wartet und evt noch Unterrichtsvorbereitungen oder Klausuren.
    Entweder mit mir stimmt was nicht, oder andere schummeln, wenn sie behaupten, dass ihnen Kinder und die Beschäftigung mit ihnen, immer Spaß machen.



    Einige Posts empfand ich als empathisch und taten mir gut. Danke dafür.
    Bei manchen dachte ich mir, dass ich wohl nicht belastbar genug bin - wenn ich lese wir mache alle Anforderungen scheinbar mühelos schaffen. Beneidenswert.


    Grüße in die Runde


    Kopfschloss

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