Beiträge von Moebius

    Und muslimische Flüchtlinge wollen nicht in diese Länder!

    Preisfrage: Was tut ein syrischer Flüchtling nach der Verteilung nach Polen bei offener Grenze nach Deutschland?

    Polen will keine muslimische Flüchtlinge, hatte aber kein Problem damit Visa an über 100k Muslime aus Afrika zu verkaufen, von denen klar war, dass sie nicht in Polen bleiben sondern überwiegend nach Deutschland weiter reisen wollten.

    Für Flüchtlinge würde theoretisch eine Residenzpflicht gelten.

    Gibt es die so pauschal überhaupt?

    Es gibt m.E. sicher eine Feindlichkeit gegenüber einer totalitären und militanten Ausprägung des Islam und sicher auch gegenüber Personen, die diese so vertreten.

    Und ganz ehrlich, das finde ich sehr gerechtfertigt.

    Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich inzwischen den Islam als ganzes kritisch sehe. Ich kann das sehr gut trennen, was den Umgang beispielsweise mit Schülern mit muslimischen Glauben betrifft, aber finde auch, dass man offen aussprechen muss, dass es mit dem Islam Probleme gibt, die es mit allen anderen Weltreligionen und ihren Anhängern nicht gibt.

    Fast alle relevanten Terrororganisationen auf diesem Planeten tragen verschiedene Ausprägungen des Islam als Legitimation vor sich her und innerhalb des Islam scheint mir auch keine relevante Gruppe diesen Strömungen ernsthaft entgegen zu treten. Dass ein Großteil des politischen Spektrums in Europa sich vor dieser Frage und der Diskussion, wie wir damit umgehen wollen, wegduckt, ist der zentrale Grundstein für den europaweiten Aufstieg populistischer Arschlöcher am rechten Rand in den letzten 10 jähren gewesen.

    Es müsste nicht so sein, die islamische Welt war Jahrhunderte lang an der Spitze der Aufklärung und hat beispielsweise den Grundstein für die moderne Mathematik gelegt.

    „Die Frage ist falsch gestellt, weil es hier um den Schutz von Menschen vor existentiellen Gefahren durch Verfolgung oder Krieg geht“,

    Geht es aber aktuell nicht, und das wissen auch alle Beteiligten, fortgesetzt so zu tun, als würden alle, die zu uns kommen wollen, vor Krieg und Gewalt fliehen, verschließt die Augen vor der Realität.

    Die Hoffnung auf eine gemeinsame europäische Migrationspolitik sehe ich nicht.

    Ungarn und Polen stehen auf dem Standpunkt, dass sie im Zuge einer europäischen Verteilung von Flüchtlingen exakt 0 Personen aufnehmen werden, auch die polnischen Wahlgewinner haben schon deutlich gemacht, dass sie daran nichts ändern werden. Trotzdem sollte man nicht pauschal mit dem Finger auf sie zeigen, denn Ukrainer haben sie sehr viele aufgenommen.

    Diese Länder wollen explizit keine muslimischen Flüchtlinge.

    Ich denke, es hat auch jeder grundsätzlich Verständnis für Wirtschaftsmigranten, zumindest im dem Sinne, dass er die Motive nachvollziehen kann. Daraus resultiert aber keine Verpflichtung der Zielländer dieser Migration, dies auch zu zu lassen.

    Davon abgesehen führt diese Migration zu einer weiteren Verschlechterung der Lage in den Herkunftsländern, da Migranten überwiegend jung und männlich sind. Die Situation in Afghanistan, wäre nicht so hoffnungslos, wenn nicht 2 Millionen junge und grundsätzlich leistungsfähige Menschen vor 50 000 Taliban geflohen wären. Diese Art von Fluchtbewegung untergräbt auch die Möglichkeit, dass sich in diesen Ländern von innen heraus etwas zum Positiven verändert.

    Die erste Rate ist in der Regel nicht niedrig, weil damit der Wert des Grundstücks abgedeckt wird. Das heißt aber nicht, das einem das Grundstück dann gehört, das ist erst der Fall, wenn man im Grundbuch eingetragen wird.

    Die Idee "dann nehme ich halt das Grundstück" ist charmant aber wird in der Realität auch dann nicht funktionieren, wenn es sich um ein Einzelobjekt handelt, da man keine privilegiertere Stellung hat, als alle anderen Schuldner des Unternehmens. Bedeutet, man kann im Zweifelsfall seine Forderung beim Insolvenzverwalter anmelden, der verwertet alle verbliebenen Aktiva des Unternehmens und zahlt das, was nach seinen kosten Übrig ist (Spoiler: üblicherweise nix) anteilig an alle Schuldner aus.

    Vielleicht ist gerade das unter Missverständnis aus deutscher Sicht, dass wir annehmen, dass diese Menschen wegen der Gewalt des islamistischen Terrors flohen, obwohl womöglich andere Gründe eine Rolle spielen.

    Das ist in meinen Augen sogar der entscheidende Fehler: die Annahme, dass die, die vor dem IS oder den Taliban geflohen sind, moderate und gebildete Muslime sind, die besonders gut integrierbar sind. Zum einen sind moderate arabische Muslime oft immer noch weit entfernt von mitteleuropäischer Einstellung zu Religion, zum anderen stimmt die Annahme auch einfach nicht - die Todfeinde der judäischen Volksfront ist die Volksfront von Judäa. Die Todfeinde des Taliban sind die Kämpfer des IS. Viele fundamentalistische islamische Gruppen sind untereinander tödlich verfeindet und die Anhänger der Taliban sind die ersten, die einen Grund haben, zu fliehen, wenn der IS (wie aktuell in Afghanistan) sind in neue Teile des Landes ausbreitet.

    Dann such dir halt einen anderen Arzt.

    (Ich würde gerne die Reaktionen in diesem Forum sehen, wenn es einen Beitrag geben würde in dem ein Kollege schildert "Heut nachmittag hatte ich einen Gesprächstermin auch Wunsch von Eltern, für den ich extra in die Schule gefahren bin, die Eltern sind nicht erschienen und haben mir abends eine Mail geschrieben, dass ihnen was dazwischen gekommen ist, jetzt wollen sie einen neuen Termin in der nächsten Woche. Was haltet ihr davon?")

    Bei einem extra vereinbartem Bestelltermin halte ich 150 € auch nicht zwingend für zu hoch, es kommt auf die Details an. Wenn für die Behandlung eine Stunde eingeplant war und ein Arzt und eine Krankenschwester stattdessen die Zeit untätig rumgesessen haben, sind alleine die Personalkosten, die die Praxis nun mal hat, fast schon in der Größenordnung.

    Aber es hängt natürlich vom Aufwand der Behandlung ab.

    Ich wüsste im übrigen nicht, dass es eine Pflicht für Ärzte geben würde, Patienten zu behandle, wenn es sich nicht um einen akuten Notfall handelt. Davon abgesehen kann eine Arztpraxis - wie jeder andere Dienstleister auch - nach meinem Verständnis auch sagen "Wir möchten Sie nicht mehr als Kunden, suchen sie sich eine andere Praxis".

    Greta Thunberg und Fridays for Future präsentieren wieder einmal ihren Antisemitismus: https://www.sueddeutsche.de/politik/greta-…uture-1.6291303

    Vermutlich wurde die Geschichte des Nahostkonfliktes an einem Freitag behandelt.

    Aber ersthaft: Greta Thunberg ist als relativ junges Mädchen als Symbolfigur einer Bewegung mit einer relativ schlichen Botschaft ("Wir wollen und können den Klimawandel nicht lösen, wir wollen nur darauf aufmerksam machen.") als öffentliche Person bekannt geworden. Sie selbst ist mir nie als jemand, mit besonderem intellektuellem Durchblick aufgefallen, Auftritte, wie den vor den vereinten Nationen fand ich eher naiv. Das kann man aber einer damals 18jähringen auch gar nicht vorwerfen. Das Problem liegt in der öffentlichen Wahrnehmung, die ihren Äußerungen seit FFF auch für andere Bereiche eine Relevanz zuschreiben, die sie definitiv nicht haben. Greta Thunberg ist keine Kapazität für allgemeine gesellschaftliche und politische Fragen. Das muss sie auch nicht sein.

    Kritisieren kann man das persönliche Umfeld, die solche Dinge nicht filtern, die junge Frau hat ein PR-Team um sich, die in der Verantwortung wären zu prüfen, mit wem sie sich fotografieren lässt und ob jemand davon schon mal mit antisemitischen oder anderweitig schädlichen Äußerungen aufgefallen ist und die sie auch zum Selbstschutz von Dummheiten abhalten sollten. Das funktioniert offenbar nicht (obwohl ihre Familie meines Wissens aus dem Marketing-Bereich kommt und mit der Verwertung ihrer Tätigkeit auch viel Geld verdient hat).

    Es ist leider oft so dass das Gefühl "wir sind die, die für die gute Sache arbeiten" einen überheblich und betriebsblind werden lässt.

    So interpretiere ich die beschriebene Ausgangslage, kann auch sein, dass es anders ist aber dazu müsste die TE aber sonst einfach mehr schreiben.

    Falls das Haus halb festig ist würde ich noch schwärzer sehen - wenn sich der Bau nach Beginn noch so lange verzögert, stimmt was nicht und vermutlich wird der Träger dann irgendwann in die Insolvenz gehen, spätestens wenn die ersten Käufer aussteigen und ihr Geld zurück wollen. Und dann sitzt man mit einem nicht verwertbaren Teileigentum einer Bauruine da.

    Habt ihr euch wegen einer etwaigen Vorfälligkeitsentschädigung beim Kreditgeber informiert? Da wird die Bank auf jeden Fall eine gewisse Summe haben wollen...

    Und was heißt sie "wollen" das Geld nicht länger vorhalten? Was steht im Kreditvertrag?

    Wollt ihr unbedingt die Rückabwicklung oder wollt ihr die Immobilie behalten? Dann würde ich euch neben Anwalt zu einem unabhängigen Immobilienfinanzierer als zusätzliche Beratung raten. Die haben manchmal andere Möglichkeiten was mit den Banken auszuhandeln...

    Das Geld ist noch gar nicht geflossen, die Immobilie existiert noch nicht, es gibt eine Finanzierungszusage und Bereitstellungszinsen, die nach gewisser Zeit zu zahlen sind und irgendwann cancelt die Bank das ganze dann, weil sie natürlich kein Interesse daran hat, heute eine Immobilie mit einer Zinszusage von vor 2 Jahren zu finanzieren, die vermutlich noch bei unter 2% gelegen hat.

    Vorfälligkeitsentschädigung gibt es dabei nicht, die Bank wird froh sein, aus dem Vertrag raus zu kommen.

    Was ihr an Schadensersatz geltend machen könnt, wird euch hier keine sagen können, weil das stark von der genauen Ausgestaltung des Vertrages ab hängt - wurden Fristen und Konventionalstrafen vereinbart?

    Auf dem größten Problem werdet ihr aber sitzen bleiben: ihr hattet vermutlich eine Immobilie mit einer Finanzierung, die ihr jetzt auf Jahre so nicht mehr bekommen werdet, wenn ihr ersatzweise was anderes kauft. Für diesen Umstand werdet ihr auch keinen Schadensersatz bekommen.

    Von pauschal war auch keine Rede. Es ist grundsätzlich möglich. Und an die US-Staatsbürgerschaft kommt man halt relativ leicht, man muss sich dort einfach nur gebären lassen.

    Die gibt's auch gar nicht pauschal. Den zweiten Pass dürfen nur Personen aus dem Schengenraum und der Türkei behalten.

    Mindestens die USA und Kanada gehen auch, aber mit denen gibt es auch keine Probleme, die Türkei ist für mich ein Sonder- und auch der einzige Problemfall was Doppelstaatler angeht. Für die Frage der Integration halte ich die doppelte Staatsbürgerschaft aber auch für einen Nebenkriegsschauplatz. Es wäre schon mal ein Fortschritt, wenn Menschen nur dann nach Europa kommen könnten, wenn Sie überhaupt eine eindeutige und glaubhafte Staatsangehörigkeit nachweisen können.

    Ich habe kein Problem damit, wenn jemand eine doppelte Staatsbürgerschaft mit einem EU-Land, der Schweiz oder den USA hat.

    Doppelte Staatsbürgerschaft mit der türkischen ist eine hochkomplizierte Geschichte bei der in der Vergangenheit viel betrogen wurde.

    Ich denke schon, dass mit der bewussten Annahme einer Staatsbürgerschaft eine Loyalität dem Staat und seinen grundlegenden Werten gegenüber verbunden sein sollte, noch mehr, als wenn man eine Staatsbürgerschaft seit Geburt hat, ohne die sich selber ausgesucht zu haben.

    Aber die Grunddiskussion trifft eigentlich das Kernproblem mit der Integrationspolitik der letzten Jahre - der zentrale Gedanke war oft, den Migranten entgegen zu kommen und Brücken zu bauen, in der Hoffnung, dass sie dadurch eine Loyalität gegenüber unserer Gesellschaft entwickeln. Gerade mit vielen Migranten aus dem arabischen Kulturkreis ist das gescheitert, die haben die Vorteile mitgenommen und das gleichzeitig als Schwäche des deutschen Staates interpretiert und sind mental in ihrem Herkunftskulturkreis geblieben.

    In den USA funktioniert Immigration grundsätzlich anders, dort ist jedem der dort hin kommt klar, dass er in der Bringschuld ist. An dem Beispiel sieht man aber auch, dass eine andere Migrationspolitik nicht automatisch zu geringeren Zahlen führt, auch in die USA wird massiv immigriert.

    Ich kann mir in keinem einzigen Bundesland einen Rechtsrahmen vorstellen, bei dem es ein Problem wäre, wenn eine andere Person als die Lehrkraft ein Diktat vorliest, so lange es keine objektiven Einwände dagegen gibt, wie sie es macht.

    In meinem allgemeinen Schulpraktikum als Student im 3. Semester war ich an einer "Orientierungsstufe" (Niedersachsen, gibt es inzwischen nicht mehr), in einer 5. Klasse und hatte genau die Situation. Die Lehrkraft, die in der Klasse Deutsch unterrichtete, ist im Verkehr stecken geblieben, geplant war ein Diktat, der Schulleiter drückt mir den Text in die Hand und sagt, "Gehen sie doch einfach in die Klasse und fangen sie schon mal an, Herr X übernimmt, sobald er da ist".

    aber wenn Herr Mö*oebius den Erlass, der natürlich kein Gesetz ist, im Hinblick darauf prüfen will, ob es einer gesetzlichen Überprüfung in einem langjährigen Verfahren vor den Instanzen des Verwaltungsgerichtes standhält,...

    Brauche und will ich nicht, ich habe lediglich geschrieben, dass das hier...

    In NDS kannst du seit etwa zwei Jahren nicht eingestellt werden, wenn du dich irgendwo in Deutschland selbst entlassen hast aus dem Beamtenstatus

    Unsinn ist und das geht ja aus dem Merkblatt auch eindeutig hervor:

    Zitat
    Bewerberinnen und Bewerber, die sich bereits auf Antrag aus dem Beamtenverhältnis bei ihrem bisherigen Dienstherrn haben entlassen lassen, können nur in einem Tarifbeschäftigungsverhältnis eingestellt werden im Einzelfall ist ggf. eine Verbeamtung möglich.

    In Anwesenheit der Lehrkraft spricht da überhaupt nichts gegen, du kannst das Diktat auch von einem Computer oder Tonband vorlesen lassen. In den Verantwortungsbereich der Lehrkraft fällt es, dafür zu sorgen, dass die SuS den Text in einer angemessenen Weise präsentiert bekommen, Vorgaben darüber, wie genau dass zu passieren hat, gibt es nicht.

    (Es gibt auch keinen "Durchführung eines Diktates"-Erlass, sowas ist immer pflichtgemäßes Ermessen.)

    Tja, jetzt fliegt uns halt "Multi-Kulti" und "schön bunt hier" um die Ohren.

    Ich halte es für grundsätzlich richtig, eine strengere Migrationspolitik zu verfolgen und vor allem den Menschen, die in unser Land wollen, sehr viel klarer deutlich zu machen, welche Grundwerte hier gelten, und diejenigen, die zeigen, dass sie diese Grundwerte nicht akzeptieren, auch dazu zu kriegen, dieses Land wieder zu verlassen. Aber wir sollten auch aufpassen, nicht in eine platte "Anti-Multi-Kulti" Rhetorik ab zu driften, das löst keine Probleme.

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