Natürlich wird der potentielle neue Arbeitgeber belogen. Wenn der erläutert, dass er für die nahe Zukunft eine verlässlichen Arbeitnehmer braucht, der eine Klassenleitung übernehmen soll und eine Planstelle in Aussicht stellt und man darauf hin erklärt, dass sich das mit den eigenen Vorstellungen deckt und man sehr gerne die Chance hätte, sich im Schulbetrieb einzubringen und die Klassenleitung zuverlässig zu übernehmen, dann ist das schlicht und ergreifend gelogen. Dass hier juristisch gesehen niemand sagen muss, dass sie schwanger ist, steht gar nicht zur Debatte.
Egal durch welche Hintertür du hier versuchst eine wie auch immer geartete Pflicht eine Schwangerschaft mit zu teilen herbei zu reden, sei es moralisch oder sonst wie - es gibt sie nicht. Und die gesetzlichen Regelungen die das eindeutig festlegen sind genau wegen Leuten erlassen worden, die so verquer denken wie du.