Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Und damit kommen sie zu mir als Schulleitung.

    Meine erste Reaktion: Sprechen Sie bitte den Kollegen direkt an.

    Du solltest deine Antwort modifizieren:

    Meine erste Reaktion: Sprechen Sie bitte den Kollegen direkt an - und lassen Sie mich mit derartigem Mist und unkollegialer Anschwärzerei gefälligst in Ruhe.
    Falls es um etwas Wichtiges geht, dürfen Sie mich gerne ansprechen.

    Es entspricht der christlichen Lehre, sich von Feinden überrennen zu lassen? Das glaubst du doch selbst nicht.

    Im Prinzip schon. Das ist die Geschichte mit der "einen Backe".
    In den 2000 Jahren seit Niederschrift dieses Satzes hat sich jedoch kaum ein Christ wirklich daran gehalten.

    Nun - auch du machst die Programmentwicklung nebenberuflich - a) weil du es kannst, b) weil du finanziell abgesichert bist und c) weil du über das Projekt Anerkennung erzielst.

    Auf der Website eines Open-Source-Projektes habe ich mal folgenden, netten Satz gelesen:
    "Don't want money. Got money. Want admiration."

    Linuxmuster ist zwar OpenSource - wer als Schule schnellen Support möchte, wird gebeten, Vereinsmitglied zu werden und dafür einen Jahresbeitrag zu entrichten. Auch Wikipedia oder LibreOffice decken auf diese Art über Spenden die Unkosten. Ich bin Verfechter von OpenSource - da diese besonders für weniger entwickelte Länder mit bescheidenem Budget eine Möglichkeit bietet, großartige Software zu nutzen. Zudem zwingt OpenSource große Konzerne in eine Konkurrenzsituation und senkt auf diese Art die Preise.

    Meine Webseite mit den Linktipps für Lehrer ist ja auch "OpenSource". Hätte ich von jedem Besucher 1ct bekommen, hätte ich mir eine Eigentumswohnung kaufen können. Mein Buch ist zwar ein "Nischenprodukt" - steht jedoch gerade deshalb in vielen Bibliotheken von Kunsthochschulen und Künstlern (u.a. im Paul Getty Art Institute in Los Angeles - was mich besonders freut). Seit ich das Buch verkaufe, weiß ich, wie sich Unternehmer arm rechnen können ;)

    Und du hast dich für dein Buch ja auch ganz bewusst kommerziell entschieden. Oder liegt dein Buch kostenlos zum Download bereit?

    Nun - mit 180 Webseiten aus der Vorversion durchaus ;)
    Wer die volle Dröhnung auf Papier möchte, kann das kaufen. Da stecken nun 40 Jahre "Entwicklung" drin. BTW: Den Inhalt der Website hatte mal einer gerippt" und als Buch unter eigenem Namen veröffentlicht. Aus diesem Grund gibt es mein Buch nicht als e-Book, damit so etwas nicht nochmal so einfach geschieht. zudem lasse ich immer mal wieder einen Plagiatscanner durchs Netz sausen.
    Webversion:
    https://wp.radiertechniken.de/
    Anmerkung: Weil ich das Buch im Selbstverlag veröffentlicht habe, bleibt da am Ende zwar mehr über als bei einem Verkauf über einen "richtigen" Verlag.
    Nach Abzug aller Kosten für Druckerei, Porto für Verpackung und Versand, Provisionen für den Buchhandel, Kosten für Verpackungsverordnung, ISBN-Gebühr und Listung im Verzeichnis lieferbarer Bücher, Fahrtkosten etcpp erziele ich meinen Gewinn aus der Absetzung des Verlustes bei der Steuererklärung ;)

    Wie kommst du darauf, dass der Schulleiter Zugriff hat?
    Das geht bei uns nur bei Schülern mit dem Anschauen, selbst Kollegen kann ich mir als Admin nicht anschauen, wie sollte also die Schulleitung (die ja keinen Admin-Zugang hat) meinen Rechner anschauen?!?

    Genau so - bzw. fast. Als Linux-Admin ist man natürlich "Gott-Vater" und hat Zugriff auf alle Verzeichnisse. Dafür benötigt man jedoch sehr gute Kenntnisse in der Verzeichnisstruktur des Servers und der Arbeit an Konsole und MC. Und Zeit. Und Gründe - die ich nie sah.
    Über die Schulkonsole kommt man als Kollege und Admin nicht an die Homes der Kollegen.

    Hast du die Schulungen unbezahlt angeboten oder wurdest du für die Schulung vom Land (indirekt) bezahlt, weil es Unterrichtsstunden und/oder Fortbildungsstunden waren?

    Nun - ich erhalte ein auskömmliches Salär als Beamter. Wenn man Fortbildungen anbietet, ist das damit abgegolten.
    Für Fortbildungen, die ich für die Handwerkskammer oder für Firmenschulungen nebenberuflich angeboten hatte, habe ich Honorar erhalten. Das ist jedoch eine andere "Hausnummer" als die Beantwortung einer Mailanfrage im Forum. BTW: Bekommt man hier eigentlich Honorar, wenn man Fragen beantwortet?;-)

    Hier nochmals Frans Brüggen mit mehreren Blöckflöten

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    Off topic. Aber Frans Brüggen ist (war) großartig. RIP.

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    https://de.wikipedia.org/wiki/Frans_Br%C3%BCggen

    Mich würde mal interessieren wie viele Linuxmuster-Nutzer sich selbst zu fein sind die 24€ (Einzelperson) bzw. 36€ (Schule) Jahresbeitrag an den Verein zu bezahlen

    Nun - ich gestehe, dass ich exzessiver Nutzer von OpenSource bin und Schwabe. Daher habe ich noch nie einen Cent bezahlt - investiere jedoch meinen eigenen Stundenlohn indem ich
    a) OpenSource-Software promote - weil ich diese teilweise besser als Kaufsoftware finde
    b) Schulungen dafür anbiete und diese Software an der Schule verwende(te) und weitergab. *
    Vergangenheitsform, weil ich mich nun im Ruhestand befinde.
    c) selbst OpenSource rsp. frei abrufbare Informationen ins Netz stelle:
    autenrieths.de / radiertechniken,de/ schulbibo.de / oberschwabenschau.info / lm4dummies.schulbibo.de ...

    LibreOffice, GIMP, IrfanView, Linux-Ubuntu/Elementary, Firefox, Wikipedia, Inkscape, Darktable, Musescore, Stellarium, VLC, ...
    OpenSource rocks.

    Du lagerst im Grunde die komplette Administration, außer Datenimport und ggf. individuelles Programm ins Image schreiben aus. Schulseits benötigst du keinen echten Admin, sondern hast nur Anwender.

    Auch das habe ich erlebt. Hat nie zufriedenstellend funktioniert. Ohne mich hier in Eigenlob zu ergießen - als ich Admin war, hat das Schulnetz funktioniert und war immer up-to-date. Von der SL und den KuK wurde das honoriert.
    Leider haben die meisten Firmen, die für die Schulträger EDV-Support gewährleisten sollen, von den besonderen Anforderungen der EDV an Schulen keinen Schimmer. Die Unterschiede zu Netzwerken in Firmen sind hier gelistet:
    https://docs.linuxmuster.net/de/latest/about/about.html

    Zudem:
    - Schulen sind keine Hotels, in denen ein WLAN-Hotspot am Flur die Zimmer versorgen kann.
    - Schulen sind erdbebensicher mit Stahlbeton abgesichert (was die Datenübertragung ausbremst) - und haben pro Zimmer 25 User, die gleichzeitig auf das Netz zugreifen möchten. Mit High-Speed und 25 gleichzeitigen Videocalls.

    Du brauchst schulseits einen echten Admin. Sonst läuft das nicht.

    Die da wären?

    Ein einzelner Beitrag zur Aufzählung von Indizien der Verblödung weiter Teile der Gesellschaft bietet hier nicht genug Raum das auszuführen. Jeder hier im Forum kennt genügend Beispiele - es sei denn er/sie unterichtet nur SEK II. Obwohl ...

    Aber nein, das über Nacht ausrollen klappt bei uns noch nicht (weil immer noch nicht überall GB-Netzwerk, wie wir erschreckender Weise letzte Woche feststellten). In den Teilen können dann maximal 3 Rechner gleichzeitig ziehen und brauchen 3 Stunden ca.

    Doch. Geht mit Linuxmuster. Das funktioniert über differentielle Images. Da wird nur der Teil der Platte "ausgetauscht", der sich vom vorherigen zustand unterscheidet. Das geht "wie's Mäusemelken".

    Zu Linux:
    Von einer großen Behörde hatte man uns (die Anfrage war mein Abschiedsgeschenk an die Schule) 30 Lenovo-Thinkpads mit i3-Prozessoren und 17"-Monitor gespendet. Auf die habe ich dann Elementary-Linux installiert. Die Macher haben die Oberfläche so hübsch gestaltet, dass
    a) Die Grundschüler der ersten Klasse damit klar kommen
    b) Die KuK zuerst dachten, dass seien Mac-Rechner ;)

    DAs klingt für mich aber als ob ihr generell mit Linux arbeiten würdet oder ist nur der Linuxserver da und ihr habt Windows? Dann ist das nämlich noch ein großer Unterschied.

    Serversystem: Linuxmuster
    Clients: Leasingrückläufer aus dem Profi-Refurbished-Bereich. Die haben Windows an Bord.

    Vorteil des Systems - das ich viele Jahre als Admin betreut hatte:
    Mann (oder Frau) betreut 1-3 Rechner (=Hardwareklassen), auf den die jeweils aktuellen Updates und neuen Lernprogramme installiert werden. Nachts wird über die Imageverteilung diese Festplatte auf alle Rechner "ausgerollt". Am nächsten Morgen haben alle Schüler dieselbe Oberfläche und Softwareausstattung.
    Voraussetzung: Möglichst identische Hardwareausstattung (=Hardwareklassen), damit die Ausstattung mit Treibern passt. Aus diesem Grund habe ich Rechner über AfB palettenweise ein- und nachgekauft und dabei darauf geachtet, Hardware anzuschaffen, die in der Industrie und bei Banken / Versicherungen weit verbreitet sind - wie Dell oder Lenovo.

    Ich war an einer GHWRS mit knapp 300 Schülern tätig. Jedes Klassenzimmer mit 1-5 Rechnern am Netz, 2 Computerräume, 2 Internetpoints auf den Fluren - an denen auch die Laserdrucker standen, auf die von allen Klassenzimmern gedruckt werden konnte - insgesamt 75 Rechner am Netz. 2 Arbeitsplätze im Lehrerzimmer mit Farbdruckern. Jeder Lehrer hatte Zugriff auf das Tauschverzeichnis und die Homes seiner Klasse.

    Nachdem ich die Schule verlassen hatte, wurde ein neues System von einer "Profifirma" installiert. Danach gab es drei Jahre lang kein Internet - die Schule war dann jedoch auch nur noch GS.

    Anmerkung: Privat arbeite ich mit Linux (Ubuntu). Vorteil: Das System aktualisiert sich (samt sämtlicher Softwarekomponenten) ständig selbst auf die neuesten Versionen - bzw. (für den Systemkern) mit wenigen Klicks für die Zustimmung zum Update. Zudem habe ich keine Probleme mit Viren.

    ich bin seit dem 01.11.2023 Referendar an einer BBS in Rheinland-Pfalz und aktuell im 4. Monat. Es läuft leider überhaupt nicht gut und ich bin maximal frustriert. Meine Gedanken laufen schon auf den Abbruch hinaus. Seit dem 01.02. muss ich 10 Stunden eigenverantwortlich unterrichten.

    Willkommen im Club. Das Referendariat ist besonders ein Test auf Stressresistenz. Die Klagen von Reffis sind Legion. Mach' dir das bewusst. Es liegt nicht an deiner Person, sondern an der Rolle, in der du dich befindest. Du bist Zwitter zwischen Lehrer- und Schülerdasein.
    Du kannst dich ja über die Suchfunktion hier im Forum umschauen, welche Klagen - und Tipps zu deiner Situation passen. Da wurde bereits SOOOO viel geschrieben. Ebenfalls empfehlenswert sind bestimmte FB-Gruppen wie "Referendariat - Selbsthilfegruppe" mit >25.000 Mitgliedern.

    Den Abbruch lässt du hübsch bleiben. Bist du a) Quereinsteiger oder hast du b) auf Lehramt studiert?
    Bei a) - Nun. Go back where you belong. Bei b) - Du wirst doch die ganzen Studienjahre nicht in die Tonne treten wollen!

    Wem das Wasser bis zum Hals steht, der sollte den Kopf nicht hängen lassen. Also: Kopf hoch! ;)

    In Berlin laufen der Großteil der Schulen über einen SBE_Server mit LDDeploy

    SBE (Logodidact)-Serverlösung basiert auf der pädagogischen Musterlösung des Landes Baden-Württemberg - deren Hauptentwickler wiederum noch immer an der "freien Musterlösung" arbeiten und diese ständig weiterentwickeln - als Linuxmuster.net ;)

    Der Hauptunterschied der beiden Pakete besteht im Preisschild ...

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