Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Ritter Sport bedankt sich für die Hinweise und schickt die nächsten Klagen.

    Vielleicht sollte man den Deutschen Sportbund darauf hinweisen, dass Ritter "Sport" den Begriff missbräuchlich verwendet und den Verband zu einer Klage animieren. Mit Sport hat Schokolade so viel zu tun wie ein Fisch mit dem Fahrrad fahren. Da wären sicher ein paar Millionen für die Sportförderung drin. ;)

    Danke für den Link, der meine Aussage bestätigt.
    Daraus:

    Zitat

    Pro Schweinemastbetrieb werden damit im Schnitt rund 616 Tiere gehalten (2025).

    Bei den Bestandsgrößen gibt es allerdings regional große Unterschiede. Spitzenreiter ist Sachsen-Anhalt, wo im Schnitt 2.427 Tiere je Betrieb gehalten werden. Mehr als die Hälfte aller in Deutschland gehaltenen Mastschweine stehen in Beständen mit mehr als 1.000 Tieren.

    "In Baden-Württemberg gab es im Mai 2025 insgesamt 1.460 schweinehaltende Betriebe, von denen ein großer Teil Mastschweine hält. Die Zahl der Mastschweine lag bei rund 496.200 Tieren. Das ergibt einen Durchschnitt von 339 Tieren pro Betrieb."
    (Bing-Copilot zitiert http://www.statistik-bw.de)
    Da es auch hier Betriebe mit 2000 Tieren (und mehr) gibt, liegt die tatsächliche Zahl bei den meisten Landwirten darunter.
    Wenn in Sachsen-Anhalt der Durchschnitt bei 2427 Tieren liegt, kann man davon ausgehen, dass es auch Betriebe mit 10.000 Tieren gibt.

    Das ist die Crux der Mathematik. "Durchschnitt" ist immer relativ.
    Wie sagt der Statistiker so nett: "Hängst du die rechte Hand in kochendes Wasser und die Linke ins Kühlfach, ist es im Schnitt erträglich."

    Mir hat ein Landwirt aus NRW schon vor 25 Jahren erzählt, dass Betriebe mit weniger als 50 ha im Grunde nicht überlebensfähig sind bzw. sich wirtschaftlich nicht lohnen.

    ... und Betriebe über 50 ha sind ökologisch wegen großflächiger (in Fruchtfolge stattfindender) Monokultur ein Totalausfall.
    Damit sind wir wieder beim Threadthema: Ist es nicht kurios, was unter "sich lohnen" verstanden wird?

    Tu doch nicht so, als ob dieser Trend ein Phänomen "Ost vs. West" wäre.

    Ich "tu nicht so". Klar bestehen solche Großflächenbetriebe in Europa schon länger. Nach der Wiedervereinigung kamen jedoch neue Konkurrenten hinzu. In Ostdeutschland waren Großagrarbetriebe seit den Junkern und den VEBs schon immer vorhanden. Nach der Wiedervereinigung sind die nahtlos in Großagrarbetriebe übergegangen. Im Urlaub an der Mecklenburger Seenplatte hatte ich auf einem Ausflugsschiff zufällig Bekanntschaft mit einem Landwirt aus Oberschwaben gemacht, dessen Vater den Betrieb in Süddeutschland aufgegeben und in Brandenburg neu begonnen hatte. Mit fast 300 ha bewirtschafteter Fläche arbeitet er industriell. Er sitzt im Büro und lässt seine Angestellten die Äcker bestellen. Die Kühe werden von Melkrobotern gemolken, Futter wird ihnen über Transponder am Hals computergesteuert zugeteilt (dank günstiger Existenzgründungsdarlehen und Zuschüsse). Bei der Getreideernte fahren 6 Mähdrescher parallel über die Felder. Der Trend geht immer weiter zu Konzentration und Konzernen.
    Dagegen hat der bäuerliche Familienbetrieb in Süddeutschland im Konkurrenz- und Preiskampf keine Chance.

    Ein kleiner Hof, der sich erfolgreich im Markt platziert, ist das extreme Gegenbeispiel zu riesigen Molkereibetrieben. In diesem Sinne extrem.

    In der Regel sind das nur noch Nebenerwerbsbetriebe. Mein Schwager ist Landwirt und hatte Milchwirtschaft mit 40 Kühen, 36 ha, Schweinezucht, sowie Getreide- und Maisanbau betrieben. Wenn dein Hof abseits von Hauptstraße liegt, kannst du die Selbstvermarktung mit Hofladen vergessen. Nachdem er mehrere Jahre hintereinander in der Bilanz nur noch mit einer knappen "0" oder sogar Verlust abgeschlossen hatte, hat er die Viehwirtschaft aufgegeben. Das "Hofsterben" in Oberschwaben grassiert. Höfe dieser Größenordnung können mit Betrieben in den "neuen deutschen Bundesländern" nicht konkurrieren. Dort ist ein Hof "klein", der weniger als 200 ha bewirtschaftet oder weniger als 1000 Mastschweine im Stall hat - mit allen ökologischen Problemen, die sich daraus ergeben.

    Abgesehen vom ermüdenden Aufschrei von rechts darf man übrigens durchaus etwas an dieser Werbekampagne kritisieren:

    Der gerade durch Fusion von Arla und den Deutschen Milchkontor entstehende Mutterkonzern der Marke wird der mit Abstand größte europäische Molkereikonzern sein und in weiten Teilen vor allem Norddeutschlands so viele Molkereien kontrollieren, dass Landwirte faktisch nur noch an diesen Konzern verkaufen können.

    Die Konzentration im Lebensmittelbereich ist schon lange im Gange. Kleine Molkereien existieren kaum noch - und viele bäuerliche Betriebe in Oberschwaben haben durch das Preisdiktat aufgegeben. Auch auf diese Weise verändert sich die Landschaft massiv - weil die Felder der ehemaligen Landwirte verpachtet und zu größeren Einheiten zusammengelegt werden. Dies hat massive Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Wo früher Feldhecken als Abgrenzung der Felder standen, gibt es auch in Oberschwaben nun immer ödere Großflächen.
    Die Molkerei Omira war in früheren Zeiten diejenige, die den kleineren Molkereien das Leben schwer machte - bis auch sie "gefressen" wurde.

    Zitat

    Der Mutterkonzern von OMIRA ist die französische Lactalis Gruppe. Lactalis hat OMIRA im Jahr 2017 übernommen. Seitdem gehört OMIRA zur Lactalis-Unternehmensgruppe, die nach eigenen Angaben der weltweite Marktführer für Milchprodukte ist, wie auf der OMIRA-Website angegeben.

    OMIRA, die Oberland-Milchverwertung Ravensburg, ist eine Molkerei mit Sitz in Süddeutschland. Die Lactalis Gruppe ist ein französischer Konzern, der 1933 gegründet wurde und in 52 Ländern präsent ist.

    Die Übernahme von OMIRA durch Lactalis erfolgte im Jahr 2017, nachdem OMIRA wirtschaftliche Schwierigkeiten hatte. Die Übernahme sicherte die beiden Standorte von OMIRA in Ravensburg und Neuburg an der Donau. Lactalis hat Interesse an den Standorten und der Milchherkunft aus Süddeutschland gezeigt, insbesondere aus Regionen wie dem Allgäu, Bayern, Schwarzwald und der Bodenseeregion

    Kannst auch mal hier schauen:
    ❱21❱ ➜ publicjobs-ch
    Offene Stellen bei Bund, Kantonen, Gemeinden und öffentlichen Betrieben - auch für Lehrer in der Schweiz - Bildungsbereich anwählen!

    ❱21❱ ➜ schulstelle-ch-schulen
    Offene Lehrerstellen in der Schweiz

    ❱21❱ ➜ verwaltungs-jobs-lehrer
    Stellenangebote der Schweizer Kantone. Links zu Jobangeboten für Lehrkräfte in der Schweiz. In der Schweiz werden Lehrer direkt von den Kantonen angestellt.

    ❱21❱ ➜ zh.ch/de/bildung/jobs-ausbildungen-im-schulfeld.html
    Lehrerstellen im Kanton Zürich

    Wichtig ist für mich vor allem Konsequenz.

    ... und besonders wichtig ist deine empathische Haltung den Kindern gegenüber. Wenn du konsequent bist und auch 'mal eine "Buße" verhängst, muss den Kindern klar sein, dass dies die Folge des Fehlverhaltens ist und nicht gegen sie als Person gerichtet ist. Am nächsten Tag - oder bereits direkt danach "muss man wieder gut sein".

    Dafür gibt es LiFePo-Batterien. Die teuere Autobatterie will ich dafür nicht nehmen.

    Die Großspeicher aus Autobatterien verwenden "Second-Life-Batterien". Diese bringen nicht mehr den "Peak", der für den Fahrbereich benötigt wird, haben dennoch eine Restlebensdauer von 8-10 Jahren und 2000-4000 Ladezyklen. Investitionskosten werden mit 100 €/kWh angegeben. Das ist wohl wirtschaftlich interessant und bietet - in Kombination mit Abschreibungsmöglichkeiten und Zuschüssen eine sehr gute Rendite. Da sind schon einige in den Startlöchern und/oder bereits in der Einspeisungsphase. 'Eingekauft' wird Strom in Überproduktionszeiten - wobei bereits beim Einkauf verdient wird. Diese Speicher dienen auch zur Verbesserung der Netzstabilität.
    Spannend sind auch die neuen Batterieentwicklungen, die ohne das teure Lithium auskommen - wie Batterien aus Eisenoxid (vulgo "Rost") = Eisen-Luft-Batterien.

    Zitat

    ⚙️ Funktionsweise im Überblick

    🔄 Entladung (Stromabgabe):

    • Die negative Elektrode besteht aus metallischem Eisen.
    • Bei der Entladung reagiert das Eisen mit Hydroxid-Ionen (OH⁻) aus dem alkalischen Elektrolyt:
      • Fe + 2OH⁻ → Fe(OH)₂ + 2e⁻
    • Das Eisenhydroxid wird weiter zu Eisenoxid (Fe₃O₄) oxidiert:
      • 3Fe(OH)₂ + 2OH⁻ → Fe₃O₄ + 4H₂O + 2e⁻
    • An der positiven Elektrode (Luftelektrode) reagiert Sauerstoff aus der Umgebung:
      • O₂ + 2H₂O + 4e⁻ → 4OH⁻
    • Die Gesamtreaktion ergibt:
      • 3Fe + 2O₂ → Fe₃O₄

    🔄 Ladung (Regeneration):

    • Der Prozess läuft umgekehrt ab: Das Eisenoxid wird wieder zu metallischem Eisen reduziert, während Sauerstoff freigesetzt wird.

    📐 Technische Eigenschaften

    MerkmalWert / Eigenschaft
    Zellspannungca. 1,28 V
    Energiedichte (praktisch)50–150 Wh/kg, theoretisch bis 764 Wh/kg
    Lebensdauer>10.000 Zyklen, bis zu 30 Jahre
    Wirkungsgradaktuell 60–70 %, Ziel: >80 %
    RohstoffeEisen, Luft, Kaliumhydroxid – sehr günstig

    Wenn Fahrzeuge mit verwendet werden, wer zahlt denn dann eigentlich dafür? Also wenn ich mal in ferner Zukunft ein E-Auto haben, dann will ich mir den Akku nicht für die Netzstabilität verschleißen lassen.

    Es geschieht genau das Gegenteil. Du speicherst damit ja auch für den eigenen Bedarf. Die Welt der Energiespeicherung entwickelt sich rasant. Es gibt bereits Betreiber, die ein Geschäftsmodel daraus entwickeln, Akkus aus ausgemusterten e-Fahrzeugen zu verwenden, um daraus riesige Batteriespeicher zu bauen. Sehr interessant sind auch neue Batteriesysteme, die mit Eisenoxid, Lithium-Eisenphosphat oder Feststoffbatterien (Solid-State). Da geschehen derzeit Quantensprünge.

    Eine Zeit, in der alle mal durchatmen und dienstlich ansprechbar sind, bevor sie nach Hause rennen, scheint mir eine gute Sache zu sein, weil zu unserem Beruf eben mehr gehört als das Deputat vor der Klasse.

    An einem Dienstort, an dem ich tätig war, gab es eine "Kooperationsstunde". Hier ist im Stundenplan aller KuK eine 6.Stunde freigehalten, in der kurzfristig Teambesprechungen oder Kurzkonferenzen stattfinden können. Hier ist jedoch keine "Pflichtanwesenheit" gefordert, sondern nur die Möglichkeit für Besprechungen freigehalten.

    Du weist aber schon, dass Strom genau dann produziert werden muß, wenn er gebraucht wird.

    Du bist nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik.
    Seit Mai 2023 hat sich die Batterie-Gesamtspeicherkapazität für Elektrizität um etwa 150 % erhöht – von 8 GWh auf 20 GWh.
    Die klassischen Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland verfügen über eine Kapazität von rund 39 GWh Speicherkapazität.
    Wenn das bidirektionale Speichern mit e-Autos noch in absehbarer Zeit zum Standard wird, ist dein Satz Geschichte.

    Der Bruttoinlandsstromverbrauch in Deutschland lag im Jahr 2024 zwar bei etwa 517.700 Gigawattstunden (GWh) - aber es wird nie der Fall eintreten, dass die Batterien die gesamte Stromversorgung übernehmen müssen. Der große Teil wird sicher immer "just-in-time" produziert, aber es geht um Schwankungsspitzen, die ausgeglichen werden müssen, wenn kein Wind weht oder keine Sonne scheint (was selten über ganz Europa gleichzeitig der Fall ist.

    Wärme fürs Heizen ist aber nun einmal das Abfallprodukt eines jeden Kraftwerks. Gerne kannst Du den Heißdampf nach der Turbine noch in die Fernwärme schicken. Das spart den Kühlturm und steigert gleichzeitig den Wirkungsgrad. Aber wir brauchen in D nun einmal dringender Strom als Wärme.

    Wir produzieren so viel "grünen" Strom durch Wind und Solarenergie, das wir damit sogar Frankreich unterstützen können, wenn die mal wieder die Kernkraftwerke wegen zu warmer Flüsse oder wegen Quallen im Kühlwasserzufluss abschalten müssen.

    Wobei ich aber schon auf die Stromproduktion hinaus wollte, also mit dem Heißwasser Dampf erzeugen und damit eine Turbine antreiben, die wiederum einen Generator dreht.

    Was derselbe Blödsinn der mehrfachen Umwandlung von Energie ist (mit entsprechenden Verlusten), der auch den Verfechtern "grüner Treibstoffe" oder der Erzeugung von Wasserstoff (außerhalb der Sahara) nicht einleuchten will.

    Interessant, dass Lehrer feste Arbeitsorte so unattraktiv finden. Ich fand genau das an Gefängnisstellen eigentlich immer recht attraktiv - Arbeitsplatz am Dienstort, Vollzeitpräsenz, aber dafür geht man sicherlich auch in einen echten Feierabend, braucht nichts mitnehmen, keinen häuslichen Arbeitsplatz etc. 😊

    Jup. Hat was - genau da von.

    Hatte "Gefängniszellen" gelesen. Trifft es aber.

    Und wie oben bereits gesagt, ist es technisch unmöglich in Deutschland in relevantem Maße Geothermie Kraftwerke zur Gewinnung elektrischer Energie zu bauen. Vielleicht liest du dir einfach mal den Wikipedia-Artikel zu dem Thema durch. Die einzig relevante Nutzung von Geothermie in Deutschland sind im Prinzip Erdwärmepumpen.

    Sachlich (fast) falsch. Für die Heizung muss das warme Wasser nicht zur Gewinnung von Elektrizität verwendet werden. Es genügt, es direkt in den Heizkreislauf einzuspeisen.
    Bei uns in Oberschwaben steht ein Thermalbad neben dem anderen. Da muiss man gar nicht mal so tief bohren, damit heißes Wasser an die Oberfläche sprudelt. Das hat mit dem geologischen "Unterbau" zu tun, über dem wir wohnen:
    Die Schwäbische Alb ist ein Karstgebirge. Das Wasser versickert schnell und fließt oft unterirdisch ab – deshalb gibt es auf der Alb nur wenige natürliche Seen oder Flüsse an der Oberfläche. Der Abfluss des Wassers läuft unterirdisch Richtung Oberschwaben/Bodensee - an manchen Stellen kommt es kalt zum Vorschein (wie am Blautopf), an anderen Stellen erreicht es tiefere Tonschichten und erwärmt sich dort und fließt unterirdisch bis zu den Granitschichten der Alpen..

    Zitat

    Waldsee-Therme in Bad Waldsee: Das fluorid- und schwefelhaltige Thermalwasser stammt aus einer Tiefe von 1.500 bis 2.000 Metern und tritt mit einer Temperatur von knapp 65 °C zutage.
    Sonnenhof-Therme in Bad Saulgau: Hier wird das heilkräftige Wasser aus etwa 650 Metern Tiefe gefördert. Es ist besonders schwefelhaltig und zählt zu den ergiebigsten Quellen Baden-Württembergs, mit bis zu 1,5 Millionen Litern täglich. Die Temperatur im Quellbecken beträgt 42°.

    Kleine Werbung für "Warmwasser-Fans" unserer Gegend zwischen Alb und Alpen:

    • Adelindis Therme (Bad Buchau, Deutschland): Thermalwasser aus 2.000 m Tiefe, kombiniert mit Mooranwendungen.
    • Sonnenhof-Therme (Bad Saulgau, Deutschland): Schwefelhaltiges Heilwasser, große Saunalandschaft.
    • Waldsee-Therme (Bad Waldsee, Deutschland): Heilmoor und Thermalwasser, bis zu 65 °C.
    • feelMOOR Therme (Bad Wurzach, Deutschland): Moortherapie und Thermalbad in einem Gesundheitsresort.
    • Jordanbad Therme (Biberach, Deutschland): Familienfreundlich mit 9 Becken und 7 Saunen.
    • Therme Bad Wörishofen (Bad Wörishofen, Deutschland): Südsee-Flair mit 8 Becken (34–36 °C), Wellness pur.
    • Titania Therme (Neusäß, Deutschland): 1.000 m² Wasserfläche, Leuchtturm als Wahrzeichen.
    • Natur-Therme Bedernau (Bedernau, Deutschland): Ruhige Lage, natürliche Quelle mit Heilwirkung.
    • Königliche Kristall-Therme (Schwangau, Deutschland): Kristall-Thema mit Blick auf Schloss Neuschwanstein.
    • Meersburg Therme (Meersburg, Deutschland): Direkt am Bodensee mit Panoramablick und Saunalandschaft.
    • Bodensee-Therme Überlingen (Überlingen, Deutschland): Thermalwasser, Saunen und Seezugang.
    • Bodensee-Therme Konstanz (Konstanz, Deutschland): Moderne Architektur, Seezugang und Wellnessbereich.
    • Therme Lindau (Lindau, Deutschland): Neu erbaut mit Blick auf den See und Alpenpanorama.
    • Therme St. Margrethen (St. Margrethen, Schweiz): Thermalbad mit modernem Design und Saunawelt.
    • Tamina Therme (Bad Ragaz, Schweiz): Elegantes Thermalresort mit Heilwasser aus der Taminaschlucht.
    • Therme Vals (Vals, Schweiz): Architektonisches Highlight mit 30°C warmem Quellwasser.
    • Therme Bregenz (Bregenz, Österreich): Bodenseenähe, Saunen und Wellnessangebote.
    • Therme Geinberg (Geinberg, Österreich): Karibik-Flair mit Thermal-, Sole- und Frischwasserbecken.

    Warmes Wasser gibt es im Untergrund zur Genüge ;)

    Maylin85

    Klar kommt man als Kinderloser super klar.

    Ein ehemaliger Kollege hat sich kürzlich darüber beklagt, dass er als "Boomer" in der falschen Generation gelebt hat.

    Zitat

    Der Familienzuschlag für Kinder von Beamten in Baden-Württemberg beträgt 138,84 Euro für das erste und zweite Kind. Für das dritte und jedes weitere Kind erhöht sich der Zuschlag auf 750,44 Euro pro Kind.

    Der gute Mann und seine Frau haben 8 Kinder. Heute wären das - nur für den Kinderzuschlag beim Gehalt 4780,32 €. On top gibt es 250 Euro Kindergeld pro Kind und Monat - insgesamt demnach 6780,32 € monatlich zusätzlich zum Gehalt. Dass die Ehefrau nicht gearbeitet hat, war verständlich - nicht wegen dem Familienzuschlag, sondern wegen der Non-Stop-Kinderbetreuung.

    Schaut man sich dagegen das Einkommen von DINKs an - und zieht die Ausgaben der "Eltern" für das Heranziehen künftiger Rentenbeitragszahler und Einzahler in die Pflegeversicherung ab - das den DINKs ebenso zugute kommt - ist es nur noch ein "Nasenwasser" für den Aufwand.

    So ein Quatsch. Du senkst deine Einkommensteuerlast (schließlich sollst du nicht besteuert werden für das, was du zur Arbeit anschaffen sollst), eine Erstattung im eigentlichen Sinne ist das aber wohl kaum. Und je nach deiner steuerlichen Situation hast du davon ggf. auch nichts.

    Nun - es nennt sich "Steuerrückerstattung". Und doch. Werbungskosten sind in beliebiger Höhe abzugsfähig, solange sie schlüssig nachgewiesen werden. In meiner aktiven Zeit lagen meine anerkannten Werbungskosten zwischen 2500-6000 € pro Jahr. Nicht, weil ich so verschwenderisch war - sondern weil ich jeden Bleistift oder Kugelschreiber abgesetzt habe.
    Als GHWRS-Lehrkraft mit bis zu 10 verschiedenen Unterrichtsfächern als Klassenlehrer und als Fachlehrer mehrerer Klassen für Kunst und Technik kommst du gar nicht drum herum, Materialien zur Unterrichtsvorbereitung anzuschaffen. Von der nötigen Fachliteratur (um sich in den verschiedenen Fächern firm zu machen) ganz zu schweigen.
    Wie heißt es so schön: "Lehrer sind die einzige Berufsgruppe, die Zuhause Material entwendet, um es am Arbeitsplatz zu verwenden."

    Und doch: Nach dem Einkommensteuerbescheid (meist kurz vor Pfingsten) ging es mit der Rückerstattung in Urlaub.

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