Reliquienverehrung findet sich bereits in der Bibel (z. B. 2. Könige 13,21; Apostelgeschichte 19,12). Schon die ersten Christen beteten an den Gräbern der Märtyrer.
Reliquien- und Heiligenverehrung war eine der Ursachen für die "Kirchenspaltung" vor 500 Jahren durch die Reformation. Die Reformatoren lehnten die "Götzenverehrung rigoros ab - aus gutem Grund. Diese war - neben dem Ablass - eine Haupteinnahmequelle der katholischen Kirche und verleitete dazu, sich von den Sünden freizukaufen, statt sich bessern.
Die KI meint zur Umbettung:
ZitatAlles anzeigenIn der Welt des religiösen Tourismus gilt: Ein sichtbarer Reliquienschrein zieht deutlich mehr Menschen an als ein verborgenes Steingrab. Durch die Glasvitrine wird eine "persönliche Begegnung" mit dem Heiligen inszeniert, was die Verweildauer der Touristen in der Stadt erhöht – und damit auch deren Ausgaben für Verpflegung und Übernachtung.
Besucherzahlen: Jährlich besuchen schätzungsweise 4 bis 5 Millionen Menschen Assisi. Ein Großteil davon kommt primär, um am Grab des Heiligen in der Krypta zu beten.
Obwohl der Vatikan oder der Franziskanerorden keine "Ticketverkäufe" am Grab tätigen, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Region massiv:
Tourismussektor: Hotels, Pensionen und Restaurants in Assisi hängen direkt von der Attraktivität des Grabes ab.
Spenden: Die Basilika finanziert sich und ihre sozialen Projekte durch enorme Summen an freiwilligen Opfergaben der Pilger vor Ort.
Souvenirs & Merchandising: Der Verkauf von religiösen Gegenständen (Tau-Kreuze, Statuen, Rosenkränze) rund um die Basilika ist ein Multimillionen-Geschäft.
Religiöse Gebühren: Einnahmen durch Mess-Stipendien (Spenden für das Lesen von Messen im Namen von Verstorbenen oder Anliegen).
The same procedure as 500 years ago ...