Beiträge von loswo

    Strom wurde in Deutschalnd 2021 zu ca. 45% aus fossilen Brennstoffen erzeugt (= Gas/Kohlekraftwerk)


    Der Wirkungsgrad eines Wärmekraftwerks liegt zwischen 30% und 60%.


    Der Wirkungsgrad der Energieumwandlung des Heizlüfters im Zimmer ist natürlich toll, berücksichtigt man die Stromerzeugung ist er jedoch viel schlechter.

    Die Abwärme geht durch den Kühlturm des Kraftwerks verloren.

    Oder man bietet mit seinen Stunden zusätzliche Wahlfächer/ AGs an (Roboter etc).


    Oder man unterrichtet zusätzlich Mathe "fachfremd" nur in der Sek I


    Oder IF wird Pflichtfach wie in NDS.


    Oder es gibt bis dahin eh nur noch zwei Physiklehrer an der Schule...


    Ich würde mir keine Sorgen machen!

    Hallo, mir ergeht es zuletzt regelmäßig wie O.


    Nun wurden alle Kreidetafeln verschrottet und die Schule hat einen Mix aus interaktiven Whiteboards, digitale Tafeln von Heinekingmedia und neu digitale Tafeln von i3.


    Zu keiner Tafel gab es bisher eine vernünftige Schulung. Ich und viele KuK scheitern oft an der "intuitiven" Bedienung.

    Am besten (bzw. sogar gut) kommen die Kolleginnen klar, die ihr privates Ipad (mit Stift) an die Tafel spiegeln.


    Als Mathelehrer habe ich jedoch das Gefühl, dass mein Fach mit seinen Bedürfnissen zu wenig beachtet wird.

    Bei den neuen i3 Tafeln konnte ich noch kein Lineal finden (ich gehe aber davon aus, dass es irgendwo sein muss!?)

    Ganz zu schweigen von einer Parabelschablone, die ich gerade brauche..

    Was ich gerne hätte wären gut bedienbare Geodreiecke, Zirkel, ablesbare Lineale mit Einheiten, feste Einstellungen für die Seitengestaltung (dezentes Karo), farbige Stifte und nutzbare Radierer.


    Ich versuche halt, mich so gut es geht einzuarbeiten. Leider finde ich online wirklich kaum brauchbares Material, Tutorials etc.

    Auch über unsere Fachbereichsleitung Mathematik, die mit anderen Schulen vernetzt ist, sind keine Best-Practices, Angebote für Lehrerfortbildungen etc. zu bekommen.


    Am besten komme ich mit den Tafeln von Heinekingmedia klar, deren Software unter Windows doch sehr umfangreich und nützlich ist.

    Dazu habe ich eben auch verständliche Video-Tutorials gefunden.

    Allerdings kostet die Einarbeitung einiges an Zeit und leider kann dann zunächst nur der Lehrer damit umgehen, nicht die SuS.

    Vermutlich erledigt sich das über die Jahre, wobei die Bedienung bei allen 3 Systemen zum Teile komplett gegensätzlich ist!

    (Heinekingmedia war dann etwas zu teuer, dewegen kam die nächste Rutsche an Tafeln von i3)


    Meine Frage an euch, wie unterrichtet ihr Mathe mit den Dingern und wo findet man Anleitungen, Tipps und Tricks etc!?

    Werden bei euch z.B. inner- oder überschulische Fortbildungen angeboten, wer sind die Dozenten?


    Bei meiner Suche nach Material bin ich über einen Artikel zu Daniel Jung gestoßen, der nun an einer digitalen Tafel von ViewSonic arbeitet.

    Ich schaue mir also seine neuen Videos an, muss jedoch feststellen, dass er (wie zuvor) einfach nur schreibt und schlecht skizziert und nie ein Lineal, Geodreieck oder Karomuster nutzt!

    Finde ich ein extrem schlechtes Vobild für ein Fach wie Mathematik, auch wenn es für das reine Verständnis vielleicht nicht notwendig ist.

    Hat mir also auch nix geholfen...

    Ich verstehe nicht, wieso hier überhaupt über irgendwelche A-Bezüge diskutiert wird und wer damit wie und in welchem Vergleich zufrieden ist.


    Die Tarifrunde nennt sich TV-L und den Abschluss gilt für alle Beschäftigten der Länder.

    Lehrerinnen, Sozialarbeiter, Schulassistenten, Pflege der Unikliniken, Polizei etc..

    Für diese ist der Abschluss wirklich schlecht, wie schon geschrieben ca.

    2020 1%

    2021 1%

    2022 1%


    Leider kann ich auch den Punkt mit dem mangelnden Rückhalt verstehen. Ohne Engagement (auf der Straße, im Kollegium, oder für manche eben in einer der Gewerkschaften) ist es ein schwieriger Kampf, auch wenn ich persönlich viel krassere Streikmaßnahmen gut finden würde.


    Meinem Aufruf, uns auf der Straße zu unterstützen, sind leider keine verbeamteten KollegInnen gefolgt.

    Unser NW Bereich ist seit einiger Zeit mit Tafeln von heinekingmedia (Touch) ausgestattet. Rest der Schule soll folgen.


    Heute morgen, Raum 1: Stift hat beim Schreiben Aussetzer


    Raum 2: Tafel möchte beim Hochfahren ein Update installieren. Die Schüler schreiben einen Test, also habe ich Zeit dafür. Danach geht Windows nicht mehr.


    Bisher alle Tafeln: Klickst du neue (leere) Seite, resettet sich die Stiftdicke und ähnliche Späße (Stadarddicke ist leider schlecht zu lesen).


    Vielleicht wird mit einer neues Software alles besser? Habe gesehen, dass es Tutorials für "Urano" gibt, das sieht komfotabler aus als was der Hersteller an Software mit gibt? Z.B. wäre scrollen schön!

    Ich fand die Durchführung unproblematisch. Angucken, nach gusto ankreuzen, fertig. Ich denke nicht, dass es nötig ist, sich allzuviele Gedanken über Sinn und Zweck oder über einzelne Wörter zu machen. Der Vortragsstil wurde sicherlich absichtlich so gewählt. Es ist ein festes Setting und darauf reagiere ich.

    Meist existieren eben mehrere Ebenen, die berufsbedingt von uns gerne durchschaut werden möchten, was hier aber gar nicht nötig ist.

    Du ärgerst dich vermutlich darüber, dass der Freistaat an seinen Anforderungen festhält, die erwiesenermaßen viel zu weniger Leute bereit sind, zu erfüllen (aka ausgebildete Informatiklehrer). Gleichzeitig gibt es keine Angebote, um Leute wie dich, die ihre fachliche und pädagogische Fähigkeit zu diesem Job schon bewiesen haben, in die "gleichwertige" Schiene reinzuholen.

    Das muss man leider so hinnehmen. Theoretisch gäbe es für alle Beteiligten eine win-win Lösung, die aktuellen Strukturen geben das aber nicht her.


    Den Vorschlag Master Wirtschaftspädagodik (oder entsprechendes Lehramt? oder ist das gleich in BY?) + Ref klingt nach einem machbaren Weg.

    Anderes BL wurde auch mehrfach erwähnt, z.B. in Niedersachsen direkt ins Ref(!).


    In Niedersachsen werden die benötigten Informatiklehrkräfte z.T. über Sonderprogramme ausgebildet. Also bestehende Lehrer weiterbilden, um den Bedarf zu decken die Lücken zu verringern. Da bleiben die Inhalte auch hinter dem Informatikstudium zurück (sind aber immerhin ca. 10 * 3-tägige Kurse + Selbststudium).

    Für Sek I gibt es auch Kurse, die einmalig 3 Tage dauern. Motto besser als nix..

    HA10 ist "besser". Warum? In dem zusätzlichen Jahr Schule können weitere Inhalte gelernt werden, die ja auch geprüft werden.

    Manchen SuS tut das Jahr auch gut, um eine reifere Persönlichkeit zu entwickeln.

    Ein Betrieb könnte diese Unterschiede kennen und bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz darauf Rücksicht nehmen.


    Diese Aussage habe ich von unserem Realschulzweigleiter erhalten, nachdem ich aus den Verordnungen etc. ebenfalls gar nicht schlau wurde..

    Hallo,


    im offiziellen Leitfaden von Ende April stand noch, dass nach Wiederaufnahme des Unterrichts sich die Leistung aus schriftlichen, mündlichen und fachspezifischen Leistungen zusammensetzt. Auf weitere Klassenarbeiten könne verzichtet werden.


    Meine 9er Realschulzweig sind nun die zweite Woche wieder da.

    Seitens der Schulleitung hieß es heute auf Nachfrage: keine Klassenarbeiten, keine Tests, fachspezifische Leistungen freiwillig, Bewertung von mündlichen Leistungen nur in eine Richtung möglich (Verbesserung).

    Ist wohl Richtlinie aus dem MK.. ?


    Den SuS sollen ja keine Nachteile entstehen.

    Ich sehe allerdings, wie 50% der Klasse zu Hause Lösungen kopieren und im Unterricht keine Lust haben (Mathe).

    Versetzung dann nach 10, wie sollen sie dort mit diesem erlernten Verhalten "ohne Nachteile" weiter machen?


    Wie auch immer, hauptsächlich interressiert mich, welche Vorgaben an anderen Schulen (Niedersachsen) gelten?


    VG

    Ich finde den Tipp durchaus angebracht.

    Ich habe auch an verschiedenen Schulformen als Seiteneinsteiger unterichtet, dabei sehr positive aber auch extrem schwierige Situationen erlebt.

    Quereinsteiger bringen oft eine hohe Motivation mit, wenn diese auf ein "normales" Level an Motivation seitens der SuS trifft (z.B. am Gym) dann kann es wunderbar funktionieren (mit den üblichen Hürden und Anfängerfehlern natürlich..).

    Der zentrale Punkt ist die Altersklasse und Schulform. Den spricht Rieke ja hier an.

    Pflichtunterricht für Pubertierende in heterogenen Klassen kann so fordernd sein, dass es kaum zu schaffen ist. Liest man hier ja auch öfters..

    Sind die Kinder mal aus dem Alter raus bzw. merken, dass sie am Ende doch Verantwortung für sich selbst haben (BK, BBS etc.) dann kann das schon wieder ganz anders aussehen (muss aber nicht).

    Wenn schon Quereinsteiger für Sek I an den von Rieke genannten Schulformen genommen werden, dann müssen Classroom Management und alles was hilft eben massiv durch Fortbildungen, Hospitationen etc. gefördert werden (am Besten auch für Interessierte aus dem bestehenden Kollegium).


    Ich unterrichte eine 9. Klasse Realschule Mathe auf Hauptschulniveau, da sonst permanente Überforderung herrscht. 3-4 Verhaltensauffällige, regelmäßig schlechte Stimmung. Nach 1,5 Jahren kommen wir langsam näher zusammen und sie zeigen mehr Vertrauen und Einsatz, auch Freude. Seit 1,5 Jahren komme ich in jede Stunde mit einer positiven Einstellung und einer unermüdlichen Geduld. Trotzdem war ich ohne diese Klasse ein zufriedenerer Mensch.

    Diese Qualifizierungskurse, die jetzt verstärkt angeboten werden (sollen):

    Ich werd da nicht ganz schlau draus, gibt es dafür Anrechnungsstunden oder nur keine Pausenaufsichten etc?


    Aus dem PDF:

    Die Weiterbildung erstreckt sich in ihrem Gesamtumfang über zwei Jahre. Sie umfasst insgesamt 25 Präsenztage mit jeweils acht Unterrichtseinheiten, die während der Unterrichtszeit stattfinden, sowie 40 Unterrichtseinheiten in Form von Onlineseminaren die an Schultagen während der unterrichtsfreien Zeit stattfinden. Die Präsenztage werden in acht Modulblöcken mit jeweils drei bzw. vier Kurstagen gebündelt (vgl. Anlage 2).


    Präsenzphasen:

    -25 Präsenztage mit jeweils acht Unterrichtseinheiten (UE) 200 h

    -Vor-und Nachbereitung der Präsenzphasen 100h

    Onlinephasen:

    -40 Unterrichtseinheiten (UE) Präsenzzeit in den Webinaren 40h

    -Vor-und Nachbereitung der Webinare 40h

    Selbststudium:

    -Recherche und Studium vertiefender Literatur 100h

    -Erarbeitung von fachpraktischenAufgaben 355h

    -regelmäßige fachpraktische Aufgaben (unterrichtliche Tätigkeit) 355h

    Leistungsnachweis:

    - fachpraktische Vertiefungsaufgaben mit schriftlicher Bearbeitung zwischen den Modulen (vgl. Anlage 2) 320 h

    -Portfolioarbeit (vgl. Anlage 4) 120h

    -Anfertigung eines Unterrichtsentwurfs mit Durchführung einer Lehrprobe, Reflexion, Dokumentation 100 h

    -Kolloquium zu fachwissenschaftlichen Fragestellungen 70 h


    Gesamtaufwand:1800h


    vs


    Die Schulleitungen sollen im Rahmen der innerschulischen Möglichkeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildungsmaßnahme von außerunterrichtlichen Aufgaben entlasten, z. B. durch Verzicht auf Aufsichten, Vertretungsstunden oder vergleichbare Maßnahmen.

    Ich würde sagen, der Link gilt weiterhin.


    Wir hatten Prüfungen bis 24.5. und Unterricht galt bis 5.6. als erteilt, also 6 Tage danach (ohne Feiertag und Ferientag).


    Wobei: offizieller Termin für mündliche Prüfungen war bis 29.5.
    Hm..

    Die in der FAQ genannte 4-jährige berufliche Tätigkeit ist missverständlich.


    Die Vorgabe sind hier 4 Jahre Tätigkeit an einer Schule, nicht in einem freien Beruf (s. § 8 )


    D.h. in deinem Fall vermutlich Einstellung mit E12 Stufe 1 (~ 2100 Netto, zweites Jahr 2250...), 4 Jahre arbeiten und dann Antrag auf A13 stellen.


    Ausnahme:
    Soweit ich weiß, haben berufliche Schulen eine größere Autonomie und könnten daher bei Bedarf bei Eingruppierung und Stufen Zugeständnisse machen.
    Müsstest du bei der konkreten Schule anfragen.

    Allerdings: Ich bin nach 2,5 Jahren immer noch dauerhaft über einem normalen Arbeitspensum, denn ständig kommen weitere Aufgaben dazu. Kollegen sind sehr nett, aber Unterstützung fachlich/pädagogisch/zeitlich war nur sehr begrenzt möglich/vorgesehen.
    Also es wird zwar besser, aber es bleibt auch noch lange sehr hart!

    Fürs Abitur finde ich ins Nds:


    Verordnung über die Abschlüsse in der GO, §6


    (3) 1Das vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission beruft Lehrkräfte der Schule als Mitglieder der Fachprüfungsausschüsse; abweichend davon kann die Schulbehörde auch Lehrkräfte anderer Schulen berufen. 2Angehörige eines Prüflings dürfen nicht zu stimmberechtigten Mitgliedern berufen werden. 3Die drei stimmberechtigten Mitglieder des Fachprüfungsausschusses sollen in dem jeweiligen Fach die Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien oder für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen besitzen.


    "sollen"
    Vorsitzendes Mitglied ist meist der/die Schulleiter/in. Wenn die SL dich in einem Kurs der Q-Phase einsetzt (und man möchte), dann spricht auch dort nix gegen fachfremd, oder? Solange es von den Qualifikationen Sinn macht..

    Hm ok..


    NLVO sagt:


    § 8
    Erwerb der Lehrbefähigung für das Lehramt an Grundschulen, an Haupt- und Realschulen, für Sonderpädagogik, an Gymnasien und an berufsbildenden Schulen durch Studium und berufliche Tätigkeit


    (1) Die Lehrbefähigung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, das Lehramt an Realschulen, das Lehramt für Sonderpädagogik, das Lehramt an Gymnasien oder das Lehramt an berufsbildenden Schulen hat auch erworben, wer

    • ein anderes Hochschulstudium als ein Lehramtsstudium mit einem Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat, wenn der Abschluss zwei Fächern im Sinne der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zugeordnet werden kann, und
    • mindestens vier Jahre lang eine berufliche Tätigkeit nach Absatz 2 ausgeübt hat.

    (2) Die berufliche Tätigkeit muss

    • fachlich an das Hochschulstudium anknüpfen sowie den fachlichen Anforderungen für das jeweilige Einstiegsamt entsprechen und
    • im Hinblick auf Aufgaben der Laufbahn die Fähigkeit der Bewerberin oder des Bewerbers zu fachlich selbständiger Berufsausübung erwiesen haben.

    (3) Die Dauer der beruflichen Tätigkeit in Teilzeitbeschäftigung ist entsprechend dem Verhältnis zur regelmäßigen Arbeitszeit zu berücksichtigen, wenn die Teilzeitbeschäftigung mindestens die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit betragen hat.



    Dann hängt es vermutlich an den fachlichen Anforderungen in (2) 1.
    Ziemlich kleinkariert..


    Bei Nachweis einen Zweitfaches würdest du (in der Regel) auch nur dann direkt verbeamtet werden, wenn du schon vier Jahre Unterricht in zwei Fächern vorweisen könntest (z.B. anderes Bundesland, Privatschule, ...).

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