Beiträge von Yummi

    Was ist denn die ultimativ-co2-neutrale Alternative, die man als Hausbesitzer*in umsetzen kann?

    Mit passendem Strommix die Wärmepumpe, lokal wie global.

    Wenn es um lokale Emissionen (Luftqualität im Wohngebiet) sind Gasheizungen okay aber global nicht gut.

    Holzverfeuerung würde ich sinnvoll finden wenn man sie etwas außerhalb für Fernwärme nutzt. Lokal im Wohngebiet schlecht.

    Die Probleme wurden doch inzw. alle behoben.

    • Die Dinger liegen bei uns inzw. sogar beim Edeka neben der Kasse, man muß also nicht einmal in den Baumarkt. Die Meisten kaufen aber eh im Internet, weil die Solarmodule dann geliefert werden und man die großen Platten nicht irgendwie ins Auto bekommen muss.
    • Der Wieland-Stecker ist nicht mehr notwendig, inzw. ist der Schuko-Stecker auch per VDE-Norm zulässig.
    • Man muss das Ding „nur“ noch melden. Wenn der Netzbetreiber nicht hinterherkommt mit dem Umrüsten der Stromzähler, ist das nicht mehr das Problem des Kunden. Das Anmelden könnte aber noch vereinfacht werden, da hast Du recht.
    • Vermieter dürfen Balkonkraftwerke nur noch aus triftigen Gründen vom Vermieter verboten werden, z.B. wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht. „Gefällt mir nicht“ ist kein Argument des Vermieters mehr.

      In den Jahren 2024 und 2025 hat sich rechtlich und normungstechnisch Einiges geändert.

    Ja wobei Vermieter schon weiterhin sich dagegen wehren; z.B. Fachfirma/-kraft muss installieren, sichere Befestigung, Haftung, Eingriffe Hausinstallation…

    Auch wenn vieles Grauzone oder nicht gilt geht ein Mieter da nicht ran. Die Streitigkeit lohnt sich nicht.

    Träum weiter deinen Traum von der tollen Holzheizung

    Wie umweltfreundlich ist Heizen mit Holz?

    Lange Zeit galt Holz als gute Alternative zu fossilen Brennstoffen. Da bei der Verbrennung nur die Menge Kohlendioxid freigesetzt wird, die zuvor im Baum gespeichert war und durch Neupflanzungen mittelfristig wieder gebunden wird, bewertete man Holz als weitgehend klimaneutral. Mittlerweile hat sich diese Sicht geändert. Das hat mehrere Gründe: So kommen zur Gesamtklimabilanz des Holzes noch weitere Emissionen durch Transport und Bearbeitung hinzu. Zugleich dauert es Jahrzehnte, bis das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid durch nachwachsende Bäume wieder aus der Atmosphäre verschwunden ist.

    Weitere Minuspunkte: Bei der Verbrennung von Holz entstehen teilweise besonders klimaschädliche Gase wie Methan und Lachgas, außerdem gesundheitsgefährdender Feinstaub. Nicht nur Umweltverbände wie der WWF,auch das Umweltbundesamt raten daher vom Heizen mit Holz ab - und zwar sowohl von Kaminöfen als auch von Pelletheizungen.

    https://www.ndr.de/ratgeber/verbr…,heizen198.html

    Die Kontrollen durch den Bezirksschornsteinmeister und im laufenden Alltag wenn du plötzlich in 30 EFH 25 Brennanlagen für Holz hast :grimmig: . Das erinnert ein wenig an die Schadstoffmessung von Fahrzeugen im Labor und im Alltag …

    Fakt ist dass die Verbrennung organischer Stoffe grundsätzlich Schadstoffe produziert. Deshalb gehören Feuerungsanlagen gar nicht in Wohngebiete sondern wenn außerhalb für Fernwärme.

    Es ist ganz anders :aufgepasst:
    Moderne Anlagen besitzen elektrostatische Feinpartikelabscheider. Dadurch ergibt sich keine Rußproblematik.
    Zu deinem Hinke-Vergleich mit Öl und Gas: Bleib bei den Tatsachen. Hier bestehen einige Millionen Jahre Differenz. Und genau daraus entsteht der Mehrausstoß an CO2, der die Erderwärmung verursacht.
    Holzheizungen - und besonders Pelletheizungen - sind CO2-neutral. Es wird Abfallholz aus Sägewerken, der Verkehrssicherung der Straßenveraltung und der Holzindustrie zu Pellets gepresst. Durch diese Resteverwertung landet das Holz nicht im Müll oder in der Verbrennungsanlage - wo dieselbe Menge CO2 freigesetzt würde.

    Na dann messe mal in einem Neubaugebiet du Luftqualität :daumenrunter: wenn alle ihre Öfen anzünden. Und wenn die Luft steht dann hat man eine wunderbare Glocke „guter“ Luft

    Zumal Holzverbrennung sowieso die Luftqualität massiv beeinträchtigt. Insbesondere in Neubaugebieten Öfen (Hackschnitzel, Pellet, Scheitelholz, Kachel-/ Kaminöfen…) jeglicher Art eingebaut werden; man will es ja gemütlich haben in seinen vier Wänden.

    Das sind mir die liebsten; sich über Gasheizungen aufregen, Solar aufs Dach knallen, Wärmepumpe einbauen aber die Luft im Wohngebiet täglich mit Holzverbrennung verpesten…

    Wenn ich mich an meine Schulzeit und das Fehlen ab Volljährigkeit zurückerinnere, scheint sich nicht viel verändert zu haben im Verhalten der jungen Erwachsenen.

    Ehrlich, das beruhigt mich. Aus unserer Generation ist auch was geworden, auch bei denen die Schule in der Oberstufe eher zweitrangig war.

    Ich habe eher das Gefühl dass viele Kollegen (vor allem im allgemeinen gymnasialen Zweig) ihre Bedeutung für den Lebensweg ihrer Schüler massiv überschätzen.

    Die Frage ist eher ob der Facharzt Zeit für dich hat. Da geht es knallhart um Abrechnungsmodalitäten.
    Und bei Privatpraxen bist du halt Selbstzahler.
    Frag dich mal warum viele Psychotherapeuten Privatpraxen haben

    Das mag bei solchen Alltagsoperationen tatsächlich möglich zu sein. Umso mehr wenn man in Gebieten lebt, wo die Dichte an Fachärzten größer ist. Aber auf dem Land oder in Gebieten wo die Fachkliniken weiter verteilt sind geht das nicht so einfach.

    Ich würde eine Operation bei Prostatakrebs sicherlich nicht im benachbarten KH machen, sondern genau prüfen welche Ärzte in dem Bereich zu empfehlen sind. Da geht es auch um neueste medizinische Kenntnisse und Verfahrensweisen..

    Chefarztbehandlung bedeutet: Er sieht dich drei Minuten, damit er das ganze Prozedere (ALLES, auch das, was die Assistenzärztin gemacht hat) mit 3,5 abrechnen kann.
    Das ist meiner Meinung - bei allem Verständnis für "schlechte Bezahlung durch die GKV" - Betrug und nervt total. Ich rede sehr ungerne mit jemandem nur kurz, nachdem jemand anders die ganze Arbeit gemacht hat und ich ihm Vertrauen gegeben habe.

    Absolut nicht. Kind, schwer erkrankt, Termin Chefarzt; Gespräch 45 Minuten. Durchführung der Tests durch Oberarzt, Besprechung, Medikamenteneinstellung, Nachbehandlung; alles durch den Chefarzt.

    Operieren lasse ich auch nicht den Chirug von nebenan. Ich suche mir den Experten raus der diese OP ständig macht und den engagiere ich. Termin als Privatpatient realistisch. GKV? Oje…

    Ich denke, das kommt darauf an, wo und wie man guckt, ich habe bei allen die MRT-Termine selber gemacht und das in weniger als einer Woche in der Regel und auch bei mir als PKV-Patient musste ich drei Tage warten. Aber andere Praxis. Also kann ich so nicht bestätigen.

    MRT Termine bekommst du in kürzester Zeit. Impfungen nicht…

    Letztlich ist das Bestandteil einer größeren Umwälzung. Geht man derzeit durch die Medienlandschaft wird man verschiedene Stoßrichtungen feststellen:

    1. Lehrerpräsenz falls Arbeitszeittracking erfolgen soll.
    2. Abschaffung Beamtenstatus bei Lehrern (Sachsen mit Ziel bundesweit. Da wird auch Bayern letztlich einknicken).
    3. Infragestellung Beamtenstatus allgemein und Einbeziehung in das Sozialversicherungssystem

    Das wird umso stärker thematisiert, je stärker Beamte und deren Besoldung in den Fokus rücken (z.B. amtsangemessene Besoldung).

    Diese Forcierung der Arbeitszeitkontrolle halte ich persönlich für ein massives Eigentor der Gewerkschaften. Ich genieße die Freiheit die mir mein Beruf gibt. Ich gestalte es dann eben so dass es passt.

    Viele Dinge sind seit langem vorbereitet, viele Dinge kann man sich über Verlage holen und mit KI kann man sich enorm viel Erleichterungen in seinen Arbeitsalltag holen. (Unterrichtsvorbereitung, Binnendifferenzierung, Klassenarbeiten).
    Prüfungsformate könnte man standardisieren und so in Zukunft auch mittels KI kontrollieren lassen. (Das wird aus meiner Sicht irgendwann kommen)

    Je mehr ich mit KI arbeite, desto mehr glaube ich, dass da auch in unserem Beruf eine massive Arbeitserleichterung kommt.
    Wenn ich sehe, dass ich niveauangepasste Arbeitsblätter, Nachschreibeklausuren oder Erwartungshorizonte in kürzester Zeit qualitativ hochwertig erstellen kann, glaube ich, dass die Kollegen die für ein Arbeitszeittracking kämpfen, erst einmal nach links und rechts schauen sollten, wie sie ihren Alltag effizient gestalten könne.

    Entlastungsstunden/korrekturfreie Tage könnte die Schulleitung in Absprache mit dem Personalrat vor allem korrekturintensiven Fächern vorhalten. In meinen Fächern, auch in der Sek2, brauche ich keine freien Tage. Das sollen die Sprachler bekommen (v.a. Deutschkollegen).

    Letztlich glaube ich, dass die Maßnahmen der Gewerkschaften in Anbetracht der gesamtgesellschaftlichen Situation uns massiv schaden wird.

    Hauptsächlich in Wirtschaft da ich dort derzeit fast nur unterwegs bin.

    Ich finde es super wenn man für nutzwertanalysen, Angebotsvergleiche, aber auch Buchungssätze und Kalkulationen nicht ständig selber da was erstellen muss.

    Ich nutze kostenpflichtige KI. Da merkt man schon Unterschiede zu kostenfrei.

    Aber in Naturwissenschaft kann ich nicht mitreden

    Ich habe neben Unterrichtsvorbereitung nun KI zur Klassenarbeitserstellung genutzt.

    Pro:

    Die Erstellung verlief sehr schnell; einige Promptanpassungen und formal alles okay

    Erstellt auch eine übersichtliche Musterlösung

    Neutral:

    Man muss kontrollieren. Ein Fehler habe ich gefunden und mit einem weiteren prompt wurde dies korrigiert.

    Wer von euch erstellt bereits Klassenarbeiten per KI?

    Ich finde es erspart viel Arbeit bei ausführlichen Texten die man zur Bearbeitung benötigt.

    Rechtlich nicht zu beanstanden nehme ich an(Datenschutz/Nutzungsrechte).

    Korrigieren muss man dagegen selbst.

    Was sind eure Erfahrungen mit der KI diesbezüglich? Wo seht ihr für euch Vor-/Nachteile? Was würdet ihr euch wünschen?


    Edit:

    Interessant: zur Korrektur darf KI verwendet werden wenn Datenschutz beachtet wird

    https://zsl-bw.de/,Lde/startseite/lernen-ueberall/ki-faq

    Wenn Schüler eine Prüfungsnummer zugeteilt wird, gilt dies als ausreichend anonymisiert?

    Wenn du nur eine kleineren Teil machen musst, dann hast du auch nicht soviel Aufwand.

    Dafür verteilen sich die 10% auf alle Autoren. Wenn das dann kein Standardwerk, also von einer Vielzahl von Schulen erworben wird, bleibt für dich kaum was übrig.

    Lehrbücher von vielen Autoren leiden leider an Brüchen im Stil und im Aufbau. Lektoren korrigieren vielleicht ein wenig aber größere stilistische Änderungen gibt es nicht; die Werke sehen grafisch aus einem Guss aus (sorgt der Verlag für), inhaltlich nicht da jeder Autor einen eigenen Stil hat.

    Andererseits glaube ich dass KI bei der Schulbucherstellung massiv Einzug halten wird. Da wird der Erstellungsaufwand geringer.

    Andererseits kann ich dies als Lehrkraft dann auch selber machen. Ich kann für meinen Kurs ein Skript erstellen, der auf meinem Unterricht fußt, sich an Prüfungsformate orientiert und den Schülern digital teilen. Dieses haben sie immer dabei und ich kann effizient arbeiten. KI hilft da enorm.

    In meinen Fächern hat man einmal enormen Aufwand und kann danach jedes Jahr dies austeilen. Will man Aufgaben ändern, setzt man sich mal hin, gibt der KI den Prompt dies auszuführen, dann die Lösung in meinem Lehrerskript beizufügen, geht das kurz durch und fertig.

    Kaum ein Schüler wird ein Lehrbuch durchlesen. Die Zeiten sind vorbei.

    Ich nutze immer weniger Lehrbücher. Dies sehe ich bei Kollegen auch. Je mehr Klassen digital ausgestattet werden umso sinnvoller werden eigene Skripts. Digitale Schulbücher sind für mich einfach Mist. Das wird der nächste Bereich der von der KI-Welle überrollt wird. Entweder die Verlage passen sich daran an oder sie werden Probleme bekommen.
    Manche Verlagswerke sind so konzipiert dass man als Schüler sehr gut digital damit arbeiten kann. Aber da müssen sich die Verlage sputen um dies umzusetzen. Ein Lehrbuch nur digital umzustellen bringt nichts.

Werbung