Beiträge von Yummi

    Wenn du nur eine kleineren Teil machen musst, dann hast du auch nicht soviel Aufwand.

    Dafür verteilen sich die 10% auf alle Autoren. Wenn das dann kein Standardwerk, also von einer Vielzahl von Schulen erworben wird, bleibt für dich kaum was übrig.

    Lehrbücher von vielen Autoren leiden leider an Brüchen im Stil und im Aufbau. Lektoren korrigieren vielleicht ein wenig aber größere stilistische Änderungen gibt es nicht; die Werke sehen grafisch aus einem Guss aus (sorgt der Verlag für), inhaltlich nicht da jeder Autor einen eigenen Stil hat.

    Andererseits glaube ich dass KI bei der Schulbucherstellung massiv Einzug halten wird. Da wird der Erstellungsaufwand geringer.

    Andererseits kann ich dies als Lehrkraft dann auch selber machen. Ich kann für meinen Kurs ein Skript erstellen, der auf meinem Unterricht fußt, sich an Prüfungsformate orientiert und den Schülern digital teilen. Dieses haben sie immer dabei und ich kann effizient arbeiten. KI hilft da enorm.

    In meinen Fächern hat man einmal enormen Aufwand und kann danach jedes Jahr dies austeilen. Will man Aufgaben ändern, setzt man sich mal hin, gibt der KI den Prompt dies auszuführen, dann die Lösung in meinem Lehrerskript beizufügen, geht das kurz durch und fertig.

    Kaum ein Schüler wird ein Lehrbuch durchlesen. Die Zeiten sind vorbei.

    Ich nutze immer weniger Lehrbücher. Dies sehe ich bei Kollegen auch. Je mehr Klassen digital ausgestattet werden umso sinnvoller werden eigene Skripts. Digitale Schulbücher sind für mich einfach Mist. Das wird der nächste Bereich der von der KI-Welle überrollt wird. Entweder die Verlage passen sich daran an oder sie werden Probleme bekommen.
    Manche Verlagswerke sind so konzipiert dass man als Schüler sehr gut digital damit arbeiten kann. Aber da müssen sich die Verlage sputen um dies umzusetzen. Ein Lehrbuch nur digital umzustellen bringt nichts.

    Eigentlich müssten Kollegen alle ihre Fakultas Unterrichten, denn immerhin steht ja die Frage von Dienstberichten (da genügt aber eine) aber vor allem von Dienstbeurteilungen im Raum. Insbesondere um in den Lostopf einer A14 Stelle nach Öffnung des Jahrgangs müssen beide Fakultas beurteilt werden.

    Aber ich kenne auch einige Kollegen die z.B. TZ arbeiten, aber nur eine Fakulta unterrichten, weil die Schule genug Kollegen für die andere haben.

    Das jemand die Lehrbefähigung verliert ist mir neu.

    Die Frage stellt sich nicht. Natürlich wären mir davon betroffen. Wir sind qua Amt nicht grundsätzlich davon befreit.

    Dann stiegen aber die Ansprüche. Dann müsste ich aufpassen rechtzeitig in Teilzeit oder Frühpension zu gehen; sonst kürzt man die Pension mit den Rentenansprüchen :cash:

    Ich bin nur entsetzt...über die lachenden Kolleginnen und Kollegen! Liest sich so, als wenn Eltern und Schüler bei Euch machen können, was sie wollen. Greift überhaupt mal jemand richtig durch? Wenn nicht, wo soll das hinführen? Ganz schön chaotisch!8)

    Wenn die Gesellschaft es erlaubt Handys an Kinder auszugeben und zugleich der Gesetzgeber es nicht verbietet, diese in Bildungsinstitutionen mitzuführen, warum soll ich mich darüber aufregen und meine Gesundheit ruinieren?

    Ich habe Klassenleitung und Oberstufe. Im beruflichen Schulsystem bin ich in vielen Bereichen unterwegs.

    Dass ich weniger Korrekturaufwand habe als Doppelsprachler; da bin ich mir sicher.
    Aber dass wusste ich schon als Schüler, dass ich diese Fächer alleine schon wegen dem Aufwand nie als Lehrer unterrichten wollen würde. Wenn ich mich daran zurückerinnere, wie manche bei uns in Deutsch >15 Seiten jedesmal abgegeben haben:autsch:

    Also ganz so schlimm ist es nun auch nicht. Man muss halt aufpassen, dass die Arbeitszeit nicht entgrenzt. Ich konnte und habe mir beispielsweise sehr bewusst immer schon einen komplett freien Tag geschaffen, an dem ich nichts für die Schule tue. Egal ob jetzt Ref, Berufseinstieg oder Aufstieg. Zeit für meine Partnerschaft war immer.

    Problematisch wird es, wenn man Arbeit und Privatleben nicht klar trennt und wenn man ineffektiv vor sich hinarbeitet.

    Man muss auch nicht jeden Unterricht selbst vorbereiten. Man kann sich mit Kollegen austauschen, Verlagswerke nutzen oder halt Chat gpt fragen:musik:.

    Das sehe ich anders.

    Wenn etwas derart gravierendes eintritt, dass man mich nicht mal mehr im Rollstuhl ins Klassenzimmer schieben kann, dann ist Geld meine kleinste Sorge.

    Ganz so dramatisch sehe ich es nicht; eine Absicherung um die 1.000 Euro ist ja vergleichsweise günstig zu haben.

    Mehr sollte dann nicht sein. Die Prämie dann lieber vernünftig investieren. Da kommt dann in ein paar Jahren was ordentliches zusammen.

    Die Aufgabe ist zunächst einmal grammatikalisch schlecht. Da hat der Kollege schnell eine Aufgabe zusammengeschustert.


    Den Punkt gab es wohl dafür dass man in b) mit dem „Folgefehler“ gerechnet hat. Die Herangehensweise war wohl den Punkt wert?

    Aber irgendwie alles verworren. In Klasse drei muss man das schon hinbekommen.

    und wieder verlässt du die Diskussionsgrundlage und wirst persönlich, schade, eigentlich ein interessantes Diskussionsfeld. Zumindest bin ich für Mathematik ausgebildet, Kinder bis zur 10. Klasse zu unterrichten. An der Uni habe ich einige Zeit Gymnasiallehrkräfte in Analysis in Übungsgruppen begleitet, da ich vor meiner Schullaufbahn, Mathematik studiert habe. Deinem Profil entnehme ich, dass du nicht in Mathematik ausgebildet bist und daher wahrscheinlich absolut keine Ahnung davon hast. Also wer sollte sich dann lieber mit solchen Äußerungen zurückhalten?

    Ansonsten würde ich aufgrund meiner mangelnden Erfahrung Mathematik in der Gymnasialen Oberstufe zu unterrichten, keine Äußerungen über die Didaktik tätigen. Aber darum ging es ja auch überhaupt nicht. Warum also wieder diese unnötige Nebelkerze. Ansonsten scheinst du zu diesem Thema keinen nennenswerten Beitrag leisten zu können.

    Wenn du ein Mathestudium hast, dann solltest du eigentlich die Befähigung haben auch Sek 2 zu unterrichten…

    Na so einfach ist es mit KI noch nicht. Habe häufig Aufgaben die ich lösen lasse. Die KI bedient sich gerne auch der einfachen Herangehensweise und kommt (noch) nicht auf das optimale Ergebnis. Oftmals erkennt die KI aber dann die Fehler wenn man sie darauf hinweist.

    Dennoch nutze ich KI gerne und würde sie bei Aufgabenkontrollen gar nicht missen wollen. Wenn ich Klassenarbeiten erstelle, lasse ich die KI Lösungen prüfen. Dadurch kann man grobe Schnitzer frühzeitig korrigieren.

    Würde ich mir bei der Prüfungserstellung durch Kommissionen auch wünschen…


    Dennoch muss ich sagen, dass die heutige Generation viel mehr davon profitieren würde, wenn auch mehr auf Fachwissen in der Schule geachtet werden würde.
    Denn nur wenn ich weiß was ich mache, kann ich Fehler in den Lösungen der KI erkennen.

    Mit KI kann man viel effektiver lernen. Ich kann mir Lösungswege detailliert erläutern lassen, ich kann komplexere Aufgaben bearbeiten ohne gleich den Stift an die Wand zu werfen.

    KI und ihr Nutzen sind das Beste Beispiel dass Fachwissen unbedingt nötig ist um das Potential voll auszunutzen. Weniger Präsentationen, mehr Fachwissen, mehr komplexere Fragestellungen. Dahin sollte es nach meiner Meinung gehen; insbesondere am Gymnasium.

    Auch als Student hätte ich mir KI gewünscht. Mache Übungsblätter waren einfach nur „frustrierend“. Anstatt keine Lösung nach Stunden zu haben hätte man eine Lösung die man sich auch noch erläutern hätte können. Das wäre motivierend gewesen.
    Denn manche Profs waren didaktisch eine Katastrophe…

    Dennoch ist ein Jahr Gesellschaftsdienst sinnvoll. Das erdet.

    Ob Zivildienst, Bundeswehr oder Feuerwehr, THW, FSJ…ist egal. Und zwar alle; ob Mann oder Frau.

    Ich denke, dass das "Gefühl "gemobbt" zu werden", an sich schon ernst genommen werden sollte. An eine Entwertung der "echten" Mobbing-Fälle glaube ich nicht.

    Ja der Mensch und Gefühle. Wir wollen bloß niemanden die Meinung sagen, denn er könnte sich verletzt fühlen. :musik:

    Mobbing unter Kids ist Scheiße, auch weil bei Kids die Persönlichkeit am reifen ist und man wenig Ausweichmöglichkeiten hat.

    Wer als Erwachsener wegen jeglicher Kritik gleich rumheult…“grow some balls…“

    https://youtube.com/shorts/1GV8zs34RvM?si=_lM8TuHR45saMiqY

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