• [...] Die Grundlast wird durch eine Pelletheizung (somit CO2-neutral) erzeugt [...]

    Damit dieser Unsinn hier nicht unkommentiert stehen bleibt mach ich mal eine Ausnahme von meiner Ignore-Wolfgang Selbstverpflichtung.

    Technisch gesehen ist diese Aussage nicht falsch, wäre sie aber auch nicht für Öl oder Gas.

    Allerdings geht sie beeindruckend ignorant am Kern des Problems vorbei (Spoiler: Verhältnis der Zeiträume zwischen Bindung und Freisetzung Verhältnis der zur Bindung und Freisetzung benötigten Zeiträume). Von der Rußproblematik ganz zu schweigen.

    Und jetzt schnell wieder Deckel drauf bevor ich seitenlang lesen darf warum das bei dir aber ganz anders ist.

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    Keine Daten, keine Quellen? Kein Interesse.

    Einmal editiert, zuletzt von TwoEdgedWord (7. März 2026 14:19)

  • Zumal Holzverbrennung sowieso die Luftqualität massiv beeinträchtigt. Insbesondere in Neubaugebieten Öfen (Hackschnitzel, Pellet, Scheitelholz, Kachel-/ Kaminöfen…) jeglicher Art eingebaut werden; man will es ja gemütlich haben in seinen vier Wänden.

    Das sind mir die liebsten; sich über Gasheizungen aufregen, Solar aufs Dach knallen, Wärmepumpe einbauen aber die Luft im Wohngebiet täglich mit Holzverbrennung verpesten…

  • Das sind mir die liebsten; sich über Gasheizungen aufregen, Solar aufs Dach knallen, Wärmepumpe einbauen aber die Luft im Wohngebiet täglich mit Holzverbrennung verpesten…

    Kann man sich eben immer passend drehen.

  • Allerdings geht sie beeindruckend ignorant am Kern des Problems vorbei (Spoiler: Verhältnis der Zeiträume zwischen Bindung und Freisetzung Verhältnis der zur Bindung und Freisetzung benötigten Zeiträume). Von der Rußproblematik ganz zu schweigen.

    Und jetzt schnell wieder Deckel drauf bevor ich seitenlang lesen darf warum das bei dir aber ganz anders ist.

    Es ist ganz anders :aufgepasst:
    Moderne Anlagen besitzen elektrostatische Feinpartikelabscheider. Dadurch ergibt sich keine Rußproblematik.
    Zu deinem Hinke-Vergleich mit Öl und Gas: Bleib bei den Tatsachen. Hier bestehen einige Millionen Jahre Differenz. Und genau daraus entsteht der Mehrausstoß an CO2, der die Erderwärmung verursacht.
    Holzheizungen - und besonders Pelletheizungen - sind CO2-neutral. Es wird Abfallholz aus Sägewerken, der Verkehrssicherung der Straßenveraltung und der Holzindustrie zu Pellets gepresst. Durch diese Resteverwertung landet das Holz nicht im Müll oder in der Verbrennungsanlage - wo dieselbe Menge CO2 freigesetzt würde.

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  • Holzheizungen - und besonders Pelletheizungen - sind CO2-neutral. Es wird Abfallholz aus Sägewerken, der Verkehrssicherung der Straßenveraltung und der Holzindustrie zu Pellets gepresst. Durch diese Resteverwertung landet das Holz nicht im Müll oder in der Verbrennungsanlage - wo dieselbe Menge CO2 freigesetzt würde.

    Man könnte das Holz aber auch in tiefen Bergwerken "vergraben", um so der Atmosphäre co2 zu entziehen und die Erderwärmung zu bekämpfen. :teufel:

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