Warum sind dann die Kraftstoffpreise in unseren Nachbarländern nicht ähnlich gestiegen wie bei uns?
Frag das die Mineralölkonzerne.
Warum sind dann die Kraftstoffpreise in unseren Nachbarländern nicht ähnlich gestiegen wie bei uns?
Frag das die Mineralölkonzerne.
Frag das die Mineralölkonzerne.
Unsere Regierung äußert sich da sehr behutsam! Warum eigentlich?![]()
[...] Die Grundlast wird durch eine Pelletheizung (somit CO2-neutral) erzeugt [...]
Damit dieser Unsinn hier nicht unkommentiert stehen bleibt mach ich mal eine Ausnahme von meiner Ignore-Wolfgang Selbstverpflichtung.
Technisch gesehen ist diese Aussage nicht falsch, wäre sie aber auch nicht für Öl oder Gas.
Allerdings geht sie beeindruckend ignorant am Kern des Problems vorbei (Spoiler: Verhältnis der Zeiträume zwischen Bindung und Freisetzung Verhältnis der zur Bindung und Freisetzung benötigten Zeiträume). Von der Rußproblematik ganz zu schweigen.
Und jetzt schnell wieder Deckel drauf bevor ich seitenlang lesen darf warum das bei dir aber ganz anders ist.
Zumal Holzverbrennung sowieso die Luftqualität massiv beeinträchtigt. Insbesondere in Neubaugebieten Öfen (Hackschnitzel, Pellet, Scheitelholz, Kachel-/ Kaminöfen…) jeglicher Art eingebaut werden; man will es ja gemütlich haben in seinen vier Wänden.
Das sind mir die liebsten; sich über Gasheizungen aufregen, Solar aufs Dach knallen, Wärmepumpe einbauen aber die Luft im Wohngebiet täglich mit Holzverbrennung verpesten…
Das sind mir die liebsten; sich über Gasheizungen aufregen, Solar aufs Dach knallen, Wärmepumpe einbauen aber die Luft im Wohngebiet täglich mit Holzverbrennung verpesten…
Kann man sich eben immer passend drehen.
Allerdings geht sie beeindruckend ignorant am Kern des Problems vorbei (Spoiler:
Verhältnis der Zeiträume zwischen Bindung und FreisetzungVerhältnis der zur Bindung und Freisetzung benötigten Zeiträume). Von der Rußproblematik ganz zu schweigen.Und jetzt schnell wieder Deckel drauf bevor ich seitenlang lesen darf warum das bei dir aber ganz anders ist.
Es ist ganz anders ![]()
Moderne Anlagen besitzen elektrostatische Feinpartikelabscheider. Dadurch ergibt sich keine Rußproblematik.
Zu deinem Hinke-Vergleich mit Öl und Gas: Bleib bei den Tatsachen. Hier bestehen einige Millionen Jahre Differenz. Und genau daraus entsteht der Mehrausstoß an CO2, der die Erderwärmung verursacht.
Holzheizungen - und besonders Pelletheizungen - sind CO2-neutral. Es wird Abfallholz aus Sägewerken, der Verkehrssicherung der Straßenveraltung und der Holzindustrie zu Pellets gepresst. Durch diese Resteverwertung landet das Holz nicht im Müll oder in der Verbrennungsanlage - wo dieselbe Menge CO2 freigesetzt würde.
Holzheizungen - und besonders Pelletheizungen - sind CO2-neutral. Es wird Abfallholz aus Sägewerken, der Verkehrssicherung der Straßenveraltung und der Holzindustrie zu Pellets gepresst. Durch diese Resteverwertung landet das Holz nicht im Müll oder in der Verbrennungsanlage - wo dieselbe Menge CO2 freigesetzt würde.
Man könnte das Holz aber auch in tiefen Bergwerken "vergraben", um so der Atmosphäre co2 zu entziehen und die Erderwärmung zu bekämpfen. ![]()
Es ist ganz anders
Moderne Anlagen besitzen elektrostatische Feinpartikelabscheider. Dadurch ergibt sich keine Rußproblematik.
Zu deinem Hinke-Vergleich mit Öl und Gas: Bleib bei den Tatsachen. Hier bestehen einige Millionen Jahre Differenz. Und genau daraus entsteht der Mehrausstoß an CO2, der die Erderwärmung verursacht.
Holzheizungen - und besonders Pelletheizungen - sind CO2-neutral. Es wird Abfallholz aus Sägewerken, der Verkehrssicherung der Straßenveraltung und der Holzindustrie zu Pellets gepresst. Durch diese Resteverwertung landet das Holz nicht im Müll oder in der Verbrennungsanlage - wo dieselbe Menge CO2 freigesetzt würde.
Na dann messe mal in einem Neubaugebiet du Luftqualität
wenn alle ihre Öfen anzünden. Und wenn die Luft steht dann hat man eine wunderbare Glocke „guter“ Luft
Ich kenne Leute, die entfernt in der Branche arbeiten und die tatsächlich der Meinung sind, dass es mit den Fusionsreaktoren dieses mal anders ist als die letzten 50 Jahre und wirklich eine realistische Chance auf einen erfolgreichen Bau eines Energie funktionsfähigen Reaktors in den nächsten 15 Jahren gibt.
Allerdings wird die elektrische Energie daraus keinesfalls günstiger sein, als aus Wind oder Solar. Der große Vorteil ist eben die Grundlastfähigkeit, eine Mischung aus 20% Fusion und 80% Erneuerbaren wäre eine sinnvolle und langfristig nicht ganz unrealistische Perspektive. Und tatsächlich wäre Deutschland in den technologischen Bereichen, die man für Fusionsreaktoren benötigt, aktuell noch sehr stark positioniert.
Ich habe ein bisschen heute herum gelesen, ich finde aber außer von der bayrischen Regierung und einigen Startups, die an die 2 Milliarden Subventionen wollen, nichts positives für die nächsten 25 Jahre. Auch die genannten vermuteten Preise lagen deutlich höher.
Sicher, dass deine Bekannten wirklich neutral mit Wissen an die Sache gehen? Oder wollen sie einfach etwas Geld verdienen?
Na dann messe mal in einem Neubaugebiet du Luftqualität
wenn alle ihre Öfen anzünden. Und wenn die Luft steht dann hat man eine wunderbare Glocke „guter“ Luft
[Beleidigung entfernt, kl. gr. frosch, Moderator]
Ich schreibe schon die ganze Zeit über moderne Pelletheizungen. In einem Neubaugebiet, das derzeit entsteht, kannst du die Luftqualität durchaus messen. Die Vorschriften für Holzöfen wurden bereits 2010 verschärft. Die meisten Öfen mussten bis Ende 2024 durch modernere Öfen ersetzt werden. Viele wurden mit Filteranlagen gegen Feinstaub ausgestattet.
In unserer Gegend gibt es eine ganze Menge Biogasanlagen, mit denen aus Mais (einem Nahrungsmittel) Gas erzeugt wird, das dann einen Generator zur Stromerzeugung antreibt und über einige Kilometer Entfernung (mit entsprechenden Umwandlungs- und Leitungsverlusten) per Wärmepumpe ein Wohnhaus geradeso erwärmen kann.
Die Glocke "guter" stinkender Luft, die beim Gärprozess und bei der Zwischenlagerung sowie bei der Entsorgung der Reststoffe entsteht, willst du in deiner Nachbarschaft nicht haben.
Zurück zum Kriegsthema:
Ich kann - und darf - mich aus dem Wald selbst mit Brennholz versorgen. Alle anderen Systeme sind leitungsabhängig. Den Strom für die Pelletheizung liefert ein Balkonkraftwerk problemlos. Pellets kann ich vor Ort einkaufen. Eine dezentrale Wärmeversorgung hat nicht nur in Krisenzeiten Vorteile.
Mal gucken, ob der Iran-Krieg und der erneute Preisschock an den Energiemärkten (Tankstellen, Heizölhandel, Gaspreise, …) wie damals zu Beginn des Ukraine-Kriegs dafür sorgen, dass Deutschland auch gegen den Willen der Bundesregierung die Energiewende in Richtung Solaranlagen, Wärmepumpen, Batterie- und Druckluftspeichern, .. durchzieht.
—> https://www.focus.de/earth/wegen-ir…083643dc2c.html
Das Timing des neuen Heizungsgesetzes war jedenfalls extrem unglücklich, sieht doch jetzt jeder, wohin die Gasheizung im Heizungskeller bei steigenden Preisen führt.
Wie damals, als diese Diskussion hier begann, erhoffe ich mir immer noch eine Ansprache zur Lage der Nation vom Bundespräsidenten oder -kanzler, wo er die Bevölkerung „an die Hand nimmt“ und ganz direkt sagt, was jeder Bürger machen kann bzw. soll. Bsp.: „Die Energieversorgung ist eine Frage nationaler Souveränität, jede kWh zählt, also baut Solaranlagen auf, egal ob groß oder klein (=Balkonkraftwerk), versucht den Verbrauch an die Produktion anzupassen, also stellt die Spülmaschinen dann an, wenn die Sonne scheint, …“
Also eine ganz konkrete Ansage wie es laufen soll. Sicher macht man sich mit dermaßen konkreten Aussagen als Politiker angreifbar, es wäre meiner Meinung nach aber ein Zeichen von Führungsqualität.
Wie wäre es, den Besitz von Balkonkraftwerken zu vereinfachen? Die Dinger sind weder einfach noch günstig zu bekommen, Vermieter müssen zustimmen, unnötig besondere Steckdosen eingebaut werden...
Witzig übrigens, dass die größten Grünen-Basher plötzlich PV-Anlagen-Tips für ein Machtwort halten. Aber wer weiß, vielleicht passieren noch Wunder und selbst die Konservativsten stellen fest, dass Benz-Diesel und Russisch-Gas keine Zukunft haben. Die Idee muss aber natürlich von einem weißen alten Mann verbreitet werden, sonst wird's nix. Keinesfalls darf eine Frau oder ein Grünen-Politiker das Offensichtliche aussprechen.
Wie wäre es, den Besitz von Balkonkraftwerken zu vereinfachen? Die Dinger sind weder einfach noch günstig zu bekommen, Vermieter müssen zustimmen, unnötig besondere Steckdosen eingebaut werden...
Die Probleme wurden doch inzw. alle behoben.
Alles anzeigen[Beleidigung entfernt, kl. gr. frosch, Moderator]
Ich schreibe schon die ganze Zeit über moderne Pelletheizungen. In einem Neubaugebiet, das derzeit entsteht, kannst du die Luftqualität durchaus messen. Die Vorschriften für Holzöfen wurden bereits 2010 verschärft. Die meisten Öfen mussten bis Ende 2024 durch modernere Öfen ersetzt werden. Viele wurden mit Filteranlagen gegen Feinstaub ausgestattet.
In unserer Gegend gibt es eine ganze Menge Biogasanlagen, mit denen aus Mais (einem Nahrungsmittel) Gas erzeugt wird, das dann einen Generator zur Stromerzeugung antreibt und über einige Kilometer Entfernung (mit entsprechenden Umwandlungs- und Leitungsverlusten) per Wärmepumpe ein Wohnhaus geradeso erwärmen kann.
Die Glocke "guter" stinkender Luft, die beim Gärprozess und bei der Zwischenlagerung sowie bei der Entsorgung der Reststoffe entsteht, willst du in deiner Nachbarschaft nicht haben.
Zurück zum Kriegsthema:
Ich kann - und darf - mich aus dem Wald selbst mit Brennholz versorgen. Alle anderen Systeme sind leitungsabhängig. Den Strom für die Pelletheizung liefert ein Balkonkraftwerk problemlos. Pellets kann ich vor Ort einkaufen. Eine dezentrale Wärmeversorgung hat nicht nur in Krisenzeiten Vorteile.
Träum weiter deinen Traum von der tollen Holzheizung
Lange Zeit galt Holz als gute Alternative zu fossilen Brennstoffen. Da bei der Verbrennung nur die Menge Kohlendioxid freigesetzt wird, die zuvor im Baum gespeichert war und durch Neupflanzungen mittelfristig wieder gebunden wird, bewertete man Holz als weitgehend klimaneutral. Mittlerweile hat sich diese Sicht geändert. Das hat mehrere Gründe: So kommen zur Gesamtklimabilanz des Holzes noch weitere Emissionen durch Transport und Bearbeitung hinzu. Zugleich dauert es Jahrzehnte, bis das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid durch nachwachsende Bäume wieder aus der Atmosphäre verschwunden ist.
Weitere Minuspunkte: Bei der Verbrennung von Holz entstehen teilweise besonders klimaschädliche Gase wie Methan und Lachgas, außerdem gesundheitsgefährdender Feinstaub. Nicht nur Umweltverbände wie der WWF,auch das Umweltbundesamt raten daher vom Heizen mit Holz ab - und zwar sowohl von Kaminöfen als auch von Pelletheizungen.
https://www.ndr.de/ratgeber/verbr…,heizen198.html
Die Kontrollen durch den Bezirksschornsteinmeister und im laufenden Alltag wenn du plötzlich in 30 EFH 25 Brennanlagen für Holz hast
. Das erinnert ein wenig an die Schadstoffmessung von Fahrzeugen im Labor und im Alltag …
Fakt ist dass die Verbrennung organischer Stoffe grundsätzlich Schadstoffe produziert. Deshalb gehören Feuerungsanlagen gar nicht in Wohngebiete sondern wenn außerhalb für Fernwärme.
Die Probleme wurden doch inzw. alle behoben.
- Die Dinger liegen bei uns inzw. sogar beim Edeka neben der Kasse, man muß also nicht einmal in den Baumarkt. Die Meisten kaufen aber eh im Internet, weil die Solarmodule dann geliefert werden und man die großen Platten nicht irgendwie ins Auto bekommen muss.
- Der Wieland-Stecker ist nicht mehr notwendig, inzw. ist der Schuko-Stecker auch per VDE-Norm zulässig.
- Man muss das Ding „nur“ noch melden. Wenn der Netzbetreiber nicht hinterherkommt mit dem Umrüsten der Stromzähler, ist das nicht mehr das Problem des Kunden. Das Anmelden könnte aber noch vereinfacht werden, da hast Du recht.
- Vermieter dürfen Balkonkraftwerke nur noch aus triftigen Gründen vom Vermieter verboten werden, z.B. wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht. „Gefällt mir nicht“ ist kein Argument des Vermieters mehr.
In den Jahren 2024 und 2025 hat sich rechtlich und normungstechnisch Einiges geändert.
Ja wobei Vermieter schon weiterhin sich dagegen wehren; z.B. Fachfirma/-kraft muss installieren, sichere Befestigung, Haftung, Eingriffe Hausinstallation…
Auch wenn vieles Grauzone oder nicht gilt geht ein Mieter da nicht ran. Die Streitigkeit lohnt sich nicht.
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