Beiträge von plattyplus

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass es zum Teil Blöcke gibt, Platty hat ja Landesfachklassen, die doch nur alle paar Wochen am Stück da sind?

    Die wenigen Klassen, die wir im Blockunterricht haben, habe ich nicht einmal. Wir unterrichten auch nur in Doppelstunden. Allerdings haben wir einen zweiwöchigen Stundenplan weswegen ich dann die Klassen alle zwei Wochen für jeweils eine Doppelstunde sehe.

    Ich freue mich auf euren Input! :)

    Ich habe gerade festgestellt, dass ich dank des neuen Dienstplans im nächsten Schuljahr 10.000km zusätzlich im Auto verbringen werde.

    Oh E-Auto, das du mir gegeben wurdest, mögest du auch 60.000km Jahresfahrleistung über mindestens 10 Jahre wegstecken und möge mir die Photovoltaik-Anlage daheim und der Batteriespeicher den CO2-Fußabdruck nicht ins Unermeßliche ansteigen lassen. :sterne:

    Irgendwie fühlt sich ein Flug nach Madeira oder auf die Kanaren gerade gar nicht mehr so schlecht an, wenn ich da das Auto dagegen setze. :staun:

    Wir haben bei uns Schulen ohne Schwimmlehrkräfte. Es gibt auch Sportlehrkräfte, die die Rettungsfähigkeit nich mehr haben. Da wird das dann tatsächlich auch mit Abordnungen gelöst. Ist natürlich noch unschöner für die Lehrkräfte. Aber ich finde auch ganz klar, dass der Unterricht da Priorität haben muss.

    Also die Sport-Lehrkraft, die die Rettungsfähigkeit nachgewiesen hat, wird dafür noch bestraft, indem sie für den Schwimmunterricht tageweise an die Nachbarschulen abgeordnet wird? Warum sollte diese Lehrkraft dann die Rettungsfähigkeit alle 4 Jahre (gilt für NRW, in anderen Bundesländern ggf. andere Intervalle) unter Beweis stellen und nicht einfach verfallen lassen, um so den Abordnungen zu entgehen?

    Ich finde es schwierig, wenn immer eine einheitliche Lösung "von oben" gefordert wird, da hierdurch die Autonomie der einzelnen Schulen beschnitten wird. Ein gewisser Entscheidungsspielraum ist nicht per se schlecht.

    Moment! Ich meine eine einheitliche Lösung innerhalb der Schule. Zur Zeit haben wir individuelle Lösungen für jeden Bildungsgang. Da bist montags in der 1. Stunde bei den angehenden KFZ-Mechanikern, dienstags in der 1. Stunde bei den Fachinformatikern und donnerstags in der 1. Stunde in der Berufsfachschule. An allen Tagen kommt ein Schüler zu spät und je nach Bildungsgang mußt Du es anders handhaben. Ich meine mit "von oben" eine einheitliche schulweite Lösung von der Schulleitung, ich meine damit nicht eine Regelung von der Bezirksregierung oder vom Schulministerium.

    Liegt das an deinen Fächern oder wäre auch ein anderer Einsatz denkbar?

    Ein Großteil liegt wohl an den Fächern. An einem technischen Berufskolleg bekommen halt alle Schüler eine Stunde BWL/Woche. Daher auch mein Vergleich mit dem Religionslehrer, der mit jeweils einer Stunde durch alle Klassen gejagt wird. Zumindest bei uns in NRW braucht man für den Religionsunterricht ja die Missio Canonica (katholisch) bzw. Vocatio (evangelisch), weshalb an der Stelle der Religionslehrer dann ran muss und man das nicht einfach einem anderen Kollegen übertragen kann. Bei mir ist es ähnlich. In den Abschlussklassen muss jemand mit der Fakulta für Wirtschaftswissenschaft ran. So komme ich dann ins Spiel und eben nicht der fachfremde Kollege, der eh schon zieg Stunden in der Klasse eingesetzt ist.

    Bisher hatte ich aber immer noch einen Ausgleich. Mein bisheriger Rekord waren 14 Klassen. Das es jetzt im nächsten Jahr 20 werden, ist noch einmal eine ganz andere Herausforderung.

    20 Lerngruppen mit größtenteils einer Unterrichtsstunde?

    So ungefähr. 15 Gruppen mit jeweils einer Stunde, dazu eine Gruppe mit 3 Stunden und 4 Gruppen mit 1-2 Stunden, wo ich mich aber noch mit jeweils einem anderen Kollegen abstimmen muss, weil wir ein zusammengewürfeltes Fach haben, uns überlegen müssen wer welche Lerninhalte übernimmt und am Ende eine Note bilden müssen. Vom Gefühl her weiß ich jetzt schon, dass das nur schiefgehen kann, allein schon weil es sich über mehrere Abteilungen erstreckt und jede Abteilung die Verwaltung (z.B. von zu spät kommenden Schülern) komplett anders handhabt.

    Als ich das Thema: "Bitte eine schulweit einheitliche Verwaltungsprozesse, damit auch die Lehrer, die quer über alle Abteilungen eingesetzt werden, eine Chance haben das 'richtig' zu machen", angesprochen habe, gab es in den jeweiligen Bildungsgang-Konferenzen durchweg Ablehnung. Die wollen alle ihr eigenes Süppchen kochen mit eigenen Entschuldigungsformularen etc. ...

    Oder, um es auf allgemeinbildende Schulen umzumünzen: Versetzt Euch mal in die Person des Religionslehrers, der mit jeweils einer Stunde durch alle Klassen gejagt wird. :autsch:

    Mein Stundenplan im nächsten Schuljahr ist doof. :daumenrunter:
    20 (zwanzig!!!) Klassen und 550 Schüler, von denen 480 einen Abschluss bekommen. Wie soll das gehen?

    • Muss ich mir da überhaupt noch die Namen merken?
    • Kann ich einfach in allen Klassen eine Klausur mehr ansetzen als gefordert (also 2.400 statt 1.800 Klausuren), um dann den Nachschreibern nicht mehr hinterherlaufen zu müssen?
    • Soll ich den Lernstoff in Moodle packen, allen Schülern ein Schul-iPad in die Hand drücken und sie im Anschluss an jede Lerneinheit einen Moodle-Ankreuztest machen lassen, um so die SL-Noten zu generieren?

    Ich habe gerade mal ansatzweise versucht durchzurechnen, wie ich eine so große Anzahl an Schülern in der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit (52 Wochen - 6 Wochen Urlaubsanspruch = 46 Wochen (minus Feiertage) * 41 Stunden/Woche = 1.800 Stunden) abarbeiten soll.

    Moin,

    hat einer von Euch Erfahrungen mit dem E-Auto auf Langstrecken im europäischen Ausland gemacht? Insb. interessieren mich da die Lademöglichkeiten in Frankreich und Spanien.

    Als ich im letzten Herbst nach Rom und weiter nach Neapel (Herculaneum und Pompeii) gefahren bin, habe ich mir eine Ladekarte vom italienischen Anbieter "Enel X" besorgt, da so der Strom an der Ladesäule ein ganzes Stück günstiger war als wenn ich an der gleichen Ladesäule über die Ionity-Karte abgerechnet hätte. Ist es in Frankreich und Spanien ähnlich? Welche Ladekarten bzw. Apps sollte ich mir da besorgen?

    Meine Papa schiebt mit seinen 80 Jahren gerade etwas Depressionen: "Eigentlich wollte ich ja noch die Sagrada Familia, die Alhambra und den Königspalast 'San Lorenzo de El Escorial' sehen. Aber das wird in meinem Leben wohl nichts mehr. ;("

    Da juckt es mich schon in den Fingern einfach den Zündschlüssel umzudrehen und es für ihn doch wahrzumachen. Ja klar ist das eine Rundreise über 4.500km, aber ich fahre ja so schon jede Woche über 1.000km. So ein Auto ist schließlich keine Immobilie. ;)

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Erbe kann man ja in der Not auch ausschlagen.

    Dann machen wir es demnächst einfach wie beim Kölner Dom. Da kostet der Eintritt ab morgen ja 12€. Jeder, der an einem Denkmal-Wohnhaus vorbei geht und auch nur einmal auf die Fassage schaut, muss Geld bezahlen. Mit dem Geld kann man dann das Wohnhaus im Denkmal-Status erhalten.

    Den Bewohnerinnen eine Klimaanlage oder eine moderne Heizung zu verweigern, lässt sich nicht dsmit begründen, dass der alte Kram bitteschön weiterhin alt aussehen soll.

    Vor allem führt diese Verweigerung dazu, dass die Bewohner das Haus verkommen lassen bis es einsturzgefährdet ist, nur um es dann doch abreißen und neu bauen zu können ohne die ganzen Auflagen. Hier in der Gegend ist es inzw. so, dass Photovoltaik-Anlagen selbstverständlich auf Denkmal-Wohnhäusern installiert werden dürfen. Allerdings müssen die Solarmodule ein großes Rechteck auf dem Dach ergeben und eben keinen Flickenteppich aus einzelnen Modulen zwischen evtl. vorhandenen Dachfenstern.

    Warum muss man dann umziehen, wenn nach 10-20 Jahren die Verkehrsbedingungen geändert haben? Warum stellt "man" (der deutsche man / Mann) nie in Frage, dass der Verkehr das Problem ist, nicht der Mensch?

    Keine Sorge, ich wohne an der Orts-Durchgangsstraße und das Haus ist seit 1905 in Familienbesitz. Also selbst über die 20 Jahre sind wir weit hinaus. Das absolut Lauteste hier sind die leeren LKWs, die durch die Schlaglöcher rumpeln und deren Spriegel-Aufbauten dabei ordentlich scheppern. Voll beladene LKWs sind wesentlich leiser. Auch ist die Fußgängerampel direkt vor der Tür ein Grund für Lärm, steht die Ampel nachts doch dauernd auf rot und wird erst bei Bedarf grün, um den Verkehr runterzubremsen. Ganz toll, wenn dann die LKWs bergan nachts anfahren müssen nachdem sie 1-2 Sekunden gestanden haben. Selbst Motorräder, die bisweilen manchmal verbotenerweise hier mit 100km/h durch die Ortschaft brettern sind leiser als die leeren LKWs.

    Hier geht's um Lebewesen und eben nicht um Geräte. Da klingt das mit dem „Schaden“ ganz schön überheblich. Tieren das Lebensrecht absprechen zu wollen, weil die Menschen die gemeinsame Lebensgrundlage zerstört haben, ist, sagen wir mal vorsichtig, ethisch zu hinterfragen.

    Ich will sie nicht umbringen, ich will sie erst gar nicht züchten.

    der 3. Absatz stimmt allgemein geschrieben nicht, außer du meinst ein komplettes Katzen ode Hundeleben im Vergleich zu einmal New York und zurück

    Für den Flug von Frankfurt nach New York benötigen die Flugzeuge heute ca 210 - 250 Liter Kerosin pro Strecke und Passagier. Rechnen wir mal mit 230 Litern. Macht für Hin- und Rückflug zusammen 460 Liter. Beim Verbrennen von 460 Litern Kerosin entstehen 460 * 2,53 = 1.160kg CO2. Ein großer Hund hat einen co2-Fußabdruck von 1.050kg jährlich und da sind mitunter Dinge wie: "Wir brauchen ein größeres Auto, um den Hund zu transportieren." noch gar nicht drin. Man kann sich also eine dänische Dogge zulegen oder jedes Jahr in die USA fliegen. Das Ergebnis ist ziemlich identisch.

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