Beiträge von plattyplus

    Dass er den Diesel nicht bekommt oder Selenski loswerden will?

    Das er die Diesellieferung nicht bekommt. Die Ukraine hat gerade gestern das letzte Verladeterminal angegriffen und zerstört fröhlich weiter die Tanker der russischen Schattenflotte.

    Ich vermute, dass der Ukrainekrieg so enden wird wie der 1. Weltkrieg. Damals standen deutsche Truppen weit in Frankreich. Trotzdem hat das deutsche Kaiserreich kapituliert, weil die Zivilbevölkerung aufgrund von Hunger und Kälte einfach nicht mehr so weitermachen konnte.

    Wobei die 300.000 Tonnen eh ein Witz sind. Wenn ich mir überlege, dass ich alleine in den Jahren vo dem E-Auto ca. 3 Tonnen Diesel (3.500 Liter) in meinem Auto verfeuert habe. Das würde also für 100.000 Autos reichen bei meiner Fahrleistung oder für ca. 300-400.000 Fahrzeuge mit normaler Fahrleistung. Bei der Einwohnerzahl der USA ist das praktisch gar nichts.

    Donald Trump will Russland 300.000 Tonnen Diesel abkaufen.
    Abgesehen davon, das er dadurch den Krieg Russlands gegen die Ukraine finanziert - und Selensky wegen dessen Einwand nun nicht mehr für tragbar hält...

    Selensky sorgt halt mit den gezielten Angriffen auf russische Raffinerien dafür, dass Trump seine 300.000 Tonnen Diesel nicht bekommt. Drum will er Selensky loswerden. Und ja, das ist gut so.

    [Statikbedenken habe ich von offizieller Seite nie mitbekommen. Wenn man sauber rechnet und die Resonanzfrequenz in anderen Bereichen liegt, ist das kein Problem.]

    Die Statik hat ein Problem:
    --> https://idw-online.de/de/news237933

    Zitat

    "Unsere Simulationen zeigen, dass die dynamischen Lasten der hüpfenden Zuschauer um das Dreieinhalb- bis Viereinhalbfache höher sind als die statischen Lasten", sagt PD Dr. Michael Kasperski, Leiter des Forschungsteams. "Die Reaktionen des Tragwerks darauf können dann je nach Masse, Steifigkeit und Dämpfung der Konstruktion um das 20- bis 80-fache größer sein als die statischen Wirkungen."

    oder hier: https://www.sueddeutsche.de/politik/fussba…rheit-1.5443423

    Und ja, auf das Thema "Im Gleichschritt über eine Brücke" bzw. dem Fakt, dass man das nicht macht, weil sonst die Brücke einstürzt, wurden wir sogar schon in der Grundschule auf einem Wandertag hingewiesen, als wir als Klasse aus Spaß das mal versucht haben, um die Brücke zum Schwingen zu bringen. Daher zähle ich sowas zu Allgemeinwissen, auch wenn man soviel Verstand in der heutigen Vollkasko-Gesellschaft wohl nicht mehr erwarten kann.

    In Bochum gibt es im Stadion ein Hüpfverbot:

    https://www.vfl-bochum.de/aktuelles/2026…urve-ab-sofort/

    Das Problem ist doch, dass es die Tribüne nicht verträgt, wenn alle im gleichen Rythmus hüpfen. Wer gedient hat, der weiß, dass im Reibert schon steht, dass man nicht im Gleichschritt über Brücken marschieren darf, eben weil diese absolut gleichmäßige Belastung des exakt gleichen Auftretens eine Brücke überlasten können. Von daher wundert mich, dass die Tribüne sowas bisher überhaupt mitgemacht hat.

    Könnte ein Bericht mit Aufgaben nicht ggf. auch eine Klassenarbeit ersetzen?

    Das könnte man sicher, nur lasse ich lieber eine Klassenarbeit schreiben als einen Bericht geschrieben von ChatGPT bewerten zu müssen. In unseren Klassen sehen die Schüler in solchen Berichten nicht einmal ein Problem, schließlich haben sie ihre Leistung vollbracht, indem sie die KI befragt und das Ergebnis ausgedruckt haben.

    Viele Azubiklassen haben bei uns einen "Haupt- und einen Nebenfachlehrer", also ein Kollege ist 6 Stunden am Berufsschultag in der Klasse und ein weiterer Kollege nur 2 Stunden. Fällt der Kollege mit den 6 Stunden aus, z.B. aus Krankheit, wird die Klasse in die Betriebe geschickt und der Nebenfachkollege bekommt zwei Minusstunden aufgebrummt. Das Fiese dabei ist, dass es immer die gleichen Kollegen trifft. Schließlich wird die Klasse ja nicht abbestellt und in die Betriebe geschickt, wenn der Nebenfachlehrer ausfällt, so dass der Hauptfachkollege dann 6 Minusstunden aufgebrummt bekommt.

    Aus dem Grund weigere ich mich inzw. auch bezahlte Mehrarbeit (also Mehrarbeit übers ganze Schuljahr und nicht bloß die Abrechnung einzelner Vertretungsstunden) zu leisten, weil in dem Fall nämlich alle ausgefallenen Stunden gegengerechnet werden. Ich hatte auch schon einmal insg. 29 Stunden Deputat und dafür am Ende nicht einen Cent mehr gesehen. Ich sehe es einfach nicht ein, warum ich auf Freizeit und Geld verzichten soll, wenn ein Hauptfachkollege krank ist, als IHK-Prüfer fungiert oder sonstwas macht. Ich war auch schon bei der Schulleitung und habe darauf bestanden, dass die Klasse bitte schön auch für 2 Stunden einbestellt wird, weil ich meinen Unterricht halten will. Schließlich würde sie ja auch nicht bei dem Hauotfachkollegen abbestellt, wenn ich ausfalle, so dass ich mich da systemisch benachteiligt sehe. Aber der SL war es egal.

    ... meine Eisdiele ist doof. Da war heute Volksfest, die Schlange vor dem Thresen war entsprechend lang, sie hatten ganz am Ende der Schlange schon ein Schild aufgestellt welche Sorten es geben sollte. Ich hatte mich schon auf Malaga gefreut. :zungeraus:


    ...und als ich endlich an der Reihe war: "Ja nee, also Malaga haben wir nicht." ;(

    Daraufhin wollte ich Zabaione haben, was sie natürlich auch nicht hatten, obwohl beide Sorten vorne auf dem Schild standen. Sie waren nicht ausverkauft, nein, sie hatten die Sorten wohl mangels Nachfrage gar nicht angerührt.

    Kein Malaga und keine sauren Vampire (siehe oben). Womit habe ich das verdient? :autsch:


    Ach ja: Ich wollte das hier nur mal wieder in etwas lustigere Bahnen lenken, weg von der AfD-Diskussion.

    Lidl und Kaufland haben bei Euch Schnelllader? :staun:

    Die 84ct gestern waren bei mir im europäischen Ausland. Also ja, auch dort funktioniert ein E-Auto, auch wenn ich es unverständlich finde warum im Gegensatz zur Benzin-Zapfsäule der Preis nicht vorher an der Ladesäule stehen muss. Von dem Preis habe ich erst im Nachgang aus der Kreditkartenabrechnung erfahren.

    Bei uns haben sie beim Globus Baumarkt auch ein ganz "interessantes" Abrechnungsmodell. Dort bezahlst du einmalig 17€ fürs Anstecken egal wie viele kWh Strom Du dann lädst. Für PKWs mit den kleinen Akkus eigentlich total uninteressant. Aber da die Strommenge egal ist, stehen dort am Wochenende immer die Elektro-Sattelzugmaschinen der nahegelegenen Spedition. Bei deren großen Akkus, auf einem steht etwas von 624kWh, ist das Laden praktisch zum Nulltarif.

    Zitat

    Zeit fürn E-Auto, dann fahre auch ich gerne deine Strecken

    Das E-Auto funktioniert finanziell nur, wenn man zuhause laden kann. Also entweder hat man Eigentum oder man bei der Anmietung der Wohnung bereits darauf geachtet, dass ein Stellplatz samt Wallbox vorhanden ist. Muss man mit dem Wagen als Laternenparker für die Alltagsfahrten an die Schnellladesäulen, ist das E-Auto auch bei den aktuellen Benzinpreisen teurer als ein Verbrenner. Hab gestern auf der Langstrecke für 84ct/kWh laden müssen. Da kosteten 100km dann auch 18,50€. Mit der Wallbox daheim, einfach Strom über den Haushaltsstromzähler aus dem Netz gezogen, also ohne Photovoltaikanlage, kosten 100km aktuell ca. 6€ Strom. Mit der eigenen Photovoltaik wird es noch wesentlich günstiger. Im Sommer zahle ich 1,60€ für 100km (entgangene Einspeisevergütung).

    Ich bin schockiert, das an einem Berufskolleg!?

    Wir haben an einem Berufskolleg neben den Teilzeitklassen im Dualen System eben auch die Vollzeitklassen:

    • Ausbildungsvorbereitung für alle Schüler, die die Sek 1 Schule ohne jeglichen Abschluss verlassen haben
    • Berufsfachschule 1 für alle Schüler, die die Sek 1 mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 verlassen haben
    • Berufsfachschule 2 für alle Schüler mit Hauptschulabschluss nach Klasse 10
    • Berufsfachschule bzw. Assistentenausbildung für alle mit Fachoberschulreife

    Gerade in der Ausbildungsvorbereitung (4 Parallelklassen) und in der Berufsfachschule 1 (5 Parallelklassen) braucht es doch ein gehöriges Maß an Erziehung.

    Habt ihr keine Sammeltermine?
    und wird es nicht irgendwann weniger, wenn man konsequent an einem Strang zieht und schnell agiert.

    Klar haben wir Sammeltermine. Aber zwei Dutzend Teilkonferenzen pro Woche sind bei uns nichts Ungewöhnliches. Klar wird es irgendwann weniger. Aber wir sind auch nicht an einem Gymnasium, das die Schüler 9 Jahre beschult sondern an einem Berufskolleg. Bei uns sind die Schüler im Durchschnitt nur 2 Jahre da. Die Ausbildungsgänge, in denen üblicherweise besonders viel Erziehungsarbeit notwendig ist, sind sogar nur einjährig. Hat man sich also einmal durch den ganzen Zirkus durchgekämpft, kommt nächstes Jahr der neue Jahrgang und das Schauspiel beginnt von vorn. Die positiven Effekte in den Folgejahren sehen wir da nicht mehr.

    Die Schule wäre 35km und knapp 35 Minuten entfernt.

    Das ist der wichtige Punkt. Das Seminar geht vorbei. 1,5 Jahre sind 60 Seminartermine insg., das sollte doch zu schaffen sein. Bei sowas würde ich über einen Umzug nicht einmal nachdenken.

    Ich fahre seit inzw. 14 Jahren jeden Tag eine Stunde zur Schule. Ich bin bei uns nicht der Einzige mit >100km Arbeitsweg. Das geht auch. Es hat auch Vorteile, wenn die Schule weit weg ist. So kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass mir in meinem Privatleben keiner meiner Schüler über den Weg laufen wird. Bei unangenehmen Schülern, und man hat da jedes Jahr immer ein paar Wenige, die man nicht sehen will, ist das echt vorteilhaft, wenn man sie damm im Sportverein etc. nicht wieder vor der Nase hat.

    Ich sage nicht, dass es immer klappt, ich sage nicht, dass es einfach ist, aber ernsthaft, ich kann es nicht mehr hören, dass KuK sich über SuS beschweren, aber keine Klassenbucheinträge machen, keine Lust auf Papier haben, keine Lust auf eine Teilkonferenz haben und dann meckern, weil das Kind versetzt wird, weil das Kind auf Klassenfahrt mitkommt, usw.

    Keine Sorge, ich mache zwar keine Klassenbucheinträge, ich schreibe aber fleißig Aktennotizen, die dann in der jeweiligen Schülerakte landen. Ich schreibe auch fleißig Mahnungen und schreibe gerne auch mal eine Mahnung mehr als ich eigentlich müßte. Es gibt also nicht nur die 1. und 2. Mahnung sondern auch noch eine 3. Mahnung bevor ich es weiter eskalieren lasse. ... Nur bekomme ich irgendwann ein Problem bei den Teilkonferenzen, weil es der SL zu viele werden... :(

    Ich habe aber auch Schüler, die ganz gerade heraus sagen, dass sie nur da sind, damit ihre Eltern Kindergeld bekommen, sie einen Auffenthaltstitel bekommen, ... und eigentlich nicht die Bohne am Unterricht interessiert sind.

    Und ich verstehe, dass das sehr ätzend ist. Ich würde den Tausch auch nicht machen wollen. Aber "schlimme Klasse" ist kein sachliches Gegenargument, wenn es primär um Arbeitszeit geht, meine ich.

    Wie ist das eigentlich, wenn man die ätzende Klasse nimmt und dort dann wirklich den Hammer kreisen läßt? Also Mahnungen (natürlich schriftlich), Teilkonferenzen, ... das volle Programm. Da kommt in der Sek 1 zwar nichts bei raus, weil die Kids ja schulpflichtig sind, aber das alles kostet Arbeitszeit. Kann man dann die nächste Überlastungsanzeige schreiben, weil man bzgl. der Arbeitszeit mit der ganzen Erziehungsarbeit und Verwaltung nicht mehr hinterher kommt?

    Was ist denn eine Beförderungsstelle?

    Ich habe zu spät gesehen, dass Du in Österreich bist. Eine Beförderungsstelle bei uns ist der Aufstieg in der Schule vom einfachen Lehrer über mehrere Zwischenstufen bis zum Schulleiter. Bei jeder Stufe ist man frei sich an anderen Schulen zu bewerben und, sollte man dort die Beförderungsstelle erhalten, muss einen die aktuelle Schule mit sofortiger Wirkung gehen lassen.

    Als meine Kollegin die Scheidung eingereicht hat, ihr Ex auch an unserer Schule arbeitete, die Schulleitung sie nicht gehen lassen wollte und es entsprechend jeden Tag zu Zoff zwischen ihr und ihrem Ex kam, war das ihr eleganter Weg, um mitten im Schuljahr (2 Wochen nach den Herbstferien) mit 5 Tagen Vorlauf die Schule zu wechseln. Die SL konnte sie so auch nicht mehr aufhalten.

    Die Stufen wären:

    • Studienrat (einfacher Lehrer)
    • Oderstudienrat
    • Studiendirektor (Abteilungsleiter)
    • Studiendirektor mit Zulage (stellv. Schulleiter)
    • Oberstudiendirektor (Schulleiter)

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