Beiträge von plattyplus

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Erbe kann man ja in der Not auch ausschlagen.

    Dann machen wir es demnächst einfach wie beim Kölner Dom. Da kostet der Eintritt ab morgen ja 12€. Jeder, der an einem Denkmal-Wohnhaus vorbei geht und auch nur einmal auf die Fassage schaut, muss Geld bezahlen. Mit dem Geld kann man dann das Wohnhaus im Denkmal-Status erhalten.

    Den Bewohnerinnen eine Klimaanlage oder eine moderne Heizung zu verweigern, lässt sich nicht dsmit begründen, dass der alte Kram bitteschön weiterhin alt aussehen soll.

    Vor allem führt diese Verweigerung dazu, dass die Bewohner das Haus verkommen lassen bis es einsturzgefährdet ist, nur um es dann doch abreißen und neu bauen zu können ohne die ganzen Auflagen. Hier in der Gegend ist es inzw. so, dass Photovoltaik-Anlagen selbstverständlich auf Denkmal-Wohnhäusern installiert werden dürfen. Allerdings müssen die Solarmodule ein großes Rechteck auf dem Dach ergeben und eben keinen Flickenteppich aus einzelnen Modulen zwischen evtl. vorhandenen Dachfenstern.

    Warum muss man dann umziehen, wenn nach 10-20 Jahren die Verkehrsbedingungen geändert haben? Warum stellt "man" (der deutsche man / Mann) nie in Frage, dass der Verkehr das Problem ist, nicht der Mensch?

    Keine Sorge, ich wohne an der Orts-Durchgangsstraße und das Haus ist seit 1905 in Familienbesitz. Also selbst über die 20 Jahre sind wir weit hinaus. Das absolut Lauteste hier sind die leeren LKWs, die durch die Schlaglöcher rumpeln und deren Spriegel-Aufbauten dabei ordentlich scheppern. Voll beladene LKWs sind wesentlich leiser. Auch ist die Fußgängerampel direkt vor der Tür ein Grund für Lärm, steht die Ampel nachts doch dauernd auf rot und wird erst bei Bedarf grün, um den Verkehr runterzubremsen. Ganz toll, wenn dann die LKWs bergan nachts anfahren müssen nachdem sie 1-2 Sekunden gestanden haben. Selbst Motorräder, die bisweilen manchmal verbotenerweise hier mit 100km/h durch die Ortschaft brettern sind leiser als die leeren LKWs.

    Hier geht's um Lebewesen und eben nicht um Geräte. Da klingt das mit dem „Schaden“ ganz schön überheblich. Tieren das Lebensrecht absprechen zu wollen, weil die Menschen die gemeinsame Lebensgrundlage zerstört haben, ist, sagen wir mal vorsichtig, ethisch zu hinterfragen.

    Ich will sie nicht umbringen, ich will sie erst gar nicht züchten.

    der 3. Absatz stimmt allgemein geschrieben nicht, außer du meinst ein komplettes Katzen ode Hundeleben im Vergleich zu einmal New York und zurück

    Für den Flug von Frankfurt nach New York benötigen die Flugzeuge heute ca 210 - 250 Liter Kerosin pro Strecke und Passagier. Rechnen wir mal mit 230 Litern. Macht für Hin- und Rückflug zusammen 460 Liter. Beim Verbrennen von 460 Litern Kerosin entstehen 460 * 2,53 = 1.160kg CO2. Ein großer Hund hat einen co2-Fußabdruck von 1.050kg jährlich und da sind mitunter Dinge wie: "Wir brauchen ein größeres Auto, um den Hund zu transportieren." noch gar nicht drin. Man kann sich also eine dänische Dogge zulegen oder jedes Jahr in die USA fliegen. Das Ergebnis ist ziemlich identisch.

    Kannst du bitte deine Quellen zur Haustierhaltung geben?

    Gerne doch:

    Gleichzeitig Menschen gegeneinander zu bringen "du hast ein Pferd, ich fliege also nach Neuseeland" ist ein bisschen ... kindisch, wenn die Erde brennt, oder?

    Die Menschen sind doch schon gegeneinander aufgebracht. Denk nur mal an die ganzen Klimaproteste.

    Auch bei Klimaschäden durch Haustierhaltung gilt: dagegen vorzugehen, schwächt den Klimaschutz, weil man die Leute verliert.

    Darum nehme ich das Beispiel mit der Tierhaltung ja hier auch immer. Anderen etwas verbieten zu wollen, was einen selber nicht betrifft, eben weil man dank der Haustiere nach Dänemark in den Urlaub fährt und eben nicht auf die Kanarischen Inseln fliegt, ist einfach. Aber selber Abstriche zu machen und das dann trotzdem für höhere Ziele, in dem Fall für den Klimaschutz, hinzunehmen, das ist schwer.

    Das fehlende Tempolimit in Deutschland sehe ich auf der gleichen Ebene wie das Recht auf Schußwaffen in den USA. Daran zu rütteln ist nicht so mal eben möglich. Zumal sich bei einer zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrs auc hdie Frage stellt, was das bringen soll? Wenn der Strom aus Solarzellen kommt, ist es für die CO2-Bilanz unerheblich, ob das E-Auto 15, 20, 25 oder 30kWh/100km verbraucht.

    Was meiner Meinung nach mehr Sinn machen würde, wäre es Verbote mal wieder runterzufahren. Hier führen sie z.B. gerade flächendeckend in den Stadtgebieten Tempo 30 wegen Lärmschutz ein. Welchen Lärm meinen sie damit? Die E-Maschine macht keinen Lärm, bleibt das Abrollgeräusch der Reifen. Warum nicht wie in Österreich: "Verbrenner dürfen dort auf der Autobahn 100 fahren, E-Autos 130." Da hätte man dann einen Anreiz fürs E-Auto, ganz ohne Subventionsmilliarden raushauen zu müssen.

    Quasi: Verbrenner 130, E-Autos frei... "Freie Fahrt für freie Bürger!" um bei dem damaligen Slogan und dem Vergleich mit dem US-Waffenrecht zu bleiben.

    Quittengelee Warum nicht die Luxus-Haustierhaltung verbieten? Ein großer Hund verursacht insb. dank der Futterproduktion jährlich soviel Schaden wie ein Interkontinentalflug in die USA (inkl. Rückflug), Ein Pferd soviel Schaden wie ein Neuseeland-Flug. Also kann man sich entscheiden entweder einen Hund zu halten oder jedes Jahr (!!!) in den USA Urlaub zu machen. Der Fußabdruck ist identisch. Warum ist dann nicht die Tierhalter-Steuer so hoch wie die Steuer auf den Interkontinentalflug? Schließlich entsteht ein Schaden in ähnlicher Höhe, der kompensiert werden muss.

    Eisenbahnschienen sind für Temperaturen von -20 Grad bis + 60 Grad ausgerichtet (und so heiß wird es aktuell auf den Schienen in der Sonne), das Problem ist, Materialien wie auch Eisen dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Wie willst du die Physik überlisten? Zweimaliger Austausch aller Gleise im Jahr? Sonnenschirme oder Wasserkühlung für alle Gleise? Und in Deutschland ist Sicherheit wichtig, gewellte Gleise werden hier gesperrt.

    Dann müssen ggf. die Schienen wieder wie früher verschraubt werden anstatt sie zu verschweißen, dann hast du halt alle 50m eine Dehnfuge.

    Auch Beton dehnt sich aus. Autobahnen aus Beton sind in meiner Region ein Riesenproblem.

    In der Türkei sind z.B. Straßen aus Beton-Verbundsteinpflaster üblich, weil es für den Asphalt zu heiß wird. Könnten wir hier auch machen.

    Vielleicht wäre es doch einfacher, Klimaschutzmaßnahmen im großen Stil durchzuführen?

    Du meinst ein Verbot der Haustierhaltung? Zumal die Haustierhaltung inkl. der Futterproduktion für diese Tiere doch weitaus klimaschädlicher ist als das Fliegen.

    Du nennst einzelne Maßnahmen und ich bin auch dafür, alles umzusetzen, was möglich ist. Ich denke aber immer noch, dass Klimaschutzmaßnahmen weitaus günstiger sind (und Wärmepumpen sind ganz vorne mit dabei).

    Bis die Klimaschutzmaßnahmen ein Ergebnis zeigen dauert es aber Jahrzehnte und diese Zeit haben wir nicht mehr. Klimaschutz ist etwas, von der die Generation unserer Ur-Enkel profitiert. Und bis dahin müssen wir die Folgen des Klimawandels für uns erträglich machen. Für uns, unsere Kinder und unsere Enkel ist diesbezüglich der Zug wirklich schon abgefahren.

    Ich frag mal: Wieviel Ordnungsmaßnahmen hattet ihr am Gymnasium dieses Schuljahr? 5 oder doch 10?

    Das ist unser wöchentliches Pensum und die Kollegen haben auch schon eine Checkliste welche Schritte (aktenkundige Ermahnung, schriftlicher Verweis, ...) vorher schon durchlaufen sein müssen bevor sich die Schulleitung den Fall überhaupt ansieht.

    Unser Problem ist eher: Da bei einer Teilkonferenz auch die Elternvertretung anwesend sein darf und sich eine Vollzeit-Mama hat wählen lassen, müssen jetzt wegen ihr die Teilkonferenzen immer spät abends stattfinden.

    Nur als Beispiel: ein Schüler belästigt eine Mitschülerin massiv mit sexuellem Hintergedanken

    Eine schriftliche Missbilligung ist nicht verhältsnismäßig, weil höchstwahrscheinlich nicht wirksam, also ungeeignet

    Bei solchen Geschichten würde ich der Schülerin empfehlen eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen, weil wir mit dem §53 Schulgesetz NRW da eh keine ausreichende Handhabe haben.

    Zweitens sind die ersten drei auch ganz schnell erledigt, da man dafür keine Teilkonferenz benötigt.

    Klar braucht man dafür keine Teilkonferenz, aber trotzdem dauert „ganz schnell“ immer noch 5 Wochrn mindestens. Allein schon den Eltern bzw. dem Schüler einen Brief zu schreiben, dauert 2 Wochen, weil unser Sekretariat keine Briefmarken hat sondern die Ausgangspost gesammelt wird und dann in der Kreisverwaltung durch die Frankiermaschine geht. Hätten wir eigene Briefmarken, würden wir schon einmal mindestens eine Woche an Postlaufzeit einsparen.

    Am BK kommt der Wechsel des Bildungsganges einem Schulwechsel gleich.

    Das sehe ich nicht so, weil übliche Bildungsgänge bei uns ja nur 1-2 Jahre dauern. Würde bei einem Bildungsgangwechsel alles gelöscht, bräuchten wir im 2. Halbjahr gar keine Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen gemäß §53 Schulgesetz mehr durchzuführen, weil es ein knappes Halbjahr dauert, bis ein Schüler alle Eskalationsstufen durchlaufen hat. Wenn man bei jeder Stufe erst einmal Postlaufzeiten von 1-2 Wochen einplanen muß und dazu dann noch 3 Wochen, um dem Schüler Zeit zu geben sich zu bessern, dauert jede Eskalationsstufe 5-6 Schulwochen. Das Schulhalbjahr hat aber nur 20 Wochen.

    Davon ab ist eine "Tilgung"/"Löschung" sowieso Unfug. Einmal protokollierte Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen stehen für den Rest der Schullaufbahn in der Akte. Siehe dazu VO-DVI, Anlage 2 in Verbindung mit §9.

    In welcher Akte? Ich wüßte nicht, dass wir die Schülerdaten aus dem Schild unserer Zubringer-Schulen übernehmen könnten, in denen dann alle Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, die in den 10 Schuljahren vorher gelaufen sind, aufgeführt sind.

    Urban gardening sind in der Regel private Initiativen und Projekte. Was wir brauchen, sind neue als vor allen Dingen auch für die Stadtplanung.

    Vor allem muß diese beschissene!!! Nachverdichtung aufhören. Diese von der Politik propagierte Nachverdichtung führt doch gerade dazu, daß für Bäume etc. kein Platz mehr ist und am Ende die Stadtviertel verkommen, weil dort niemand mehr wohnen will.

    Oder man baut wieder so wie vor hundert Jahren. Dazu große Bäume um das Gebäude.

    Dann kann man auch gleich mit dem Blödsinn aufhören, dass das Bauvorhaben europaweit ausgeschrieben und das günstigste Angebot genommen werden muss. Ich würde da dann doch das Bauunternehmen vor Ort beauftragen, auch wenn es etwas teurer ist. Schließlich zahlt dieses Unternehmen vor Ort seine Gewerbesteuern. das Geld kommt also z.T. wieder zur Kommune/Stadt zurück. Außerdem zahlen die Arbeitnehmer auch vor Ort ihre Steuern. Dazu dann noch eine Bronze-Tafel vorne neben den Eingang, damit jeder sehen kann wer die Schule gebaut hat. Da kann sich das Unternehmen dann überlegen, ob sie (positive) Werbung für ihre Qualität machen oder ein Zeichen für ihre Unfähigkeit setzen wollen.

    Ansonsten eher so 100-120 Jahre. In einer der hundertjährigen Schulen saßen bereits die Eltern auf denselben Stühlen wie ihre Kinder, zwischendurch gab es immerhin mal neue Tische. Mit klimatisierten Gebäuden rechne ich in meinem Lehrerleben nicht mehr.

    Bei der aktuellen Hitze muss ich immer an das Adelaide House in Alice Springs (Australien) denken. Dort haben sie 1926 eine Klimaanlage eingebaut, die ohne Strom auskommt.

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    Dort wird die heiße Luft von draußen durch den Keller angesaugt, im Keller hängen große Vorhänge, die regelmäßig gewässert werden, so die Luft runterkühlen und durch den Kamineffekt entweicht die Luft dann durch das alte Krankenhaus hindurch nach oben durch die Öffnungen im Dach.

    Warum kann man heute nicht mehr so bauen wie vor 100 Jahren?

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