Beiträge von plattyplus

    Man könnte kritisieren, dass nicht dieselbe Bezugsgröße für alle Positionen gewählt wurde, sondern stets die den Positionen zugeordnete Herkunftsgruppe. Dadurch kann eine absolut kleine Position einen relativ hohen Wert aufweisen und eine absolut kleine Position einen relativ kleinen Wert.

    Selbst das würde ich nicht kritisieren. Man könnte schließlich auch z.B. bei den Ukrainern formulieren, dass 52,1% Bürgergeld beziehen, welches von den verbleibenden 47,9% der Ukrainer erwirtschaftet werden muss. Folglich müßte jeder sozialversicherungspflichtige Ukrainer so hohe Abgaben und Steuern zahlen, dass davon ein anderer Ukrainer durch die soziale Wohlfahrt versorgt werden kann.

    Das andere Extrem sind die Deutschen. 5,6% bekommen Bürgergeld, das von 94,4% erwirtschaftet werden muss. Folglich müßten 17 Deutsche zusammen soviel in die soziale Wohlfahrt einzahlen, dass ein Deutscher davon Bürgergeld beziehen kann. Die Beitrags- und Steuersätze der Deutschen dürften also nur 1/17 der Sätze der zugezogenen Ukrainer betragen, wenn die Grundannahme gilt, dass jede einzelne Gruppe, egal wie groß sie ist, den anderen Gruppen nicht zur Last fallen soll.

    Mit der Aussage wird die Grafik dann wirklich brutal und Futter für die AfD. :stumm:

    An welcher Stelle innerhalb der Grafik soll sich genau der Fehler befinden?

    Ich sehe da jetzt auch keinen Fehler.

    Meine Lesart:

    • Von allen Ukrainern, die zu uns gekommen sind, bekommen 52,1% Sozialleistungen. 47.9% können für sich selber sorgen.
    • Von allen Syrern, die zu uns gekommen sind, bekommen 45,3% Sozialleistungen. 54,7% können für sich selber sorgen.
    • Von allen Afghanen, die zu uns gekommen sind, bekommen 44,9% Sozialhilfe. 55,1% können für sich selber sorgen.
    • ...
    • Von allen Deutschen bekommen 5,6% Sozialleistungen. 94,4% können für sich selber sorgen.

    Die Zahlungen um 90% zu kürzen ist offenkundig populistisch, aber es wäre angebracht, dass Deutschland Beiträge auf dem gleichen Niveau, wie andere Industrienationen zahlt. Bei der UN selbst ist das auch der Fall:

    https://de.statista.com/statistik/date…inten-nationen/

    Werden in der Statistik die Beträge erhoben, die die Staaten zahlen müßten oder die Beträge, die sie wirklich gezahlt haben? Die USA ist der größte Beitragsschuldner der UN. Daher frage ich.

    So lange in der UN fünf Staaten ständige Mitglieder sind und selber ein Veto-Recht haben, also tun und lassen können was sie wollen, ist die UN sinnlos, wie die USA, Russland und China uns aktuell beweisen.

    Bei uns werden bei so kleinen Klassen eher verschiedene Ausbildungsberufe zusammengelegt. Da hat man dann in BWL eben nicht nur die die Industriemechaniker des 2. Ausbildungsjahres vor der Nase sondern dazu auch noch die Werkzeugmechaniker, ...

    In BWL geht das, weil zumindest in den technischen Berufen die Lehrpläne da praktisch deckungsgleich sind. Was natürlich für die Kollegen, die BWL unterrichten, doof ist, weil sie es immer sind, die die zusammengewürfelten 30er Klassen haben, während die Kollegen mit den Spezialfächern dann immer die Kleinstklassen mit 3-5 Azubis beschulen. Ich denke da an die unterschiedliche Arbeitsbelastung im Kollegium.

    Moin,

    warum zeigen sich jetzt eigentlich alle möglichen Leute in den Medien so entrüstet, dass wir bei der Abstimmung verloren haben und jetzt Portugal und Österreich für zwei Jahre Westeuropa mit vertreten? Eigentlich müßten wir doch froh sein nicht in diesem sinnlosen Gremium zu sitzen und uns so nicht mitschuldig machen zu können, bei dem, was gerade in der Weltpolitik passiert. Ich denke da auch gerade an den israelischen Krieg im Nahen Osten

    Ich denke da an das Aggieren der fünf Vetomächte in der UNO, als da wären USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich.

    • USA greift nach Grönland und es gibt keine UN-Resolution
    • USA entführt Staatspräsidenten und es gibt keine UN-Resolution
    • USA greift Iran an und es gibt keine UN-Resolution
    • Russland führt seit 2014 Krieg in der Ukraine und es gibt keine UN-Resolution
    • China greift nach Taiwan und es gibt keine UN-Resolution

    Dieses Gremium in New York ist zumindest gefühlt doch eh nur noch ein reinster Papiertieger, bei dem wir auch noch der zweitgrößte Beitragszahler sind. Warum zahlen wir da überhaupt auch nur einen Euro ein, wenn wir auf der Party eh nicht mitspielen dürfen? Wäre es nicht an der Zeit die Überweisungen an die UN um mindestens 90% zu kürzen?

    Nachtrag:

    Zumindest der hessische Ministerpräsident sieht es ähnlich:
    --> https://www.zeit.de/politik/auslan…tschland-hessen

    Mit den 4,4 Mrd. € könnte man erst einmal im Inland die Finanzen zumindest ein wenig konsolidieren.

    Das ermöglicht es aus Schülersicht, im Doppelstundenmodell zu bleiben.

    Im Berufsschulbereich hat das zweiwöchige Doppelstundenmodell einen entscheidenden Vorteil bei den Azubis. Üblicherweise haben Lehrlinge ja 1,5 Berufsschultage. Hat man einen zweiwöchigen Stundenplan, haben die Azubis in einer Woche einen und in der anderen Woche zwei Berufsschultage. Unsere Handwerksbetriebe favorisieren jedenfalls den zweiwöchigen Stundenplan, weil so die Azubis entweder den ganzen Tag im Betrieb oder den ganzen Tag in der Schule sind. Bei einem halben Berufsschultag steht sonst der angehende Elektriker um 12 Uhr mittags im Betrieb und kommt nicht zur Baustelle. Morgens könnte der Altgeselle bzw. Meister ihn einfach mitnehmen.

    Wo wird denn dagegen verstoßen. Selbst an voll gepackten Tagen, kommt man mit dem Schulrythmus auf jeden Fall auf die Pausenzeiten.

    Bei mir jede Woche. Abendschule bis 21 Uhr und dann am nächsten Morgen um 7:30 Uhr antreten müssen. Dazwischen liegen weniger als 11 Stunden Nachtruhe. Aber als Beamter gilt die AZVO für uns ja nicht.

    Aber sie ist ja keine Pause, weil die Schüler davon 2-3 Minuten brauchen, bis sie das Zimmer verlassen haben, dann nochmal 2 Minuten zum Lehrerzimmer. 5 Minuten weg. Dann 3 Minuten vor der nächsten Stunde los. Sind 8 Minuten weg. Bleiben rechnerisch 7 Minuten.

    Dann mußt Du deinen Unterricht so zeitig beenden, dass beim Klingeln wirklich alle draußen sind. Entsprechendes gilt für den Stundenanfang.

    Aber wie an anderen Stellen schon mehrfach gesagt: Das wäre eigentlich mal etwas für die GEW oder die Verbände, nämlich das Land NRW auf Umsetzung der EU-Arbeitszeitrichtlinien vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen.

    Zählen wir mal auf Grundlage der strengeren Arbeitszeitverordnung nach:

    Die gilt aber wie gesagt nicht für Dich!

    Du könntest noch gucken, ob die EU-Arbeitszeitrichtlinie 2003/88/EG bei Dir einschlägig ist.

    --> https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/dow…icationFile&v=4

    Diese EU-Vorgabe ist aus dem Jahr 2003 und hätte etnsprechend bis spätestens Ende 2006 in nationales bzw. NRW-Recht umgesetzt werden müssen. Da dies nicht geschehen ist, gilt die Richtllinie direkt.

    Und ja, ich spiele das Spiel jetzt schon 13 Jahre. Abendschule bis 21 Uhr und dann am nächsten Morgen zur 1. Stunde... und das nicht nur einmal während der Klausuren sondern wirklich jede Woche.

    ... das mir die fehlende Drahtsicherung an den Schrauben unseres Elektro Go Karts (Schülerprojekt) aufgefallen ist. Eigentlich hatten mich die Kollgen nur gerufen, weil die Bremse entlüftet werden mußte und sie wußten, dass ich sowas bei meinem Motorrad schon selber gemacht habe.

    [Blockierte Grafik: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…LINTgebogen.jpg]

    Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:SPLINTgebogen.jpg

    Die Kronenmuttern haben ja extra die Aussparungen und im Bolzen ist extra ein Bohrung eingebracht, um den Sicherungssplint durchzustecken, damit sich die Schraube auch unter heftigsten Vibrationen nicht lockert.

    Nicht, dass nachher ein Schüler mit dem Ding fährt und dann bei voller Fahrt ein Rad abfällt oder die Lenkung versagt. :staun:

    Na, gut, dass wir an unserer Schule kein Mandarin oder so anbieten - wer weiß, wie gut mir das so spontan und ohne Vorkenntnisse fachfremd gelingen würde...

    Auch da wird Dir geholfen:

    --> https://www.langenscheidt.com/shop/Weitere-S…8-3-12-563127-4

    Irgendwie muss ich bei der Diskussion gerade an den Spielfilm "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" denken.

    Dialog daraus:

    • Hauptmann Rumpelstoß: "Aber, wie soll ich denn Fliegen lernen?"
    • Oberst Manfred von Holstein: "Ist doch ganz einfach Rumpelstoß. Wofür haben wir denn die Dienstvorschrift? Da lesen sie mal nach und dann fliegen sie." :victory:

    Ich würde auch mal behaupten, dass keine/r angewiesen werden kann, eine Fremdsprache zu unterrichten, die er/sie nicht beherrscht.

    Doch, kann er. Im Beamtenrecht gilt aber auch: "Unfähigkeit ist kein Dienstvergehen."
    --> Entscheidung des Bundesdisziplinarhofs vom 12.07.1966 (III DV 1/66, BDHE 7, 97)

    Du musst es also nach bestem Wissen und Gewissen unterrichten. Wie erfolgreich das dann ist, ist eine andere Sache.

    Ich würde wieder an die Berufsschule gehen, ich würde meine Fächerkombination aber anders wählen, nämlich die Kombination Maschinentechnik / Fertigungstechnik.

    Für diese Wahl habe ich zwei Gründe:

    • Zum Einen hätte ich dann wesentlich weniger Klassen mit wesentlich mehr Stunden in jeder Klasse, ich wäre also nicht mehr der Lehrer, der mit jeweils einer Stunde durch jede Klasse gejagt wird. Dies hätte zur Folge, dass ich in Summe wesentlich weniger Klausuren zu stellen hätte (eine Klausur pro Halbjahr bei einstündigem Einsatz, aber nur zwei Klausuren pro Halbjahr bei sechsstündigem Einsatz) und das der Unterricht wesentlich besser planbar wäre. Wenn aktuell der "Hauptfach-Kollege" mit den 6 Stunden z.B. wegen Krankheit ausfällt, wird die Klasse abbestellt und geht in die Betriebe. Meine Stunde fällt dann ganz spontan aus und ich bekomme sogar noch Minus-Stunden angerechnet.
    • Zum Anderen sind die Fachklassen wesentlich kleiner (oft unter 10 Azubis). Da mein Nebenfach in allen Fachklassen identisch ist, habe ich dann am Ende drei bis vier dieser Klassen mit in Summe 30 Azubis zusammen vor der Nase, bekomme dafür natürlich auch nur eine Stunde aufs Deputat angerechnet und darf ewig bei Klausuren den Nachschreibern hinterherlaufen und ewig den Azubis das Material hinterhertragen, weil bei einer der Klassen der obrige Fall eingetreten ist und die Klasse abbestellt wurde. Die Azubis können ja nichts dafür, dass sie abbestellt wurden.

    Wir sagen den Schülern immer, dass die Noten erst mit der Zeugniskonferenz bzw. Zulassungskonferenz bei Abschlußprüfungen wirklich fix sind und sich bis dahin durchaus noch verändern können. Vielleicht sollten die Kollegen bei solchen Konferenzen mal wirklich in sich gehen und überlegen welche Folgen ihre Notengebung hat. Also einigen wir uns bei den kritischen Fällen entweder auf eine 5 und der Schüler besteht oder enden wir ggf. bei vier 5ern und das Thema ist damit eh durch.

    Revolutionär ist das nicht. Aber das funktioniert halt nur, wenn z.B. alle Mathe-Nachprüfungen an einem Tag stattfinden. Wenn sich die drei Schler aussuchen können, ob sie die Prüfung am Montag, Mittwoch oder Freitag ablegen wollen, funktioniert das nicht.

    Daher auch mein knapper Kommentar oben: "Was soll denn der Blödsinn?" ... Das sich die Schüler die Reihenfolge der Prüfungen und damit die Termine aussuchen können.

    Kein Schüler hat Anspruch auf die Prüfung um 8 Uhr und dann ist die Prüfung 1 von Schüler A die Prüfung 2 von Schüler B.

    Also wir haben durchaus in manchen Fächern 3, 6 oder 8 mündliche Prüfungen.

    Wenn man die gut hintereinander taktet, kann man immer drei Schüler mit einem Prüfungsvorschlag prüfen. Die Prüfung besteht ja aus 30 Minuten Vorbereitung, gefolgt von der mündlichen Prüfung und der Notenverkündung. Während Schüler A schon mit allem durch ist und ihm die Note mitgeteilt wird, wird Schüler B von einem Kollegen vom Vorbereitungsraum zum Prüfungsraum gebracht. Gleichzeitig wird Schüler C von einem weiteren Kollegen vom Warteraum in den Vorbereitungsraum gebracht. Diese drei Schüler haben also keine Chance sich über den Weg zu laufen. Wenn Schüler A den Flur verläßt, sitzt Schüler B in der Prüfung und Schüler C im Vorbereitungsraum. Entsprechend kann man eine Prüfung dreimal stellen.

Werbung