Beiträge von plattyplus

    Wenn ich an Pflege denke, gibt es dafür ja auch Rentenpunkte. Wie sieht das dann eigentlich im Alter aus, wenn der Rentenanspruch aus der Pflege auf den Pensionsanspruch aus der Lehrertätigkeit trifft? Dann wird doch wohl hoffentlich nicht die Pension aufgrund des Rentenanspruchs gekürzt?

    griding

    Was ich in Deiner Situation machen würde:

    1. Versuche auf Vollzeit zu gehen.
    2. Wenn Deine Schule den Wunsch ablehnt, reiche ggf. mit der Begründung einen Versetzungsantrag an eine Schule ein, die dich Vollzeit haben will.
    3. Bewirb Dich auf A14 Stellen, wenn nicht an Deiner Schule, dann eben mit Schulwechsel. Das kannst Du auch parallel zum Versetzungsantrag laufen lassen. Bei einer Beförderung kann die abgebende Schule den Wechsel nicht verweigern.
    4. Wenn du handwerklich geschickt bist, schaue mal bei Zwangsversteigerungen von Immobilien vorbei. Manchmal kann man da auch heute noch günstig an ein kleines Eigenheim kommen. Wenn Du aktuell 1.000€ Miete zahlst, leg 300€ Hausgeld für Reparaturen zurück. Die übrigen 700€ ist die monatliche Rate, die du tragen kannst. Mein Nachbar hat für sein 1950er Jahre Siedlungshaus so 89.000€ bezahlt. Das senkt jedenfalls die Wohnkosten im Alter, wenn die Pension geringer ist als dein aktuelles Einkommen.

      Langfristig hat man mit dem Eigenheim nämlich Möglichkeiten Geld einzusparen, die man als Mieter nicht hat. Ich denke da z.B. an das E-Auto und die eigene Wallbox. Oder Solarzellen auf dem Carport.

      Hier mal die Übersicht vom örtlichen Amtsgericht zu den Zwangsversteigerungen und den Verkehrswerten:
      --> https://www.ag-badoeynhausen.nrw.de/behoerde/zvg_termine/index.php

    Ich dachte NRW macht das dann nur für Neubeamte... Bestandsbeamte müssen weiterhin alles zahlen. Oder gibt's da Neuigkeiten zu???

    NRW macht das (noch) gar nicht. Aber wenn sie es machen und Bestands-GKVler nicht in die Pauschale Beihilfe rein kommen, klage ich von wegen Gleichbehandlung! Das Beamte aus der PKV dann nicht in die GKV zurück kommen, ist klar.

    Aber wenn du nicht gerade in Steuerklasse 5 bist sind die ca. 2.000 EUR Unterschied zwischen Brutto und gesetzlichem Netto, die du da angegeben hast, doch wahrscheinlich Steuern UND die GKV, oder?

    Nee, die GKV ist darin nicht enthalten.

    Meine letzte Abrechnung sieht so aus:

    • Grundgehalt: + 6.260€
    • Familienzuschlag: + 168€
    • Gesamtbrutto: + 6.429€
    • Lohnsteuer: - 1.728€
    • Solidaritätszuschlag: - 4€
    • Kirchensteuer: - 156€
    • Gesetzliches Netto: 4.541€
    • GKV: - 1.131€
    • Pflegeversicherung: - 86€
    • Netto nach Krankenkasse: 3.324€

    Ja klar! Als Beamter in der GKV zahlt man den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeberanteil komplett alleine. Man kann nicht 50% versichern und den Rest mit der Beihilfe abrechnen. Entsprechend hoffen wir aktuell alle auf die Pauschale Beihilfe, also das das Land NRW den Arbeitgeberanteil in der GKV übernimmt, wenn man auf die klassische Beihilfe verzichtet.

    Die Frage ist, womit man sich vergleicht.

    Ich mache mit meinen Azubis immer den Vergleich: "Pauker contra Facharbeiter in der Industrie".

    Wieviel verdient man in seinem Leben bis zur Pensionierung?

    Der Facharbeiter hat zwar ein geringeres Gehalt, aber er fängt mit dem "Verdienen" nach der Lehre schon mit 19 an, hat also bis zum 67. Lebensjahr über 48 Jahre das Facharbeitergehalt. Der Lehrer hingegen muß erst einmal sein Abitur machen, geht dann ins Studium, muß fürs Berufskolleg noch ein Jahr Industriepraktikum (besser eine Lehre) nachweisen und dann kommt das Referendariat. Bis der Lehrer wirklich durch diesen Marathon durch ist und das erste "richtige Gehalt" bekommt, ist er üblicherweise 32 Jahre alt. Bis zum 67. Lebensjahr hat er also noch 35 Jahre vor sich. Er muss in 35 Jahren also soviel verdienen wie der Facharbeiter in 48 Jahren. Er muss also grob das 1,5fache Netto des Facharbeiters verdienen, um überhaupt mit ihm gleichziehen zu können. Klar hat der Facharbeiter eine geringere Rente als die Beamtenpension, aber dafür haben sehr viele Firmen Betriebsrenten und außerdem kann der Facharbeiter aufgrund der langen Laufzeit von 48 Jahren den Zinseszinseffekt beim Ansparen fürs Alter viel besser nutzen.

    Der Bandmitarbeiter verdient bei VW 54.000€ brutto jährlich. Entsprechend müßte der Lehrer das 1,5fache, also 81.000€ brutto jährlich nach Hause bringen.

    So, jetzt kann jeder von Euch mal auf die Bezügemitteilung gucken wieviel sie/er bekommt.

    Könnt Ihr mir mal verraten, wie Ihr netto auf 2.700 Euro kommt?
    Ist da die GKV schon runter?

    Ich bin verbeamtet, arbeite Vollzeit, bekomme A14, bin auch in der GKV und bin "netto nach Krankenkasse" bei 3.200€ monatlich. Natürlich rechnet man immer "netto nach Krankenkasse", weil man das Geld zwar überweisen bekommt, aber darüber nicht verfügen kann.

    Als ich vor 13 Jahren angefangen habe, war ich mit A13 vollzeit bei einem "netto nach Krankenkasse" von unter 2.000€. Damals habe ich mich schon gefragt: "Und dafür hast Du jetzt studiert?"

    Mit einer Inselanlage oder einer Anlage, die auf Nulleinspeisung ausgelegt ist, dürfest du keine Probleme kriegen.

    Rein technisch bekommst du damit kein Problem, rein rechtlich hingegen schon.

    So darfst Du auf einem mit einem Stromanschluß erschlossenen Grundstück keine Inselanlage betreiben, wenn die Gemeinde einen Anschlußzwang in ihrer Satzung vorsieht. Dies ist in Deutschland üblicherweise für Wasser, Abwasser und häufig auch Strom der Fall. Die meisten unserer Wohngrundstücke dürften über einen Stromanschluss verfügen, fallen damit also raus. Wir wohnen nicht auf einer abgelegenen Alm.

    Bei einer Nulleinspeisung hast Du ein Smartmeter vorm Stromzähler, das den Stromfluss ins Netz und aus dem Netz mißt und die Wechselrichterleistung entsprechend anpaßt. Problem dabei: Es gibt keine wirkliche Nulleinspeisung, weil der Stromzähler immer ein Summenstromzähler ist. Also nehmen wir zur Vereinfachung mal an du betreibst einen 1-phasigen Wechselrichter auf L1, die Hauptlast in deinem Haushalt liegt aber auf L2. Dann speist Du bei einer Nulleinspeisung 4kW auf L1 ins Netz ein und ziehst gleichzeitig auf L2 4kW aus dem Netz. Dem Summenstromzähler ist das egal, der sagt "Nulleinspeisung". Die paar Watt Regelungenauigkeit vernachlässige ich jetzt einmal. Aber dem Netzbetreiber ist das nicht egal, weil du trotz Nulleinspeisung sein Netz massiv schief belastest und so eine Schieflast ist das, was die Netze am wenigsten vertragen. Mit gleichförmigen Lasten (die drei Außenleiter L1, L2 und L3 des Drehstromnetzes werden gleichmäßig belastet) kommt ein Stromnetz wesentlich besser zurecht.

    Nicht umsonst sind in Deutschland Wechselrichter mit einer Leistung von mehr als 4,6 kVa zwingend Drehstromwechselrichter, eben um diesen Schieflasten zu begegnen. Und ja, ich weiß, dass man auf Youtube auch zieg Videos sehen kann, wo die leute ihre einphasigen 7kVa China-Wechselrichter zeigen, aber die darf man bei uns eigentlich gar nicht in Betrieb nehmen.

    Nope. Erst ab einer bestimmten Leistung. Meine WR sind nicht im Netz. Genau aus dem Grund.

    Ich weiß, die Grenze liegt aktuell bei 7kWp. Damit dürften praktisch alle Heimanlagen (Balkonkraftwerke ausgenommen) unter die Regelung fallen und müssen entsprechend übers Netz fernsteuerbar sein. Als ich vor 2 Jahren meine Anlage installiert habe, lag die Grenze noch bei 25kWp.

    Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h (wie in der Schweiz) auf Autobahnen würde nach Berechnungen des Umweltbundesamtes von 2023 eine jährliche Einsparung von 1,4 Milliarden Litern Benzin und Diesel ergeben - wodurch nach marktwirtschaftlichen Gesetzen (Angebot und Nachfrage) auch der Preis / Liter Kraftstoff sinken müsste.

    Da wäre es in Deutschland sinnvoller es so zu machen wie in Österreich. Dort dürfen Verbrenner auf der Autobahn nur 100km/h fahren und reine E-Autos (keine Hybriden) 130km/h. Das nennt sich dort IG-L (Immissionsschutzgesetz-Luft).

    Was meint ihr, wie es in Deutschland den Verkauf von E-Autos ankurbeln würde, dürften Verbrenner und Hybride nur noch 100 fahren und reine E-Autos unbegrenzt. :teufel:

    Als ich im Herbst durch Österreich gefahren bin, war es jedenfalls irgendwie ein erhebendes Gefühl mit 130 an ganzen Karavanen von PKWs vorbeizuziehen. Ok, jeder Autobahnblitzer hat ausgelöst, aber nachdem ich nachgewiesen hatte, dass mein Auto mit E-Kennzeichen ein reines E-Auto und kein Hybridfahrzeug ist, wurden alle Vorwürfe fallengelassen. Bei uns in Deutschland bekommen ja leider auch die Hybridfahrzeuge ein E-Kennzeichen.

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