Beiträge von plattyplus

    Diese Bewerberin hatte sich ausnahmslos auf jede! ausgeschriebebe A13-Stelle in unserer Stadt beworben.

    Was lernst du daraus: Bewerbe dich in Zukunft auch auf alle Stellen, dann sind die Chancen größer.

    Die Schulleitungen in unserem Kreis hatten in einer SL-Dienstbesprechung explizit vereinbart, sich sehr genau an die Bewertungsvorgaben zu halten und von 5er-Bewertungen abzusehen. Das wurde mir vor meinem Beurteilungstag mitgeteilt.

    Dann ist es wohl an der Zeit der Schulleitung zu erklären, daß sie dich nur mit 5er-Bewertungen überhaupt halten kann, egal was da in irgendwelchen Dienstbesprechungen vereinbart wurde. Dann haben in Zukunft einfach alle Kandidaten 5 Punkte.

    Dann ist A14 am Gymnasium aber all zu oft eine schlechte Idee, weil damit in der Regel die Entlastung weg fällt, die man vorher häufig für die Aufgabe bekommen hat. Bei deutlich mehr als 100€ netto/ Wochenstunde, kann das sich schnell "nicht mehr rechnen".

    Die höhere Besoldungsgruppe ist aber im Gegensatz zu Ermäßigungsstunden und/oder etwaiger bezahlter Überstunden pensionswirksam.

    Wenn man es rein wirtschaftlich betrachtet, dann ist eine selbstbewohnte Immobilie das was am wenigsten Sinn macht. Man kann damit nichts verdienen und auch nichts von der Steuer absetzen.

    Das mag singulär für die Immobilie stimmen. Allerdings ermöglicht die eigene Immobilie Investitionsoptionen, die man sonst nicht hat, z.B. in eine PV-Anlage.

    Ich freue mich darüber, daß meine Schulleitung einem Helikoptereltern-Ehepaar auf den rechten Weg der Tugend zurück geführt hat.


    Oder genauer: Der Vater eines Schülers hat sich über meine Benotung seines Sohnes beschwert und dazu gleich zieg Verweise auf die APO-Gost mitgeliefert. Es ging weiter bis zum Termin beim Schulleiter, der jedoch recht schnell beendet war. Ein Satz der Schulleitung reichte: "Jetzt mal unter uns Schulleitern (der Vater ist wohl selber Schulleiter an einem Gymnasium), sie wissen aber schon, daß bei uns die APO-BK und nicht die APO-Gost gilt und Herr Plattyplus diese einschlägige Ausbildungs- und Prüfungsordnung exakt befolgt hat?"


    :pirat:


    Besagter Papa konnte sich dann aber doch zu einer Entschuldigung durchringen.

    PS: Ich unterrichte auch Finanz-Mathe und habe die Konstrukte von Bankberatern (sic) mit Papier, Bleistift und Überschlag im Kopf teils in 5 Minuten zerlegt :-D

    Wenn mich mein „Bankberater“ anruft und zum Gespräch bittet, weise ich ihn immer darauf hin, daß er Verkäufer für Bankdienstleistungen ist und eben kein Berater.

    Wenn ich dann doch komme, zerlege ich ihm die Angebote in ähnlicher Manier.

    und könntest besser fahren, wenn du weiter zur Miete wohnst und investierst.

    Die Frage für mich wäre bei der eigenen Immobilie eher: Will ich selbst- oder fremdbestimmt leben? Ich denke da insb. an bauliche Maßnahmen, die ich bei einer eigenen Immobilie realisieren kann, bei einem Mietobjekt hingegen nicht.


    Beispiele:

    • Will ich ein E-Auto fahren und brauche dafür eine Wallbox in der Garage? Das häufige Laden an den Schnellladern läßt den Akku sehr schnell altern und ist extrem teuer.
    • Will ich eine Photovoltaikanlage haben?
    • Will ich Satelliten-TV, auch wenn der Vermieter keine Schüsseln mag und mir das teure Kabelfernsehen aufdrückt?
    • Will ich einen Glasfaseranschluß, auch wenn der Vermieter meint, daß DSL doch reichen müsse?

    In der eigenen Immobilie kann ich das alles selber entscheiden. Als Mieter bin ich da außen vor. Insb. bei der Elektromobilität dürfte das richtig interessant sein.

    eine Immo ist keine Pflicht wegen späterer fehlender Miete.

    Eine Immobilie macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man sie selber bewohnt. Als zu vermietendes Investitionsobjekt würde ich mir sowas nicht ans Bein binden. Außerdem haben die Immobilien aktuell ein großes Problem mit den steigenden Zinsen für Bausparkredite. Konkret haben sich die Immobilienpreise noch niht so wirklich an die neue Realität der hhohen zinsen (im Vgl. zu vor einem Jahr) angepaßt.

    Also eine eigene Immobilie macht schon Sinn, aber wenn sie es jetzt eine sein soll, würde ich bei Zwangsversteigeurngen etc. gucken oder eben noch ein Jahr warten.


    Edelmetalle sind für mich komplett uninteressant. Darin rettet man sich, wenn die Weltwirtschaft als Ganzes droht unterzugehen. Aber als langfrisitge Anlage sehe ich sie nicht.


    Mein einzig krass lohneneder Invest, um mit Deinen Worten zu sprechen, war bisher, daß ich im April 2020 bei maximaler Corona-Hysterie Aktien gekauft habe. ;)

    SwinginPhone

    Dann sollte man im Umkehrschluß das Lehramts-Studium zumindest für den Sek-2 Bereich an den Universitäten komplett einstampfen und nur noch den Weg über den "Quereinstieg" gehen. Welchen fertigen Ingenieur lockst Du denn mit den Anwärterbezügen im Ref., die eigentlich schon illegal sein müßten, weil sie nicht einmal dem gesetzlichen Mindestlohn von 12€/Stunde entsprechen, hinter dem Ofen hervor?


    Aber selbst das, also a13 bereits für Referendare, wird nicht reichen, deswegen auch mein Gedanke an ein Duales Studium, das ebenfalls schon entsprechend bezahlt wird.

    Meine Gedanken dazu habe ich in einem anderen Thread schon kundgetan:


    Als Kollege, nicht als Schulleiter, der bin ich nicht, würde ich dem Lehrermangel mit folgenden Dingen begegnen. Grundlage für meine Überlegungen ist allerdings ein Schulministerium, das hinter den Lehrern steht, diese ggf. in Schutz nimmt und sie nicht für irgendwelche politischen Spinnereien verheizt. Grundtenor meiner Überlegungen ist, daß wir Lehrer brauchen, wir brauchen keine pädagogischen Konzepte und keine Evaluierung, wir brauchen einfach Lehrer. Um die Versorgung mit ausreichend Personal sicherzustellen, denke ich da an folgende Punkte:

    • Sämtliche neuen Regelungen sind aus der Sicht der Durchführbarkeit durch das bestehende Personal zu sehen. Ggf. müssen auch Regelungen aufgrund der Tatsache das nicht ausreichend Personal hierfür vorhanden ist, abgelehnt werden. Die zieldifferenzierte Inklusion wäre da ein großer Punkt. So sehr sie die UN auch fordern mag, sie ist einfach in der aktuellen Krise undurchführbar.
    • Kein Hybrid-Unterricht (Hälfte vor Ort, andere Hälfte per Videokonferenz), weil hierfür nicht genug Personal vorhanden ist.
    • Abschaffung der "verlässlichen Ganztangsschule", weil es für die Nachmittagsbetreuung kein Personal gibt.
    • Rückkehr zum Schulgesetz aus dem Jahr 1985, was die Dokumentations- und Förderungspflichten der Lehrer angeht.
    • Abkehr vom handlungsorientierten Unterricht, bei dem jede Schule eigenständig didaktische Jahrespläne erstellen soll, und Rückkehr zu fest vorgegebenen Stoffverteilungsplänen.
    • Wenn die Quereinsteiger im OBAS-Dienst bereits das volle Gehalt bekommen, sollte man Referendaren auch das volle Gehalt zahlen.
    • Einführung des Dualen Studiums auch fürs Lehramt, wie dies bei Zoll und Finanzverwaltung bereits üblich ist. Das wäre dann natürlich auch ab dem ersten Tag gleich schon bezahlt.
    • Verwaltungsfachangestellte in den Schulen, die sich um die Klassenbücher bzgl. der Fehlstundenverwaltung und dem daraus resultierenden Mahnwesen kümmern.

    Die Liste könnte ich bestimmt noch fortsetzen. Wichtig dahinter ist der Geist der Veränderungen, der nicht die Befindlichkeiten der Schüler in den Fokus nimmt sondern sich auf die Durchführbarkeit mit dem zur Verfügung stehenden Personal besinnt. Dabei denke ich nicht nur an einen Sinneswandel im Schulministerium sondern insbesondere auch an einen Sinneswandel bei GEW und bei den Verbänden, die endlich verstehen sollten, daß sie nicht der verlängerte Arm des Ministeriums sind sondern Arbeitnehmervertreter und entsprechend sich für die Belange des Personals einzusetzen haben und nicht den Wünschen diverser Elternvertreter hinterherlaufen sollten. JA, ich will einen "Claus Weselsky" als Gewerkschaftschef, denn der weiß wenigstens wem er sich verpflichtet zu fühlen hat!

    Aktienkurssurfen und Trading im Unterricht schließe ich natürlich aus. :)

    Auch wenn Du einzelne Aktien ausschließt, würde ich Dir trotzdem Aktienfonds empfehlen, die möglichst breit gestreut sind und geringe Verwaltungskosten haben. Konkret denke ich da an ETFs, also Indexfonds. Klar können die auch mal abwärts gehen, aber den Konkurs einzelner Firmen stecken sie sehr gut weg, weil das Risiko über tausende Firmen gestreut wird.



    Mir ist aber lieber, dass mein Geld evtl. weg ist, als dass die regionale Energieversorgung noch stärker in der Hand von Konzernen ist.

    Und aus dem Grund habe ich die 22kW Wallbox in der Garange hängen auch wenn das Elektro-Auto noch gar nicht da ist und plane aktuell mit der eigenen PV-Anlage. Das mit der Wallbox habe ich nur schon einmal gemacht, weil mein Netzbetreiber hier im Viertel (alles, was am lokalen 10kV-Trafohäuschen hängt) nur 22kW Wallboxen versorgen kann bevor das Stromnetz überlastet wäre. Da wollte ich nicht der fünfte Anmelder sein, der dann in die Röhre guckt.

    mich würde mal interessieren, wie Ihr diese Problematik seht.

    Als Kollege, nicht als Schulleiter, der bin ich nicht, würde ich dem Lehrermangel mit folgenden Dingen begegnen. Grundlage für meine Überlegungen ist allerdings ein Schulministerium, das hinter den Lehrern steht, diese ggf. in Schutz nimmt und sie nicht für irgendwelche politischen Spinnereien verheizt. Grundtenor meiner Überlegungen ist, daß wir Lehrer brauchen, wir brauchen keine pädagogischen Konzepte und keine Evaluierung, wir brauchen einfach Lehrer. Um die Versorgung mit ausreichend Personal sicherzustellen, denke ich da an folgende Punkte:

    • Sämtliche neuen Regelungen sind aus der Sicht der Durchführbarkeit durch das bestehende Personal zu sehen. Ggf. müssen auch Regelungen aufgrund der Tatsache das nicht ausreichend Personal hierfür vorhanden ist, abgelehnt werden. Die zieldifferenzierte Inklusion wäre da ein großer Punkt. So sehr sie die UN auch fordern mag, sie ist einfach in der aktuellen Krise undurchführbar.
    • Kein Hybrid-Unterricht (Hälfte vor Ort, andere Hälfte per Videokonferenz), weil hierfür nicht genug Personal vorhanden ist.
    • Abschaffung der "verlässlichen Ganztangsschule", weil es für die Nachmittagsbetreuung kein Personal gibt.
    • Rückkehr zum Schulgesetz aus dem Jahr 1985, was die Dokumentations- und Förderungspflichten der Lehrer angeht.
    • Abkehr vom handlungsorientierten Unterricht, bei dem jede Schule eigenständig didaktische Jahrespläne erstellen soll, und Rückkehr zu fest vorgegebenen Stoffverteilungsplänen.
    • Wenn die Quereinsteiger im OBAS-Dienst bereits das volle Gehalt bekommen, sollte man Referendaren auch das volle Gehalt zahlen.
    • Einführung des Dualen Studiums auch fürs Lehramt, wie dies bei Zoll und Finanzverwaltung bereits üblich ist. Das wäre dann natürlich auch ab dem ersten Tag gleich schon bezahlt.
    • Verwaltungsfachangestellte in den Schulen, die sich um die Klassenbücher bzgl. der Fehlstundenverwaltung und dem daraus resultierenden Mahnwesen kümmern.

    Die Liste könnte ich bestimmt noch fortsetzen. Wichtig dahinter ist der Geist der Veränderungen, der nicht die Befindlichkeiten der Schüler in den Fokus nimmt sondern sich auf die Durchführbarkeit mit dem zur Verfügung stehenden Personal besinnt. Dabei denke ich nicht nur an einen Sinneswandel im Schulministerium sondern insbesondere auch an einen Sinneswandel bei GEW und bei den Verbänden, die endlich verstehen sollten, daß sie nicht der verlängerte Arm des Ministeriums sind sondern Arbeitnehmervertreter und entsprechend sich für die Belange des Personals einzusetzen haben und nicht den Wünschen diverser Elternvertreter hinterherlaufen sollten. JA, ich will einen "Claus Weselsky" als Gewerkschaftschef, denn der weiß wenigstens wem er sich verpflichtet zu fühlen hat!

    welcher Konkreter Nachteil entsteht denjenigen, denen kein Familienzuschlag gezahlt wird, gegenüber denjenigen, die ihn bekommen?

    Die Familienzuschläge heizen weiter die Inflation an und schmälern so die Kaufkraft derer, die sie nicht bekommen.

    Ich habe eben mal etwas gegoogelt, kann aber nicht verifizieren ob die Angaben so stimmen. Die Kosten je Kind bis zum 18 Lebensjahr betragen im Durchschnitt:

    • Für das erste Kind: 660€ monatlich
    • Für das zweite Kind: 582€ monatlich
    • Für das dritte Kind: 564€ monatlich
    • Für das vierte Kind: 564€ monatlich (ist nicht mehr aufgeführt, die Grenzkosten sinken aber eher, da man gewisse Dinge weiter verwenden kann)

    Quelle: https://www.commerzbank.de/blog/familie/luxus-kind/


    Die Familienzulage in NRW beträgt:

    • Für das erste Kind: 278€ monatlich + 250€ Kindergeld = 528€ monatlich
    • Für das zweite Kind: 130€ monatlich + 250€ Kindergeld = 380 € monatlich
    • Für das dritte Kind: 807€ monatlich + 250€ Kindergeld = 1057 € monatlich
    • Für das vierte Kind: 763€ monatlich + 250€ Kindergeld = 1013 € monatlich

    Kummuliert sieht das so aus:

    • Bei einem Kind macht man monatlich 132€ Miese
    • Bei zwei Kindern sind es monatlich 334€ Minus
    • Bei drei Kindern macht man monatlich 159 € Plus
    • Bei vier Kindern ist man jeden Monat mit 608 € im Plus

    Im Ergebnis muß man festhalten, daß die extremen Kinderzulagen die Kosten der Kinder ab dem dritten Kind extrem überkompensieren.

    Was empfindest du denn hier konkret als "falsche Anreize"?

    Na, rechne doch mal die Kimderzulagen gegen etwaige Beförderung, was den finanziellen Anreiz angeht.

    Also: Bekommt man mehr Geld, wenn man die Beförderung von a13 nach a14 und ggf. a15 anstrebt? Oder sollte man im Job nur noch Dienst nach Vorschrift abliefern, ewig bei a13 verharren und dafür 1, 2 oder 3 Kinder in die Welt setzen?


    Ich befürchte, daß sich bei der aktuellen Besoldungsstruktur in NRW Leistung nicht mehr lohnt, weil der Familienzuschlag DEN weitaus überwiegenden Unterschied ausmacht.

    An den Gymnasien herrscht deutlicher Mangel an IF Lehrer:innen.


    Auch am BK wird Info wirklich gesucht.

    Wenn das wirklich so gesucht wird, verstehe ich aber unsere Landesregierung in NRW nicht. Im allgemeinbildenden Bereich gibt es die Fakultas Informatik. Im berufsbildenden Bereich gibt es die Fakulten Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik, Nachrichtentechnik, …


    Warum faßt man das nicht zusammen, so wie es in Niedersachsen gemacht wird, damit die Lehrer zwischen Sek 2 und Sek 2b wechseln können? Mit der Zersplitterung in zieg kleine Fakulten kommt man doch bei einem Mangel auch nicht weiter und ich traue jedem technischen Informatiker, der „nebenbei“ noch die Roboter-Ansteuerung am BK macht, jedem Wirtschaftsinformatiker, der ABAP programmiert und jedem Nachrichtentechniker, der sich mit Netzwerken auskennt, den Informatiker-Unterricht an einem Gymnasium eher zu als den Quereinsteigern, denen das pädagogische Rüstzeug fehlt.


    Während meiner eigenen Bewerbungsphase nach dem Ref. fand ich es jedenfalls bezeichnend, daß ich zu einem Vorstellungsgespräch geladen wurde, der Schulleiter mich auch haben wollte, er mich jedoch drei Tage später angerufen hat und zugeben mußte, daß er mich zwar gerne genommen hätte, die Stelle aber mit einer unpassenden Informatikspezialisierung ausgeschrieben war, weshalb ich mich eigentlich darauf gar nicht hätte bewerben dürfen und auch das Einstellungsgespräch nie hätte stattfinden dürfen.


    Ach ja, 1,5 Jahre Hartz 4 zwischen Ref. und fester Stelle sind auch nicht gerade förderlich, wenn es darum geht Lehrkräfte für Informatik zu gewinnen. Da verliert man dann nämlich fertig ausgebildetes Personal in Richtung „freie Wirtschaft“.

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