Beiträge von plattyplus

    Lösbar eigentlich nur mit DEUTLICH kleineren Klassen (gefühlt max. 20 SuS/Klasse, besser 15) und Materialausstattung.

    Ich denke eher, daß das nur lösbar ist mit einer DEUTLICHEN Änderung der Gesetzeslage. Sek 1 Schüler können praktisch für ihr Fehlverhalten ja nicht mehr sanktioniert werden.


    --> https://pics.onsizzle.com/1969…e-bad-grades-33630207.png


    Bei Letzterem [Material] denke ich noch nicht einmal an das Arbeitsmaterial für die L, sondern das für die SuS. Welches sie normalerweise selbst mitbringen sollten. Was sie aber nicht tun.

    Das läßt sich relativ einfach lösen. Jeder Schüler, der die Klamotten nicht dabei hat, darf nicht am Unterricht teilnehmen und stattdessen die Zeit vor der Tür auf dem Flur (oder bei der Aufsicht extra für solche Fälle) verbringen. In der Stunde fehlt er dann unentschuldigt und bekommt als SL-Note für die Stunde eine 6. Manche Kollegen ziehen das bei mir genau so durch. Drum sagte ich ja, daß den Schülern, wenn sie dann mal zur Berufsschule kommen, gehörig die Ohren schlackern. Ein Maurer ohne Kelle kann halt nicht arbeiten, da braucht er sich auch gar nicht erst vor die zu mauernde Übungswand stellen und versuchen einen Rundbogen zu mauern. Punkt!

    Aber die Produkte sind bei weitem nicht so toll, wie ihr hier erzählt.

    Den Satz würde ich sofort unterschreiben, wenn es um Linux geht. Wenn es darauf ankommt, funktioniert das nämlich gerne mal gar nicht, wie ich regelmäßig bei unserem LinBo in der Schule feststellen darf. Ich mache inzw. jedenfalls einen großen Bogen um Linux und liebe Windows und iOS, einfach weil die Produkte funktionieren.


    Gleiches gilt für Logineo. Das kann man auch gleich die Toilette runterspülen. Hoffentlich bleiben wir bei MS Teams.

    noch fast entscheidender aber die Konfiguration und Betreuung der Geräte deutlich weniger Zeit und damit Arbeitskosten beansprucht. Gerade in größeren Unternehmen schlägt dort schnell zu Buche, dass eine Vervielfachung der Geräte aufgrund der einfachen Synchronisierung zu einem nur wenig signifikanten Mehraufwand für die IT-Abteilung führt.

    Das sehe ich schon im privaten Umfeld, wenn es um das Thema iPhone geht. Meine Eltern wollten auch erst ein android Smartphone haben, weil dies billiger in der Anschaffung ist. Das Argument, daß ihnen dann aber niemand helfen kann, weil alle, die sie fragen könnten, mit Apple unterwegs und darin eingearbeitet sind, hat sie dann doch bewogen zwei iPhones zu kaufen. Diese sind zwar refurbished gewesen, aber halten bei ihnen jetzt auch schon wieder 4 Jahre und bekommen noch aktuelle Updates. Konkret rede ich da vom iPhone 6s. Bei meinem iPad Mini 4 ist es das gleiche Spiel. Das läuft auch schon seit Jahren und wird noch mit Updates versorgt. Nein, ich benutze das iPad nicht für die Schule, bei mir läuft SkyDemon auf dem Gerät und damit wird dann durch die Lüfte navigiert.


    So lange, wie Apple die Geräte mit Updates am Leben hält, ist genau das DIE Marketingaussage für mich wieder ein Apple-Gerät zu kaufen und eben kein Konkurrenzprodukt.

    Es gibt keinen Grund, außer Marketing, dass es Apple-Produkte immer noch gibt und besonders viele in das geschlossene System gesaugt werden.

    Da wage ich Dir zu widersprechen. Für mich haben die Apple-Geräte, ich spreche von iPhone und iPad einen entscheidenden Vorteil. Apple liefert für die Geräte über viele Jahre Updates und neue Betriebssystemversionen. Bei Android-Geräten ist da bereits wenige Monate nachdem ein neues Gerät auf den Markt gekommen ist, schon wieder Schluß.


    So verwende ich z.B. ein Apple iPhone se (1. Generation) aus dem Jahr 2016, weil ich ein kleines Smartphone will. Für dieses Gerät bietet Apple das heute aktuelle iOS 14 an. Welche Android-Geräte werden über 6 Jahre mit den neuen Betriebssystemen (und nicht bloß mit Sicherheitspatches) versorgt?

    Was viele eher abhält und was viele, die in der SEKI feststecken, bereuen, sind die teils unterirdisch leistungsschwache Schülerschaft (auch an Realschulen), das oft eher sozial schwache Klientel (vor dem man oft eben nicht mehr an die Realschule flüchten kann, da die meisten Förder-/Hauptschulen dicht gemacht wurden), die teils als überbordend empfundene Inklusion, die Menge an verhaltensauffälligen Kids sowie ...

    Und wenn diese Kids dann bei uns in den Vollzeitklassen der Berufskollegs aufschlagen, kommt das große Staunen, wenn wir die Ordnungsmaßnahmen auch wirklich durchsetzen. Sie haben halt 10 Schuljahre lang erlebt, daß ihr Verhalten mehr oder minder folgenlos ist. Zumindest kommt es mir so vor.


    Bei den Azubis das gleiche Spiel. Da sehen wir uns am Berufskolleg nicht als die Lernbegleiter oder Psychologen, wir sehen uns als Gate-Keeper. Wir haben die Gesellschaft vor unfähigen Elektrikern, KFZ-Mechatronikern, Gas/Wasser-Installateuren, ... zu schützen, auch wenn das dann bedeutet Azubis auch im dritten Versuch durch die IHK-Prüfung fallen zu lassen. Ein farbenblinder Elektriker ist einfach ein Sicherheitsrisiko für seine zukünftigen Kunden. So leid es mir dann auch tut, aber ich kann den nicht auf Kunden loslassen, egal welche Vorgaben die Inklusion und der Nachteilsausgleich machen.


    Von der Politik würde ich mir bei der Bildungspolitik eine klare Kante wünschen. Aber sowas bekommt keine Partei hin.

    Und, um mal wieder zu den Fakten zurpckzukommen: Schweden will jetzt neben Finnland auch in die NATO.

    Ob Erdogan wirklich von seinem Vetorecht gebrauch macht, um Vladimir Vladimirovitch einen Gefallen zu tun?

    Aber der Kreml droht gewaltig. Ja, mir macht das auch Angst, aber erpressbar sollten wir nicht sein.

    Ich denke gerade an die Berliner Luftbrücke 1948/49. Damals hat der Kreml damit gedroht die Rosinenbomber abzuschießen, woraufhin die USA eine Schwadron Atombomber nach GB verlegt haben, also in Angriffsreichweite auf Moskau. Die Ansage hat damals sogar Stalin verstanden.

    Irgendwann gehen Russland dann die Ressourcen zur Fortsetzung eines Mehrfrontenkonflikts aus.

    Das meinte ich ja. Russlands Militär steht in Syrien, im Kaukasus und führt einen Krieg in der Ukraine. Hoffen wir mal, daß die Kräfte nicht mehr für noch einen Krieg gleichzeitig reichen, selbst wenn Putin dies befehlen würde.


    Nachtrag:

    GB und die USA haben Finnland bereits Unterstützung vor einem Beitritt zugesagt. Ebenso ist Finnland durch die gemeinsame Verteidigungspolitik mit den anderen EU-Staaten verbunden.

    Dann hoffe ich mal, daß diesmal die Zusagen genauso ernst genommen werden, wie damals zu Beginn des 2. Weltkriegs der Beistand von GB gegenüber Polen. GB hat damals Deutschland am 3.9.1939 den Krieg erklärt, weil sir am 1.9.1939 Polen überfallen hatten. Ob die heutigen Regierungen in gleicher Art und Weise im Falle eines Überfalls Finnlands durch die Russen füreinander einstehen würden?

    Bolzbold: So gesehen können wir also nur hoffen, daß die Ukraine im aktuellen Krieg zumindest so lange durchhält und so viele russischen Truppen in dem Krieg bindet, daß Putin nicht auch gleichzeitig noch gegen Finnland und Schweden losschlagen kann.


    Schließlich dürfen Länder, die sich aktuell im Krieg befinden, nicht der Nato beitreten. Sollte Russland jetzt also den Beitrittskandidaten Finnland angreifen...


    Vor einigen Tagen gab es dazu schon eine Diskussion in der ARD oder ZDF, wie man es verhindern kann, daß alle Beitrittskandidaten präventiv angegriffen werden, weil sie im Kriegszustand dann ja nicht mehr beitreten können, womit Russland sein Ziel einer Nicht-Nato-Mitgliedschaft erreicht hätte.

    Es läuft gerade über den Ticker, daß Finnland sich entschlossen hat der NATO beizutreten. Schweden will sich am Sonntag erklären, es wird aber auch mit einem Nato-Beitrittsgesuch gerechnet.


    Wenn jetzt noch Japan der NATO beitreten will, hat Putin sein Ziel nicht von „Feinden“ eingekesselt zu werden ja erreicht. :autsch:

    Zitat

    Die Lieferung von immer mehr Waffen mag ja Gründe haben, aber wie stellt man sich denn eigentlich ganz konkret das Kriegsende vor?

    Also ich stelle mir das Kriegsende so vor, daß sich Russland mit den Ausgaben für den Krieg übernimmt und irgendwann vor der Wahl steht entweder den Krieg weiter zu betreiben oder ihn zu beenden, um die Lebensmittelversorgung der eigenen Bevölkerung sicherstellen zu können. Dann werden die eigenen Leute Putin abservieren und im Anschluß daran kann man dann mit einer neuen russischen Regierung ernsthafte Verhandlungen betreiben. Alle Verhandlungsergebnisse mit Putin sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurden. Er würde sich in den nächsten Jahren ja doch nicht daran halten.


    Als Vorlage hierfür dient mir der Rüstungswettlauf in den frühen 1980ern. Damals hat Ronald Reagan formuliert, daß Eddas Ziel ist die Sowjetunion zu Tode zu rüsten. Das Ergebnis davon war, daß die Sowjets ökonomisch mit den USA nicht mithalten konnten und sich auf Abrüstungsverträge eingelassen haben. Sie waren ökonomisch so am Ende, daß der Rest der Welt die dortige Lebensmittelversorgung sicherstellen mußte. In der Folge wurde das Politbüro dann durch die eigenen Leute entmachtet, Jelzin kletterte auf einen Panzer vorm Kreml…


    Den Rest findet ihr in den Geschichtsbüchern.

    30-Minuten-Takt 24/7 fände ich zB. absurd und habe ich nichtmal hier in einer Großstadt - warum auch?

    Darum schrieb ich ja auch "ggf. als Sammeltaxi auf telefonische Bestellung". Ich denke da halt einfach an die Disko-Toten (betrunken von der Siko nach Hause gefahren) und an die Mitmschen, die Nachtschicht arbeiten.


    Das Makabere bei mir hier vor der Haustür ist, daß sie Bahnstrecken stilllegen und in Radwege umbauen, weil die Bahndämme ja so schön eben sind. Da müßte man erst einmal wieder Gleise auf den Radwegen verlegen.

    - City-Maut wie London und Oslo

    - Nur noch gebührenpflichtige Parkplätze im öffentlichen Raum

    Dann darf sich aber auch niemand beschweren, wenn die Geschäfte aus den Innenstädten abwandern und es dafür immer mehr Outlet-Center inkl. großer Parkplätze auf der dann nicht mehr "grünen Wiese" gibt.

    Die Sicherheitsgarantien eines Hr. Putin garantieren gar nichts.

    Dem muß ich leider zustimmen.


    Nein, ich meine, dass andere Länder die geben, aber eben in beide Richtungen.

    Das haben die "anderen Länder" bereits 1994 beim Budapester Memorandum getan. Im Gegenzug hat die Ukraine ihre Atombomben inkl. Interkontinentalraketen aus Sowjetzeiten an Rußland übergeben. Und was hat es der Ukraine gebracht? Nichts! Hätte die Ukraine noch die Bombe inkl. der Möglichkeit sie beim Feind abzuliefern, Putin wäre nicht einmarschiert.

    der doctor


    Ich halte von dem solidarisch finanzierten ÖPNV wenig, weil dann die Landbevölkerung mal wieder in die Röhre guckt, da sie für etwas zahlen muß, was sie nicht nutzen kann, da es überhaupt kein Angebot gibt.


    Wenn schon solidarisch finanziert, dann muß auch das Angebot überall vergleichbar sein. Dies würde aus meiner Sicht z.B. bedeuten, daß jeder Bürger innerhalb eines Radius von 500m vor der Haustür eine Haltestelle haben muß, die im 30-Minuten-Takt 24/7, also auch in der Nacht von Samstag auf Sonntag angefahren wird (ggf. auf Bestellung = Anrufsammeltaxi). So lange es diese Versorgung auf dem Lande nicht gibt, ist der ÖPNV alles aber bestimmt nicht solidarisch.


    Ich vergleiche das gerne mit der Post. Für einen Brief zahle ich deutschlandweit das gleiche Porto, egal ob der dann in Berlin Marzahn in einem Hochhaus zugestellt wird, wo der Postbote gleich 100 Empfänger kostengünstig auf einen Schlag abarbeiten kann, oder auf Hallig Hoge oder auf der Zugspitze.


    Einfach bei den Zustellbezirken bzw. beim ÖPNV die Ballungsräume = Rosinen rauspicken und den Rest gar nicht beackern ist nicht. Da muß der ÖPNV dann deutschlandweit eine Mischkalkulation betreiben und die Stadtmenschen müßten den ÖPNV auf dem Lande subventionieren.

    Am Ende wird er wahrscheinlich den Donbass besetzen und sich hoffentlich eine blutige Nase geholt haben, damit er dass nicht noch mal versucht.

    Wenn die Ukraine den Donbass hergeben soll, um Putin zu befriedigen, muß sie aber auc hetwas dafür bekommen, nämlich die Nato-Mitgliedschaft und die Stationierung von Nato-Truppen inkl. Atomrakete, um Putin davon abzuhalten in wenigen Jahren weiterzumachen.

    Am Ende wird er so oder so als Verlierer hervorgehen. Wirtschaftliche Konsequenzen, militärische Verluste und wahrscheinlich wird Finnland und Schweden noch in die Nato gedrängt.

    Und ich hoffe, daß neben Schweden und Finnland auch Japan der Nato beitritt. Auch ein russischer Atombomber kann nicht gleichzeitig Skandinavien und im fernen Osten die Kurilen-Inseln angreifen. Sollte Putin so wahnsinnig sein die Nato anzugreifen, würde die Frontlinie jedenfalls sehr viel länger, die er militärisch abdecken müßte. Man könnte auch sagen, daß er dann einen Zwei-Fronten-Krieg führen müßte.

    aber ich geh mich eh vor Ort beraten lassen.

    Egal wo Du dich beraten läßt, ob beim Fahrradladen wegen dem Tandem mit dem Kinderfahrrad oder beim Roller-Händler, nimm die Kinder mit. Die muß man langsam an die Situation heranführen, daß das in Zukunft nicht mehr alles mit dem Auto gemacht wird. Ich sehe es bei uns ja selber. Die 8jährige ist ganz heiß und fragt nach wofür welcher Hebel da ist und wie man so ein Motorrad fährt. Der 12jährige ist nur noch genervt davon, weil er das Spielchen mitspielen muß, will er irgendwo hin gefahren werden. Der kämpft fürs Auto, er will damit gefahren werden, und wundert sich, daß er mit seinen "Sicherheitsbedenken" bei uns auf Granit beißt.


    Bei den Tandem-Fahrradlösungen dürfte es ähnlich sein. Wenn da die Kinder nicht mitmachen, kann die Lösung noch so gut sein.


    Welche Lösung Du auch wählen wirst, sie wird auf jeden Fall polarisieren. Habe es selber gerade in den Osterferien wieder festgestellt. Wenn man da mit zwei Motorrädern jeweils mit Kind hinten drauf vorfährt, kommt verdammt oft :top:, manchmal aber auch :daumenrunter: von den Passanten. Aber dafür hatten wir immer einen Parkplatz in vorderster Reihe, wo die PKWs sich überall mit Warnblinkanlage in zweiter und dritter Reihe selber im Weg standen. So ein Zweirad schiebt man halt immer noch irgendwo dazwischen, wo kein PKW mehr rein paßt. :pirat:

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