Beiträge von plattyplus

    Ich gebe Eltern immer den Rat mit: es kommt nicht darauf an, dass das Kind und Eltern in neun Jahren glücklich über den Wunsch-Abschluss sind, sondern viel mehr darauf, dass die Kinder in den neun Jahren vorher zufrieden und erfolgreich in der Schule arbeiten können.... dann klappt es auch mit dem bestmöglichen Abschluss....

    Genau deswegen schicken so viele Eltern die Kinder doch zum Gymnasium, auch wenn sie vorher schon wissen, dass es nicht fürs Abitur reicht. Das Lernklima dort ist generell wesentlich besser. Es sind eben nicht fünf ESE Inklusionskinder in jeder Klasse und der Sozialindex ist auch besser, so dass die Gefahr geringer ist, dass die eigenen Kinder Opfer von Gewalt werden.

    Ja, das hat in diesem Supermarkt Monate gedauert, bis es sich einspielte und es sich für mich als Kundin "lohnte", mich an der Selbstscan-Kasse anzustellen bzw. diese zu nutzen ^^ (sie wird übrigens - gemäß meiner Beobachtungen - gut angenommen und recht viel genutzt; gerade am Samstag, vor Feiertagen und anderen Stoßzeiten).

    Meine Beobachtung: Viele (zumeist gerade volljährige) Kunden versuchen an der Selbstscan-Kasse Alkoholika zu kaufen und blockieren damit die Kasse, weil diese Einkäufe erst von einer Angestellten, die das Alter der Kunden überprüft, freigegeben werden müssen.


    Mir selber ist dies zugegebenermaßen auch einmal passiert. Die eine Tafel Ritter Sport Rum Traube Nuss hat die Kasse bemängelt.

    Diese Rückmeldung war insofern überraschend, dass ich nicht erwartet hätte, dass eine Reservierung via Telefon ein Problem darstellen könnte, aber auch, dass ich diesen Akt des Reservierens selbst durchführen sollte, statt dass dies für mich erledigt wird.

    In der Generation meiner Ur-Großeltern war das Telefon Teufelswerk, in der Generation meiner Großeeltern war es der Bankautomat und in der Generation meiner Eltern war es das Internet.


    Leute, ihr könnt euch dem Fortschritt nicht entziehen.

    Man kann also ohne Probleme sogar ohne Schulabschluss eine Ausbildung machen die dann als gleichwertig zum Hauptschulabschluss gewertet wird. Danach geht's weiter ohne Probleme.

    Und wenn man dann nach der Lehre noch die Fachschule hinten drauf packt, heimst man sich in der Abendschule den Titel „Staatlich geprüfter Techniker“ ein und hat damit dank Bologna-Prozess einen Abschluss auf Bachelor-Niveau.

    Aber am liebsten sind mir ja immer diese Gruppen von Teenagern, wo sich eine anstellt, wenn sie vorne angekommen ist fünf Freundinnen dazukommen, "Ich gehöre dazu", und sie dann aber keinen gemeinsamen Einkauf machen, sondern fünfmal Red Bull und Gummibärchen durch Warentrenner abgetrennt einzeln aufs Band legen und einzeln abkassieren lassen. Nicht. Da sag ich dann auch schonmal was, je nach Geduld und Laune.

    Wobei chinesische Touristen das noch toppen, was die Dreistigkeit angeht.


    Frankfurter Flughafen, Gepäck-Checkin am Schalter, Schalter ist noch geschlossen. Vorne steht eine Chinesin mit einem Koffer und wartet. Wenige Minuten bevor der Schalter öffnete, kam eine zweite Chinesin dazu mit zwei Stapeln Reisepässen in den Händen (ca. 30 Stück). Als der Schalter öffnete, kamen dann auf einmal 30-35 weitere Leute von wegen "I'm sorry!" und drücktne sich vorne in die Schlange. Da wurde ich dann auch schon mal etwas deutlicher von wegen: "Stay in the queue like all the other guys!!!" Aber gegen 30 Leute kommt man natürlich nicht an.


    Aber ok, wenn da jemand mit 30 Reisepässen am Stück kommt, dachte ich an eine Reiseleitung, die weiß wie man schnell eincheckt und das läuft dann ja auch, aber pustekuchen. Nachdem die ersten 5 oder 6 Personen ihr Gepäck abgegeben hatten, kam die Frage nach den "tax free" Einkäufen auf und wie man sich da die Steuern erstatten lassen kann. Tja, bei der Antwort von der Checkin-Mitarbeiterin schlug dann das Karma zu: "Also 'tax free' geht nur, wenn sie die Einkäufe im Handgepäck mitführen, weil sie die beim ... vorlegen müssen. Wir haben jetzt die Mögllichkeit das Gepäck wieder aus dem Sortiersystem zurückzuholen, das dauert aber 1,5 Stunden und sie verpassen ihren Flug. Oder sie verzichten auf 'tax free' und fliegen."


    Anschließend kam es zu einer heftigen Diskussion an dem Economy-Schalter, weil die Chinesen das natürlich nicht akzeptieren wollten und alle anderen Passagiere durften/mußten am Business-Class Checkin ihr Gepäck aufgeben, um überhaupt noch den Flieger zu bekommen.


    Jahre später ein ähnliches Spiel, wieder in Frankfurt am Flughafen, diesmal aber mit deutschen Touristen. Es standen hunderte vorm Abflug vor der Sicherheitskontrolle. Die Schlange war durch Absperrbänder in Mäander aufgeteilt.


    Da meinten doch die Touris ernsthaft, daß sie bei den jeweils Entgegenkommenden fragen könnte, ob diese sie vorlassen und sie so dann unter den Absperrbändern hindurch gleich hunderte Wartende überholen können. Gottseidank war da die Antwort auch ein entschiedenes Nein.

    Im Ernst? Machst du das auch im Supermarkt?

    Gerade da! Auf den Gedanken bin ich gekommen, als wir mal mit 5 Personen an der Kasse standen. Vorne packte eine Frau den kompletten Einkaufswagen aufs Band und wir standen alle mit Kleinigkeiten dahinter, als es auf einmal eine weitere Person mit Kleinigkeiten kam und es hieß: „Ach, gehen sie ruhig vor.“

    Wir alle, die wir hinten dran standen, wurden weder gefragt noch wurden wir ebenfalls vorgelassen.


    Mein Fazit daraus: Sicher kann ich jemanden vorlassen, aber dann muss ich dieser Person eigentlich meinen Platz überlassen und mich wieder hinten in der Schlange anstellen allein aus Fairness gegenüber allen Wartenden hinter mir!

    Wenn ich Zeit habe, stelle ich mich an, wenn ich Termine habe, frage ich die Schüler, ob sie mich vorlassen.

    Fragst Du dann alle Schüler in der Schlange oder nur den vorderen, ob er dich vor läßt?

    Ich empfinde das als absolute Unart, wenn der Vordere dann jemanden vor lässt und allen anderen Wartenden in der Schlange damit eine noch längere Wartezeit aufnötigt.


    Wenn mich jemand fragt, ob ich ihn vorlasse, ist meine Antwort daher immer: „Frag erst einmal alle hinter mir, ob sie dich auch vorlassen!“

    Wenn’s doch nicht hält, bekommen wir dann endlich einen Neubau?

    Ich hätte gerne einen Altbau (Baujahr ca. 1850-1900), weil diese Schulgebäude gezeigt haben, dass sie was taugen. Gerne auch mit Satteldach und Dachziegeln. 👍


    Wenn bei den heutigen Gebäuden sich ein Schüler etwas „kräftiger“ an eine Wand lehnt, fällt er doch glatt durch die Rigipswände durch. Wenn bei den alten Ziegelbauten ein Schüler gegen eine Wand tritt, bricht er sich höchstens die Zehn, aber die Wand hat nicht einmal einen Kratzer.

    Viel wichtiger noch: Welche Dübel halten die betonierte Spezialtafel zuverlässig an Ort und Stelle, die dazu imstande ist und sind, drei einlaminierte Elefanten zu tragen? :ka:

    Das ist kein Problem. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß der Beton einfacher Qualität (C20/25) und nicht gerissen ist. Asiatische Elefanten wiegen ca. 4.000kg, afrikanische 6.000kg. Wir reden also von ca. 20 Tonnen Gesamtgewicht inkl. stählerner Tafel.


    Ich nehme jetzt mal nicht die Schwerlastanker von Fischer sondern die von Tox, weil der Hersteller gleich die Haltewerte aus der Zulassung mit im Katalog veröffentlicht.


    --> https://toxcdn.cstatic.io/medi…_2024-2025_A4_Low-res.pdf


    Schwerlastanker Dual Force (Seite 56 f):

    Bei dem M16 Anker mußt Löcher von 24mm Durchmesser 130mm tief in die Betonwand bohren, dann den Anker setzen und mit 160Nm anziehen. Jeder Anker hält dann 4.680kg, also würden fünf Dübel locker reichen, um die Tafel an die Wand zu hängen.


    Die Frage, die da allerdings vor ab ein Baustatiker klären sollte: Hält die Wand und das darunter liegende Fundament das aus? Nicht, daß nachher die Wand aufgrund der einseitigen Last mit entsprechend großem Ausleger einfach umfällt.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich mir als Lehrerin manchmal wünschen würde, es gäbe eine bindende Empfehlung der Grundschulen. Aus persönlicher Sicht (bin selbst Mama), bin ich froh frei wählen zu können.

    Ich persönlich wäre froh entweder frei wählen zu können oder zumindest die Grundschulempfehlung überhaupt zu bekommen. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, sieht es bei uns so aus, daß der Schulträger die Schüler de facto in die Schulform zuweist, die er aus politischen / ideologischen Gründen für richtig hält. SPD und Gesamtschule halt.


    --> https://www.nw.de/lokal/kreis_…aum-der-Wunschschule.html


    Daher auch meine Forderung oben, daß die Schulempfehlung dann aber auch für den Schulträger bindend sein muß!

    Wobei sich dann natürlich wieder die Frage stellt, ob der Schulträger Druck auf die Grundschulen ausübt den weiterführenden Schulen eine gewisse Quote zuzuweisen, damit es dann wieder paßt.

    Wer eine wirklich differenzierte Rückmeldung möchte, für den ist es viel sinnvoller, konkret beim Fachlehrer nachzufragen.


    Grundschule beginnt für mich erst im Mai, deswegen habe ich keine Erfahrungen im Erstellen, nur im Lesen der Zeugnisse meiner Kinder. Dabei ziehe ich übersichtliche Noten vor. Ich kann zusammen mit den schriftlichen Arbeiten ableiten, wie gut das Kind eventuelle Schwächen/Stärken beim Stoff im Unterricht durch seine Mitarbeit bzw. sein Verhalten kompensieren kann/verspielt.

    Ist bei uns nicht anders. Am Elternsprechtag nach den Zeugnissen werden sämtliche Lehrer abgeklappert mit der Frage: „Welche Note (1-6) wäre das?“

    Für uns aber ist eine intensivere Unterstützung der Ukraine besser, wenn sie dazu führt, dass Russland sich eher zurückzieht und es wieder Öl und Gas liefern darf, und die Flüchtlinge, die wir noch nicht integriert haben, zurück gehen.

    Für uns ist es besser, wenn wir uns unabhängig machen von russischem und/oder US-Gas und -Öl. Nur leider habe ich von unserem Bundeskanzler noch nicht vernommen, dass es bei dem Ausbau der Erneuerbaren nicht nur um Umweltschutz geht sondern auch um eine Frage nationaler Souveränität.

    Wie übrigens Betriebe darauf kommen, dass ein "erfolgreich" mit der Note "ausreichend" gleichzusetzen sein könnte, erschließt sich mir auch nicht wirklich.

    Ich würde "erfolgreich" eher mit Note 1 bis 2, "teilweise erfolgreich" mit 3 bis 4 und "nicht erfolgreich" mit 5 bis 6 (eher letztere Note) gleichsetzen.


    Denk einfach mal an die Sprache der Arbeitszeugnisse:

    • Note 1: stets zu unserer vollsten Zufriedenheit
    • Note 2: stets zu unserer vollen Zufriedenheit
    • Note 3: zu unserer vollen Zufriedenheit
    • Note 4: zu unserer Zufriedenheit
    • Note 5: größtenteils erfüllt
    • Note 6: konnte den übertragenen Aufgaben nicht gerecht werden

    Und jetzt sortiere da sprachlich mal "erfolgreich", "teilweise erfolgreich" und "nicht erfolgreich" ein und du landest bei den Noten 4, 5 und 6.

    Gibt es tatsächlich Schulen, wo die SuS schon in der 5. bis 7. oder 8. Klasse Praktika absolvieren?

    Bei mir privat absolvieren die SuS am Anfang der Klasse 9 Praktika. Dafür brauchen sie das Zeugnis der Klasse 8 erstes Halbjahr (dank Schulkonferenz in Berichtsform) für ihre Bewerbung und da kommt es dann so "richtig gut", wenn dort steht:

    • E = erfolgreich
    • TE = teilweise erfolgreich
    • NE = nicht erfolgreich

    Und die Betriebe (mitunter in NRW, Landesgrenze ist 3 Minuten mitm Fahrrad entfernt), weil sie es von der IHK so kennen, daraus dann lesen:

    • erfolgreich = ausreichend = Note 4
    • teilweise erfolgreich = mangelhaft = Note 5
    • nicht erfolgreich = ungenügend = Note 6

    Wir sollten über eine verlängerte Grundschulzeit sprechen oder über echte Gesamtschulen bis Klasse 8, wie es vielen (erfolgreichen) Industrieländern der Fall ist, zum Beispiel im hochgelobten Skandinavien.

    Wir sollten in Niedersachsen darüber sprechen, daß an den Gesamtschulen in Klasse 5 bis 8 wieder verbindliche Noten (sehr gut bis ungenügend) eingeführt werden. "E", "TE" und "NE" in Verbindung mit einem Zeugnis, das mitunter 10 Seiten lang ist, hilft niemandem. Jedenfalls wollen sogar ide Betriebe, in denen die Schüler ihre Praktika ableisten sollen, so einen Quatsch nicht sehen.


    In Klasse 1 und 2 sollen Noten die Schüler nicht demotivieren, in Klasse 3 und 4 sind sie ihnen in Niedersachsen zuzumuten und in Klasse 5 bis 8 geht das dann wieder nicht?

    Was haltet ihr davon?

    Ich würde die verbindliche Grundschulempfehlung begrüßen, wenn sich dann auch die Schulträger an diese "Empfehlung" halten müssen. Es darf also nicht eine Empfehlung "Gymnasium oder Gesamtschule", "Real- oder Gesamtschule" bzw. "Haupt- oder Gesamtschule" geben, weil dann der Schulträger ja doch wieder alle Kinder aus politischen Gründen zwangsweise der Gesamtschule zuschiebt und sich die Eltern letztlich nicht dagegen wehren können.

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