Humblebee Die Fakulta "Wirtschaftswissenschaft berufliche Fachrichtung - 60" ist nicht das Problem, wohl aber meine zweite Fakulta Wirtschaftsinformatik (beruflich). Die gibt es so in NDS nicht.
Beiträge von plattyplus
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Sein Volk sieht das größtenteils positiv und wird ihn so auch in Erinnerung behalten.
Mal gucken, ob sie ihn auch noch positiv in Erinnerung behalten, wenn sie im nächsten Winter frieren und vor allem hungern, weil mangels Diesel aktuell in der Landwirtschaft die Ernte nicht eingefahren werden kann und der Weizen auf den Feldern verrottet.
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Normalerweise akzeptieren auch alle Bundesländer das 2. Staatsexamen der anderen Bundesländern. Es kann aber sein, dass du noch etwas nachholen musst, wenn das Ref bei dir deutlich kürzer war.
Das ist der Punkt. Zumindest im berufsbildenden Bereich ist es so, dass es die Fächer mitunter in dem anderen Bundesland so gar nicht gibt. Ich habe damals auch versucht mich mit meinem 2. StaEx aus NRW in Niedersachsen zu bewerben und bin daran gescheitert, dass es meine Fächer so in NDS gar nicht gibt.
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Wer beauftragt am Ende die Spezialreinigung - die Schulleitung oder der Schulträger? Das ist ja auch ein Zustand, der schnellstmöglich behoben werden muss und nicht wochenlang als offener Auftrag irgendwo herumliegen kann.
Du weißt doch, das muß europaweit ausgeschrieben werden. Dauert dann zwei bis drei Jahre und solange wird die Toilettenanlage komplett gesperrt.

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Betreiber informieren. Reinigungsfirma kommen lassen. Rechnung am besten aus der Klassenkasse bezahlen. Wenn das rechtlich nicht möglich ist, aus dem Schuletat. Eltern informieren und darauf hinweisen, dass das Geld nun für andere Aktivitäten nicht zur Verfügung steht. Gleiche Info an die Schüler:innen.
Also wenn das gemeinsame Reinigen eine Kollektivstrafe ist, dann ist es der Griff in die Klassenkasse bzw. gar der Rückgriff auf den Schuletat erst recht. Schließlich wird die Gruppe der Bestraften so immer größer. Aus der Tatsache, dass die Lehrerin die Jungs mitgenommen hat, schließe ich, dass es auf der Herren-Toilette stattgefunden hat. Greift man jetzt in die Klassenkasse, bestraft man so auch alle Mädchen. Greift man auf den Schuletat zurück, bestraft man alle Schüler der ganzen Schule.
Nein! So, wie es gelaufen ist, war es im Sinne des Erziehungsauftrags korrekt. Allein schon, damit die Mitschüler, vor denen der Verursacher ggf. mit seiner Tat geprahlt hat, sehen, dass es Sinn macht so etwas nicht schweigend mitzutragen, weil man dann selber ebenfalls für die Wiederherstellung des ordnungsmgeäßen Zustands herangezogen wird. Leute, so funktioniert autoritäre Erziehung. Nur wird sowas in unserer weichgespülten Welt nicht mehr im Studium und im Studienseminar gelehrt.
Ich muss gerade an meine Urlaubserfahrungen denken. Als da in Australien ein Lehrer einen 8jähirgen Grundschüler auf der Klassenfahrt nach Hause geschickt hat, weil der Knirps im Park über den Rasen gelaufen ist. Oder das Kindergartenkind, das einen Anschiß kassiert hat, weil sie am Mahnmal für den unbekannten Soldaten zum Planschen in den Springbrunnen gesprungen ist. Oder an eine meiner eigenen Klassenfahrten, als ein paar Schüler unbedingt in der Jugendherberge rauchen wollten, deshalb die Feuermelder von der Decke gerissen haben, woraufhin wir aus der Jugendherberge geflogen sind und die Klassenfahrt abgebrochen werden mußte. Im Nachgang wollten dann die Eltern anteilig die Fahrtkosten erstattet haben, weil die 5tägige Klassenfahrt ja nur 3 Tage gedauert hat. Unsere Antwort war nur: "Selbstverständlich bekommen sie ihr Geld zurück, allerdings nicht von uns sondern vom Verursacher. Finden sie raus wer es war, vielleicht wars ihr eigener Sohn."
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Und was lernen die Kinder aus dieser Geschichte?
Ich kann mich wie ein Ferkel benehmen und muss nur nichts sagen. Wenn dann jemand was macht, kriegt der von den Eltern Ärger.
Wenn es um den Lerneffekt geht, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
- Die Gruppe, die den Schaden verursacht hat, beseitigt ihn und kümmert sich ggf. anschließend untereinander um eine etwaige Sanktionierung.
- Man beläßt den Schaden so wie er ist, damit alle Außenstehenden ihn sehen können. Möge dem Verursacher dann das schlechte Gewissen dazu bewegen den Schaden zu beseitigen.
Einfach gar nicht zu reagieren und auf das Putzpersonal zu verweisen ist jedenfalls noch eine Verstärkung des negativen Lerneffekts: "Ich kann hier allen möglichen Scheiß machen und sie werden es schon wieder richten ohne mich zu behelligen."
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In vielen Fällen gehen die Schüler (m/w/d) untereinander auf Spurensuche und ob das im Sinne des Teambuildings so sinnvoll ist, bezweifle ich.
Auch wenn es niemand hören will, aber beim Militär (Wehrpflicht) hat so etwas das Teambuilding echt nach vorne gebracht. Klar hat die Gruppe dem Verursacher in der nächsten Nacht unmißverständlich klar gemacht, dass sein Verhalten nicht tolleriert wird, aber danach funktionierte die Gruppe dann.
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Das die Aktion total daneben ist, eben weil es Kot ist, steht außer Frage.
Dennnoch finde ich das Wording interessant. "Warum soll das eine Strafe sein? Das ist die Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands. Mit einer Bestrafung hat da noch niemand angefangen." Wenn man es so formuliert, ist der Vorwurf der Kollektivstrafe schon einmal nicht mehr haltbar.

Wer von Euch hat nicht auch schon einmal die Schüler den Klassenraum ausfegen lassen nachdem sich 80% der Klasse gegenseitig mit Paierkügelchen, Erdnüssen, ... beworfen haben? Bei uns am Berufskolleg müssen die Schüler regelmäßig am Ende des Unterrichts die Werkstätten ausfegen, einfach weil sie bei ihren praktischen Arbeiten alle Abfälle auf den Boden fallen lassen. Das Fallenlassen wird dann aber auch im Unterricht als normal empfunden, eben weil alle wissen, dass am Ende durchgefegt werden muss.
Zitat aus dem obigen Link:
ZitatDie begleitende Lehrkraft habe dann - zusammen mit den männlichen Schülern - mit Toilettenpapier die Verschmutzung beseitigt.
Das hört sich für mich eher nach Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands denn nach Bestrafung an.
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Juristisch saubere Strategie heißt nicht moralisch ansatzweise akzeptabel.
Erinnert mich irgendwie an einen mir persönlich bekannten Richter. Er war mal Strafverteidiger, konnte diese Tätigkeit mit seinem Gewissen aber nicht vereinbaren. Sein Kommentar dazu: "Da sitzt du mit dem Angeklagten als Verteidiger im Gefängnis in dem abhörsicheren Raum und fragst ihn was Sache ist, um die Verteidigung zu planen. Er sagt dir, dass er den Mord begangen hat. Trotzdem mußt du ihn vor Gericht mit allen Mitteln rausboxen, ggf. auch Freispruch mangels Beweisen. Da muß man dann damit leben können, daß man einen Mörder die Chance für die nächste Tag eröffnet hat."
Laßt den Satz einfach mal auf Euch wirken.
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Ich könnte mir aber vorstellen, dass es zum Teil Blöcke gibt, Platty hat ja Landesfachklassen, die doch nur alle paar Wochen am Stück da sind?
Die wenigen Klassen, die wir im Blockunterricht haben, habe ich nicht einmal. Wir unterrichten auch nur in Doppelstunden. Allerdings haben wir einen zweiwöchigen Stundenplan weswegen ich dann die Klassen alle zwei Wochen für jeweils eine Doppelstunde sehe.
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Das wird doch noch teurer.
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Ich freue mich auf euren Input!

Ich habe gerade festgestellt, dass ich dank des neuen Dienstplans im nächsten Schuljahr 10.000km zusätzlich im Auto verbringen werde.
Oh E-Auto, das du mir gegeben wurdest, mögest du auch 60.000km Jahresfahrleistung über mindestens 10 Jahre wegstecken und möge mir die Photovoltaik-Anlage daheim und der Batteriespeicher den CO2-Fußabdruck nicht ins Unermeßliche ansteigen lassen.

Irgendwie fühlt sich ein Flug nach Madeira oder auf die Kanaren gerade gar nicht mehr so schlecht an, wenn ich da das Auto dagegen setze.

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Zudem quer durch alle Altersstufen von GS bis Gy.
Ok, die Altersstufen sind bei mir eher nicht das Problem. Ich habe dafür alle vom Techniker-Abschluß (DQR-Niveau 6, also auf einer Stufe mit dem Bachelor) bis zum Analphabeten mit zieg Jahren Schulabsentismus und die internationalen Förderklassen.
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Gerüchteweise gibt es auch genug Leute, die gerne als Klassenlehrkraft so schlecht sind, dass man sie lieber nicht mehr dafür einsetzt.
Diese Leute würden sich bei mir für eine individuelle schulinterne Lehrerfortbildung qualifizieren.

Also unter Aufsicht bekommen sie dann gleich drei Klassen. "Defekt spielen" gemäß der Spieltheorie darf sich nicht lohnen. -
Wir haben bei uns Schulen ohne Schwimmlehrkräfte. Es gibt auch Sportlehrkräfte, die die Rettungsfähigkeit nich mehr haben. Da wird das dann tatsächlich auch mit Abordnungen gelöst. Ist natürlich noch unschöner für die Lehrkräfte. Aber ich finde auch ganz klar, dass der Unterricht da Priorität haben muss.
Also die Sport-Lehrkraft, die die Rettungsfähigkeit nachgewiesen hat, wird dafür noch bestraft, indem sie für den Schwimmunterricht tageweise an die Nachbarschulen abgeordnet wird? Warum sollte diese Lehrkraft dann die Rettungsfähigkeit alle 4 Jahre (gilt für NRW, in anderen Bundesländern ggf. andere Intervalle) unter Beweis stellen und nicht einfach verfallen lassen, um so den Abordnungen zu entgehen?
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Ich finde es schwierig, wenn immer eine einheitliche Lösung "von oben" gefordert wird, da hierdurch die Autonomie der einzelnen Schulen beschnitten wird. Ein gewisser Entscheidungsspielraum ist nicht per se schlecht.
Moment! Ich meine eine einheitliche Lösung innerhalb der Schule. Zur Zeit haben wir individuelle Lösungen für jeden Bildungsgang. Da bist montags in der 1. Stunde bei den angehenden KFZ-Mechanikern, dienstags in der 1. Stunde bei den Fachinformatikern und donnerstags in der 1. Stunde in der Berufsfachschule. An allen Tagen kommt ein Schüler zu spät und je nach Bildungsgang mußt Du es anders handhaben. Ich meine mit "von oben" eine einheitliche schulweite Lösung von der Schulleitung, ich meine damit nicht eine Regelung von der Bezirksregierung oder vom Schulministerium.
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Liegt das an deinen Fächern oder wäre auch ein anderer Einsatz denkbar?
Ein Großteil liegt wohl an den Fächern. An einem technischen Berufskolleg bekommen halt alle Schüler eine Stunde BWL/Woche. Daher auch mein Vergleich mit dem Religionslehrer, der mit jeweils einer Stunde durch alle Klassen gejagt wird. Zumindest bei uns in NRW braucht man für den Religionsunterricht ja die Missio Canonica (katholisch) bzw. Vocatio (evangelisch), weshalb an der Stelle der Religionslehrer dann ran muss und man das nicht einfach einem anderen Kollegen übertragen kann. Bei mir ist es ähnlich. In den Abschlussklassen muss jemand mit der Fakulta für Wirtschaftswissenschaft ran. So komme ich dann ins Spiel und eben nicht der fachfremde Kollege, der eh schon zieg Stunden in der Klasse eingesetzt ist.
Bisher hatte ich aber immer noch einen Ausgleich. Mein bisheriger Rekord waren 14 Klassen. Das es jetzt im nächsten Jahr 20 werden, ist noch einmal eine ganz andere Herausforderung.
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20 Lerngruppen mit größtenteils einer Unterrichtsstunde?
So ungefähr. 15 Gruppen mit jeweils einer Stunde, dazu eine Gruppe mit 3 Stunden und 4 Gruppen mit 1-2 Stunden, wo ich mich aber noch mit jeweils einem anderen Kollegen abstimmen muss, weil wir ein zusammengewürfeltes Fach haben, uns überlegen müssen wer welche Lerninhalte übernimmt und am Ende eine Note bilden müssen. Vom Gefühl her weiß ich jetzt schon, dass das nur schiefgehen kann, allein schon weil es sich über mehrere Abteilungen erstreckt und jede Abteilung die Verwaltung (z.B. von zu spät kommenden Schülern) komplett anders handhabt.
Als ich das Thema: "Bitte eine schulweit einheitliche Verwaltungsprozesse, damit auch die Lehrer, die quer über alle Abteilungen eingesetzt werden, eine Chance haben das 'richtig' zu machen", angesprochen habe, gab es in den jeweiligen Bildungsgang-Konferenzen durchweg Ablehnung. Die wollen alle ihr eigenes Süppchen kochen mit eigenen Entschuldigungsformularen etc. ...
Oder, um es auf allgemeinbildende Schulen umzumünzen: Versetzt Euch mal in die Person des Religionslehrers, der mit jeweils einer Stunde durch alle Klassen gejagt wird.

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Mein Stundenplan im nächsten Schuljahr ist doof.

20 (zwanzig!!!) Klassen und 550 Schüler, von denen 480 einen Abschluss bekommen. Wie soll das gehen?- Muss ich mir da überhaupt noch die Namen merken?
- Kann ich einfach in allen Klassen eine Klausur mehr ansetzen als gefordert (also 2.400 statt 1.800 Klausuren), um dann den Nachschreibern nicht mehr hinterherlaufen zu müssen?
- Soll ich den Lernstoff in Moodle packen, allen Schülern ein Schul-iPad in die Hand drücken und sie im Anschluss an jede Lerneinheit einen Moodle-Ankreuztest machen lassen, um so die SL-Noten zu generieren?
Ich habe gerade mal ansatzweise versucht durchzurechnen, wie ich eine so große Anzahl an Schülern in der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit (52 Wochen - 6 Wochen Urlaubsanspruch = 46 Wochen (minus Feiertage) * 41 Stunden/Woche = 1.800 Stunden) abarbeiten soll.
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Warum fliegt ihr denn nicht wenigstens nach Barcelona und nehmt dann einen Mietwegen?
Weil Papa nicht gut zu Fuß ist. Für den Einkauf im Supermarkt reicht es zwar, aber für die langen Strecken auf dem Gelände der Alhambra etc. will ich für den Notfall seinen Rollstuhl mitnehmen. Im Flieger geht das nicht wirklich.
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