Beiträge von plattyplus

    Urban gardening sind in der Regel private Initiativen und Projekte. Was wir brauchen, sind neue als vor allen Dingen auch für die Stadtplanung.

    Vor allem muß diese beschissene!!! Nachverdichtung aufhören. Diese von der Politik propagierte Nachverdichtung führt doch gerade dazu, daß für Bäume etc. kein Platz mehr ist und am Ende die Stadtviertel verkommen, weil dort niemand mehr wohnen will.

    Oder man baut wieder so wie vor hundert Jahren. Dazu große Bäume um das Gebäude.

    Dann kann man auch gleich mit dem Blödsinn aufhören, dass das Bauvorhaben europaweit ausgeschrieben und das günstigste Angebot genommen werden muss. Ich würde da dann doch das Bauunternehmen vor Ort beauftragen, auch wenn es etwas teurer ist. Schließlich zahlt dieses Unternehmen vor Ort seine Gewerbesteuern. das Geld kommt also z.T. wieder zur Kommune/Stadt zurück. Außerdem zahlen die Arbeitnehmer auch vor Ort ihre Steuern. Dazu dann noch eine Bronze-Tafel vorne neben den Eingang, damit jeder sehen kann wer die Schule gebaut hat. Da kann sich das Unternehmen dann überlegen, ob sie (positive) Werbung für ihre Qualität machen oder ein Zeichen für ihre Unfähigkeit setzen wollen.

    Ansonsten eher so 100-120 Jahre. In einer der hundertjährigen Schulen saßen bereits die Eltern auf denselben Stühlen wie ihre Kinder, zwischendurch gab es immerhin mal neue Tische. Mit klimatisierten Gebäuden rechne ich in meinem Lehrerleben nicht mehr.

    Bei der aktuellen Hitze muss ich immer an das Adelaide House in Alice Springs (Australien) denken. Dort haben sie 1926 eine Klimaanlage eingebaut, die ohne Strom auskommt.

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    Dort wird die heiße Luft von draußen durch den Keller angesaugt, im Keller hängen große Vorhänge, die regelmäßig gewässert werden, so die Luft runterkühlen und durch den Kamineffekt entweicht die Luft dann durch das alte Krankenhaus hindurch nach oben durch die Öffnungen im Dach.

    Warum kann man heute nicht mehr so bauen wie vor 100 Jahren?

    Ein Bildungsgangwechsel tilgt die Ordnungsmaßname - das sehe ich ein. Aber der Schuljahreswechsel? Kann doch nicht sein.

    Also zumindest an meiner Schule tilgt kein Schuljahreswechsel eine Ordnungsmaßnahme. Ich kenne auch keinen Passus in der BASS dazu. Wir gucken hingegen wie lange die letzte Ordnungsmaßnahme zurück liegt. Wenn also kurz vor den Sommerferien eine Ordnungsmaßnahme kommt und drei Wochen nach den Sommerferien die nächste, wird das selbstverständlich berücksichtigt. Wenn ein Schüler hingegen bei einer dreijährigen Ausbildung am BK am Anfang des ersten Jahres auffällig war, dann zwei Jahre nichts mehr vorgefallen ist und dann am Ende des dritten Jahres die nächste Ordnungsmaßnahme kommt, wird aufgrund der langen Zeit die damalige Ordnungsmaßnahme nicht mehr so sehr berücksichtigt.

    „Die Höhe der Besoldung ist mit Rücksicht auf die Versorgung niedrig gehalten“. Nachzulesen ist dies in der Bundestagsdrucksache 2846, Seite 35, vom 19. November 1951.

    Mit dieser Begründung wurden die Beamtengehälter damals um insg. 15% gekürzt, um für die hohe Pension Rücklagen zu bilden. Entsprechend ergeben sich zwei Fracestellungen:

    1. Wo sind die Rücklagen? Etwa über Jahrzehnte für Wahlversprechen zweckentfremdet?
    2. Wenn der Grund für die Kürzung entfällt, müssen die Gehälter dann nicht sofort um 15% ansteigen?

    Was sind für sie nachvollziehbare und unterstützenswerte Gründe?

    Damals bei der Deutschen Wiedervereinigung wurde Michael Gortbatschow versprochen, dass sich die NATO nicht weiter nach Osten ausdehnt. Damals war von Einflusssphären die Rede. Und was haben wir heute? Die drei baltischen Staaten, ex Sowjet-Republiken, sind NATO-Mitglieder. Das wäre z.B. eine mögliche Begründung warum Russland gegen seine Nachbarn losschlägt.

    Was vor allem langfristig hilft sind Initiativbewerbungen, auf das dann ggf. in der nächsten Runde die Stelle so ausgeschrieben wird (z.B. mit einer zusätzlichen Fächerkombination, an die die Schulleitung vorher gar nicht gedacht hatte), dass man sich dann darauf bewerben kann.

    Moin Smoo,

    so ähnlich wie Dir ging es mir am Ende meine Referendariats. Ich hatte mit Informatik bestanden, wurde aber nicht übernommen, weil 2 Wochen vor meiner UPP ein Quereinsteiger eingestellt wurde, der dann nach meinem Abgang erst seinen OBAS-Dienst angetreten hat, so dass "zufällig" zum Ende meines Referendariats keine Stelle frei war. Es gibt einfach Schulleitungen, die einen nicht mögen, aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht ist in Deinem Fall der LiV irgendwie über 5 Ecken mit der SL verwandt oder sie gehen in ihrer Freizeit zusammen zum Sport, ...

    Kurzum: Es ist verständlich, dass Du jetzt 3 Tage Trauer schiebst, aber danach stehst Du bitte mit einem "Jetzt erst Recht!" auf und schreibst Bewerbungen. Und ich meine nicht nur Bewerbungen auf die ausgeschriebenen Stellen sondern Initiativ-Bewerbungen an wirklich alle Schulen, die für Dich noch in zumutbarer Entfernung liegen.

    Ich habe mich damals wirklich an allen Berufskollegs in ganz NRW beworben. 1,5 Jahre nach meinem 2. Staatsexamen hatte ich dann die Stelle. Sollte NRW für Dich trotz der familiären Verhältnisse eine Option sein: Bei uns steigt aktuell der Bedarf an IT-Lehrern, weil der Ausbildungsmarkt schlecht läuft (wenig Lehrstellen), so dass weniger Azubis aber dafür mehr Vollzeit-Schüler zu uns kommen. Diese Vollzeit-Schüler sind 5 Tage/Woche da und nicht bloß 1,5 Tage, so dass sie wesentlich mehr Lehrerstellen binden.

    Da es auch viele kleinere Schulen gibt, kann ich mir, selbst wenn genug Geld vorhanden wäre, nicht vorstellen, dass jeder Schule eine eigene I-Fachkraft zur Wartung der technischen Geräte zugeteilt werden würde. Was ich mir aber in einem "Was wäre wenn.."-Szenario vorstellen könnte, wäre, dass auf Kreisebene ein kleineres Team an IT-Fachkräften angestellt wäre und die Schulen könnten diese, immer sobald sie Bedarf an Reparaturen oder Wartungen haben, abrufen.

    Nur mal zum Vergleich: Bei uns im IT-Service der Kreisverwaltung ist eine Vollzeit IT-Kraft für 250 Computer zuständig. Jetzt könnt ihr mal anfangen die Rechner an Euren Schulen zu zählen. Also bei uns bräuchten wir allein drei Vollzeit-Kräfte im IT-Service.

    Man überlege sich einfach, wie viel Zeit wir für unser Kerngeschäft hätten, wenn wir nicht diese ganzen Extraaufgaben (die in der Gesellschaft im Übrigen auch gar nicht wahrgenommen werden) nebenher machen würden, sondern Fachkräfte, die sich tatsächlich damit auskennen und extra hierfür mal ausgebildet wurden.

    Wie viele Bürokräfte können wir einstellen, um den ganzen Papierkram, der vom Ministerium und den Bezirksregierungen kommt, abzuarbeiten? Ich denke da insb. an die statistischen Daten, die wir liefern sollen. Mein erster Vorschlag wäre ein Büro, wo alle Schüler ihre Entschuldigungen und Atteste abgeben können und das dann eigenständig beim Überschreiten der Schwellenwerte die Erinnerungen, Mahnungen, ... an die Eltern schickt.

    Ernst gemeinte Frage: Hat man das? In der Grundschule vielleicht, aber in der weiterführenden Schule? Als einzelne Lehrkraft?

    Ich habe das gerade wieder. Der Schüler hat in den Abschlussprüfungen bei den Kollegen überall die Noten 1 bis 4 eingeheimst und bei mir steht er durchgehend 6 (sowohl Vornote als auch Abschlussprüfung). Die eine Note, ich bin nicht einmal der Klassenlehrer, entscheidet.

    Die Noten spiegeln kaum noch wider, was ein Schüler wirklich kann. Selbst innerhalb einzelner Städte sind Noten zudem kaum vergleichbar. Und zumindest einzelne Lehrerinnen und Lehrer, auch an beruflichen Schulen, treibt genau das um.

    Ich habe bei mir grob geschätzt 40% funktionale Analphabeten im Unterricht sitzen, die z.T. sogar die Fachoberschulreife mit Q-Vermerk mitbringen. Wer denen bestätigt hat, dass sie fit sind für die gymnasiale Oberstufe, ist mir ein Rätsel.

    Es ist vorgegeben, was mit welchen Ressourcen bis wann zu erledigen ist. Oder sehe ich das falsch? Welche Management- oder Führungsaufgaben und Entscheidungen sind bei euch möglich?

    Naja, wie streng man die Benotung auslegt, ist einer jeden Lehrkraft selber überlassen. Durch die Medien geistert ja immer das Stichwort "Noteninflation". In den Schulvorschriften steht ja nicht umsonst, dass der einzelne Lehrer die Benotung ermittelt, er von der Schulleitung zwar beraten werden darf, die Sl die Noten aber nicht ändern darf. Von Deiner Notengebung sind also die Lebenschancen aller deiner Schüler abhängig, denn machen wir uns nichts vor, unsere Noten haben schon eine Selektionsfunktion bzgl. zukünftiger Chancen der Schüler. Wer darf auf eine Universität? Welcher Schüler wird zum Vorstellungsgespräch für eine Lehre überhaupt eingeladen und nicht gleich aussortiert, ...

    Hier wird eine durchschnittliche Lehrkraft gerade mit einem Abteilungs- oder Bereichsleiter in einem Konzern verglichen. Warum nicht der Vergleich mit einem Sachbearbeiter (m/w/d) eines KMU erfolgt, erschließt sich mir an der Stelle nicht.

    Weil der Sachbearbeiter eines KMU üblicherweise eine 3 jährige Lehre nach einer 10jährigen Schulausbildung durchlaufen hat, also bereits im Alter von 19 voll im Berufsleben stand, wohingegen die Lehrkraft in dem Alter erst gerade mit dem Abitur fertig war und dann noch etliche Jahre mit dem Bachelor- und Master-Studium ohne Bezahlung sowie ein Referendariat mit minimaler Bezahlung (vgl. die Vergütung des Azubis) vor sich hat.

    Aber wenn die Einstellungsvoraussetzung für den Sachbearbeiter der Master-Abschluß an einer Universität ist, könnte ich über einen Vergleich nachdenken.

    Die ca. 10 Jahre, die der Akademiker auf ein Gehalt verzichtet hat, müssen sich in der späteren Bezahlung irgendwie spiegeln.

    Der Vergleichsmaßstab ist dann für mich: Hochschulabschluss.

    Hab ich eben auch mal unter der Prämisse mit A14 durchgespielt. Ergebnis: 53% sind ärmer und 47% sind reicher. Also in den Top 20% bin ich da bei weitem nicht geschweige denn in den Top 10%. Aber ich habe mich auch so ehrlich gemacht und mein "Netto nach Krankenkasse" genommen, weil bei der "normalen Bevölkerung" beim Netto ja die Krankenkassenbeiträge schon vorher abgezogen wurden.

    Entschuldige, aber ich habe genau die gleiche Qualifikation wie meine verbeamteten Kollegen und erledige exakt den gleichen Job. Meine Rente wird deutlich niedriger ausfallen, als deren Pension. Fair ist das nicht.

    Der Vergleich geht anders, zumindest bei uns an der Berufsschule. Da fragt man sich: Wie viel bekommt der verbeamtete Kollege, der neben dem 2. Staatsexamen noch über den Abschluss "Dipl. Ing." verfügt im Vgl. zu dem gleichen Dipl. Ing. in der "freien Wirtschaft"? Und ja, da ist dann mitunter auch A14 und A15 ein schlechtes Gehalt, wenn man die ganzen Prämien und sonstigen Vergünstigungen (z.B. bei Volkswagen) mit einrechnet.

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