Beiträge von Yummi

    Außer als Klassenlehrer gehe ich zu keiner Verabschiedung.

    Einerseits interessiert es mich nicht. Ich habe ein Privatleben und dass muss nicht mehr als notwendig hinten anstehen.

    Darüberhinaus, auf das gegenseitige Händeschütteln, kurze Small-Talks oder pseudowitzige Erzählungen kann ich verzichten. Ich erinnere mich sowieso an kaum einen Schüler im Folgejahr

    Mein Job war die Schüler erfolgreich zur Prüfung zu bringen. Job erledigt.


    Aber ich war auch schon als Schüler weder auf dem Abiball oder einer feierlichen Zeugnisübergabe.

    Wenn wir mehr Personal hätten, wäre ich dafür, dass schwache Schüler nicht sitzenbleiben, sondern von einer Fachkraft unterstützt und begleitet werden. Meinetwegen im Unterricht und auch nach dem Unterricht bei den Hausaufgaben. Mein o.g. Schüler leidet auch ganz klar darunter, dass er seine Freunde in der alten Klasse vermisst, die ja auch im Sommer die Schule verlassen. Er kommt ganz oft in der Pause oder nach der Schule zu den alten Freunden und mir, um uns was zu zeigen o.ä.

    Dann hätte er sich halt mehr anstrengen sollen. Konsequenzen dienen dazu Verhaltensweisen zu überdenken und die ggfs. zu ändern.


    Beim Fußballverein kann es passieren dass man zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht in der Stammelf ist oder die Leistung nicht für die erste Mannschaft reicht.


    Warum Lehrer meinen ihre Schüler vor dem Sitzenbleiben schützen zu müssen ist mir gänzlich unverständlich.

    ich lache, weil es mich an meinen türkischstämmigen Eltern erinnert, die mir erzählen, dass sie extra nach XY gezogen sind, damit das Kind nicht mit so vielen türkischstämmigen Kindern in die Grundschule geht :D

    Da frag ich mich bloß warum?


    Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn deutsche Eltern das gesagt hätten und von der Stadt aufs Land gezogen wären.


    Tatsächlich ist das ein ganz reales Problem. Gräfenschule, die mal wieder in den Medien war, hat wieder einen Migrantenanteil von über 90% in der ersten Klasse und eine massive Wiederholungsquote.

    Eltern scheinen tatsächlich verstärkt Grundschulen nach ihrem Bezirk zu beurteilen. Wenn man es sich leisten kann zieht man um oder eine vernünftige Argumentation vorbringt um den Schulbezirk zu wechseln, dann macht man das. Schon bitter für die Kollegen vor Ort.

    Vergiss bitte nicht wie hoch Instandhaltungsaufwendungen bei Häusern werden können, sofern du im Alter nicht lieber in eine Wohnung ziehen willst.


    Du kannst aber die Pensionsansprüche mit deiner Rente kombinieren sofern die Summe daraus nicht höher als die maximalen Pensionsansprüche sind. Dann würde diese gekürzt werden. Aber dennoch, finanziell lohnt es sich immer noch verbeamtet zu werden.


    Deine Flexibilität wird dann problematisch wenn du größere Wegstrecken für Vertretungsstunden hast und zugleich mehrere Hunde hast. Genau dann musst du eine Entscheidung treffen; weniger/keine Hunde oder Festanstellung an örtlicher/nahegelegener Schule.


    Auch hast du keine Flexibilität weil du ein Haus hast. Du müsstest es verkaufen und zugleich etwas finden, wo deine Hunde mitkommen können und zugleich finanziell zu stemmen ist.


    Deine Situation ist tatsächlich wesentlich eingeschränkter als du es dir selbst eingestehen willst.

    Die durchschnittliche Lebenserwartung sagt gar nichts über den Einzelfall.

    Meine Schwester ist gestern von der Arbeit nach Hause gekommen und hat ihren Mann tot im Badezimmer gefunden. Der Ehemann einer Freundin ist vor zwei Monaten genauso gestorben, ebenfalls der Bruder einer guten Freundin vor drei Monaten. Alle waren um die 60, einer sogar noch jünger.

    Die Gegenwart ist immer wichtiger als die Zukunft.

    Altersvorsorge ist immer ein Investment zur Absicherung zukünftiger Lebensumstände.


    Wenn ich denselben Job mache und mich entscheiden müsste ob Pension oder GRV...Das ist ein No-Brainer. Flexibilität geht in dem Moment verloren, in dem man Familie hat. Da muss man Prioritäten setzen; dazu gehört auch den Job als Job zu sehen und sich nicht von irgendwelchen Erwartungshaltungen unter Druck setzen zu lassen

    Können wir mal ein Sparschwein für sexistische Sprüche aufstellen?


    Zur Verbeamtung: es gibt so viele Menschen im Angestelltenverhältnis. Die Verbeamtung ist ein goldener Käfig, damit kommt nicht jeder klar. Nur wegen der Pension im Arbeitsleben unglücklich sein? No way! Dafür verbringe ich zuviel Zeit mit arbeiten.


    Ich kann verstehen, wenn man mit den Rahmenbedingungen nicht einverstanden ist. Man kann auch durchaus noch anders vorsorgen. Sollte man sowieso tun.

    Omg er hat einen sexistischen Spruch fallen lassen :autsch:. Komm mal runter von deinem Thron. Wäre sie ein Kerl hätte ich analog dasselbe geschrieben, mit Frau als sicherer Verdiener.


    Maylin85 schrieb dass sie lieber keine Festanstellung sondern Vertretungsstunden an verschiedenen Schulen machen möchte. Keine Festanstellung bedeutet Zeitvertrag. Zeitverträge können auch dazu führen dass man auch ohne Angebot steht oder erhebliche Mobilität aufweisen muss.

    Ersteres geht nur bei Familie wenn es einen sicheren Zweitverdiener gibt; zweiteres nur wenn keine Familie im Spiel ist.

    Kann man alles machen. Solange man keine Familie hat oder einen Mann der das sichere Einkommen heimbringt.


    Andererseits kann man sich die Arbeitsbelastung zumindest teilweise selbst einteilen und den Job nicht als Berufung sehen.


    Mir klingt das ganz schön nach dem Motto ausgestiegen Kollegen, die sich selbstständig gemacht haben mit dem Business, andere Kollegen beim Ausstieg zu beraten :aufgepasst: .


    Buzzwörter: Selbstbestimmtheit, Ausgeglichenheit, Freiheit, Hamsterrad...

    Falsch. Aus eigenem Vergleich war die tatsächlich durchgeführten Untersuchung bei der U-Untersuchung beim PKV Kind wesentlich umfangreicher.


    Weiteres Beispiel; Aufnahmestopps oder gar Umwandlung einer Kinderarztpraxis in eine Privatpraxis. Je nach gegebener Versorgungssituation kann es für GKV-Kinder zu erheblichen längeren Versorgungswegen oder dem Zwang als Selbstzahler aufzutreten kommen:


    https://www.swr.de/swraktuell/…ndigt-kv-vertrag-100.html

    Noch einmal: Lügen ist nicht erforderlich. Bei telefonischer Anmeldung einfach ‚Selbstzahler‘ angeben - damit signalisierst Du, dass du damit einverstanden bist, privat abgerechnet zu werden. Der Arzt weiß damit - dass die Behandlung sein limitiertes GKV-Budget nicht belastet, nur darauf kommt es an.


    Eine komplett Check-Up beim Kardiologen wird dann etwa 300 EUR kosten, wovon die GKV ca. 100 übernehmen wird. Die 200 Euro Differenz entsprechen etwa den Mehrkosten, die ich als PKV-Versicherter ohne Beihilfe JEDEN Monat gegenüber meiner gesetzlich versicherten Frau habe. Wie oft im Leben benötigt man wirklich einen solchen Check-Up?

    Lügen? Niemand lügt, aber deine Abneigung gegen die PKV erkenntan schnell

    In den ersten 2 Monaten nach der Geburt erfolgt die Übernahme des Kindes ohne Untersuchung.

    Danach muss eine Gesundheitsprüfung erfolgen.


    Bei eins meiner Kinder kam etwas mit einem Jahr und begleitet uns seitdem. Er war aber schon PKV-versichert. Ansonsten wäre es teuer geworden.


    Ich würde PKV immer nehmen; alleine schon die schnelle Terminvergabe bei Fachärzten ist goldwert. Nicht ohne Grund haben vermehrt Fachärzte eine Telefonnummer für GKV- und PKV-Versicherte.


    Auch im Krankenhaus war das unkompliziert. Als GKV Kunde kannst du auch viel Sonderleistungen erhalten mit Zusatzversicherungen.


    Aber da ich sowieso über der JAEG liege war GKV sowieso kein Thema.

    Ist doch okay, dann mach das doch so. Ich glaube aber nicht, dass für die meisten die A14 der riesen Anreiz ist, eine bestimmte Aufgabe zu übernehmen. Meist macht man die Arbeit doch sowieso und wünscht sich irgendwann eine Aufwertung dafür.


    Insbesondere wer sich für Schulleitung entscheidet, hat im Wesentlichen komplett andere Aufgaben als eine Lehrkraft, das überlegt man sich doch nicht anhand der Besoldung.

    Ändert aber nichts dran dass in BW insbesondere in Grundschulen Schulleitungsstellen längerfristig unbesetzt bleiben.


    https://www.swr.de/swraktuell/…ulleiter-stellen-100.html


    Hat man zu wenige Bewerber für einen Job dann muss man sich fragen warum. Die Besoldung im Grundschulbereich bei Rektoren war ja schon immer viel zu gering. Da muss man schon leidensfähig sein für das Geld den Job auszuüben.


    Andererseits finde ich es gut wenn Leute den Job machen, da ich den nicht einmal mit einer Kneifzange anfassen würde :top:

    Der Stundenlohn sinkt gewaltig wenn man Karriere im Schuldienst machen will. Warum sollte man sich dies dann antun? Vielleicht braucht man diese 500 - 1000 Euro mehr p.M. weil man z.B. ein Haus gekauft hat. Aber bei einem normalen Lebensstandard kann man ein entspanntes Leben mit A13 führen ohne sich zu überanstrengen.

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