Wie viele Selbstständige oder Beamte sind gesetzlich versichert?
Die Selbstständigen, die ich kenne, sind größtenteils gesetzlich versichert und falls privat, dann mit hoher Eigenbeteiligung, damit die Beiträge einigermaßen erschwinglich bleiben.
Wie viele Selbstständige oder Beamte sind gesetzlich versichert?
Die Selbstständigen, die ich kenne, sind größtenteils gesetzlich versichert und falls privat, dann mit hoher Eigenbeteiligung, damit die Beiträge einigermaßen erschwinglich bleiben.
Meer ist gesetzlich versichert und wahrscheinlich bei ca 1000€/monat
Exakt. Kann sich jeder ausrechnen was der Höchstbeitrag einer GKV mindestens kostet.
Und nein, dass ist höchstens in dem Sinne freiwillig so, weil ich den Vertrag mit einer Ersatzschule unterschrieben habe an der es eine Planstelle für mich gab, mit der Folge das an diesen Schulen durch den Planstelleninhabervertrag (der eben keine Beamtenurkunde ist) die Öffnungsklausel nicht gilt. Ohne Öffnungsklausel gab es für mich aber keine Chance in die PKV zu kommen. (Versucht mit mehreren Versicherungsmenschen)
Die Uniklinik behandelt doch nicht nur Privatpatienten. Verstehe jetzt nicht, was Wolfgangs Fälle mit der PKV zu tun haben. Sich eine zweite Meinung einzuholen ist doch grundsätzlich sinnvoll.
Bei den "guten" Ärzten musst du entweder privat versichert sein oder Ewigkeiten warten. CT/MRT-Termine private teilweise am nächsten Tag, gesetzlich 4 Monate. Andere Fachärzte genauso. Auch wenn das System unfair ist und ich es generell schwierig finde, würde ich persönlich niemals auf die private verzichten. Wenn Du dann krank bist, ist sie Gold wert.
CT/MRT-Termine private teilweise am nächsten Tag, gesetzlich 4 Monate.
Ich denke, das kommt darauf an, wo und wie man guckt, ich habe bei allen die MRT-Termine selber gemacht und das in weniger als einer Woche in der Regel und auch bei mir als PKV-Patient musste ich drei Tage warten. Aber andere Praxis. Also kann ich so nicht bestätigen.
Manches ist leider auch sehr stark davon abhängig wo man wohnt und wie die Ärzte so ticken. Gibt durchaus auch Praxen die keinerlei Unterschiede machen.
Bei den "guten" Ärzten musst du entweder privat versichert sein oder Ewigkeiten warten. CT/MRT-Termine private teilweise am nächsten Tag, gesetzlich 4 Monate. Andere Fachärzte genauso. Auch wenn das System unfair ist und ich es generell schwierig finde, würde ich persönlich niemals auf die private verzichten. Wenn Du dann krank bist, ist sie Gold wert.
Hier ist das nicht so und das wird einem auch so gesagt.
Wolfgang hat von Unikliniken gesprochen. Da spielt es meiner Erfahrung nach keine entscheidende Rolle, ob privat versichert oder nicht.
Wolfgang hat von Unikliniken gesprochen. Da spielt es meiner Erfahrung nach keine entscheidende Rolle, ob privat versichert oder nicht.
Ich widerspreche (leider).
Hängt sicher von den Bereichen / Diagnosen ab (aber bei selber Diagnose unterschiedliche Behandlung)
Hier ist das nicht so und das wird einem auch so gesagt.
Hier gibt es auch Ärzte, die alle gleich behandeln. Die Mehrheit aber nicht.
Wolfgang hat von Unikliniken gesprochen. Da spielt es meiner Erfahrung nach keine entscheidende Rolle, ob privat versichert oder nicht.
Ich habe letztes Jahr Kontakt zu einer Uni-Klinik und einer anderen führenden Klinik auf ihrem Gebiet. Beide hatten zusätzlich zu der normalen Sprechstunde separate Privatsprechstunden. Als Privatpatient konnte meine beide Angebote nutzen.
Manchmal macht es sicherlich keinen Unterschied, ob man privat ist oder nicht. Oft macht es aber (leider) einen großen Unterschied.
Wolfgang hat von Unikliniken gesprochen. Da spielt es meiner Erfahrung nach keine entscheidende Rolle, ob privat versichert oder nicht.
Dort wird jeder behandelt. Korrekt.
Jedoch nicht jeder vom Chefarzt
That's the Difference.
Wenn du GKV-versichert bist, kann das auch ein Arzt im Praktikum sein. Kleiner - und entscheidender - Unterschied: Ich melde mich im Privatsekretariat zur Sprechstunde an. Als Privatpatient muss ich mindestens vom Oberarzt oder Chef selbst untersucht werden - der über eine entsprechende Expertise verfügt. Der Arztbrief wird vom Professor gegengezeichnet. Von ihm -bzw. in seinem Auftrag - erhalte ich auch die Rechnung. Manche Fachärzte und Kliniken besitzen sogar separate Wartezimmer für Privatpatienten - mit kostenlosen Getränken, kostenfreier Kaffeemaschine, sowie bequemen Sesseln. Nice to have.
Und ja - auch als Privatpatient bekommst du nicht am selben Tag einen MRT-Termin. Jedoch zeitnah.
Bei Privatpatienten muss sich der Arzt nicht mit der Versicherung herumärgern und über Kostendeckel streiten. Da bekommst du als Patient die Rechnung und zahlst. Im Zweifel musst du selbst die Differenz aus den Kürzungen der Versicherung tragen.
Jedoch nicht jeder vom Chefarzt
That's the Difference.
Ich würde mich lieber von routinierten Oberarzt behandeln lassen.
Chefarztbehandlung heißt auch eigentlich nur freie Arztwahl.
Dort wird jeder behandelt. Korrekt.
Jedoch nicht jeder vom ChefarztThat's the Difference.
Wenn du GKV-versichert bist, kann das auch ein Arzt im Praktikum sein. Kleiner - und entscheidender - Unterschied: Ich melde mich im Privatsekretariat zur Sprechstunde an. Als Privatpatient muss ich mindestens vom Oberarzt oder Chef selbst untersucht werden - der über eine entsprechende Expertise verfügt. Der Arztbrief wird vom Professor gegengezeichnet. Von ihm -bzw. in seinem Auftrag - erhalte ich auch die Rechnung. Manche Fachärzte und Kliniken besitzen sogar separate Wartezimmer für Privatpatienten - mit kostenlosen Getränken, kostenfreier Kaffeemaschine, sowie bequemen Sesseln. Nice to have.
Der letzte Teil ist hoffentlich der Teil mit "Spuren von Sarkasmus", der erste Teil scheint mir ernst zu sein und es ist ehrlich zum Fremdschämen.
Abgesehen davon, dass es keinen Automatismus (zu mir kam kein Chefarzt und nicht mal der Oberarzt war für mich zuständig, sondern eine Assistenzärztin und ehrlich gesagt: es war super. Bei meinen "normalen" Arztbesuchen erlebe ich zwar (gesellschaftlich leider) hier und da Bevorzugungen, ich freue mich darüber (ich kann ja nicht freiwillig den MRT-Termin in 3 Monaten nehmen, wenn die Online-Maske mir frühere anzeigt), aber das als normal zu sehen, es zu erwarten, finde ich ... cringe.
Der letzte Teil ist hoffentlich der Teil mit "Spuren von Sarkasmus", der erste Teil scheint mir ernst zu sein und es ist ehrlich zum Fremdschämen.
Keine Ursache dafür.
Letzter teil: Selbst so in München erlebt. Dort jedoch nicht in einer Uniklinik, sondern einer Privatklinik - in der mein Schwager (GKV) wegen eines komplizierten Bruches behandelt wurde. Weil er wegen dieser sehr komplizierten OP vom leitenden Oberarzt behandelt wurde, konnten wir dort im "Privatbereich" auf ihn warten. Auch mein früherer Hautarzt besaß zwei getrennte Wartezimmer. Das ist Ausdruck des "Marktes". Als Privatpatient bringe ich den Umsatz, der die Praxis finanziert. Ohne Privatpatienten würde sich mein Hausarzt einen anderen Job suchen.
Erster Teil:
Als Privatpatient habe ich glücklicherweise das Privileg der freien Arztwahl. Ich habe bereits mehrfach erlebt, dass ich durch die Expertise an Fehlbehandlungen knapp vorbeigeschrammt bin.
Zudem zur Bevorzugung von Privatpatienten: Wenn ich mich schlecht behandelt fühle, suche ich mir einen anderen Arzt.
An der Uniklinik wurde ich auch schon von einer Assistenzärztin untersucht. Der Prof macht schließlich den Ultraschall nicht selbst, sondern delegiert. Das Ergebnis hat er jedoch persönlich mit mir besprochen - ebenso das weitere Procedere sowie die Medikation. Und da bin ich über die Expertise - und "Bevorzugung" - sehr froh.
BTW: Letztendlich ist das Dasein als Privatpatient nicht billig. Ich zahle auch mit Lebenszeit dafür. Der ganze Bohei bei der Abrechnung mit Kasse und Beihilfe sowie das Vorhalten von genügend Barmitteln auf dem Konto, um die Rechnungen bezahlen zu können, kann (und will) sich nicht jeder leisten.
Ich würde mich lieber von routinierten Oberarzt behandeln lassen.
Chefarztbehandlung heißt auch eigentlich nur freie Arztwahl.
Chefarztbehandlung heißt auch, dass der Chef die Behandlung überwacht und sich entsprechend qualifiziertes Personal sucht. Denn letztlich unterschreibt und haftet er für den Befund - auch wenn der Oberarzt abzeichnet.
Chefarztbehandlung bedeutet: Er sieht dich drei Minuten, damit er das ganze Prozedere (ALLES, auch das, was die Assistenzärztin gemacht hat) mit 3,5 abrechnen kann.
Das ist meiner Meinung - bei allem Verständnis für "schlechte Bezahlung durch die GKV" - Betrug und nervt total. Ich rede sehr ungerne mit jemandem nur kurz, nachdem jemand anders die ganze Arbeit gemacht hat und ich ihm Vertrauen gegeben habe.
Bei Privatpatienten muss sich der Arzt nicht mit der Versicherung herumärgern und über Kostendeckel streiten. Da bekommst du als Patient die Rechnung und zahlst. Im Zweifel musst du selbst die Differenz aus den Kürzungen der Versicherung tragen.
Dem ersten (von mir nicht zitierten) Teil stimme ich zu. Aber den letzten 4 Sätzen definitiv nicht.
Meine PKK hatte die Rechnung meines Zahnarztes (welche ich schon bezahlt hatte!) angezweifelt und wollte es mir nicht erstatten. Daraufhin habe ich meiner Krankenkasse Zugriff auf meine Akten gewährt. Mein PKK war aber mit der Aktenlage gar nicht einverstanden und hat dem Arzt unnötige/falsche Behandlung vorgeworfen. Mein Zahnarzt hat mir daraufhin, ohne das ich ihn jemals danach gefragt habe, freiwillig die Kosten zurückerstattet (weil ich wohl ansonsten gegen ihn hätte klagen können). Die Rechnung schicken Ärzte übrigens oft/machmal nicht selbst, sondern es wird im Auftrag verschickt. Die Ärzte "verkaufen" oft ihre Rechnungen an die "Geldeintreiber". Das ist nicht unüblich bei denen, weil private Leute auch gerne mal einfach nicht zahlen.
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