Beiträge von Meer

    Mein Kollege hat von seinem Z-Kurs ähnliches berichtet. Allerdings haben sich dazu dann einige nichtmal mit den Inhalten des Kurses beschäftigt. Echt traurig. Bleibt zu hoffen, dass manche dennoch nie Mathe unterrichten werden.

    Ich traure manchmal ein bisschen hinterher, dass damals im Rahmen von OBAS nicht versucht wurde Mathe als Fach anerkennen zu lassen. Aber an meiner Ausbildungsschule gab es keinen Bedarf für Mathe.

    Meine Softwareentwickler im Freundeskreis die alle auch schon diverse KIs mit im Einsatz haben sehen das etwas anders.

    Der große Knackpunkt ist wohl eher, dass die einfachen Codingjobs wegfallen, sowie auch in anderen Branchen bereits Jobs auf den Ebenen mit geringerer Qualifikation weggefallen sind.

    In der PKV fällt das leider nur auf, wenn man sich die Patientenquittungen von der Versicherung zukommen lässt. Da stand bei mir auch schon eine Diabetesberatung drin, obwohl ich diese Erkrankung nicht habe und nach meinem Kenntnisstand nicht gefährdet bin und eine solche Beratung nicht stattfand. War übrigens auch der Gyn der dies abgerechnet hat. Alles andere fand ich nachvollziehbar.

    Meer schreibst du in einem Lernfeld mit weniger Stunden Klausuren mit gleichem Umfang, wie in einem Lernfeld mit mehr Stunden? Bei mir hängt der Umfang von Klassenarbeiten schon davon ab, ob ich ein Fach einstündig oder fünfstündig unterrichte. Und damit auch der Aufwand beim Erstellen und Korrigieren.

    Zwei Stunden gibt es in meinen Fächern nicht, höchstens wenn man sich mal etwas mit einem Kollegen teilt. Dann ist es natürlich weniger Korrektur. Ansonsten ist der Korrekturaufwand für mich meist gleich, egal, ob 6 oder 8 Stunden Fach.

    Programmierung ist nochmal aufwändiger als der Rest.

    Zwei Stunden weniger bedeuten bei uns im Blockunterricht lediglich, dass ich dann ein Lernfeld mit weniger Stunden bekomme damit es auf geht. Klausuren etc. bleiben so. Also da wäre es tatsächlich nur der Unterricht + Vor- und Nachbereitung. Würde mich aber dennoch nicht abhalten.

    Die Planbarkeit bei einer zweiwöchigen Veranstaltung ist natürlich schwierig. Schöne Grüße an alle Stundenplaner. 😉


    Generell finde ich aber 2,5 Stunden Ermäßigung pro Woche (sprich 5 Stunden pro Fortbildungstag) angemessen. Das ist doch die übliche Ermäßigung.

    Bzgl. dem Arbeitsaufwand solltest du vorab klare Aussagen einfordern.

    Naja du wist einfach für die Dauer der Fortbildung wöchentlich für den Tag ausgeplant. Die anderen Tage sind dann ggf. entsprechend voller. So würde es zumindest bei uns geregelt.

    Um es mal kurz einzuwerfen, dass ist kein reines Problem der Informatik Z-Kurse.

    Weiterbildungskurs Beratungslehrkräfte, 14-tägiger Ganztag + glaube zweimal zwei Tage inkl. Übernachtung. Dazwischen durchaus Aufgaben. Entlastung zwei Stunden.

    Mathe, doppelte Anzahl an Fortbildungsstunden (im Vergleich zu Beratungslehrkräfte) hat entsprechend vier Stunden Entlastung, bei wöchentlichem Ganztag, bei 14-tägigem Ganztag und dann über zwei Jahre entsprechend wieder zwei Stunden.

    Ich könnte nur was zu NRW beitragen. Dort kann man auch verbeamtet werden (bis 42, bei Erziehung- und Dienstzeiten bei der Bundeswehr ggf. länger)

    Ja gut, die Pflegeversicherung musst du aber auch mit Pauschaler Beihilfe komplett alleine bezahlen... die Länder zahlen nur 50% der Krankenversicherungskosten, also aktuell maximal 393,30 € ... das könnte aber bei manchen schon die Miete ausmachen^^

    Das weiß ich. Wie du schon selbst sagst, die 50% machen schon einen großen Unterschied.

    Ich bin mir nicht mehr sicher, aber meine, dass es bezüglich psychischer Erkrankungen keine Jahresbegrenzung gab. War dann nur bezüglich der Befundberichte meine ich. Will aber auch nicht ausschließen, dass ich denen alles dahin gelegt habe. Die Ärztin war auf jeden Fall kurz überfordert mit der Papierflut die sie bekam ;) Sie hat mir aber am Ende des Gesprächs schon versichert, dass meiner Berufstätigkeit als Lehrkraft nichts im Weg steht aus ihrer Sicht. (Ich hatte da ja auch schon meine OBAS Zeit hinter mir und war vorher schon Jahre in einem anderen Beruf tätig). Den Rest musste sie dann klären, auch weil sie noch nicht solange als Amtsärztin tätig war und sich glaube ich, nicht mit dem Verfahren bei Schwerbehinderung auskannte. Sie hatte zunächst noch diverse Untersuchungen angeordnet, die dann aber einige Tage später für sie hinfällig waren, da ein GdB vorlag.

    Gewerkschaft und Schwerbehindertenbeauftragte. War in meinem Fall beides aber nur bedingt hilfreich. Bzw. die Gewerkschaft hätte mich aber unterstützt, wenn es irgendwie abgelehnt worden wäre.

    Naja das stand im Schreiben zum Termin mit drin und ich bin bereits vorher davon ausgegangen, dass ich diese Unterlagen mitbringen muss.

    Das sind Gutachten und Berichte, z.B. Klinikberichte oder auch Gutachten die im Rahmen eines Antrags auf GdB eingereicht wurden. Eben entsprechende Befundberichte. Meine Therapeutin hat für den Termin ein extra Schreiben zum aktuellen Stand und mit ihrer Einschätzung aufgesetzt.

    Anderes Bundesland, aber ich musste alle Diagnosen die mir bekannt sind angeben auf einem Bogen, da waren entsprechende Fragen drauf. Dazu musste ich alle Berichte und oder Gutachten der letzten 5 Jahre mitbringen. Ob die in meinem Fall alle gelesen wurden weiß ich nicht, bei mir wäre es allerdings ohne den GdB wohl nichts geworden. Musste auch einige spezifische Fragen zu meinem Arbeitsalltag und meiner Erkrankung beantworten.

    Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Gründen einer Dienstunfähigkeit bei Lehrkräften. Wenn dort schon eine entsprechende Vorerkrankungen vorliegt braucht es auf jeden Fall entsprechende Gutachten der ehemaligen oder aktuellen Behandler.

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