Beiträge von FreMe

    Hallo,


    da einige Schüler*innen aufgrund der allgemeinen Corona-Lage daran scheitern, einen Praktikumsplatz zu finden, soll es ja eine Alternative in der Schule geben.

    Wir halten als Schule - vermutlich noch - am Betriebspraktikum fest.

    Nun geht der Vorschlag der Bezirksregierung, wie man die Schüler*innen alternativ beschäftigen könnte, sehr in die Richtung dessen, was in den Workshops in der Sek II eh noch kommt. Insofern sehe ich das als problematisch an, mir fällt aber auch keine andere (und vor allem: realisierbare) Alternative ein.


    Es gibt ja sicher andere Schulen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.


    Hat jemand schon eine Idee, wie die schulinterne Alternative für die praktikumsplatzlosen SuS aussehen könnte?



    Vielen Dank im Voraus! :-)

    Hallo Steffi,


    StuBO ist ne ganze Menge Arbeit, die aus meiner Sicht durch die Entlastung nicht gedeckt wird. Vor allem kommt regelmäßig neue Arbeit hinzu (z.B. die neuen Workshops in der SII), ohne dass die Entlastung erhöht wird.

    Wir sind an meiner Schule zu dritt und haben sechs Entlastungsstunden, heißt 2 Stunden pro Person. Ich würde behaupten, mehr Zeit zu investieren.

    Aber das kann man natürlich nicht allgemeingültig beantworten, da es Schulen ja auch anders handhaben können. Ich bin auch Klassenlehrer, bei uns gibt es diese Regelung also nicht. Man wird theoretisch nicht StuBO für Sek I oder StuBO für Sek II, aber ihr könnt das natürlich so aufteilen. Wir haben es auch so aufgeteilt: 1x SI, 1xSII, 1xalle Praxisphasen. Da muss man einfach schauen, wie das passt.

    Für die Arbeitsbelastung gilt Ähnliches, allgemeingültig ist das schwer zu beurteilen. Darüber hinaus: Die Organisation des Praktikums beansprucht vermutlich jedes Jahr etwa gleich viel Zeit. Für die Workshops ist die Arbeit zurzeit hoch, weil sie erstmalig konzipiert werden müssen. Danach muss man vielleicht noch anpassen. Dann hält sich die Zeit, abgesehen von ggf. notwendigen Kopien etc., vermutlich in Grenzen.


    Ich bin gerne StuBO und finde die Arbeit sehr wichtig. Ich finde, es müsste eine Funktionsstelle sein, aber nun gut. Du solltest es aber nur machen, wenn es dir am Herzen liegt und du die Studien- und Berufsorientierung wichtig findest. Andernfalls wirst du vermutlich zu schnell scheitern an den Vorgaben von BezReg und KoKo, die zuweilen nur schwer zu ertragen sind. Das erträgt man mMn nur, wenn man der Studien- und Berufsorientierung an sich einen so hohen Wert zuspricht, dass man bereit ist, sich das anzutun.

    Ich finde das auch schwierig.


    Oft sind die, die für die Vereinheitlichung sind, auch die, die irgendwas am jeweiligen Schulsystem "rumzumoppern" haben. Ich glaube, dass bei vielen der Gedanke ist, dass eine Vereinheitlichung gleichzeitig eine Verbesserung wäre. Aber das muss ja nicht sein.

    Angenommen, die Vereinheitlichung führt zu Veränderungen, die der Einzelne dann als Verschlechterung empfindet - da frage ich mich dann, ob das Kriterium "einheitliches Schulsystem" für diese Leute in ihrem Urteil dann weiterhin so wichtig ist. Oder ob sie dann nicht lieber weiterhin verschiedene Systeme hätten, solange sie ihr eigenes besser finden als das vermeintliche einheitliche.


    Das aber nur am Rande. Es löst die anderen Probleme nicht und ich beziehe mich damit nur auf die Elternsicht.

    Ich finde es nur seltsam, dass allein die Tatsache, dass es Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt, so viele Menschen ernsthaft stört - selbst die, die nicht umziehen wollen.

    Liebe Kolleg*innen,


    in einer meiner Klassen (Klasse 5, Politik) gibt es einen Schüler, der aus gesundheitlichen Gründen zurzeit nicht am Unterricht teilnimmt.


    Ich überlege, wie ich ihn trotzdem in den Unterricht einbeziehen kann. Damit es für mich - ich bin selbst Klassenlehrer einer anderen Klasse, habe noch ein Korrekturfach und, und, und - nicht in zu viel zusätzliche Arbeit ausartet, habe ich überlegt, dass immer ein*e Schüler*in pro Stunde ein kleines Protokoll (ein bisschen was zum Ablauf, aber eher Ergebnisprotokoll) verfasst.

    Ich kann aber noch nicht so recht abschätzen, ob das Fünftklässler schon hinbekommen. Ich dachte auch daran, dass sie am Ende des Protokolls ein paar persönliche Worte über sich selbst verfassen, damit der Schüler, der ja seine Mitschüler*innen noch nicht kennt, einen kleinen Eindruck seiner Klasse bekommt.


    Hat vielleicht jemand eine gute Vorlage, die 5.-Klasse-gerecht ist (z.B. mit guten Leitfragen)?

    Und: Hat jemand eine gute Idee für weitere Möglichkeiten, den fehlenden Schüler einzubinden?


    Vielen Dank im Voraus und

    herzlichen Dank!

    Vielen Dank für die Antworten!


    Zwischen den Polen von Maylin85 (quasi Redeverbot über das Thema Bildungspolitik an sich) und BlackandGold (man redet nicht über Interna der eigenen Schule, wohl aber über generelle Themen) wusste ich mich eben nicht so recht einzuordnen.

    Aber wenn es bei dir, BlackandGold, so funtkioniert, dann scheint das ja insgesamt eher unproblematisch zu sein.


    Ich nehme mir trotzdem noch mehr Bedenkzeit. Vielleicht kommen ja auch noch weitere Antworten in die eine oder die andere Richtung.

    Liebe Mitglieder,


    ich bin Mitglied einer Partei und wurde nun gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auch in der Arbeitsgemeinschaft zum Thema Bildung mitzumachen.

    Nun steht in den Hinweisen zur Aufgabenerfüllung im öffentlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen, dass "sich Bedienstete in einem Zeitraum von fünf Monaten vor Wahlen zu Vorgängen ihres dienstlichen Aufgabenbereichs grundsätzlich nicht auf öffentlichen politischen Veranstaltungen äußern [sollen], wenn eine Rückwirkung auf den Wahlkampf möglich ist."

    Nun frage ich mich, was genau zu diesem "dienstlichen Aufgabenbereich" gehört. Dass ich mich nicht über Interna meiner Schule äußere, ist klar. Gehört noch mehr dazu?

    Es geht hierbei um Nordrhein-Westfalen.


    Vielen Dank im Voraus!

    Liebe Lesende,

    ich schicke dieses Jahr zum ersten Mal Schüler*innen ins Abitur (u.a. im Fach Deutsch).

    Jetzt überlege ich (insbesondere, da ich sie ja nur noch digital "unterrichte"), wie ich eine Wiederholungsphase fürs Abitur sinnvoll strukturieren kann.

    Die Kollegen der anderen Kurse haben alle die letzten zwei/drei Wochen dafür geblockt. Abgesehen davon, dass ich noch ein wenig "normal" unterrichten muss, hatte ich es auch überhaupt nicht auf dem Schirm, dass ich die Schüler*innen so ausladend aufs Abitur vorbereite (wobei das eigentlich falsch formuliert ist: Aus meiner Sicht, bereite ich sie ja seit zwei Jahren aufs Abitur vor und die Wiederholung sehe ich in der Tendenz eher als ihre Aufgabe an).


    Hat jemand eine Idee, wie ich dies nun sinnvoll strukturieren kann? Wie geht ihr dabei vor (gerne generell oder mit speziellem Bezug auf die Corona-"Ferien")?

    Ich freue mich über alle Tipps.


    LG

    Wenn du allerdings Wirtschaft wegen "der Mathe" nicht magst, sollte dir klar sein, dass auch in Geographie "wirtschaftliche Aspekte" drin sind (allerdings in anderen Sektoren, zB woher welche Rohstoffe und wieso), und in SoWi irgendwo auch - zumal SoWi-Kollegen auch gerne mal fachfremd in Politik eingesetzt werden, wo dann auch Wirtschaften - also wie das geht - einn Thema ist, was ggf dann demnächst auch offiziell Wirtschaft heißt.

    Nur kurz als Klarstellung: Sowi-Kollegen sind in Politik/Wirtschaft bzw., wie es ab dem kommenden Schuljahr heißen soll, Wirtschaft-Politik keinesfalls fachfremd eingesetzt. Wir haben Sozialwissenschaften als Unterrichtsfach studiert und das bedeutet, dass man dann sowohl Sozialwissenschaften in der Oberstufe als auch Politik/Wirtschaft in der Sek I unterrichten darf/kann/soll/muss. Es ist ja quasi dasselbe Fach, wird nur anders genannt. Der Kuckuck weiß, wieso das so ist, die Schüler/innen verstehen es meist auch nicht und es sorgt insgesamt für viel Verwirrung, aber so ist es nun einmal.
    Was Miss Jones schrieb, stimmt natürlich trotzdem: Da ist viel Wirtschaft mit drin und im neuen KLP ist der Fokus noch stärker dorthin verrückt. Man konnte ja vorher schon durchaus kritisieren, dass in diesem interdisziplinär angelegten Fach bereits mehr als 1/3 des gesamten Stoffumfangs wirtschaftliche Themen betrifft, aber nun gut. Es kontrolliert ja zum Glück am Ende niemand, welche Reihe ich nur so knapp wie möglich gestalte und in welcher Reihe ich mir mal mehr Zeit und Raum lasse ;).
    Dementsprechend ist Sowi vermutlich das Fach, das deinem bisherigen Studium am ehesten nahekommt, weil es deutlich mehr "Wirtschaft" beinhaltet als Geographie. Wenn du Wirtschaft an sich gut findest und es echt nur an Mathe liegt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass die Sowi gefällt - solange dich Politik und Soziologie auch interessieren. Wenn du Datengewinnung und Statistik hinter dir hast, sind die mathelastigen Vorlesungen ja bereits weg. Und für die VWL kannst du dir sicher auch einiges anrechnen lassen (und selbst wenn nicht, sind viele Inhalte sicher nur Wiederholung). Ich glaube nicht, dass man wegen Mathe ernsthaft am Sowi-Studium scheitert. So viel wird da wirklich nicht verlangt.

    Als Sowi-Lehrer kann ich zu Sowi natürlich nur raten, weil es imho das wichtigste Fach in unserem Fächerkanon ist...aber gut, das mag jeder Lehrer über sein Fach sagen.


    Ich stimme chilipaprika insoweit zu, als dass zwei Sprachen schon ne Hausnummer sind. Ich hab ja Deutsch als anderes Fach und das ist schon eine enorme Korrektur-Belastung. Das habe ich in Sowi in der Oberstufe zwar auch, aber da schreibt ja nicht jeder. Spanisch setzt aber vermutlich erst spät ein und die Texte dürften im Wesentlichen nicht an die in Deutsch oder Englisch heranreichen. Darüber hinaus kenne ich einige Schulen, in denen die Spanisch-Kurse im Regelfall sehr klein sind, sodass die Belastung doch wieder etwas überschaubarer wäre. Aber: Sie ist definitiv immer noch höher als bei einem nicht-sprachlichen Zweitfach und vor allem kann ja niemand sagen, ob das mit dem späteren Einsetzen und der geringeren Kursgröße auch langfristig so bleibt.
    Zudem: Spanisch ist ein junges Fach. Und die meisten Spanisch-Lehrer sind ebenfalls jung. Da wird es in den nächsten Jahren, nach allem, was ich so höre, tendenziell nicht ganz so viele Stellen geben. In Sowi sieht es zumindest zurzeit ganz gut aus, auch wenn ich natürlich nicht weiß, wie es ist, wenn du dann fertig bist.


    Die Nachteile von Sowi liegen auf der Hand: Du kannst viele Materialien nicht erneut verwenden und musst immer alles aktuell halten. Ich persönlich kenne keinen Sowi-Lehrer, der sein Zweitfach für vorbereitungsintensiver hält. Und wenn ich kurz überschlage, komme ich in meinem Umfeld auf mindestens acht Zweitfächer. Die Reihe zum Faust aus dem vergangenen Schuljahr könnte ich nächtes Jahr in Deutsch problemlos erneut so halten. Die zur EU in Sowi hingegen natürlich nicht. Die Wahl ist vorbei, vdL Kommissionsrpräsidentin, der Brexit ist dann (womöglich?) durchgeführt usw. Auch das sollte man in den Überlegungen vielleicht nicht unterschätzen.



    Die Frage aller Fragen ist am Ende ja ganz einfach: Welches Fach willst du 40 Jahre lang tagtäglich unterrichten? Mich reizt da eben die Abwechslung im Fach Sowi, weshalb ich mich hierfür (und nicht, wie zunächst geplant, für Geschichte) entschieden habe.


    So oder so: Viel Erfolg ;).

    Da stimme ich zu.


    Ich bin auch - anders als es in meinen ersten Posts hier womöglich den Eindruck machte - keinesfalls ein "Unterrichts-Ökonom". Tatsächlich finde ich, dass sich nicht alles direkt als effizient/nützlich etc. erweisen muss, sondern dass Bildung auch ein Wert an sich ist, den man nicht unterschätzen sollte. Ich lebe zumindest lieber in einem Land, in dem alle Menschen einigermaßen breit gebildet sind, als in einem, indem sie nur das gelernt haben, was sie (womöglich) direkt brauchen.
    Daher finde ich Religion ansatzweise wichtig, wobei ich lieber das Schulfach "Ethik" hätte. Insbesondere, dass sich die Kirche in den Unterricht an staatlichen Schulen einmischt, finde ich im 21. Jahrhundert gruselig. Außerdem hätte sich die Frage nach dem islamischen Religionsunterricht dann auch erledigt. Meinetwegen kann man es auch "Religion und Ethik" nennen, Hauptsache die konfessionelle Bindung entfällt.


    Soll heißen: Niemand wird alles, was er in der Schule gelernt hat, vollständig anwenden müssen. Grammatikkenntnisse helfen aber imho schon, seine Texte verständlicher verfassen zu können (es geht dabei gar nicht um "schöne", sondern um richtige Ausdrucksfähigkeit). Wenn ich mir manchmal anschaue, was Sek II-Schüler/innen da so produzieren, wundert es mich nicht, dass sich meine Nicht-Lehrer-Freunde, von denen ein paar im Personal-Bereich arbeiten und sich immer genau darüber beschweren, fragen, was ich den Kindern eigentlich beibringe. Und zu erkennen, dass in einer Ansammlung von Wörtern zwischen zwei Punkten mehrere finite Verben vorhanden sind, könnte ja helfen, auf die Idee zu kommen, dass man mal ein Komma setzen könnte. Also ehrlich, manchmal lese ich "Sätze" (bzw. das, was die SuS dafür halten), die eine halbe bis 3/4 Seite lang sind...das muss einem doch auffallen?!

    ...das ist deine meinung.

    Natürlich. Was soll es denn sonst sein?^^
    Tatsächlich lernen ich eine Sprache, um sie möglichst auch anwenden zu können, auch wenn das nur im Urlaub ist - und dafür reichen mMn zwei Semester keinesfalls, dann kannst du vielleicht ein Getränk bestellen, aber dich doch nicht wirklich mit den Menschen dort unterhalten. Wofür lernst du eine Sprache denn? Und wieso erfüllt dann das Lateinische diesen mir noch unbekannten Zweck, das Französische aber nicht?


    Ich sehe ein, dass das Lateinische im Alltag manchmal sinnvoll ist, z.B. bei Fachbegriffen. Mein persönlicher Eindruck (um das vielleicht noch einmal zu betonen, auch wenn es für mich eigentlich selbstverständlich ist, dass es hier um Meinungen geht) ist jedoch, dass man sich da oft überschätzt. Klar, man kann irgendwie den Zusammenhang sehen. Aber es gibt auch genug Fachbegriffe, die so speziell definiert sind, dass sie ohne weitere Kenntnisse nicht einfach von der wörtlichen Bedeutung aus dem Lateinischen vollends erschlossen werden können. Darüber hinaus finde ich, dass das das jahrelange Lernen nicht legitimiert. Die Kosten-Nutzen-Relation ist da für mich zu ungünstig.


    Das mit dem tieferen Verständnis für Grammatik glaube ich dir, Kathie. Eingrenzen will ich, dass es zwischen der lateinischen und der deutschen Grammatik ja tatsächlich größere Unterschiede gibt. Ganz so einfach, wie viele Schüler/innen das gern wollen, geht das mit dem Übertragen dann doch nicht. Darüber hinaus sind wir im Deutschunterricht ja sehr daran interessiert, nicht einfach nur Grammatik-Wissen zu vermitteln. Vielmehr versucht man ja, den SuS auch zu zeigen, wieso das wichtig ist (z.B. für die eigene Textproduktion, wenn man eine Geschichte spannender oder zumindest abwechslungsreicher gestalten will usw.). Das fehlt nach meinem persönlichen Eindruck im Lateinischen oft, eben weil es keinen konkreten Lebensweltbezug geben kann, da man "in freier Wildbahn" einem lateinischen Text so gut wie nie begegnet.
    Findet man grammatisches Wissen bei SuS wichtig, würde ich das auch lieber im Deutschunterricht stärken. Denn dort soll es ja, nach den Argumenten für Latein, am Ende eh genutzt werden. Ein eigenes "Zuarbeiter"-Fach zu haben ist ja nett, aber in Anbetracht der hohen Lernzeit, die die Kinder investieren, aus meiner Sicht nicht unbedingt ergiebig. Zumindest nicht, wenn es Alternativen in Form von lebendigen Sprachen gibt.


    Wie gesagt, meine Meinung. Ich stelle keinen Anspruch auf Deutungshoheit.

    Ich darf zugeben, dass ich Latein tatsächlich für das überflüssigste Fach halte, das man an deutschen Schulen so standardmäßig wählen kann.


    Ich kann nicht verstehen, wieso man eine tote Sprache lernen soll, wenn man auch eine lebendige lernen kann. Unabhängig davon, ob das dann Französisch, Spanisch, Italienisch oder Mandarin ist: Ich kann in den Urlaub fahren und das wirklich anwenden. Latein kann ich nicht direkt anwenden, insofern hat es im Wesentlichen weder Gegenwarts- noch Zukunftsbedeutung. Und ich habe vor einiger Zeit mal eine Studie gesehen (ich weiß, tolle Quellenangabe :P), dass das Erlernen einer lebendigen romanischen Sprache wie dem Französischen mindestens genauso nützlich ist, wenn man eine weitere lernen will, wie das Lateinische.
    Viele weitere Kompetenzen, die im Latein-Unterricht gefördert werden, werden mMn auch in anderen Fächern gefördert.


    Ich will keinesfalls sagen, dass Lateinunterricht komplett sinnlos ist. Aber von den Fächern, die es standardmäßig im Angebot der Schulen (zumindest Gymnasien) gibt, finde ich Latein dann doch am wenigsten sinnvoll.

    Unter dem Aspekt der "Demokratieerziehung" wäre ich ganz klar dafür die Fächer Politik und Wirtschaft zu trennen und im Wiwi-Unterricht auch Lehrkräfte mit der entsprechenden Fakulta einzusetzen. In Politik kann dann die Demokratieerziehung stattfinden. Aber mit Wirtschaftswissenschaften speziell im BWL-Bereich hat das alles, was ihr hier so vorbringt, überhaupt nichts zutun.
    Zwischen dem Rechnungswesen und politischen Ideen liegt soviel Abstand wie zwischen Mathematik und Gedichtanalysem im Deutsch-Unterricht.


    Das hieße natürlich, daß so ein Ansinnen mindestens 10 Jahre Vorlauf benötigt, allein um genug Lehrkräfte mit der Fakulta Wiwi (=60) vorab für die Umstellung an den Universitäten ausbilden zu können.

    Der letzte Punkt: Ja! Da stimme ich dir absolut zu.


    Ansonsten: Was Yummi sagt. Große Frage, ob das Fach "Wirtschaft" eher VWL- oder BWL-lastig sein soll. BWL können wir als Sowi-Lehrer wohl echt nicht leisten.
    So, wie es mir erscheint, soll es aber tendenziell eher in RIchtung VWL gehen, was ich persönlich auch richtig finde (nicht, dass BWL sinnlos wäre, als Diff-Fach wäre das sicherlich ne tolle Ergänzung, aber vor dem Hintergrund der Stundentafel kann ich mir ein zusätzliches Fach oder eine stundenmäßig massive AUsweitung für Wirtschaft/Politik eben kaum vorstellen).


    Bei der Demokratieerziehung möchte ich vehement widersprechen - das ist aber vielleicht auch eine Art Glaubensfrage. Demokratieerziehung muss erstens ohnehin in jedem Fach stattfinden. So wie sprachsensibler Unterricht als Maßnahme der Sprachförderung auch in jedes Fach gehört, nicht nur in den Deutschunterricht.
    Wenn ich die Frage beantworten wollte, ob man so etwas wie die Agenda 2010, stünde man im Jahr 2001, noch einmal durchführen wollte (oder meinetwegen, ob Frankreich so ein Reformprogramm eben auch durchführen soll), dann darf ich das eben nicht mal nur mit Blick auf die Wirtschaft, mal nur mit Blick auf die Politik und mal nur mit Blick auf die Soziologie diskutieren. Die Agenda 2010 hat Deutschland sicherlich wirtschaftlich geholfen (die Jobs, die daraufhin entstanden sind, sind ja gerade Jobs, die in einem reglementierteren Arbeitsmarkt kaum möglich gewesen wären, also vornehmlich atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit oder Minijobs). Politisch hat sie zu einem großen Vertauensverlust geführt und hat sicherlich einen großen Anteil daran, dass wir mittlerweile wieder Rechtsaußen-Vertreter in den Parlamenten haben. Die gesellschaftliche Spaltung hat sich seitdem (nicht nur deswegen, aber eben auch) deutlich vergrößert, insbesondere problematisch muss für uns sein, dass Armut ganz offenkundig vererbt wird. Da kann die FDP noch so sehr auf die Eigenverantwortung pochen (womit sie vollkommen Recht hat!), wenn wir so unterschiedliche Ausgangsbedingungen haben, kann man am Ende schlecht den Arbeitslosen die Schuld für ihre Situation geben. Deshalb kann man diese Frage imho nur interdisziplinär beantworten - und dafür eignet sich vornehmlich EIN Fach, in dem man sich alle Teildisziplinen anschaut, um an Ende ein Urteil fällen zu können.
    Insofern: Wirtschaftspolitik hat m.M.n. einen großen Einfluss auf die Lage der Demokratie in einem Land. Daher kann man "Demokratieerziehung" von ökonomischer Bildung eben nicht trennen - man braucht beides, und das am besten miteinander verwoben.

    @CDL als Sozialwissenschaftler habe ich nicht (nur) Politikwissenschaften studiert, sondern im Bachelor einen Studiengang namens "PWG" (= Politik, Wirtschaft und Gesellschaft) und im Master dann eben Sozialwissenschaften, also auch wieder alle drei Teildisziplinen verbunden.


    Meine Vermutung basiert auf den Erfahrungen, die ich an verschiedenen Schulen als Praktikant mit dem Fach Wirtschaft gemacht habe, wo gerade dieser fächerübergreifende Unterricht immer zu kurz kam. Ich kann nachvollziehen, wieso das so war - zumindest war die gängige Begründung, dass man dafür keine Zeit mehr habe, es sei ohnehin schwer genug, alle Inhalte zu vermitteln. Ich stehe ja selbst oft genug vor dem Problem, dass am Ende des Schuljahres noch so viel Stoff über ist ;). Ich halte es für einfacher, das in einem Fach zu integrieren.
    Wenn ich daran denke, was ich im Germanistik-Studium alles gelernt habe, was ich für die Schule so überhaupt nicht brauche, frage ich mich eben auch, ob z.B. VWL als Studienfach gegeben sein muss, um in der Schule Wirtschaft unterrichten zu können. Das, was wir laut KLP in NRW in Wirtschaft unterrichten müssen, bekomme ich mit meinem interdisziplinären Studium sehr gut hin - die Vorlesungen waren da ja auch keinesfalls auf uns zugeschnitten, sondern man saß dann mit den Politologen bei der PoWi-Vorlesung und mit den VWLern in der VWL-Vorlesung. Die haben natürlich noch deutlich mehr Vorlesungen in dem Bereich besucht, aber das, was dort vermittelt wird, würde für die Schule vermutlich ohnehin zu weit gehen. Und mit z.B. dem Finanzamt habe ich einen guten Kooperationspartner gefunden, der meinen Schülern z.B. zeigt, wie man eigentlich ne Steuererklärung macht - das muss ich gar nicht selbst tun.
    Die Erfahrung zeigt hier für mich auch was Veronica Mars schon erwähnte: Für die unteren Jahrgangsstufen sind das z.B. Themen, die die noch so überhaupt nicht interessieren. Mit einer Übergangsquote von der Sek I in die Sek II von fast 100% wissen die auch einfach, dass die Steuererklärung noch verdammt weit weg ist.


    Ich unterrichte wirtschaftliche Themen immer sehr gerne, es sind aber meist auch die Themen, zu denen die SuS den geringsten Zugang finden. Ich steige ja schon immer mit dem Tauschspiel o.Ä. ein, da haben die wirklich immer Spaß dran und verstehen dann auch, wieso es sowas wie Geld gibt...aber so richtig interessieren die die Funktionen von Geld trotzdem nicht.


    Der Vorwurf der neoliberalen Hegemonie halt im Übrigen nicht primär dem Wirtschaftsunterricht, sondern dem politischen Diskurs in unserem Land ganz allgemein. Und ich persönlich frage mich immer, wie z.B. Kommilitionen von mir sehr neoliberale Positionen vertreten können, wenn die ja genauso viel über soziale Ungleichheit wie über Marktprozesse wissen sollten. Also jenseits aller subjektiver Werturteile, die man legitimerweise fällen dürfen muss, wundert es mich schlicht, wenn wirtschaftspolitische Positionen vertreten werden, ohne gleichzeitig soziologisch oder politikwissenschaftlich darüber nachzudenken. Und deswegen finde ich die Interdisziplinarität EINES Faches im Wesentlichen besser als potenzielle fächerübergreifende Projekte, wo man dann immer Gefahr läuft, dass der Politik-Kollege eben nichts von Wirtschaft und die Wirtschafts-Leute nichts von Politik wissen.


    Dass die ökonomische Bildung einseitig gestärkt wird, entnehme ich den Vorgaben zur neuen Stundentafel in NRW (ja, ich beziehe mich hier auf NRW^^), in der das explizit so drin steht. Dass aus dem Fach "Politik/Wirtschaft" das Fach "Wirtschaft/Politik" wird, führt in die gleiche Richtung. Das ist zwar nur der Name, aber der steht eben symbolisch für die inhaltliche Schwerpunktsetzung auf die Ökonomie. Und es ist eben so, dass es sowieso schon viele ökonomische Inhalte in diesem Fach gibt (vgl. u.a. https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=436345).
    "Gefährlich" ist die im Grunde aus einem einzigen Grund: Weil dann zu wenig politische Bildung, also auch Demokratieerziehung, stattfindet, auch wenn diese ohnehin nicht ausschließlich Aufgabe unseres Faches sein darf. Das Fach an sich zu stärken, ist eine nette Idee - es fehlen nur die Lehrer! An meiner Schule (knapp 650 SuS) sind wir genau drei Sowi-Kolleg/inn/en. Die Stundenzahl deutlich aufzustocken, um sowohl Ökonomie als auch Politik als auch Soziologie inhaltlich zu stärken, geht einfach gar nicht, weil wir das nicht abdecken könnten. Abgesehen davon würden sich dann ja auch wieder die Geschichtslehrer beschweren - nachdem das zunächst freigestellt war, muss jetzt nämlich z.B. Geschichte mindestens genauso viel unterricht werden wie "Wirtschaft/Politik". Und dann kommen wir an die Grenzen der Stundentafel im Allgemeinen. Und, und, und. Das Fach an sich also insgesamt zu stärken, fällt schwer. Jetzt herzugehen und einseitig die ökonomische Bildung innerhalb des Faches zu stärken, finde ich aus den oben genannten Gründen schwierig.
    Ganz einfaches Beispiel: Ich finde es ja nachvollziehbar, auf Selbst-Verantwortung zu pochen. Über die Höhe von Arbeitslosengeld und anderen Sozialleistungen kann man immer gut und gerne diskutieren. Aber wenn wir meine Arzt- und Anwaltskinder dann erzählen, dass doch jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, freue ich mich eben auch wieder auf die Unterrichtseinheit zur sozialen Ungleichheit, in der ich z.B. immer auf die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft eingehe und sie dann manchmal damit provoziere, zu behaupten, sie wären doch alle nur am Gymnasium, weil ihre Eltern Ärzte sind. Natürlich ist das polemisch und wirklich nur dazu gedacht, sie zu einer Reaktion herauszufordern, aber leider stimmt das ja in Teilen sogar.
    Wenn ich also will, dass die Schüler am Ende ihrer Schulzeit politische Urteile fällen können, müssen sie eben notgedrungen über Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Soziologie verfügen. Und in der Tendenz würde ich alle drei Teilbereiche als gleichrangig ansehen, weshalb ich mich gegen die einseitige Stärkung einer Disziplin zu Lasten der anderen beiden sträube.


    Kurzum: Ich ziehe ein integratives Fach zwei oder drei Fächern definitiv vor (zwei Fächern sowieso, weil das vermutlich wieder die Aufteilung in "Wirtschaft" und "Politik und Soziologie" nach sich zöge, die ökonomische Bildung also wieder einseitig gestärkt würde). Dieses eine Fach deutlich mehr zu unterrichten, fände ich zwar gut, kann ich mir organisatorisch aber nicht vorstellen (das gleiche gilt übrigens auch für die Einführung eines neuen Fachs "Wirtschaft"). Wenn ich also diese organisatorische Problematik anerkenne, ziehe ich den Schluss, dass wir in unseren Grenzen bleiben müssen (natürlich haben wir durch G9 wieder etwas mehr Stunden, aber das betrifft ja so gut wie jedes Fach). Innerhalb dieser Grenzen die Schwerpunkte zugunsten einer Disziplin zu verschieben, halte ich für falsch - insbesondere, wenn es die Ökonomie betrifft. Ich glaube, wenn wir etwas stärken müssten, dann am ehesten die Soziologie, weil die doch meinem Empfinden nach am ehesten zu kurz kommt.


    ABER: Meine Aussagen beziehen sich auf NRW. Das mag in Ba-Wü anders sein, darüber will ich nicht urteilen.
    Aber eine Nachfrage stellen: Hat denn JEDER Schüler "WBS" und "GK"? (Ich nehme an, "WBS" ist was mit Wirtschaft und "GK" mit Politik und Soziologie?). Oder besteht auch die Möglichkeit, nur eines der Fächer anzuwählen? Dann wären die fächerübergreifenden Maßnahmen ja schon wieder futsch.

    Ich gebe zu: Ich habe die letzten Beiträge nur überflogen...es sind mir dann doch etwas zu viele, um sie (jetzt) alle zu lesen.


    Als Lehrer an einem Gymnasium bin ich froh, dass dort nicht das Fach Wirtschaft eingeführt wird.
    Die einseitige Stärkung der ökonomischen Bildung und die neue Symbolik im Namen des Faches finde ich gefährlich.
    Man bekommt oft den Eindruck, dass der Schulministerin gerade am Beginn ihrer Amtszeit nicht klar war, dass das Fach ohnehin schon "Politik/Wirtschaft" heißt (bzw. bald: hieß).
    Ich empfinde gerade die Interdisziplinarität des Faches Politik/Wirtschaft bzw. Sozialwissenschaften als großen Gewinn. Ein Urteil sollte verschiedene Perspektiven abdecken. Gerade in den letzten Jahren/Jahrzehnten hat sich ja durchaus eine "neoliberale Hegemonie" ausgewickelt, bei der sich alles nur noch irgendwie wirtschaftlich lohnen muss, damit man es politisch umsetzen kann. Mein Standardbeispiel ist die Agenda 2010. Wenn ich die beurteilen will, muss ich doch sowohl die wirtschaftlichen als auch die politischen und sozialen/soziologischen Aspekte berücksichtigen.
    Und wenn ich mir z.B. die Mitte-Studien oder die Wahlergebnisse der jüngeren Vergangenheit anschaue, kann ich beim besten Willen nicht behaupten, dass ich es für legitim hielte, (weiter) an der politischen Bildung zu sparen.

    Liebe Gemeinde,


    ich möchte gerne in meinem Sowi-Kurs in der Oberstufe die Institutionen der EU in einer Gruppenarbeit erarbeiten und dabei für den Rest des Kurses ein Erklärvideo erstellen lassen. Mir würde dieser explainity-Stil ganz gut gefallen, dass will ich den Schüler/inne/n aber eigentlich nicht vorgeben.
    Die Schüler/innen sollen die Videos dabei hauptsächlich mit ihren eigenen Geräten aufnehmen und dann ggf. an einem der Schulcomputer fertig bearbeiten.
    Hat vielleicht jemand einen guten Tipp für Programme/Apps (am besten nicht iMovie, wir haben keine Apple-Geräte), mit denen man sowas gut machen kann (oder gerne auch andere Anregungen)?


    Vielen Dank im Voraus :).

    Ich fände maximal eine Woche Ferien nach dem ersten Halbjahr auch gut. Die Zeit zwischen Winter- und Osterferien ist immer soooo lang.


    Dafür könnte dann für mich diese halbe Woche Ferien am Ende der Sommerferien wegfallen. Und wenn mehr Lehrer/innen eingestellt werden und wir weniger Unterrichtsausfall haben, können die restlichen Mehr-Tage in den Ferien auch dadurch kompensiert werden :D.

    Die Frage, ob es ein Generationenproblem ist, hat mit der Frage, ob du es ansprechen solltest, imho gar nichts zu tun.


    Es mag sein, dass die Rechtschreib-Kompetenz in der heutigen Generation weniger stark entwickelt wird als früher noch. Vielleicht ist das politisch so gewollt - und vielleicht ist das ja sogar auch gar nicht so schlecht so (Stichwort: Bildungserfolg hängt von sozialer Herkunft ab usw.). Darüber müssen wir hier jetzt nicht unbedingt diskutieren.


    Der Referendar ist aber eben kein Schüler. Und das Argument, dass er das in der Schule nicht gelernt hat, zieht nicht. Der Arzt hat in der Schule auch nichts über Diagnostik gelernt, trotzdem kann er dann später damit nicht seine Defizite erklären. Wenn man Deutsch studiert, muss man es eben nachholen, wenn es vorher gefehlt hat. Ich hatte eine türkischstämmige Deutsch-Kommilitonin, die auch große Probleme mit der Sprache hatte. Bei ihr war das noch nachvollziehbarer, weil sie keine Muttersprachlerin war. Trotzdem habe ich ihr irgendwann auch gesagt, dass das im Master-Studium dann irgendwann kein Argument mehr sein kann. Und dein Referendar ist ja sogar Muttersprachler. Und da er die Fehler an der Tafel macht, kann ja auch ausgeschlossen werden, dass es einfach Tipp-Fehler etc. sind (das passiert mir leider auch hin und wieder auf Arbeitsblättern).


    An meiner Schule war eine Lehrerin (ebenfalls eine Türkischstämmige), die auch ganz viele Fehler gemacht hat, z.B. "Was steht jetzt auf dem Tafel?". Ich selbst hatte sie nicht im Unterricht, aber ganz viele haben sie dadurch schlicht und ergreifend nicht ernst genommen - und hatten ihre Schwierigkeiten damit, eine Deutsch-Note von einer Person, die die deutsche Sprache schlechter als sie selbst beherrscht, zu akzeptieren. Das wäre für mich auch ein Grund, wieso du es ihm sagen musst - du hilfst ihm ja nicht, wenn du es nicht direkt ansprichst.


    Ein Zwischenweg könnte ja sein, dass du die Fehler markierst, aber keine Positiv-Korrektur machst, sodass er selbst herausfinden muss, was falsch ist.
    Ich würde ihm aber in jedem Fall klar sagen, dass das ein großes Problem ist und dass sowas auch ins Gutachten kommt.

    Ich bin neu an der Schule und meine Fünftklässler kommen an einem Tag immer etwas zu spät, weil sie vorher noch Sport haben.
    Ich möchte die Sport-Kollegin gerne darauf ansprechen und habe die Schüler dann gefragt, wen sie in Sport haben. Den Namen hatte ich noch nie gehört und antwortete dann "Mhm, da weiß ich gar nicht, wer das ist".
    Eine Schülerin beschrieb sie mir dann "Sie hat so braune Haare bis hier (zeigte auf die Schultern), ist noch nicht ganz so alt und hat einen dicken Hintern".
    Mit der Beschreibung habe ich mich bisher noch nicht getraut, nach der Kollegin zu suchen :sterne:

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