Beiträge von Philio

    Du liebe Güte. Was man hier lesen muss. Leute, das tut mir leid.

    Wir haben 3 Kopierer für aktuell 140 KuK. Das klingt wenig, aber die sind meistens frei. Wir haben nämlich jeder ein gutes Endgerät und WLAN-Beamer in jedem Raum. Die Endgeräte verbinden sich drahtlos mit dem Beamer im Klassenraum. Kopieren mache ich wirklich selten, da ich alles meinen Schülern per Teams/One Note zur Verfügung stelle. Alle Schüler haben einen PC in meinem Klassenraum. Da steht auch ein A4-A1-Drucker in Farbe. Zudem kann ich von meinem Endgerät direkt auf einen der 3 (Farb-)Kopierer schicken, wenn ich das unbedingt mal machen will. In der ganzen Schule haben wir gut funktionierendes WLAN.

    Alle Schüler haben eine Office-Lizenz.

    Ist bei mir (auch Berufsschule) sehr ähnlich. Alles läuft jetzt über BYOD, ich kopiere nur noch Prüfungen - die sind noch auf Papier, alles andere ist digital.

    Ganz allgemein zu Didaktik- und Methodikbüchern - ich sehe die eher als Ideensammlungen denn als konkrete Handlungsanleitungen. Wenn jemand die ideale Didaktik und Methode gefunden hätte, würden das dann ja alle so machen 😉 Man muss einfach ausprobieren, was zu einem selbst und auch zur Lerngruppe passt.

    Man darf auch nicht vergessen - die Autoren dieser Bücher haben oft auch eine Agenda, nämlich ihre Forschungsergebnisse unters Volk bringen, weshalb sie ihre Sicht der Dinge oft bevorzugt behandeln.

    Für Mathe kannst du mal in die folgenden Bücher einen Blick werfen. Ich habe sie teilweise durchgeblättert, aber nicht im Detail durchgelesen - von daher weniger eine Empfehlung, eher eine Anregung 🙂

    Besonders Wittmann und Leurders sind aber Kapazitäten in der Mathedidaktik.

    Sonst stöbere mal selbst bei Springer (link.springer.com), da findet sich sehr viel zu Mathematikdidaktik. Wenn du einen Uni-Account hast, kannst du die meisten auch als eBook herunterladen.

    https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-46297-3

    https://link.springer.com/book/9783662646595

    https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-58060-8

    "Merci" zum Einstieg zu verschenken, ist ein bisschen seltsam, oder?
    Die einzige Daseinsberechtigung dieser nicht mal schmeckenden Schokolade ist doch nur, dass man Danke sagt? (Wenn schon gekauft, dann nehme ich lieber die Mini-Packung von Lindt oder Milka mit "Danke" darauf.)

    Sorry für das OT, aber ich kann’s mir nicht verkneifen - was dir meine Merci ist, ist mir deine Milka 😂

    Aber d‘accord, Lindt ist über jeden Zweifel erhaben 🙂

    Ich würde Merci verschenken, ist zwar etwas unkreativ, aber man kann damit nicht viel falsch machen. Habe ich selber auch schon oft geschenkt bekommen und die halten sich bei mir nicht lange 😋

    Mit Alkohol gefüllt Pralinen finde ich persönlich total ekelhaft. Das grausigste was man mir schenken könnte, wäre Mon Cheri 🤮

    Ah, damit meinte ich natürlich kein Geschenk zum Einstieg - das würde ich tatsächlich nicht machen. Ich meinte tatsächlich als Dankeschön oder als Aufmerksamkeit für die geleistete Arbeit.

    Keine Sorge! Alkohol würde ich nie an „Unbekannte“ verschenken.

    Ich würde Merci verschenken, ist zwar etwas unkreativ, aber man kann damit nicht viel falsch machen. Habe ich selber auch schon oft geschenkt bekommen und die halten sich bei mir nicht lange 😋

    Mit Alkohol gefüllt Pralinen finde ich persönlich total ekelhaft. Das grausigste was man mir schenken könnte, wäre Mon Cheri 🤮

    Hmm, in meiner zehnten Klasse 1992 ging der Unterricht schon bis zur Wiedervereinigung, obwohl sie damals erst zwei Jahre her war. Das war aber zugegeben die Initiative meines Geschichtslehrers. Offiziell wäre mit der Nachkriegsordnung und Kaltem Krieg Schluss gewesen, die Wiedervereinigung war noch der Bonus.

    Naja, verglichen mit meinen Schülern, die ihre Informationen aus TikTok beziehen und noch nichtmal wissen wieviele Länder zwischen Ukraine und Deutschland liegen, gibt es sehr wohl ein Wissensgefälle. Und ich finde es wichtig, das wiederum auszugleichen.

    Das ist wahr. Bei meinen Lernenden habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass ich wenig ausgleichen muss - sie sind volljährig und haben eine Ausbildung abgeschlossen, das macht sich da schon bemerkbar.

    es ist was Anderes. Es hat nichts mit Lehrkraft zu tun, sondern mit der Verbeamtung und da wird in den Städten, wo es nicht genug Wahlhelfer gibt, auf die Beamte, die in der jeweiligen Stadt wohnen (und arbeiten, sonst weiß man es nicht).
    Es geht um einen Tag eine Bürgerpflicht / Bürgerrecht unterstützen. Es ist schon _leicht etwas Andereres_ als ein Dienst an der Waffe.
    Ein Großteil der aktuellen Lehrkräfte hatte noch nie eine Waffe in der Hand, da gibt es im Kriegsfall auf deutschem Boden echt andere Aufgaben, die man ausüben kann.
    Wo die Überschneidung im Kompetenzprofil ist, will ich nicht wissen.

    Aber ich gehe davon aus, dass der Zirkusdompteur wohl auch das Kompetenzprofil eines Offiziers in deinen Augen, auch der Fussballtrainer?

    Soweit ich weiss, betrifft eine mögliche Abordnung als Wahlhelfer nicht nur Beamte, sondern auch alle Angestellten im Öffentlichen Dienst.

    Es ist Krieg in Europa, eure Ängste interessieren mich nicht, wir machen jetzt den Satz des Pythagoras????????

    Natürlich ist nicht jeder von uns Gemeinschaftskundelehrer, aber als Pädagoge hat man meiner Meinung nach schon die Verantwortung, auf die Ängste der Schüler einzugehen.

    Nun ja, ganz so ist es zumindest bei mir nicht. Ich initiiere keine derartige Diskussion, da ich nun einmal Mathematiklehrer bin und es mein Job ist, meinen Schülerinnen und Schülern Mathematik beizubringen. Falls Lernende aber diskutieren möchten, gehe ich schon darauf ein - dann aber als gleichberechtigter Diskussionspartner, der seine Meinung äussert und nicht als Experte, denn ein solcher bin ich in diesem Zusammenhang nicht. Das mache ich auch unmissverständlich klar. Allerdings achte ich auch darauf, dass die Diskussion in einem vertretbaren zeitlichen Rahmen bleibt, denn, wie schon erwähnt, mein Job ist …

    Sinnvollerweise kann ich nur zu meinen Fächern etwas sagen, aber alles Fachwissen aus dem Studium ist für mich im Marhematik-Unterricht relevant. Speziell wenn ich neues Unterrichtsmaterial erarbeite, denke ich über den Stoff immer auch aus der höheren Perspektive der Uni-Mathematik nach - gerade wenn es um didaktische Reduktion geht, ist das meiner Meinung nach unabdingbar.

    Ausserdem gibt es immer auch Schülerinnen und Schüler, die mehr wissen wollen. Klar, wenn es um Details geht, die muss ich auch nachschlagen. Aber wenn ein Lernender ein Youtube-Video zu Hilberts Hotel oder zu komplexen Zahlen angeschaut und Fragen dazu hat (das sind reale Beispiele), dann ist das schon ein gutes Gefühl, wenn man das das so erklären kann, dass das Gegenüber es auch versteht - dazu muss man es aber selbst erst mal verstanden haben.

    Danke euch! Natürlich muss man sich unterordnen können, aber so ists doch überall wenn man wo neu beginnt. Mir ging es auch weniger ums bestehen, mehr um den „Sinn“ dahinter.

    Mit dem fortgeschrittenen Alter meine ich so Ende 30 ;)

    Okay, mit dieser zeitlichen Präzisierung falle ich definitiv in deine Zielgruppe 😉 Aber was soll ich sagen - es ist mein Traumjob und ich kann mir nicht vorstellen, nochmal etwas anderes zu machen.

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