Beiträge von Milk&Sugar

    Ich schließe mich CDL an. Erkundige dich, welcher Personalrat bzw übergeordneter Personalrat bei euch zuständig ist. Und bloß, weil dein Kollege mit einem aus dem Personalrat befreundet ist, heißt das ja nicht, dass dieser nicht trotzdem professionell handelt.

    Dann notiere dir genau und verständlich, was passiert ist.

    Was mir noch einfällt, bist du dir sicher, dass der Kollege das alles bösartig gemeint hat? Vielleicht hat er auch nur einen Humor, den du nicht verstehst und es wäre sinnvoll, wenn ihr euch einmal - mit einem Vermittler - zusammen setzt und euch aussprecht.

    Hallo, ich bin neu hier und wollte mich über eine sehr heikle Angelegenheit informieren bzw. eure Hilfe einfordern.
    Ich besitze seit vielen Jahren eigene Sätze von Büchern; als ich vor ein Paar Tagen eins dieser Bücher zur Schule mitnahm, sprach mich ein Kollege darauf an, dass ich dieses Buch zurück ins Regal stellen soll. Ich war sehr verwundert, habe gesagt, dass es meins sei, der Kollege hat aber unmissverständlich zu verstehen gegeben (auch nonverbal), dass er der anderen Meinung ist. Dieser Kollege ist immer sehr unfreundlich, lässt mich nie ausreden bzw. tut so, als er mich nicht hören würde, sagte mir, ich soll Treppe laufen statt Fahrstuhl zu fahren (ich habe GdB 50%). Alter des Kollegen (falls relevant): fast 20 J. junger als ich.
    Nun habe ich Gerüchte im Lehrerzimmer/Kopierraum mitbekommen, die die gleiche Story in sich hatten - ich wäre die Neue an der Schule und seit ich hier wäre, fehlen die Bücher, die nun auf meinem Tisch /in meiner Tasche liegen würden. Ich habe dann in den Lehrer-Messenger geschrieben, dass die Gerüchte nicht stimmen würden und das es meine Bücher sind (ich habe meinen Namen drin und sogar noch Rechnungen dazu!). Nun ist der Kollegen zur Schulleitung und heulte sich dort aus, ich würde ihn belasten, er hätte niemals das gesagt. Der Kollege (mit Tränen in den Augen) und die Schulleitung haben mich in der Aula währen der Pause aufgriffen und zwischen vielen Schülern zur Rede gestellt. Eigentlich war der Tonfall sofort auf "Sie sind schuld" etc. Dann haben weiter beim Schulleiter geredet - meine Version wurde praktisch ignoriert, dafür aber die des Kollegen als richtig dargestellt. Ich wäre wohl zu verwirrt, um ihn zu verstehen und überhaupt, der Kollege ist schon lange an der Schule, der Schulleiter würde ihn seit 8 Jahren kennen und mich nicht, also hat der Kollege recht.
    Sorry für die Länge der Geschichte.
    Ich bitte um Ratschläge, was ich tun kann.

    Hallo hier im Forum,

    ich verstehe, dass dich die Geschichte gerade ziemlich mitnimmt und auf wühlt aber ich kann ihr nicht ganz folgen.

    Wie lange bist du schon an der Schule? Wieso meint der Kollege, dass das die Bücher der Schule seien?

    Kam so etwas schon öfter vor oder war es das erste Mal?

    Ich würde dir raten, dass du dich an deine Personalrat vor Ort wendest und diesen um Mithilfe bittest. Vielleicht kann der zwischen dem Kollegen und dir vermitteln.

    Ich bin aktuell selten hier, weil ich diese Woche Montag und Dienstag bis 17.15 Uhr Schule hatte und ab 19 Uhr Elternabend. Heute erst 2 Stunden unterrichtet habe, dann bis 17.15 Uhr Fortbildung und heute Abend noch einmal Elternabend. Morgen ist dann nur ganztags Fortbildung und Freitag normal Unterricht. Und nein, es wird kommende Woche nicht besser. Montag und Dienstag wieder von 8 bis 17.15 Uhr Unterricht, am Mittwoch statt Fortbildung GLK und am Donnerstag nach meinem Unterricht ab nachmittags Mathe-Sprengelsitzung, weil lt. Kollege so früh im Schuljahr noch Luft sei. Immerhin ist Freitag Feiertag.

    Ich sitze in der Schule, versuchte Unterricht für Freitag vorzubereiten, bin so müde in der 2. Schulwoche, dass ich gerade am Passwort verzweifelt bin und aufgab. Ich werde mich jetzt umziehen und zum Elternabend gehen. Wünsche euch eine ruhigere Woche. :schreien:

    Ich fühle so mit dir. :troest:

    Bei uns ist es die Woche ähnlich. Fachsitzung für jedes Fach, Fortbildung, Wandertag und Elternabend. Gleichzeitig alle neuen Klassen Kennenlernen und mega viel Verwaltungszeug. Ich bin immer echt froh, wenn die ersten Wochen Rum sind und der Alltag anfängt.

    An einer meiner Vorgängerschulen hatte jede Lehrkraft eine 45-Minuten-Stunde als Sprechstunde ausgewiesen (konnte man sich selbst legen, wurde zentral für die Eltern veröffentlicht) . Für diese Stunde konnten Präsenztermine oder telefonische Termine vereinbart werden, außerhalb brauchte man keine Gespräche führen. Fand ich gut geregelt.


    Jede Woche 2x2 Stunden fände ich etwas arg viel des Guten 😳

    Das ist bei uns genauso geregelt.

    In die Stunden wird auch eigentlich keine Vertretung gelegt und wir haben die Anweisungen auffindbar zu sein. D.h. entweder im Lehrerzimmer oder falls man woanders ist, einem Kollegen Bescheid zu sagen.

    Die Termine sind auch im Voraus online buchbar alternativ kann man natürlich auch spontan vorbei kommen. Da könnte es aber natürlich sein, dass man warten muss.

    Zusätzlich verweise ich auch immer auf unsere Nachrichtenfunktion und die E-Mail-Adresse. Mit der Bitte mich gerne auch darüber zu kontaktieren.

    Da gibt es mehr, als man vermutet. In einer "Sinnkrise" hatte ich mich mit dem Thema schon vor einigen Jahren befasst und aus verschiedensten Quellen Ideen gesammelt und strukturiert. (Broschüren der Arbeitsverwaltung für Studienabbrecher und Lehramtsabbrecher, verschiedenen Foren und Websites)

    In den 80er-Jahren war der Lehrerarbeitsmarkt "dicht" und Studienkollegen wurden Buchhändler, haben sich mit einem Fahrradgeschäft selbstständig gemacht, haben private Nachhilfeinstitute gegründet, sind in die Schweiz ausgewandert oder wurden Vertreter für Schulbuchverlage oder Lehrer an Musik- und Kunstschulen.

    Selbst hatte ich nach dem Referendariat als Lehrer bei der Handwerkskammer und an einer kirchlichen "Schule für Erziehungshilfe" (heute verständlicher als "SBBZ Esent" bezeichnet) gearbeitet. Beworben hatte ich mich auch als Dozent für die Schulung von EDV-Anwendungen bei einer größeren Firma, die Spezialsoftware für Firmenanwendungen vertreibt. Zu Bewerbungsgesprächen wurde ich auch von Firmen eingeladen, die jemanden für die Technische Dokumentation suchten. Zum meinem Glück ergab sich dann die Stelle an der Privatschule.

    Manche Bereiche, die man sich als Alternative vorstellt, sind jedoch von vornherein illusorisch. Mit meinem Kunststudium hatte ich auch daran gedacht, mich als Werbegrafiker selbstständig zu machen. Aber da hat man gegen Profis, die das von der Pike auf gelernt haben, keine Chance. Das blieb dann auf einem Niveau von Taschengeldaufbesserung ;) Abendkurse für EDV waren lukrativer und haben den Grundstock für mein Eigenheim gelegt. Das Thema ist heute jedoch auch durch. Heute muss man in Firmen die Datenbanken nicht mehr selbst in dBase programmieren oder die Buchhaltung in Excel selbst aufsetzen.

    Aus diesen persönlichen "Seiten- und Querbewegungen" zum Lehrerberuf und als Seelenberuhigung für die Referendare, die ich betreut habe und die oft genug von Existenzängsten eines "No way out" geplagt waren, habe ich dann eine Liste erstellt, die über die Jahre recht ausführlich wurde und frei verfügbar im Netz steht:

    https://www.autenrieths.de/lehrerberuf.html

    Das sind doch aber alles Alternativen außerhalb des Systems? :gruebel:

    In welchem Bundesland arbeitest du denn?

    Dann könnten die direkt die Kollegen aus dem passenden Bundesland etwas vorschlagen.

    Auch glaube ich, dass viele Bundesländer inzwischen von oben vorgegebe Zeugnisprogramme verwenden.

    chilipaprika : Ich habe aus Transparenzgründen in der Editierung einen entsprechenden Kommentar hinterlegt. Es geht mir nicht darum, dich oder eine/n andere/n User/in in ein schlechtes Licht zu rücken.

    Aus Transparenzgründen wäre es gut gewesen den alten Beitrag stehen zu lassen und einen Nachtrag zu schreiben.

    Ich habe den ursprünglichen Beitrag gelesen und weiß deshalb, warum Chili sich so darüber ärgert.

    Du würdest Geld dafür bezahlen, dass Dir jemand Deine eigenen Rechnungen mit Deinem eigenen App-Zugang einscannt?

    Du bringst mich auf eine Idee bzgl einer Nebentätigkeit :cash:

    Bei alten, alleinstehenden Personen könnte so etwas aber Sinn machen.

    Unsere ehemalige Nachbarin muss mit 98(!) ihre Abrechnung alleine machen. Hätte sie nicht eine nette Bekannte, die sie unterstützt, hätte sie große Probleme alles geregelt zu bekommen.

    Um welches Bundesland geht es denn? Dann könnte jemand was zu deiner Rückzahlungsfrage sagen, der sich auskennt.

    Für mich kommen viele ungewohnte Begriffe vor, von daher schließe ich Bayern mal aus.

    Vielleicht Berlin?


    Ich stimme Seph aber zu, wenn jemand länger nicht da war, möchte man sich als Ausbilder natürlich einen Überblick über den aktuellen Stand der Ausbildung machen.

    Ob das bei dir ein normaler Vorgang oder eine Gängelung war, kommt dann auf die konkrete Umsetzung an.

    Es gibt tatsächlich die ein oder andere Situation, in der ich unsicher bin. Im Alltag okay, aber beim lesen habe ich manchmal das Gefühl, dass es nicht zu 100% perfekt ist... hatte es aber auf die neue Brille und Gewöhnung geschoben...

    Daran kann es aber durchaus liegen, dass es mit der neuen Brille beim Sehtest nicht geklappt hat.

    Da du ja eh zum Arzt musst, soll er das direkt überprüfen.

    Was hat der Amtsarzt gesagt? Welche Gründe gab es? Welche Tests musstest du machen?

    Wenn du keine Erkrankung hast, die bald zur Erblindung führt, dann soll dir dein Augenarzt bescheinigen, dass du mit der passenden Sehhilfe problemlos arbeiten kannst.

    Ich bin erstaunt, weil meine Sehtest sehr einfach waren.

    Der erste "Sehtest" war die Frage, "Sie tragen eine Brille, sind sie regelmäßig beim Augenarzt?"

    Der zweite war der normale Test mit Lesen von Buchstaben an einer Wand.

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