Beiträge von plattyplus

    Nun hoffen wir immer noch, dass auch unsere Stadtwerke hier irgendwann für kaskadierende Zähler vorbereitet sind, aktuell sind sie es nämlich nicht, da müssen wir dann Strom einspeisen obwohl die Wärmepumpe ihn abnehmen könnte, weil das System das aktuell noch nicht kann (viele andere aber wohl schon, der Anbieter war jedenfalls völlig überfordert damit, dass es hier nicht geht).

    Ich habe vorm Zähler den SMA Sunny Home Manager installiert, der mißt wieviel Strom ich mit meiner 16kW Anlage, mehr paßte einfach nicht aufs Dach, einspeise bzw. zusätzlich aus dem Netz ziehe. Damit wird dann gesteuert welche Lasten aktuell zugeschaltet werden können oder abgeworfen werden müssen.

    Szenario in nicht allzu ferner Zukunft: Drei Leute kommen nach Hause, stecken drei PKWs an die Wallboxen (1x 22kW + 2x 11kW) und nebenbei läuft noch eine Wärmepumpe (30kW Stromverbrauch) sowie der normale Haushaltsstrom.

    Da muß dann das Lastmanagement regeln welche Verbraucher Priorität haben. An guten Tagen könnte ich da insg. gut 60kW ziehen (40kW aus dem Netz + 16kW aus PV + 5kW Batterie), aber an schlechten Tagen bleiben nur 40kW aus dem Netz, so daß im Worst-Case allein schon wegen der Wallboxen die Sicherungen im Hausanschluß (3x 63A NH) durchschmelzen. Ich gehe davon aus, daß der Tag kommen wird, an dem wir alle in Gedanken einfach die PKWs an die Steckdosen hängen, ohne uns Gedanken darüber zu machen, ob die anderen Fahrzeuge gerade geladen werden oder nicht.

    Jepp, also Materialkosten sind ordentlich gesunken.

    Kann ich bestätigen. Vom Material her bekommt man heute eine 20kW Anlage für 8000€ und eine 30kW Anlage für 11.000€.

    Das Problem ist die absolute Goldgräberstimmung bei den Handwerken. Da werden aktuell über die alten absolut überzogenen Materialpreise massiv Gewinne eingestrichen. Einer meiner Kollegen hatte Glück und hat die 10.000€ KfW-Förderung bekommen, die es nur 12 Stunden gab. Selbst sein günstigstes Angebot war allerdings noch dermaßen überzogen, daß die 10.000€ Förderung praktisch direkt als Gewinn durchgereicht werden. Wir haben uns im Kollegenpreis seine Kostenvoranschläge angesehen und dann das exakt gleiche Material im Internet gesucht. Je nach Angebot waren da beim Material ein Einsparpotential von 10-18.000€ drin.

    Die ständig aufgestockten Milliardenzusagen ärgern mich langsam. Bei den ganzen Milliardenbeträgen, die an die Palästinenser geflossen sind und fließen, müssten das blühende Landschaften sein.

    Mich ärgern die Zusagen auch. Daheim bricht das Rentensystem und langsam auch die öffentliche Verwaltung zusammen, weil man für die Löhne kein Personal bekommt, und unsere Regierung wirft das Geld zum Fenster raus. Wir brauchen diese und weitere Milliarden selber!

    Das halte ich für völlig unrealistisch.


    1. In Gaza Leben 2 Millionen Menschen, die Israel zum Großteil hassen und vernichten wollen.

    Ich muß halt daran denken, wie es in Deutschland 1945-49 gelaufen ist. 1945 zu Kriegsende hatten wir Millionen fanatisierte Kinder, die nichts außer der Hitlerjugend kannten. Dazu kam der Partisanenkrieg der Organisation Werwolf.

    Danach kamen der Marschal-Plan und die Berliner Luftbrücke und 1949 war die Stimmung pro USA.

    Die einzige halbwegs machbare Chance für einen längerfristigen Frieden in der Region sehe ich darin, daß Israel den Gaza-Streifen komplett erobert und besetzt, alle Palästinenser dort zu israelischen Staatsbürgern macht und anschließend den Landstrich wirtschaftlich aufbaut, vergleichbar dem Marschal-Plan für Europa nach dem 2. Weltkrieg.

    Wenn der Bevölkerung dort eine wirtschaftliche Perspektive geboten wird, könnte ich mir vorstellen, daß Hamas und Co. langfristig keine Chance mehr haben in großer Anzahl Unterstützer zu finden.

    Wenn es dann heißt: Die Israelis haben uns eine Wasserversorgung, Internet, Schulen, Krankenhäuser, eine funktionierende Verwaltung (ohne übermäßige Korruption), einen funktionierenden Flughafen, … gebracht, könnte es meiner Meinung nach etwas werden.

    Was davon ist verbürgt, was Verschwörungstheorie?

    Reichen öffentliche Ansprachen des ägyptischen Präsidentens als Beweis?

    Wenn ja, dann hier:

    • Das Argument Ägyptens in Richtung Palästinenser: Würden alle Menschen den Gazastreifen verlassen, könnte Israel das Land übernehmen - und das gelte es schließlich zu verhindern.

    Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/afrika…r-gaza-100.html

    • Das ist auch die Antwort an all die westlichen Diplomaten, die seit Beginn des Krieges in Kairo um Gehör buhlen: ein klares "Nein" zur Aufnahme von palästinensischen Flüchtlingen. So spricht der ägyptische Präsident Abd al-Fattah al-Sisi wohl vielen Ägyptern aus der Seele, als er sich an Kanzler Olaf Scholz wendet. Wenn die palästinensischen Bürger aus dem Gazastreifen auf den Sinai verlegt würden, dann verlegen wir die Idee vom Widerstand, die Idee vom Kampf von Gaza auf den Sinai. Und dann wird konsequenterweise der Sinai zur Operationsbasis gegen Israel. Und dann wird Israel dort das Recht haben, sich zu verteidigen …

    Quelle: https://amp.zdf.de/nachrichten/po…oteste-100.html

    Beispiel Ukraine-Krieg:

    Ich glaube, dass viele, derjenigen, die da die Russland-Versteher geben und meinen, man muss mit Russland reden, ganz genau wissen, was das mittel- und langfristig für Folgen haben wird. Es ist kein Zufall, dass viele von denen aus der Rentner-Generation kommen, die wissen ganz genau, dass es sie nicht mehr betrifft, wenn Russland dann in 10 Jahren das Baltikum und in 20 Jahren Polen angreift. Dass das Gas aktuell teurer geworden ist, betrifft sie aber ganz direkt und darauf haben sie keinen Bock.

    Und ich frage mich immer warum sich unsere Politiker bei den ganzen Krisen in Schweigen hüllt. In dem Zusammenhang muß ich immer an Kennedy denken: „We have choose to go to the moon before this decade is out!“

    Und das als Ansprache an eine Nation, die von Korea- und Vietnamkrieg geschunden war, in der Rassenunruhen herrschten und die sich mitten in der heißen Phase des Kalten Kriegs befand.

    Wo ist das Ziel unserer Nation? Wie wäre es mit: „Wir wollen in den nächsten Jahren unabhängig von Energieinporten werden! Die Autarkie ist eine Frage nationaler Souveränität!“ ???

    Die drei obersten Führer der Hamas gehören zu den reichsten Menschen der Region, sie haben jeweils ein geschätztes Vermögen von 3-4 Mrd. $. Sie leben allerdings in Katar und nicht im Gaza-Steifen.

    Wobei das dann eine Aufgabe für den Mossad wäre die Typen aus dem Hotel in Katar zu holen und in Tel Aviv vor Gericht zu stellen. Der Mossad hat damals ja auch Adolf Eichmann aus Argentinien nach Israel gebracht.

    Daher meine ernst gemeinte Frage: Was soll und darf Israel (international = Juden) denn machen um sich zu schützen und zu verteidigen? Was wäre verhältnismäßig? Die Hamas verschanzt sich hinter Zivilisten und da bevorzugt hinter Kindern. Abschussrampen für Bomben befinden sich auf Schulhäusern und in Wohngebieten. Kommandozentralen sind unter Krankenhäusern.

    Aus Israelischer Sicht ist meiner Meinung nach der Terrorangriff der Hamas durchaus mit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor ohne vorherige Kriegserklärung vergleichbar. Die Hamas stellt in Gaza ja die Regierung, somit handelt es sich eigentlich um einen regulären Krieg, den ein Staat gegen einen anderen Staat ohne vorherige Kriegserlärung vom Zaun gebrochen hat. Entsprechend steht es Israel frei den Kampf aufzunehmen bis zur bedingungslosen Kapitulation der Hamas.

    Da die Hamas-Kämpfer zudem keine Uniformen tragen, und so nicht erkennbar sind, gilt für sie zudem nicht die Genfer Konvention. Hierzu findet man in Wikipedia:

    "Vertraglich verankert ist die Verpflichtung der Konfliktparteien, ihre Kombattanten äußerlich von der Zivilbevölkerung zu unterscheiden, Art. 44 Abs. 3 ZP I. Für die regulären Streitkräfte bedeutet dies das Tragen der Uniform ihrer Konfliktpartei, Art. 44 Abs. 7 ZP I."

    Ich frage mich gerade eher, ob die Hamas mit ihrem Angriff nicht evtl. einen schlafenden Riesen, nämlich die ganze westliche Welt, aufgeweckt und den Willen in ihm entfacht hat, mit allen Kräften zu kämpfen. Darin beziehe ich ausdrücklich die antisemitischen Palästina-Kundgebungen in der ganzen westlichen Welt mit ein.

    Dass du jedoch keinen Unterschied zwischen Kämpfern und Zivilisten erkennen willst - und diese damit de facto zum Abschuss frei gibst - solltest du dringend überdenken. Ab Minute 25 erfährt man, weshalb die Kinder zu Kämpfern werden wollen. Ab Minute 8 die Auslöser dafür.

    Ich denke da eher an den Teil ab Minute 11:08, Zitat: "Hier habe ihr Cousin Abdalah gegen die israelischen Soldaten gekämpft. Dann sei er erschossen worden." Wer gegen die Soldaten kämpft ist ein Kombatand und eben kein Zivilist, auch wenn er ein 17jähriges Kind ist, wie wir in Minute 10:26 erfahren.

    Und was die Frauen angeht, empfehle ich Minute 10:34: "Sie sei auch stolz auf ihn [ihren Sohn], darauf, daß er im Kampf gefallen sei. Es sei nun einmal die Aufgabe der Jugend..."

    Da wird von Kindersoldaten schwadroniert, die Panzerfäuste abfeuern (btw - Quelle und Beweise bitte !)

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    Dem habe ich nichts hinzuzufügen!

    Ich auch:

    Diese ewige Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kämpfern ist doch hanebüchen. Die Frauen, die den Terroratacken der Hamas bejubeln, sind zu schützen und die Wehrpflichtigen, die in die Armee gepreßt wurden, sind Freiwild? Da wird doch gerade genau andersrum ein Schuh draus.

    Auch muß ich, wenn "Ärzte ohne Grenzen" von Kindern spricht, immer an die Kindersoldaten der Hamas denken, die dann mit der Panzerfaust, die hat ja keinen Rückschlag, man braucht dafür also keine Kraft bei der Bedienung, auf die eigenen Kameraden zielen. Das Bild geht mir da nicht aus dem Kopf. Auch da liegt meine Empathie eher bei den Soldaten im Fadenkreuz als bei den fanatisierten Kindern und Jugendlichen.

    Was den Menschen hilft ist ein schnelles Ende des Krieges und dazu kommt es nur, wenn man der Hamas keine Möglichkeit gibt sich neu aufzustellen, also eben ohne jegliche Feuerpausen weitermacht bis zum Ende.

    Zweiwöchige Klassen- bzw. Abschlussfahrten? Wow, das habe ich noch nie gehört.

    Mein Fahrtenprogramm als Schüler:

    • 4. Klasse: Eine Woche in eine Jugendherberge im Landkreis (Montag bis Freitag)
    • 6. Klasse: Zwei Wochen nach Wangerooge (Montag bis zur Folgewoche Freitag. Der Landkreis betreibt da ein eigenes Landschulheim und organisierte die Termine.
    • 10. Klasse: Eine Woche Harz (Montag bis Freitag)
    • 13. Klasse: Zwei Wochen Skandinavien, also über Kopenhagen nach Stockholm und Retour. Sollte eigentlich nur eine Woche (Montag bis Freitag) dauern und dann irgendwo in Malmö enden, aber dank EU-Fördergeldern ging es dann doch wieder bis Stockholm.

    Über Steuerhinterziehung regen sich die deutschen Stammtische seltsamerweise nicht so gerne auf. Vielleicht weil es immer leichter ist, nach unten zu treten.

    Wie bereits zuvor von mir gesagt:

    Ein weiteres Mittel zur Staatsfinanzierung: Aufstockung des Personals in der Steuerfahndung bis zu dem Punkt, wo die Grenzkosten eines zusätzlichen Mitarbeiters den Grenzertrag, den dieser durch Fahndungserfolge erwirtschaftet, übersteigt. Und ja, wir kaufen als Staat selbstverständlich weiterhin die Daten von Steuerflüchtlingen an.

    Ich denke nicht, dass du eine Studienfahrt nach England für unter 500 € hinbekommst.

    Wäre Irland auch akzeptabel? Da würde ich dann nämlich bei der EU Fördergelder für alle Schüler (unabhängig vom Einkommen der Eltern) beantragen.

    Als ich selber damals Schüler war, ging unsere 13er Abschlußfahrt nach Schweden. Die Jahrgänge vor uns sind alle 2 Wochen gefahren. Wir sollten der erste Jahrgang sein, der nur eine Woche fährt, eben weil es zu teuer wurde. Daraufhin haben wir uns damals (Ende der 1990er) selber um Fördergelder gekümmert und dank Erasmus-Programm der EU auch erhalten. Wir alle mußten vorab einen Schwedisch-Kurs in der VHS besuchen und bekamen dann pro Person 400,- DM Zuschuß. Die ganzen Formulare hatten wir selber auch schon soweit ausgefüllt, daß der Schulleiter nur noch die Schulnummer eintragen und unterschreiben mußte.

    Dank dieser Eigeninitiative durften wir dann doch zwei Wochen nach Skandinavien fahren, wie schon die Jahrgänge vor uns. :cash:

    Aber ob meine Schüler so eine Eigeninitiative bringen würden, wenn es darum geht Geld für eine Fahrt zu organisieren? Da würde sich vorher der Alte Fritz, der hier die Schulpflicht eingeführt hat, im Grabe umdrehen. :traenen:
    Wenn sie das jedoch bringen würden, würde ich auch heute noch davon ausgehen, daß für 500,- € eine Fahrt nach Irland machbar ist.

    Wobei: nehmen wir mal an, dass den Bürgergeld-Empfängern diese Klassenfahrt nicht finanziert würde - wäre dann der Familie im Beispiel von Dr. Caligari geholfen? Nein.

    Selbstverständlich wäre der Familie geholfen! Würde bei der Klassenfahrt kein einziger Schüler mitfahren können, eben weil das Amt nicht bezahlt, würde diese Klassenfahrt nicht stattfinden und es würde ein günstigeres Klassenfahrtziel ausgesucht.

    Ja, das finde ich auch schlimm, dass Kinder aus armen Haushalten Bildungschancen über das Allernötigste hinaus bekommen sollen.

    Ich glaube, dass Du die Kernaussage nicht verstanden hast. Es gibt in Deutschland Familien, in denen beide Eltern Vollzeit arbeiten, die keine Stütze bekommen und es sich nicht leisten können ihre Kinder auf solche Fahrten zu schicken. Würden die Eltern jetzt den Job kündigen, hätten sie mit Bürgergeld mehr in der Tasche, weil dann das Amt alle solche Zusatzkosten übernimmt.

    Bsp. für sowas: Klassenfahrt nach New York für 38.000€ (2.539€ pro Kopf). Bis auf drei Schüler in der Klasse waren alle Schüler vom Amt finanziert. Entsprechend fuhren auch alle Schüler mit bis auf die Drei, deren Eltern die Fahrt aus eigenen Mitteln hätten stemmen müssen.

    https://www.welt.de/politik/deutsc…8-000-Euro.html

    Mir ist klar, dass differenzieren zumindest keine von dir in diesem Forum gezeigte Stärke ist, sondern du hier lieber an vielen Stellen populistische Phrasen raushaust,

    Und mir ist klar, daß Du immer nur das Haar in der Suppe suchst ohne die Suppe zu sehen. Da werden dann die kleinste Splittergruppen rausgesucht, für die eine Lösung ungerecht wäre und wegen der man dann nicht mit der breiten Masse so verfahren darf, wie es eigentlich angebracht wäre.

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