Die werden mitsamt den Fußgänger*innen auf dem Rad- und Fußweg um die Kreisverkehre "herumgeleitet".
Achtung: Wenn da kein „Vorfahrt gewähren“-Schild am Radweg steht, haben die Radfahrer trotzdem Vorrang vor dem ausfahrenden LKW.
Die werden mitsamt den Fußgänger*innen auf dem Rad- und Fußweg um die Kreisverkehre "herumgeleitet".
Achtung: Wenn da kein „Vorfahrt gewähren“-Schild am Radweg steht, haben die Radfahrer trotzdem Vorrang vor dem ausfahrenden LKW.
Kann ich mitsingen...seit Wochen (!) mache ich mit meiner Vier Verkehrserziehung, bei vielen Regeln antwortet die Klasse mittlerweile im Chor und ich erkläre ihnen, warum ich sie damit "nerve"...
Davon ist bei meinen 16 jährigen nicht mehr viel übrig. Als wir auf dem Schulhof eine Baustelle hatten, meinten sie 2m hinter einem rückwärts rangierenden 40T Sattelzug laufen zu müssen und konnten nicht verstehen, warum ich als Pausenaufsicht da mehr als deutlich wurde.
… Radfahrer, die versuchen den 7,5 Tonner LKW im Kreisverkehr rechts außen zu überholen. ![]()
Genauso bescheuert wie Fußgänger, die beim Queren der Straße bei einem PKW-Gespann zwischen PKW und Anhänger über die Deichsel klettern, während der PKW vor der roten Ampel wartet.
Haben die eine leise Ahnung davon was von ihnen übrig bleibt, wenn sie von einem Rad mit knapp 2 Tonnen Last darauf überrollt werden? ![]()
durch den guten Abschluss bei Bund und Kommunen
Gut? Der Abschluss wäre gut, wenn er bessere wäre als der Abschluss der IG Metall.
Das Makabere ist doch, daß einem diese Zuverlässigkeit bei der Sozialauswahl, wenn es z.B. um Kündigungen geht, nur Nachteile einbringt.
Und auch bei uns im Schulalltag ist es nicht anders. Die KuK, die funktionieren, bekommen immer noch mehr Arbeit oben drauf geknallt und die, von denen man weiß, daß sie schnell mit einem gelben Schein wedeln, werden immer weiter entlastet.
Das System animiert doch geradezu dazu „defekt“ zu spielen und Ärzte wie meinen, die den Patienten so laut „Sie sind gesund, gehen sie arbeiten!“ ins Gesicht sagen, daß man es durch die ganze Praxis hören kann, gibt es wenige. ![]()
Die 3 Fälle, die du unten genannt hast, sind offiziell nicht vorgesehen - aber mit Godwill und im gegenseitigen Einvernehmen ggf. machbar.
Seitdem ich in meiner damaligen Ausbildungsschule miterleben durfte wie einer jungen Kollegin von der Schulleiterin eine Disziplinarklage angedroht wurde wegen der mißbräuchlichen Nutzung von Dienstgerät, sie hatte an dem einen Lehrerarbeitsplarz in der Schule ein privates Foto eingescannt und auf ihrem USB-Stick gespeichert, habe ich gelernt nicht auf Goodwill zu bauen.
Lohnt sich IMHO auch nicht, da ein genereller Urlaubsanspruch für Lehrer außerhalb der Ferien illusorisch ist.
Wieso? Bei uns gibt es immer wieder einzelne Urlaubstage, die dann doch frei genommen werden können, z.B. wegen der eigenen Hochzeit, dem Tod naher Familienangehöriger, ...
Auch beim 25jährigen Dienstjubiläum gibt es einen Tag Sonderurlaub und unsere SL betont in der Feierstunde immer ausdrücklich, daß dieser eine Tag auch in der Unterrichtszeit genommen werden darf.
Ich findees halt bitter nicht Urlaub für z.B. folgende Dinge nehmen zu können:
Das würde dann aber auch noch mehr Personal benötigen.
Was aber langfristig nicht das Problem des einzelnen Arbeitnehmers ist. Dann muß der Arbeitgeber eben die Arbeitsbedingungen verbessern, um mehr Personal anwerben zu können, z.B. durch angehobene Gehälter. Das es kurzfristige Personalprobleme z.B. aufgrund von Krankheit gibt, für die auch der Arbeitgeber nichts kann, ist unbenommen.
Wir haben doch einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen, richtig? Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, daß maximal 3/5 des Urlaubs vom Arbeitgeber vorgegeben werden dürfen (Beschluss vom 28.07.1981, 1 ABR 79/79). Das wären 18 Tage. Die verbleibenden 12 Tage stehen zur freien Verfügung des Arbeitnehmers. Um diese 12 Tage geht es mir. Die müßten gemäß des Urteils dann doch wohl auch in der Schulzeit genommen werden können.
pluralis majestatis
Da bevorzuge ich den singularis vulgaris ![]()
An zu hohen Ansprüchen liegt’s eher nicht, sondern es gibt tatsächlich keine Möglichkeiten mehr, Männer kennenzulernen (auch Online-Dating ist schwierig, sobald man den Beruf nennt). Schon oft habe ich es bereut, diesen Beruf (obwohl ich darin sehr gut bin) ergriffen zu haben, weil er mein Privatleben zu sehr beeinflusst. Mit einem Bürojob lernt man einfacher Partner kennen.
Ich muß als Mann leider bestätigen, daß die Job-Angabe beim Dating ein absoluter Negativpunkt ist. Mein Problem war über zieg Jahre, daß ich damit bei vielen Frauen mal gleich durchs Raster fiel. Lehrer müssen wohl absoluter Spießer sein. Und die Frauen, die genau so etwas gesucht haben, also einen berechenbaren Hauspuschel, die waren dann geschockt, als sie mich in der Realität kennengelernt haben. Für die war ich dann wohl zu draufgängerisch bzw. zu hemdsärmelig.
Pauker werden halt auch heute noch mit "Briefmarken sammeln" und solchen Dingen in Verbindung gebracht und nicht mit: "Wenn es drauf ankommt, klettert der auch im 2. OG angeseilt aus dem Loch in der Wand und mauert von außen den neuen Fenstersturz ein."
Naja, nach zieg Jahren der Suche habe ich dann doch letzten Sommer geheiratet. Die Frau hat sich dann doch von mir nicht schocken lassen. Als wir uns damals kennengelernt haben und sie mir das erste Mal ihre Bude gezeigt hat, kam sie damit um die Ecke, daß sie gerade in Begriff wäre den Dachboden auszubauen. Das Material wäre schon da, der Schrott vom vorherigen Eigentümer müsse aber noch raus. Es war Allerheiligen und sie war geschockt, als ich spontan den Pulli ausgezogen und im T-Shirt nach Handschuhen gefragt habe.
Sie: "Wann wollen wir damit anfangen?"
Ich: "Jetzt!"
Jedenfalls sagt sie, daß ihr diese "einfach mal machen" wohl gehörig imponiert hat und ich so aus dem Lehrer-Image rausgekommen bin.
In den Flitterwochen ging es zum Tauchen auf die Malediven. Sie wollte unbedingt mit der PReßluftflasche auf dem Rücken unten ans Riff. Da habe ich dann auch nicht "nein" gesagt. ... und ja, in ein paar Jahren planen wir mit zwei Motorrädern ans Nordkap zu fahren. Klar wäre das mit dem Auto oder dem Wohnmobil einfacher, aber da fehlt eindeutig die sportliche Herausforderung.
Viele Lehrerarbeitszeitverordnungen gehen übrigens von wöchentlich 45 Stunden aus, wegen der eingerechneten Ferien.
Wobei wir dann auch wieder bei dem Punkt wären, daß der Arbeitgeber zwar einen gewissen Anteil des Urlaubs verplanen darf (aka "Werksferien"), aber ein nicht unerheblicher Teil der Urlaubstermine frei vom Arbeitnehmer planbar sein muß.
Ich bin mal gespannt, wie sie das dann in der Schule umsetzen wollen, wenn ich als Lehrer z.B. gerade dann Urlaub nehmen will, wenn im Nachbar-Bundesland Schulferien sind, um mit den Kindern zur Urlaubsreise aufbrechen zu können.
Anhand des Eingangspostings erkennt man, dass viele Kollegen die Abendschule nicht kennen. Da sind bei uns Tage von 7.15 Uhr - 21.15 Uhr mit einer Unterbrechung vollkommen normal. Auch ein Dienstbeginn um 8.00 am nächsten Tag kommt ebenso vor, wie 5 Vormittags- und mehrere Abendeinsätze. Am BK ist das alles Praxis und ein ständiger Aufreger der betroffenen Kolleginnen und Kollegen.
Das kann ich bestätigen. ![]()
Wie an anderer Stelle bereits erwähnt gilt die EU-Arbeitszeitrichtlinie auch für Beamte und da die Bundesrepublik Deutschland bzw. das Land NRW es versäumt haben diese Richtlinie in geltendes nationales Recht umzusetzen und die Übergangsfristen schon lange abgelaufen sind, gilt die 2003/88/EG direkt.
Wir haben ja ein ähnliches Problem mit der Abendschule. Da schieben dann auch manche Kollegen an einem Tag richtig lange Schichten, eben von 7.30-21.00 Uhr. Bei uns ist es aber so geregelt, dass jeder Kollege in Vollzeit fünf Einsätze pro Woche haben soll, Teilzeitkräfte entsprechend weniger. Der Vormittagsunterricht zählt als ein Einsatz, der Abendunterricht als ein weiterer Einsatz. Die Regelung kommt noch aus der Zeit, als wir abends und samstags Unterricht hatten.
Unser Stundenplaner kann mich also an fünf Vormittagen in der Woche einsetzen oder an vier Vormittagen und einem Abend oder drei Vormittage und zwei Abende…
Ich finde jedenfalls einen freien Vormittag ganz angenehm, weil man da dann auch mal Arzttermine oder Behördengänge erledigen kann.
Und dass Vollzeitkräfte in der Regel an 3 Nachmittagen eingesetzt sind ist auch nicht zwingend sondern schlechte Stundenplanung.
Oder besonders gute Stundenplanung, wenn man so sein komplettes Deputat in 3 Tagen abarbeiten kann und dann an den anderen beiden Tagen komplett (also auch morgens) frei hat.
Und - haben sie das auch getan - oder war das nur heiße Luft?
Zwei haben das auch getan. Die waren pünktlich nach den Weihnachtsfeiern „krank“.
Es mag sein, dass es irgendwo einzelne Kollegen gibt, die Krankheiten nur vorspielen, der Regelfall ist es aber sicher nicht.
Naja,
ich habe auch Kollegen, die im Juni lauthals tönen, daß sie im folgenden Januar „krank“ sein werden, sollten sie eine Anschlussklasse bekommen, entsprechend eine Abschlussprüfung stellen und diese eben im Januar einreichen müssen.
Bei diesen „Kranken“ wünsche ich mir schon ein härteres Durchgreifen.
Als mein Papa in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren an der FH Bochum Außenstelle Recklinghausen studiert hat, wurde die FH mal so bestreikt, daß ein kompletter „Abschlußjahrgang“ ausgefallen ist, also ein Semester gab es keine Absolventen. Das hat ihn dann bewogen in die Gewerkschaft einzutreten, weil sie gezeigt hatten, daß sie wirklich etwas bewegen können.
Über die Idee, "wir streiken gezielt als Prüfungstagen", brauchen wir gar nicht zu diskutieren, die ist komplett unsinnig. Dem Arbeitgeber würde das überhaupt nicht schaden, das Streiken an Tagen der Abiturprüfung würde lediglich dazu führen, dass dann die zentralen Arbeiten nicht genutzt werden können und alle streikenden Lehrkräfte nach Rückkehr erst mal selber Klausuren für die Nachschreiber erstellen dürfen. Der Dienstherr würde sich kaputt lachen.
Selbstverständlich würde ich als Beamter diese neuen Klausuren erstellen. Aber wer sagt denn, daß nicht an dem neuen Prüfungstermin auch wieder gestreikt wird? Dann würden schön im Zweiwochenrythmus Klausuren erstellt und bestreikt bis auf einmal der 15. Juli und damit der bundesweite Anmeldetermin an den Universitären verstrichen ist, ohne das sich jemand aus dem aktuellen Jahrgang anmelden konnte, weil die alle ihr Abitur ja noch nicht abgelegt haben.
Das ist der Vorteil bei den Lokführern.
Wenn bestimmte strategische Ziele blockiert sind, kann der Rest auch nicht mehr funktionieren . Klappt in Schule nicht🤷
Gezielt (Abschluß-) Prüfungen bestreiken mit einer Vorwarnzeit von wenigen Minuten... ggf. den Streik auch direkt während der Prüfung beginnen und einfach rausgehen, auf das die Prüfung ungültig wird weil keine Aufsicht mehr da ist.
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