Beiträge von plattyplus

    ... es gibt halt nur das Problemchen namens Streikkasse. Die Gewerkschaft kann nicht schon am Anfang der Verhandlungen die Streikkasse leerstreiken, daher sind Dauer und Umfang von Streiks auch Grenzen gesetzt.

    Und deswegen muß man sich das Machtinstrument der Überraschung aus der Hand nehmen lassen?

    Rein rechtlich müssen Streiks angekündigt werden. Aber dann reicht es auch sie mit 1 Minute Vorlauf anzukündigen. Wenn dann gefragt wird wie lange der Streik dauern wird, wäre meine Standardantwort: „Bis auf Weiteres.“

    Und wer dann wann doch ganz plötzlich wieder anfängt zu arbeiten ist ebenfalls eine Überraschung.

    Ich muß bei der GDL immer nur daran denken, wie sie damals gezielt mit wenigen Lokführern in ganz bestimmten Bahnhöfen gestreikt haben. So standen ein Dutzendf Lokführer mit ihren Zügen im Bahnhof Hamm, streikten und legten damit den kompletten Zugverkehr auf der Strecke Berlin - Ruhrgebiet still, weil kein Zug mehr durch Hamm kam. Alle Gleise waren mit Zügen blockiert.

    Das waren minimale Kosten für die Streikkasse mit maximalem Ergebnis.

    Moin,

    da es in vielen Bundesländern ja so langsam spruchreif wird, daß eine Photovoltaik-Pflicht für alle Dachflächen kommt, frage ich mich, ob ich vorher noch Reparaturen am Wohnhaus-Dach durchführen sollte, um dieser Verpflichtung zu entgehen.

    --> https://www.wohneigentum.nrw/beitrag/solardachpflicht

    Der Hintergrund bei mir ist, daß ich insg. 20kW peak an Solarzellen auf Nebengebäuden liegen habe, also jetzt schon weit mehr produziere als ich selber verbrauche, mir mein Netzbetreiber gar keine weitere Einspeisung erlaubt, da das Netz wohl von den zahlreichen PV-Anlagen überlastet wird und ich bei einer kompletten Ausnutzung der Dachflächen des Wohnhauses in Summe weit über 30kW peak kommen würde, so daß ich dann ein Gewerbe für die Solaranlage anmelden müßte.

    Ist das wieder so eine spinnerte Idee der Grünen wie die dann doch abgeblasene Wärmepumpenpflilcht?

    Wie geht ihr mit der kommenden Pflicht um?

    Ich persönlich bin auch froh, dass ich nicht die Geduld haben muss, da mit am Tisch zu sitzen, aber taktische Spielchen sollte man nicht überbewerten.

    Ich glaube, ich würde das taktische Spielchen so spielen: "Wir streiken mit sofortiger Wirkung unbefristet bis ein unterschriebenes Verhandlungsergebnis vorliegt."

    Ich wundere mich eh warum die Gewerkschaften bei Streiks immer vorher schon sagen wie lange sie dauern werden. Damit gibt man selber doch das Machtinstrument der Überraschung aus der Hand.

    Ich habe auch noch kein Tool gesehen, das in der Lage ist höherwertige Investitionsgüter über mehrere Jahre gemäß AfA-Tabelle abzuschreiben.

    • Computer 3 Jahre
    • Drucker 7 Jahre
    • Bürostuhl 5 Jahre (???)
    • Schreibtisch 13 Jahre (???)

    Die Software bekommt Probleme ab dem zweiten Jahr damit die anteilige Abschreibung aus dem ersten Jahr weiterzuführen. Habe es jedenfalls nicht hinbekommen, dass diese Daten automatisch aus den Vorjahren übernommen wurden, bis die Abschreibung komplett abgeschlossen ist.

    Einige grundlegende Infos über das Steuersystem wären sinnvoller als eine "Anleitung", wie man die Steuererklärung ausfüllt. Wer unser (letztlich gar nicht so kompliziertes) Steuersystem im Grundsatz versteht, kann ohne größere Schwierigkeiten seine Steuererklärung ausfüllen.

    Guter Witz! :teufel:

    Von dem Wissen übers Steuersystem habe ich immer noch keine Ahnung welche Anlage ich für was brauche, wo ich meine Steuernummer finde und das Arbeitgeber und Krankenkasse bis zum 28. Februar Zeit haben, um mir die Abrechnungen vom Vorjahr zuzuschicken, so dass man ab März mit der Steuererklärung anfangen kann.

    Hinzu kommt, dass viele Jugendliche der "unteren Schichten" das Konzept einer langfristigen Planung familienbedingt nicht kennen bzw. kennengelernt haben. Die leben dann im "hier und jetzt" und können eine strategische Perspektive für die Zukunft schlicht nicht durchdenken. Fällt mir extrem auf seit ich an der Berufsschule bin. Da stoße ich dann auch als Lehrer an meine Grenzen, das lernen die mit 16+ kaum noch.

    Das merke ich bei mir auch. Das Thema „Wie fülle ich meine Einkommenssteuererklärung aus?“ steht nirgendwo im Lehrplan. :autsch:

    Im Lehrplan steht dafür drin, daß ich mit den Azubis Unternehmensfinanzierung machen soll. Nur werden die meisten Azubis doch wohl nie eine eigene Firma haben. Da wandele ich die Frage dann immer schon etwas ab in Richtung Bauspardarlehen, rechne mit Excel auf dem Beamer vor wie sich in den Jahren die Zinsen und die Tilgung entwickeln und verweise insb. auf die Zinsbindung.

    Da kommt dann immer das große Aha-Erlebnis, wenn nach 10 Jahren Zinsbindung die Zinsen auf einmal von 2% auf 4% steigen, man bei gleicher Anuität (= gleichhohe jährliche Zahlung) entsprechend weniger tilgt und sich die Laufzeit des Darlehns auf einmal massiv verlängert.

    Das klingt sehr ungesund! Du solltest sowas nicht persönlich nehmen.

    @Markus40

    Ich habe auch so einen Kollegen, bei dem ich es persönlich nehme. Inzw. hat er es aufgrund seiner (gespielten???) Unfähigkeit geschafft, daß er nirgendwo mehr als Klassenlehrer eingesetzt wird, weil das für alle Fachlehrer in der Klasse eine Zumutung ist.

    Bei mir hat er sich final ins Aus geschossen, als wir Corona hatten. Damals hat mir der Amtsarzt über das Sekretariat einen ganzen Stapel Quarantäneverfügungen überreicht. Ich sollte diese im Rahmen der Amtshilfe verteilen und rückmelden welche Schüler ich erreicht habe, damit die verbleibenden Schüler dann postalisch angeschrieben werden. Die Verfügungen waren personalisiert (vgl. Serienbrief).

    So habe ich dann allen meinen Schülern die Verfügungen ausgehändigt und die beiden Parallelklassen, aus denen jeweils drei bzw. vier Schüler in Quarantäne mußten, auch noch abgearbeitet, weil die jeweiligen Klassenlehrer an dem Tag nicht im Hause waren.

    Ergebnis davon: Meine Kollegin hat sich noch bedankt, daß die Arbeit gleich erledigt ist, der Kollege, der damals Klassenlehrer in der anderen Parallelklasse war, fühlte sich in seiner Eigenschaft als Klassenlehrer übergangen und hat beim Schulleiter eine Beschwerde über mich eingereicht bzgl. meiner Übergriffigkeit.

    Wie anders, wenn nicht „persönlich“, soll ich diese Dienstaufsichtsbeschwerde nehmen?

    Generell würde ich unsere 100.000 Sozialleistungen allerdings auch mal auf den Prüfstand stellen.

    Oder, wie meine Frau immer zu sagen pflegt: „Wir können das Bürgergeld ruhig noch ein wenig erhöhen, aber gekoppelt an eine Arbeitspflicht (dann im öffentlichen Bereich). Wer morgens nicht antritt, bekommt das Bürgergeld dann allerdings auch massiv gekürzt. Müll von den Straßen und Wegen aufsammeln, Geh-/Fahrradwege neu pflastern, … Es gibt genug zutun!“

    Es ist echt zum Kotzen... es wird nichts erklärt zu Regeln etc., kein Arbeitsplatz vorhanden, Stundenplan mit zig Vertretungsreserven in allen möglichen Klassen und ständig wird man angegangen "So aber nicht..", "Du musst darauf achten, dass...".

    Ganz ehrlich: Es wird davon ausgegangen, daß Du das in deinem Referendariat alles so kennengelernt hast. Wenn ich das hier so lese, würdest Du auch an einem BK nicht glücklich.

    Zum Beispiel wie die Schüler von fachinformatiker ihre Herkunft, ihr Hiersein, ihre Fluchtgründe und gleichzeitig ihre Zustimmung zum Handeln Irans oder Libanons unter einen ideologischen Hut bekommen.

    Meine Schüler bekommen das sehr gut „unter einen Hut“, sie sind nämlich keine Flüchtlinge sondern in Wahrheit Wirtschaftsmigranten.

    Ich würde mich fragen: Will ich das Grundstück behalten und „nur“ den Bauträger loswerden oder will ich komplett aus dem Vertrag raus?

    Bei uns am Ort ist es so, daß die Stadt Neubaugebiete an Bauträger verkauft, die wiederum die einzelnen Grundstücke dann an die Bauherren verkaufen. Letzteres natürlich nur unter der Bedingung, daß der Bauträger dann das Haus baut und die Bauherren eben nicht mehr selber alle Gewerke einzeln beauftragen können.

    Wäre die erste Rate nicht zu hoch, würde ich wohl gegen den Bauträger klagen, auf das ich am Ende ein Grundstück habe, auf dem ich ohne den Bauträgerzwang selber die Gewerke beauftragen kann.

    Ich lese gerade diese Nachricht:

    https://rp-online.de/nrw/landespoli…ng_aid-99855687

    Dabei stelle ich mir die Frage, ob man, wenn die Anträge auf eine amtsangemessene Alimentation nicht ruhend gestellt werden, nicht eine Musterfeststellungsklage gegen das Land NRW einreichen könnte? Genug Betroffene für so ein Massenverfahren dürften sich wohl finden lassen.

    Ich habe vor wenigen Jahren bei dem Musterverfahren gegen den VW-Konzern wegen der Abgasmanipulation bei den TDI-Motoren teilgenommen. Sowas müsste im Verwaltungsrecht doch auch funktionieren.

    was der Verkehrtsminister zum Thema beigesteuert hatte, läuft unter der Überschrift "Wahlgeschenk für die Klientel"

    Und über das Wahlgeschenk beschwert sich inzw. schon die Solarindustrie, weil jetzt alle, die bei der ersten Runde mit den 300 Mio. € nicht zum Zug gekommen sind, ihre Bestellungen zurückhalten, um bei der nächsten Runde mit den verbleibenden 200 Mio. € evtl. zum Zuge zu kommen.

    Dieses ungleichmäßige Stop & Go macht es für die Betriebe schwierig.

    Greta Thunberg und Fridays for Future präsentieren wieder einmal ihren Antisemitismus: https://www.sueddeutsche.de/politik/greta-…uture-1.6291303

    „Klima für Palästina“ ???

    Was soll der Quatsch?

    Ich hoffe ja immer noch, daß unser Bundeskanzler oder -präsident mal eine Rede zur Lage der Nation hält mit dem Tenor:

    „Durch die weltweite Ausbreitung von Konflikten (Naher Osten, Russland) ist unsere Energieversorgung bedroht. Wir müssen unabhängig werden von den aktuell sehr umfangreichen Rohölimporten. Baut Solarzellen auf die Dächer, kauft E-Autos, rüstet eure Heizungen auf heimische Energieträger um, …“ Dies ist eine Frage nationaler Souveränität!“

    Das man damit dann noch das Klima schützt, wäre ein erfreulicher Nebeneffekt.

    Aber wo bitte gibt es in Deutschland noch Politiker, die den Mund aufmachen und eine Richtung vorgeben, für die sie nachher auch verantwortlich zeichnen? Unsere Politiker sind doch nur noch groß darin viel zu erzählen ohne etwas Substantielles zu sagen.

    Würden diese Staaten ihre Staatsbürger überhaupt wiedererkennen? Irgendwie muß ich gerade an die französische Fremdenlegion denken, bei der die Soldaten eine komplett neue Identität und später auch die französische Staatsbürgerschaft bekommen. Wie wollen Syrien, Marokko, ... das dann im Nachhinein noch feststellen, daß jemand deren Bürger ist/war?

    Wie sieht's mit Ankündigung von Schadensersatz aus? (edit: z. B. Zinsen eines Kredits, den du aufnehmen musstest) Eine schriftliche Ankündigung mit Fristsetzung für einen Abschlag kann da Wunder bewirken. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Beteiligten ist ebenfalls eine Möglichkeit. Beides kostet dich nichts bzw. erfordert kein Vorstrecken von Anwalts- oder Gerichtskosten. Wobei du diese ja letztendlich wiederbekommst.

    Moin,

    ich würde da an zwei Fronten gleichzeitig losschlagen.

    1. Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die federführende Behörde
    2. Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens auf Zahlung deiner Bezüge

    ... und wenn dann der Gerichtsvollzieher ins LBV geht und dort die Büroeinrichtung pfändet, um Deinen Lohn zu bezahlen, dann ist das eben so. Letzteres natürlich inkl. aller Gebühren, Schadenersatz und Verzugszinsen.

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