Beiträge von plattyplus

    Häh? Wenn man keine Ahnung hat ...

    … soll man auch in der Schweiz im Glashaus sitzend nicht mit Steinen werfen.

    Zitat

    Die Gotthardregion, Schauplatz des Schwurs zwischen den ersten Eidgenossen 1291 und Ort des Widerstands gegen die Habsburger, verfügt über eine ganz eigene Aura. Weder dem Matterhorn noch irgendeinem anderen Schweizer Berg wird ein solch symbolischer Wert zugeschrieben wie diesem Bergmassiv: Es ist Wiege der Eidgenossenschaft, Herz der Alpen, Kreuzweg der Völker und Kulturen, Quelle grosser europäischer Flüsse und Symbol der Unabhängigkeit und Identität des Landes.

    Quelle: https://www.swissinfo.ch/ger/kultur/vie…tthard/42181462

    Und natürlich wird es an der Grenze verbuddelt werden, falls bis dahin kein richtig starkes Erdbeben gibt (wir haben aktuell 10 spürbare pro Jahr). Weiß ich, halte es aber trotzdem für dumm (und nicht nachahmenswert). (Gorleben und Asse sind auch heraus geschmissenes Geld und zieht weiteres nach.)

    Gorleben wurde auch nur genau dort errichtet, weil es damals an der Deutsch-Deutschen Grenze lag und man der DDR zeigen wollte, daß ihre Macht genau am Grenzstrich endet. Blöd nur, daß dann die Mauer gefallen ist.

    Das gleiche System sehe ich bei der Positionierung der französischen AKWs, wir haben ja meistens Westwind, so daß bei einem Unfall die radioaktive Wolke eben nicht über Frankreich niedergeht, und bei dem Schweizer Giftmülllager.

    Ihr lasst immer noch die Möglichkeit aus, dass nach Traumatisierungen es durchaus medizinisch zu einem Gedächtnisverlust kommen kann. Die Differentialdiagnose zwischen ergaunertem und tasächlichem Gedächtnisverlust könnte schwierig fallen. Hierzu sollte man einen Psychiater befragen.

    Ich sehe nur auf der einen Seite meine Azubis, die 2015 aus Afghanistan rübergekommen sind und jetzt fragen wie lange derArbeitgeber Urlaub am Stück gewähren muß, weil sie nach Afghanistan in den Urlaub fliegen wollen, und auf der anderen Seite das Abschiebeverbot für junge Männer nach Afghanistan, weil dort ja die Taliban herrschen...

    Also irgendeine dieser beiden Seiten ist falsch. Entweder ist das Land so unsicher, daß man dorthin nicht abschieben sollte, dann macht dort aber auch niemand "Heimaturlaub", oder das Land ist sicher, worauf ich mal aufgrund der mehrfachen Reisewünsche der Azubis schließe, dann sollten wir aber auch die Abschiebungen wieder verstärkt aufnehmen.

    --> https://www.stern.de/news/abschiebe…r-33259712.html

    Ja, aber gibt es eine rechtliche Grundlage dafür, Asylbewerber*innen zwecks Erzwingen einer Identitätsfeststellung in Beugehaft zu nehmen?

    Wir könnten gemäß obiger Rechtsexpertise vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestags von einer mangelnden Unterstützung bei der Identitätsfeststellung auch gleich darauf schließen, daß der Asylbewerber an seinem Asylantrag nicht mehr festhält und entsprechend gleich das Abschiebeverfahren inkl. Abschiebehaft starten. Das wäre dann die ganz harte Tour und würde uns wahrscheinlich als Zielland unattraktiver machen als die skandinavischen Länder, womit das Ziel erreicht wäre.

    Das warme Wasser kommt mit über 40° aus 650m Tiefe - und muss zum Abkühlen mit kaltem Wasser gemischt werden. Die Schüttung beträgt täglich 1,5 Millionen Liter Wasser. Derzeit werden Planungen durchgeführt, um das Abwasser für Fernwärme zu nutzen.

    Und bei uns haben sie im Nachbarort die weltgrößte Thermalsolequelle mit einer Schüttung von 3.000 Litern/Minute = 4.320 m³/Tag dichtgemacht. ;(

    Aus Kindertagen kann ich mich noch dunkel daran erinnern, wie an dieser arthesischen Quelle das Wasser ohne jegliche Pumpen gut 50m hoch aus dem Boden geschossen ist.

    --> https://de.wikipedia.org/wiki/Jordansprudel

    Im Sommer betreieben sie dann an gleicher Stelle einen Springbrunnen, in dem mittels Pumpen das Wasser aus dem nahen Fluß auf maximal 20m in die Höhe katapultiert wird. Im Vergleich zum Original ist das einfach nur armselig. :(

    Und was macht die Stadt: Im Dichterviertel (heißt so aufgrund der Straßennamen) 400m neben der Thermalquelle genehmigen sie Geothermie-Heizungen und wundern sich, daß das halbe Stadtviertel absäuft weil Wasser aus dem Boden sprudelt und die Gärten in eine Schlammwüste verwandelt.

    --> https://www.nw.de/lokal/kreis_mi…rmebohrung.html

    Es blieb bei der Überlegung und dient daher nicht als "Blaupause" und Rechtfertigung, das Grundgesetz auszuhebeln.

    Wieso Grundgesetz?

    Der Asylbewerber hat eine Mitwirkungspflicht bei der Feststellung seiner Identität. Verweigert er diese Pflicht, macht er selbstverständlich straffällig.

    Ich empfehle dazu diese Rechtsexpertise des Bundestages: https://www.bundestag.de/resource/blob/…16-pdf-data.pdf

    Ich empfehle dazu insb. Kapitel 2.2.3:

    "Kommt der Asylbewerber einer bestimmten Aufforderung der zuständigen Behörde zur Mitwirkung

    (siehe oben unter Ziff. 2.1.) nicht nach, greift die gesetzliche Vermutung, dass der Asylbewerber

    das Verfahren nicht betreibt, § 33 Abs. 2 Nr. 1 AsylG. Das Nichtbetreiben des Asylverfahrens

    wiederum hat zur Folge, dass der Asylantrag als zurückgenommen gilt, § 33 Abs. 1 AsylG. Die

    Rücknahmefiktion führt dann zur Einstellung des Asylverfahrens, § 33 Abs. 5 S. 1 AsylG."

    Also konkret: Wer bei seiner Identititätsfeststellung nicht mithilft (siehe Kapitel 2.1), kann mittels Schnellverfahren innerhalb einer Woche (siehe Kapitel 2.2.1) einen negativen Asylbescheid bekommen und geht in Abschiebehaft bis seine Papiere vorliegen.

    Um Nachteilsausgleiche ging es doch in dem Verfahren gar nicht?

    Nachteilsausgleiche werden auch hier zumindest nicht auf Zeugnissen vermerkt. Veränderte Bewertungsmaßstäbe hingegen durchaus.

    Aufgrund der Legasthenie wurde wohl die Rechtschreibung nicht bewertet und genau das stand auf dem Zeugnis. Das Gericht monierte, dass entweder in Zukunft keine Abweichung vom Standard-Prüfverfahren auf den Zeugnissen mehr ausgewiesen werden darf oder das eben alle Abweichungen ausgewiesen werden müssen. Bisher war es wohl in Bayern so, dass ausschließlich bei dem Befund Legasthenie der Bewertungsmaßstab geändert und dies im Zeugnis vermerkt wurde, wohingegen andere Abweichungen unerwähnt geblieben sind.

    Wobei die Diskussion, wenn man sich die Langfassung durchliest, eh gegessen ist. Das Gericht hat den Klägern nur Recht gegeben, weil bisher nur Nachteilsausgleiche im Falle von Legasthenie auf dem Zeugnis vermerkt wurden. Wenn jetzt in Zukunft sämtliche Nachteilsausgleiche vermerkt werden, sind die Eintragungen wieder zulässig , weil sie dazu dienen die Chancengleichheit herzustellen und die Schüler, die das Abitur ohne irgendeinen Nachteilsausgleich ablegen, so eben nicht übervorteilt werden.

    Ein "Auffanglager ohne Ausgangsmöglichkeit" ist letztlich ein Gefängnis. Der Aufenthalt in selbigen erfordert in einem Rechtsstaat ein ordentliches Gerichtsverfahren in dem mit bedacht wird, dass keine feststellbare Identität zu haben längst nicht immer in der Verantwortung der Menschen liegt, die hier ankommen, sondern auch an den Herkunftsländern liegen kann, die nicht ausreichend kooperieren bei Identitätsfeststellungen.

    Wenn man überlegt, ob man einen früheren Bundeskanzler, ich rede von Helmut Kohl, in Beugehaft zu nehmen, auf das er sich an Parteispender erinnert, warum soll man dann nicht einen Migranten in Beugehaft nehmen können, auf das er sich an seine Identität erinnert?

    Wenn du für den Mindestlohn einen Vollzeitjob hast, bekommst du gerade mal etwa 2000 € brutto, hast aber wesentlich höhere Abzüge, also unter dem Strich auch nicht mehr. Davon müssen manche Menschen auch noch eine Familie ernähren.

    Wobei ich gestern Abend im ZDF mal wieder mein Aha-Erlebnis hatte:

    Spult in dem Video mal auf Minute 19:49 vor: https://www.zdf.de/dokumentation/…skampf-100.html

    Konkret: Familie mit 5 Kindern, Mann macht nur einen Mini-Job, Frau kümmert sich ausschließlich um die Kinder und am Ende stehen dank Bürgergeld 3850,- € netto auf dem Konto. Da kann doch ein normalsterblicher Angestellter gar nicht gegen das Bürgergeld anarbeiten. Hubertus Heil lügt doch, wenn er alle für bescheuert erklärt, die unter solchen Bedingungen kündigen, um Bürgergeld einzustreichen.

    Nun meine Frage. Hat man im Ref Anspruch auf Bürgergeld oder Wohngeld?

    Auf Bürgergeld hast Du keinen Anspruch, weil Du nicht arbeitssuchend bist. Wohl aber hast Du Anspruch auf Wohngeld und auf Grundsicherung. Die Grundsicherung gibt es für Menschen die arbeiten oder eine Rente beziehen und deren Einkommen unter Bürgergeldniveau liegt. Da stockt die Grundsicherung dann auf das Bürgergeldniveau auf.

    Klar ist das Bürgergeld geringer als Deine Anwärterbezüge, trotzdem dürfte der Bürgergeldempfänger dank diverser Vergünstigungen bei ÖPNV-Tickets etc. am Ende mehr Geld in der Tasche haben.

    Also beantragen kannst Du erst einmal Wohngeld und Grundsicherung und dann mal gucken was dabei rumkommt.

    Als ich meine Frau kennengelernt habe, war sie arm wie eine Kirchenmaus. Wir haben einfach mal auf gut Glück Wohngeld beantragt, sie wußte gar nicht das es so etwas gibt, und sie hat anschließend 60€ monatlich bekommen. Nach unserer Hochzeit hat sie dann doch den Arbeitgeber gewechselt, um nicht in die Altersarmut zu rutschen. Vorher hatte sie sich alleine das nicht getraut: „Was ist, wenn der neue Arbeitgeber mich in der Probezeit rauswirft?“

    Mit meinem a14 Gehalt in der Rückhand war sie dann bereit das Risiko einzugehen.

    Hast du dich denn mal informiert, wie viel Material und Energie in die Produktion eines einzelnen Windrads oder Solarpanels geht?

    Grob geschätzt geht da soviel Energie rein, wie die Anlage in 2-3 Jahren wieder reinholt.

    https://www.bazonline.ch/die-verheerende-bilanz-von-solarenergie-454156025225#

    In Europa produzieren wir die Solarmodule aktuell wesentlich energieeffizienter als in China. Die hohen Strompreise zwingen unsere wenigen verbliebenen Hersteller dazu.

    Klar werden wir noch lange im Winter auf fossile Energieträger angewiesen sein, aber jede kWh, für die wir kein Geld an Staaten wie Russland, Saudi Arabien und Co. überweisen müssen, macht uns stärker und diese Staaten schwächer.

    Wie ich an anderer Stelle schon sagte sind die EE für uns auch eine Frage nationaler Souveränität.

    Was passiert eigentlich wenn man innerhalb der 2 Jahre Aufschub nach dem Referendariat eine Verbeamtung auf Probe erhält?

    Genau das. Ich war selber nach dem Ref. 1,5 Jahre arbeitslos, bis ich an einer anderen Schule untergekommen bin.

    Wenige Monate nach dem Ref. bekam ich ein Schreiben vom Landesamt für Besoldung und Versorgung mit der Frage, ob ich immer noch eine Stelle als Beamter anstrebe oder nicht. Als ich bestätigte, daß ich die Verbeamtung anstrebe, wurde mir eine Frist von 2 Jahren nach Beendigung des Refs. eingeräumt, um in eine Beamtenposition zu kommen. Ansonsten würden mein Referendariat nachversichert.

    Das Problem bei der Verweigerung einer Inbetriebnahme liegt an einer möglichen Überlastung des Netzes, falls im Gebiet bereits zu viele Anlagen installiert wurden. Die Ertüchtigung durch neue Kabel und Umspanntrafos kann Monate und Jahre dauern.

    Bei uns schaffen die Netze aktuell noch die Leistung aufzunehmen. Das Problem sind wirklich die Handwerker. Wenn man ein Netzanschlussbrgehren (NAB) stellt, hat man nach positivem Bescheid 6 Monate Zeit die Anlage in Betrieb zu nehmen. Schafft man es nicht in diesen 6 Monaten ganz offiziell ans Netz zu gehen, erlischt das positiv beschiedene NAB und man muß ein neues NAB stellen, dann aber wieder mit dem Risiko eines negativen Bescheids, weil dann die Netze durch andere PV-Anlagen ausgelastet sein könnten.

    Nicht falsch verstehen. Ich bin kein Feind von Photovoltaik u.ä. Ich habe selbst eine Anlage (wenn auch erstmal nur sehr klein zum rumspielen).

    Ich finde leider den Universitätsvortrsg, den ich vor einigen Wochen als Video gesehen habe, nicht mehr wieder. Da ging es darum wie massiv wir Photovoltaik, Windkraftwerke etc. ausbauen müssen, um als Land autark zu werden. Äußerst interessant fand ich den Flächenverbrauch der Solarparks und das diese Flächen der Landwirtschaft eben nicht mehr zur Verfügung stehen. Fazit war, daß wir auf Solarparks komplett verzichten könnten, wenn nur 20% aller Dachflächen in der BRD wirklich mit Solarmodulen belegt wären. Der zusätzliche Flächenverbrauch wäre null.

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