Beiträge von plattyplus

    da alle Räume inzwischen eine Kombi aus Whiteboard und elektronischem Board haben

    In so eine Schule war ich mal teilabgeordnet. Das elektronische Board funktionierte nicht und das Whiteboard ist für einen Linkshänder eine Zumutung, weil man da am Ende immer den Filzstift im Ärmel hat. Kreide kann ich einfach abwischen, aber Filzstift ist eine Sauerei.

    Heute mit meinem Sohn die schöne Campusuni in Ulm angeschaut. […] Wir mussten doch wirklich schmunzeln, als wir in den Seminarräumen für Informatik ausschließlich Kreidetafeln und je einen Overheadprojektor vorfanden. ^^

    Wir sind an der Schule auch Fans der Kreidetafeln. Seitdem wir in den Sommerferien einen zusätzlichen Raum mit elektronischen Whiteboards ausgestattet bekommen haben, will kein Kollege mehr in den Raum. Warum nur? :pirat:

    Wir bekommen die Dinger immer, weil die anderen Schulen sie auch nicht haben wollen. „Ihr seid Informatiker, ihr könnt damit doch bestimmt etwas anfangen.“ … :autsch:

    Nein, wir wollen den Schrott ohne Bedienungsanleitung auch nicht haben, zumal am Ende in jedem Raum ein anderes System steht.

    Da bin ich echt gespannt was dabei raus kommt.

    Wenn sie ihr nicht die Pension streichen, muss man leider sagen, dass die Lehrerin mit ihrer Hinhaltetaktik über 16 Jahre alles richtig gemacht hat. Schließlich hat sie in all den Jahren neben der Besoldung auch noch fleißig Pensionsansprüche gesammelt. Ich finde den Artikel eines Juristen leider nicht mehr. aber er beschrieb, dass man sich so lange wie möglich gegen die amtsärztliche Untersuchung wehren solle, eben weil man in der Zeit weitere Pensionsansprüche ansammelt, sollte es dann aufgrund der amtsärztlichen Untersuchung zu einer Frühpensionierung kommen.

    Erinnert mich an die Ehrung einer Schule mit irgendeinem Preis: Ministerpräsident eingeladen, SuS ausgeladen ^^ Sollten alle zu Hause bleiben, diese Wilden kann man ja keinem zumuten.

    Frau Merkel war für irgendeine Schulehrung zu Besuch. Scharfschützen auf den Dächern, Schüler ausgeladen, …

    Die Sicherheit der Schüler könne nicht gewährleistet werden, wenn sich so ein potentielles Anschlagsziel wie eine Bundeskanzlerin im Schulgebäude befindet.

    Ich hoffe, der Jugendliche wird zeitnah die gerechte Strafe für sein Verhalten erhalten. Wir hatten uns letztens im Forum noch über Schulausschlüsse unterhalten. Das ist ein Fall, bei dem ich mir im Sinne der Schulgemeinschaft wünschen würde, dass dieser Jugendliche in absehbarer Zeit nicht mehr diese Schule betreten wird.

    Und ich würde mir wünschen, dass unser Staat sich endlich mal wehrhaft zeigt, also 5 Jahre Jugendstrafe für den Mordversuch und anschließende Abschiebung samt Verbot der Wiedereinreise. Das wir überhaupt darüber diskutieren ob der Schüler evtl. doch die Schule wieder besuchen könnte, zeigt mir schon, dass es wieder total in die falsche Richtung geht. Es geht in erster Linie darum die Gesellschaft zukünftig vor dem Straftäter zu schützen.

    Ich unterrichte schon immer Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in unseren Regelklassen. Zudem habe ich in meiner Klasse 17 Nationalitäten. Meine Schule ist zudem eine Brennpunktschule in einem Bezirk mit sehr hoher Kriminalität.

    Ich habe mich dafür entschieden und gehe jeden Tag mit Spaß hin.

    Genau, Du hast Dich dafür entschieden, gehst mit Spaß hin und hast das Glück, dass deine Meinung gerade medienkonform ist. Aber was wäre, wenn Du Dich für das Lehramt entschieden hättest, eben weil Du in einem outputorientierten System (siehe oben) arbeiten willst und bekommst dann die Inklusion vor die Nase gesetzt. Und die GEW feiert die Inklusion und beschert dir so immer nur noch mehr nicht fakturierbare Arbeit. Schließlich haben wir keine Arbeitszeiterfassung, bei der man jeden Förderplan, jeden Brief an die Erziehungsberechtigten und jede Konferenz in den multiprofessionellen Teams (Mediensprech) erfassen kann.

    Was die ganze Debatte übrigens nochmals befeuern wird ist die anstehende Entscheidung des BVG.

    Wenn das Eintritt, was all die Alimentationsrechtnerds im "öffentlicher Dienst Forum" behaupten und quasi alle Besoldungsgesetze pulverisiert werden

    Worum geht es denn da genau? Etwa um den Abstand der Besoldungsgruppen untereinander? Also 15% Abstand der untersten Gruppe zum Bürgergeld und dann jeweils 3% zur nächsten Gruppe oder so ähnlich?

    Im zweiten Fall jedoch entsteht ein negativer Schock: Wer ursprünglich mit besseren Arbeitsbedingungen gerechnet hat, wird sich möglicherweise umentscheiden und einen anderen Karriereweg einschlagen.

    Bei mir entsteht der negative Schock insb. in dem Moment, in dem ich feststelle, dass der Lehrer weniger verdient als der Geselle, Facharbeiter bzw. Techniker, den er ausbildet. Aber das ist vielleicht auch so ein Ding am Berufskolleg, dass man da sehr nah an der „freien Wirtschaft“ dran ist.

    Naturgemäß natürlich die allg. bildenden Fächer, sowie Lernfelder, die ähnlich bzw. gleich sind (das sind gar nicht so wenige).

    Und damit haben immer die KuK in den allg. bildenden Fächern und die mit den ähnlichen Lernfeldern (BWL z.B.) die großen "Klassen" und die mit der Fakulta in den Spezial-Lerninhalten immer die kleinen und sehr kleinen Klassen. Entsprechend sind erstere Kollegen massiv benachteiligt.

    s3g4 In welchen Fächern legt Ihr die Bildungsgänge zusammen und in welchen nicht? Legt ihr die Bilduingsgänge jedes Jahr immer in den gleichen Fächern zusammen oder hat auch mal der BWL-Lehrer, der in der Metalltechnik eine Wochenstunde unterrichtet und dessen Lehrinhalte in allen metalltechnischen Berufen identisch sind, die Möglichkeit einen einzelnen Bildungsgang zu bekommen und nicht immer den ganzen zusammengewürfelten Haufen aus Werkzeugmechanikern, Industriemechanikern, ... ?

    Ich frage wegen des Korrektur- und Nachschreibaufwands. Da macht es ja schon einen gehörigen Unterschied, ob man in jeder Klasse 3-7 oder 35 Azubis sitzen hat.

    Wahrscheinlich legt ihr jedes Jahr die gleichen Bildungsgänge in den gleichen Fächern zusammen und dann trifft es halt immer die gleichen Kollegen positiv wie negativ.

    Wenn ein User aber die Zahl getöteter Kinder vergleicht

    Mir geht es halt generell quer, wenn auf der moralischen Schiene argumentiert wird. Also wenn da unterschieden wird zwischen Kindern, Frauen, Männern und Soldaten, bin ich raus. Ist das Leben des Soldaten per se wertlos? Genau so kommt es nämlich immer bei mir an, wenn über Frauen und Kinder gsprochen wird. Daher nutze ich hier häufig das Adjektiv "wehrpflichtig", um klar zu machen, dass sich eben niemand freiwillig dazu gemeldet hat sich an der Front erschießen zu lassen.

    chilipaprika Ich habe sogar zwei berufliche Fachrichtungen. Allerdings ist eine davon Wirtschaft (Fachrichtung 60, um genau zu sein) und alle unsere Azubis am technischen BK haben eine Stunde Wirtschaft.

    Drum vergleiche ich meine Situation auch gerne mit der eines Religionslehrers an einer Grundschule, der mit jeweils einer Stunde durch alle Klassen der Schule gejagt wird.

    Wir machen auch zB folgendes: Bildungsgänge, die aus der gleichen Anlage stammen (zB Assistentenberufe) werden in einigen allgemeinbildenden Fächern zusammengelegt und in den berufsbezogenen getrennt. Damit spart man auch Stunden.

    Und damit werden dann die KuK, die die allgemeinbildenden Fächer unterrichten mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr überlastet und die, die die Spezial-Fächer unterrichten, pfeifen La-Paloma und maulen die ersteren KuK noch an, dass diese sich nicht so anstellen sollen. Oder wie willst du erklären, dass der eine Kollege dann bei so einer Zusammensetzung auf einmal 44 Azubis allgemeinbildent vor der Nase hat, während der andere Kollege nur 3 Azubis unterrichtet? Genau solche Extreme kommen nämlich dabei raus. Und vor allem: Es sind jedes Jahr die gleichen KuK, die entweder extrem kleine oder extrem große Klassen haben.

    Nee Du, so zusammengelegte Bildungsgänge geht mal gar nicht, eben weil immer die gleichen KuK dabei das Nachsehen haben und immer die gleichen KuK profitieren.

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