Beiträge von plattyplus
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(Nicolaus) Kopernikus
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Jemand, der erst in 30 Jahren Pensionär ist, ist ein älterer Kollege???
Also wir alle rechnen schon heute erst mit einer Außerdienststellung im Alter von 70.
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es ist ja nur auch meine Beobachtung vieler junger Leute, dass mehr in der Kategorie "Freizeit" gedacht wird. Und viele leben in der Illusion, dass es möglich sein kann, wenig zu arbeiten und trotzdem viel Geld zu verdienen.
Also ich sehe das bei mir durchaus auch bei älteren Kollegen, daß da in der Freizeitkategorie gedacht wird und dann kommen so Dinge, wie: „Ich will einmal in meinem Leben am Boston-Marathon teilnehmen, aber da wir ja auf die Schulferien festgenagelt sind, geht das frühestens erst wenn ich in 30 Jahren Pensionär bin. Ob ich das dann konditionell noch schaffe? Ich denke nicht.
“Das ist dann der Moment, in dem auch ältere Kollegen innerlich kündigen. Und das sie sich nicht einmal mit Hilfe eines Sabbatjahrs ihren Wunsch mehr erfüllen können, weil anlaßlose Teilzeit ja nicht mehr genehmigt wird, steigert auch nicht gerade deren Motivation.
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Und ich dachte, du wolltest dich wie die fleißigen Japaner mit 10 Tagen insgesamt begnügen.
Würde ich das machen, müßte ich ja auch die Schüler entsprechend einbestellen dürfen. Mal gucken, wie viele Schüler am 27. Dezember antreten würden.

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Bringt aber nichts die Sachen als geringwertige Wirtschaftsgüter auf einen Schlag abzuschreiben.
Bedingt durch die Steuerprogression macht es mehr Sinn Investitionsobjekte möglichst langfristig abzuschreiben, um so die Steuerrückerstattung zu maximieren.
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Gerade merke ich, dass ich wirklich Unsummen für meine eigene Klasse ausgegeben habe!
Zum Beispiel auch unterschiedliches Zeug, was den Klassenraum betrifft: Pflanzen gekauft, Lese-/Ruheecke eingerichtet
mit Sitzsäcken, kl. Teppich, Mobile, Spiele, usw.
Außerdem gibt es für die SuS (jetzt 2. Klasse) zur Wochenauswertung immer eine kleine Überraschung.
Oder bei Geburtstagen.
Ähnlich wie das Spielzeug beim Zahnarzt.
Meint ihr ich kann das alles von der Steuer absetzen?
Setz alles als Werbungskosten mit auf die Snlage N, dann bekommst Du zumindest einen kleinen Teil der Kosten erstattet. Den vollen Betrag bekommst Du eh nicht einmal ansatzweise erstattet.
Sollten einzelne Dinge, die Du angeschafft hast, teurer als 800€ gewesen sein, z.B. ein Notebook, mußt Du die Sachen gemäß AfA-Tabelle über mehrere Jahre abschreiben. Computer z.B. über 36 Monate.
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I feel you. "Sie Frau S. ... Wie haben Sie das jetzt gerade gemacht? Ich finde das nicht bei mir ..." Ja, dein doofes iPad hat's einfach nicht drauf.
Bei uns im Kollegium ist es inzw. ein Synonym für die Unfähigkeit von Apple, daß das iPhone einen Taschenrechner im iOS mitbringt, daß iPad aber nicht. Weil Steve Jobs damals das Design des Taschenrechners auf dem größeren iPad Display nicht gefallen hat, gibt es den einfach mal gar nicht.

Dabei würde sich ein wissenschaftlicher Taschenrechner mit Grafikausgabe auf dem Tablet echt gut machen.
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Wie geht es euch mit eem iPad oder was nutzt ihr alternativ?
Wir haben gerade insg. 150 iPads bekommen, weil die Nachbarschule mit den Geräten nichts anfangen konnte und haben inzw. festgestellt, daß wir mit den Geräten eigentlich auch nichts anfangen können. Das fängt schon damit an, daß auf dem iOS auf den iPads kein Taschenrechner installiert ist, auf den iPhones hingegen schon. Außerdem haben wir an der Berufsschule sehr spezialisierte Programme (z.B. Autodesk Inventor) im Einsatz, die einfach eine Windows-Umgebung voraussetzen.
Kurzum: Als Lehrergeräte nutzen wir Convertibles, die mit Windows 10 bzw. 11 ausgerüstet sind. Das iPad ist nur überteuertes Spielzeug, das irgendjemand angeschafft hat, der keine Ahnung vom tatsächlichen Bedarf hat.
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Fliegen… persönlich am Knüppel
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Warum so bescheiden?
Weil ich gerade an die Industriebetriebe denke, die Werksferien haben, so wie wir im Schulbetrieb auch. Auch da darf nicht der komplette Jahresurlaub durch die Werksferien verplant werden. Ein gewisser Mindestanteil muß den Mitarbeitern zur freien Verfügung stehen.
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Aber: natürlich muss irgendwie auch die Work-Life-Balance stimmen. Mit ganz klarem Schwerpunkt auf Life. Und je gesuchter eine Position wird, desto flexibler kann man sich auch zeigen (also im Rahmen der Dienstvereinbarungen, die auch für alle gelten).
Wie wäre es mit: 10 Tage Urlaub/Jahr, die man wirklich frei nehmen kann, also auch in der Schulzeit.

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Schreib da vor allem "11. Klasse" rein. In der 10 sind sie noch nicht in der Berufsschule.

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Vielleicht gibt's ja noch einige vernünftige Leute in der Politik, die auch wirtschaftlich rechnen können und nicht nur Kinderbücher schreiben.
Also bei uns in der Lokalpolitik scheint es solche Leute wirklich zu geben. Jedenfalls wird am Ort keine Schule mehr mit Flachdach gebaut und die bestehenden Flachdach-Schulen bekommen alle ein Satteldach mit Tondachziegeln, wohl weil die Politik erkannt hat, daß das auf Dauer sehr viel günstiger ist.
Ich freue mich grundsätzlich schon, wenn hübsche Architektur und Bausubstanz erhalten bleibt und nicht überall nur noch grau-weiße Betonklötze stehen.
Und ich würde mich noch mehr darüber freuen, wenn auch aktuelle Gebäude mal unter dem Gesichtspunkt Nachhaltigkeit gebaut würden. Dabei verstehe ich darunter insbesondere eine projektierte Nutzungsdauer der Gebäude von mindestens 100 Jahren. Aktuelle Schulbauten, die Betonkästen mit Flachdach, sind ja laut DIN nur für 50 Jahre Nutzung geplant.
--> https://www.akbw.de/fileadmin/down…19_Pfeiffer.pdf (Folie 10)Alte Schulgebäude mit zweischaligem Ziegel- oder Kalksandsteinmauerwerk, Gewölbedecken und Satteldach samt Tondachziegeln haben landauf und -ab gezeigt, daß sie über 100 Jahre überstehen können. Warum geht die Lokalpolitik nicht der Anforderung: "Das muß 100 Jahre zuverlässig funktionieren!" an die Archikten ran?
Wir haben hier in der Gegend zahlreiche Schulgebäude, die um das Jahr 1900 erbaut wurden. Es geht also.
Drei Ortschaften weiter hingegen feiern sie sich aktuell mal wieder für so einen "modernen" Schuhkarton und wundern sich, daß der nach nur einem Jahr Nutzung bereits sanierungsbedürftig ist. Holz und Gipskarton als Baustoffe sind halt nicht ausreichend robust für den Schulbetrieb.
--> https://www.szlz.de/region/rinteln…id,2747662.html -
Wer legt diese Pflicht fest?
Für den Freizeitsportbereich die Deutschen Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM e.V.). Denke ich.
Jedenfalls heißt es bei allen Taucherärzten ab dem 40. Lebensjahr: Bitte jährlich zur Untersuchung, vorher nur alle 3 Jahre, und ab dann ist auch ein Belastungs-EKG dabei.
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... das ich es gestern beim Belastungs-EKG für die Tauchtauglichkeit soweit getrieben habe.

Mit über 40 Jahren auf der Uhr ist das Belastungs-EKG Pflicht und der Arzt meinte nur: "Wir fangen mal mit 50 Watt an und steigern dann kontinuierlich alle 2 Minuten um 25 Watt bis sie nicht mehr können oder ihr Puls bei 175 angekommen ist. Wenn sie 150 Watt schaffen, reicht das, wir sind hier ja nicht beim Militär."
Es ging immer weiter und weiter und erst bei 260 Watt war Schluß.

Arzt: "
Sie sehen total unsportlich aus und dann wuchten sie DIE Leistung. Hätte sogar für die militärische Tauglichkeit gereicht. Gibt beim EKG-Aufschrieb nichts zu beanstanden." -
Die REINE Qual!
Bei mir am Ort hätte das einzige Hotel aufgrund des Denkmalschutzes fast schließen müssen.
- Denkmalschutz: Die Fenstergitter im Erdgeschoss müssen bleiben, die gehören zur historischen Fassade.
- Feuerwehr: Die Fenstergitter müssen weg, damit man im Brandfall die Fenster als Fluchtwege nutzen kann. Ansonsten ist an eine Fortführung des öffentlichen Hotelbetriebs nicht zu denken.
Denkmalschutz ist für den Eigentümer die reinste Zumutung!

Erst als die lokale Wirtschaft bei der Stadtverwaltung ordentlich Dampf gemacht hat von wegen: „Wir brauchen ein Hotel, um die Geschäftsvertreter unserer Lieferanten und Kunden irgendwo ortsnah unterbringen zu können!“ kam die Ausnahmegenehmigung, daß die Gitter mit Scharnieren versehen und so quasi zu Fensterläden umgebaut werden durften. Zwischenzeitlich ruhte wegen der Posse der Hotelbetrieb für ein halbes Jahr und wir alle im Ort haben uns gewundert, daß der Eigentümer einen so langen Atem hatte.
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Was lehrt uns das: So schön denkmalgeschützte Gebäude auch aussehen mögen, für den Eigentümer sind sie die reine Qual.
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