Magst Du lächerlich finden. Aber unser Bildungsauftrag lautet die Schüler fitzumachen für eine Duale Ausbildung und da geht eigenmächtiges Fehlen in dem Umfang einfach nicht. So überstehen sie die vier Monate Probezeit im Ausbildungsbetrieb nie.
Beiträge von plattyplus
-
-
Wobei ich (<offtopic>) persönlich denke, dass man sich eher im Reallife als in einer Partnerbörse verliebt.
Das mag stimmen. Aber im Reallife überhaupt erst einmal zu erkennen, wer denn überhaupt an einer Beziehung interessiert ist…
Das ist heute ja nicht mehr so wie im folkloristischen Bayern, wo Frau mit Hilfe der Schleifenposition am Dirndl dem Mann anzeigt was Sache ist.
Ja Frosch, ich gebe es zu, ich habe meine Perle in einer Partnerbörse „wiedergefunden“. Ich kannte sie schon vorher, hatte mich aber nie getraut die Frage zu stellen, ob es was Ernstes werden könne, aus Angst sie damit komplett zu verlieren. Nachdem ich das dann gesehen habe, war das für mich der Anlass jetzt doch mal den Mut zusammenzunehmen.

Mit Erfolg

-
Du beziehst dich ja auf ne Nachversicherung zu einem viel späteren Zeitpunkt, oder?
Mir wurden damals maximal zwei Jahre Zeit gegeben für eine spätere Verbeamtung. Hätte ich in den zwei Jahren keine passende Stelle gefunden, wäre ich nach Ablauf der Frist gegen meinen Willen mit den entsprechenden negativen Konsequenzen nachversichert worden.
-
Hat die Nachversicherung denn irgendwelche Nachteile? Zahlt doch eh das Land, oder?
Die Nachversicherung hat drei ganz extreme Nachteile:
- Das Rentenniveau beträgt nur 44%, das Pensionsniveau hingegen 71,75%.
- Die Rente bezieht sich aufs Durchschnittseinkommen, die Pension hingegen nur auf die letzten drei Jahre und als Anwärter bekommt man weitaus weniger als am Ende der Karriere mit a14 bzw. a15 in der höchsten Erfahrungsstufe.
- Bei der Nachversicherung wird nur der Arbeitgeberanteil nachgezahlt. Der Arbeitnehmeranteil und der Rentenanspruch daraus geht auch noch verloren.
Finanziell ist eine Nachversicherung also der größte anzunehmende Unfall.
-
-
Okay, also Putin.
Ich glaube er meint mit den Anderen, die da gezündelt haben sollen, die NATO und deren Osterweiterung.
Dabei darf man aber nicht vergessen, daß die anderen Staaten nur deswegen alle in die NATO wollten, weil sie Angst vor Russland haben, zurecht, wie sich jetzt zeigt.
-
Wow - 15 Jahre nicht beim Arzt. Nicht mal Zahnarzt!
Er muß ja nicht 15 Jahre nicht beim Arzt gewesen sein. Wenn man als Beamter gesetzlich versichert ist, hat man halt nur sehr wenige Rechnungen, die man einreichen kann. Wenn ich mein Ref. mitzähle, habe ich genau aus dem Grund auch 10 Jahre lang nichts eingereicht.
-
Ich kann es dir nur für NRW sagen, weil ich hier nach dem Ref., in dem man ja Beamter auf Widerruf ist, nicht übernommen wurde.
Damals mußte ich eine Erklärung abgeben, ob ich beabsichtige innerhalb der nächsten 2 Jahre wieder in einem Beamtenverhältnis zu stehen oder nicht. Da ich dies bejahte, wurde die Nachversicherung um maximal 2 Jahre aufgeschoben.
1,5 Jahre später, also gerade noch rechtzeitig, habe ich dann an meiner aktuellen Schule als Beamter auf Probe angefangen.
-
Das könnte für NRW schwierig werden.
Wir hätten mal fast einen Schulleiter bekommen, der mittels Sprungbeförderung von a14 nach a16 die Stelle angetreten hätte. Es geht also.
-
-
Sollte sich die Schulleiterin querstellen, Verweise einfach auf das Nachweisgesetz und das du deine Tatigkeit entsprechend schriftlich bestätigt haben willst.
—> https://www.gesetze-im-internet.de/nachwg/
Das, was hier passiert ist, erkläre ich bei uns sogar schon den Azubis: „Wenn euer Chef euch nach der Lehre nicht rauswirft und ihr einfach weiter arbeitet, seid ihr damit automatisch unbefristet eingestellt.“
-
Und denk an Zeugen. Im Zweifelsfall können die Schüler als Zeugen genannt werden, daß Du auch wirklich unterrichtet hast.
-
So schnell bekommt man nun wirklich keine Attestpflicht.
Bei einer Grippe fehlen die Schüler ja oft schon 10 Tage. Und das ist ja nicht das einzige, was man im Halbjahr haben darf.
Och, bei 5 einzelnen Tagen (also nicht zusammenhängend) ist man da bei uns schon an der Grenze zur Attestpflicht. Habe gerade als Klassenlehrer da auch etwas Theater. Einer meiner Schüler, noch nicht volljährig, hat bei zwei Klassenarbeiten gefehlt und dann noch die Ferien um einen Tag verlängert. An allen drei Tagen haben die Eltern jeweils eine weiche Entschuldigung geschrieben. Es sind also nicht zusammenhängende Tage sondern wirklich drei einzelne Tage. Seine Mutter ist Grundschullehrerin und versteht nicht, daß er jetzt Attestpflicht hat und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren läuft, weil die Schulferien eigenmächtig verlängert wurden.
-
Ich arbeite seit mehreren Wochen- ohne einen Vertrag unterschrieben zu haben- an einer Schule, weil alle davon ausgegangen sind, der Vertrag würde bald kommen (und ich dachte das alles kann man rückwirkend regeln) und jetzt ist rausgekommen, dass ich für diesen Zeitraum nicht bezahlt werde… ist das jetzt mein Pech?
Da Dich der Arbeitgeber nicht sofort rausgeworfen hat, müßtest Du jetzt eigentlich automatisch unbefristet eingestellt worden sein.
Dank Nachweisgesetz muß Dir der Arbeitgeber jetzt den Arbeitsvertrag aushändigen.
-
Schreibt man bei euch nicht automatisch nach?
Nein, unentschuldigt versäumte Klassenarbeiten werden nicht nachgeschrieben sondern als verweigerte Leistung mit der Note 6 bewertet.
Und warum eine 1,0?
Schüler-/Elternlogik: Hätte ich den Schüler nachschreiben lassen, hätte er selbstverständlich 100% der Punkte abgeliefert. Das er dies nicht zeigen konnte, ist das Versäumnis des Lehrers und entsprechend nicht dem Schüler zum Nachteil zu gereichen.
-
Ich würde mir vor allem den ersten Post dieser Diskussion hier durch den Kopf gehen lassen: Anti-Burnout, Reduktion der Arbeitsbelastung, Selbstschutz ... und mehr.
Merke: Wir arbeiten alle nur in einem Job und sind nicht mit der Schule verheiratet.
Schwierig finde ich es aber auch, wenn sie gegen den Willen des Partners, sozusagen im Streit, geht.
Man muss einen Kompromiss finden, sonst ist einer der Verlierer.
Bei der Entscheidung wird es so oder so mindestens einen Verlierer geben, ggf. auch zwei.
Geht sie nicht, muß sie die aktuelle Schule weiter ertragen und kommt nicht zu dem für sie so bedeutenden Ort.
Geht sie, wird wohl die Beziehung in die Brüche gehen. Da wäre er dann der Verlierer, weil sie ja die freie Entscheidung hatte.
Geht sie und die neue Schule ist auch scheiße, haben beide verloren.
-
Die Bahn-App hilft dir übrigens dabei.
Meine nächste Langstreckenfahrt wäre am 22.04.2023. Da müßte ich um 9 Uhr morgens in Friedrichshafen (am Bodensee) sein. Abfahrt wäre ab Bielefeld, ich will es dem ÖPNV ja nicht allzu schwer machen. Die App sagt mir da, daß ich 5 mal umsteigen müßte auf der Strecke. Ob das funktioniert? ich denke nicht.
-
So planen, dass man beim Fahren Luft und Zeit hat.
Guter Witz.

Ich habe keine Lust dazu in Hamm auf dem Bahnsteig auf einer Bank übernachten zu müssen, weil mal wiede nichts fährt. In dem Zusammenhang wäre es auch schön, wenn die Bahnhöfe nicht mehr die Schmuddelecken einer jeden Stadt wären, in die man sich nachts alleine kaum rein traut. Mit dem PKW habe ich da keine Probleme. Der fährt zu jeder Tag- und Nachtzeit.
Hat mir schon gereicht, als ich mal mit tausenden anderer Reisenden in Köln gestrandet bin, weil der Sturm ja so heftig wäre und wir dann noch aus der Bahnhofshalle auf den Vorplatz gejagd wurden, weil der Sturm im Inneren so eines Gebäudes natürlich viel gefährlicher ist als draußen...

Tja, draußen muß halt die Haftpflichtversicherung der DB nicht dafür aufkommen, wenn einem irgendwelche Teile auf den Kopf fallen.
Heute sind sie immerhin so klug geworden, daß sie in einem solchen Fall leere Personenzüge in den Bahnhof stellen, damit die ganzen gestrandeten Reisenden wenigstens sitzen können.
-
Ich bin früher auch viel gependelt (OWL - Südbaden, 750 km Entfernung). Mit dem Auto waren meine Vorhersagen viel ungenauer (durchschnittlich 4 Unfälle auf der Strecke, Stau in Stuttgart (wieso ist dieser Tunnel immer gesperrt, wenn ich kam), locker eine Stunde und mehr Verspätung). Mit dem Zug hatte ich nie mehr als 10 Minuten Verspätung (auch weil die Regionalbahn auf den IC wartete und die anderen Fahrgäste auf mich).
Ich habe eben mal meine Zugharten in den letzen 15 Jahren überschlagen und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß ca. 2/3 aller Fahrten mit massiven Verspätungen endeten. Die Gründe für die Verspätungen waren dabei aus meiner Sicht absolute Nichtigkeiten. Wobei ich festgestellt habe, daß die Regionalbahnen noch am zuverlässigsten und pünktlichsten fahren, aber auf der Langstrecke mag ich mir die DB echt nicht antun. Da ist jede Autofahrt, auch selber am Steuer, entspannender.
Meine Highlights der letzten Jahre:
- Die Lufthansa konnte im Sturm in Frankfurt landen, aber die Züge fuhren nicht, weil ihnen der Sturm zu heftig war. Tja, früher zu Dampflok-Zeiten waren allein schon wegen des Funkenflugs der Lokomotiven die Bahnböschungen rechts und links der Strecke abgeholzt. Da gab es nichts, was bei Sturm auf die Gleise hätten stürzen könnnen und die Bahn warb mit: "Wir fahren bei jedem Wetter!"
- Mit dem ICE in Wuppertal liegengeblieben, weil in einem 1. Klasse-Wagen die Klimaanlage defekt war. Einfach den Wagon zu räumen und weiterzufahren, ging nicht. Stattdessen blieb erst einmal der komplette Zug stehen. Nach 2 Stunden ging es dann irgendwie weiter.
- In Frankfurt im Bahnhof stehengeblieben, weil der Zug überfüllt war. In einem ICE gibt es wohl neuerdings keine Stehplätze mehr. Jedenfalls weigerte sich der Lokführer loszufahren und bis die Bahnpolizei den Zug soweit geräumt hatte, daß wir paar verbleibenden Fahrgäste endlich los konnten, dauerte es 80 Minuten. Es waren natürlich alle Anschlußzüge weg.
- Eine Fahrgastgruppe, die sich an einem Bahnsteig in die Wagontür gestellt hat, sodaß die Tür nicht schließen konnte. Dort warteten sie aufs Pizza-Taxi.
- Züge, die verspätet abfahren, weil sie noch auf Fahrgäste aus anderen Zügen warten, was dann aber zur Folge hat, daß man den eigenen Anschlußzug nicht mehr erreicht! Und das immer und immer wieder.

Wie man meiner Meinung nach die Mißstände abstellen könnte:
- Massiver Streckenneubau. Der langsame Güterverkehr auf der Schiene muß vom schnellen Personenverkehr entkoppelt werden. Also eigene Schnellfahrstrecken für den Personenverkehr. Kein Güterzug hat auf diesen Strecken etwas zu suchen.
- Die Strecken werden wie früher massiv freigeschnitten, auf das es wieder heißt: "Wir fahren bei jedem Wetter!" Zuverlässigkeit in der Beförderung zählt.
- Es wird nur noch rollendes Material gekauft, das sich bewährt hat. Notfalls werden die Konstruktionszeichnungen der alten Baureihe 103 wieder rausgeholt, die Produktion erneut aufgenommen und die viel zu anfälligen ICEs von Siemens ausgemustert.
- Wiederaufbau der bahneigenen Versuchsanstalten. Was die Hersteller versprechen ist gut, aber selber zu testen was das Material kann, ist wesentlich besser.
- Der Fahrplan ist heilig! Es wird auf keinen Zubringerzug gewartet, weil dies extreme Folgen an anderer Stelle mit sich bringt. Die Kette der Verspätungen wird immer größer.
Leider waren es bei meinen Zugreisen immer wieder Menschen, die sich vor Züge warfen.
Mein Opa war Lokführer und hatte selber in seiner ganzen Karriere zwei Selbstmörder vorm Zug. Er meinte dazu nur, daß der Führerstand bei den Dampfloks gottseidank hinten war, so daß man gar nicht so genau sehen konnte, was sich direkt vor der Maschine abspielt. Trotzdem meinte er, daß damals die Strecken weitaus weniger lange gesperrt waren bei solchen Vorfällen, als dies heute der Fall ist. Außerdem waren für die Lokführer die Fahrpläne heilig und die Lokomotiven wurden im Plan nicht bis an die Maximalgeschwindigkeit getrieben. Die Baureihe 01 z.B. hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h, wurde aber nur mit 100km/h eingeplant. Da konnte der Zug kleine Verspätungen sogar echt wieder aufholen. Ähnlich ist es ja auch heute beim Shinkansen in Japan. Der Fährt zwar auch mit 300km/h durch die Lande, wie unserer ICE auch. Aber wenn es gilt Verspätungen aufzuholen, dann kann der Shinkansen auch 360km/h hinlegen, wohingegen beim ICE bei 300 wirklich Ende ist.
-
Gut ist auch die Echtzeitanzeige bei Zugverspätungen.
Noch besser wäre es, würden die Züge pünktlich fahren. Was Verspätungen bei der DB AG bedeuten, habe ich bei der letzten Klassenfahrt kennengelernt, als wir 1,5 Stunden bei ca. 0°C auf dem Bahnsteig stehen durften.
Ich brauche keine App und kein GPS-Tracking, ich brauche eine Bahn, die mit der Präzision des japanischen Shinkansen den Fahrplan einhält.
Nur mal zur Info: Jeder Schnellzug, der in Japan entweder mehr als 10 Sekunden zu früh oder mehr als 15 Sekunden zu spät in den Bahnhof einfährt, wird als unpünktlich gewertet. Da liegt die Meßlatte für die DB.
Werbung