Beiträge von plattyplus

    Es sind im Todesfall so viele Dinge zu klären, dann ist es erleichternd, wenn man sich um diese Fragen keine Gedanken machen muss.

    Das denke ich auch.

    Als meine Omi gestorben ist, wußten wir alle von ihr: "Wenn der Tag X kommt, liegt oben auf dem Regel im Abstellraum ein Karton, den macht ihr sofort auf."

    Als es dann soweit war, haben wir den Karton geöffnet und darin war:

    • Ein grünes Abendkleid, in dem sie beigesetzt werden wollte.
    • Ein Zettel für den Pastor, welche Lieder gespielt werden sollten etc.
    • Eine Kopie des Testaments, das Original war beim Amtsgericht hinterlegt
    • 10.000,- DM in bar, um die Bestattung zu bezahlen, das Testament wird ja erst viel später eröffnet.
    • Der Wunsch der alten Dame an uns, dass wir bei der Beisetzung den Sarg aus der Kirche zum Friedhof rüber tragen sollten. Sie wollte nicht auf dem "Bollerwagen" gefahren werden.

    Da war also wirklich alles geregelt.

    Und so sind wir dann zwei Tage vor der Beisetzung zum Bestatter und haben dort mit einem leeren Sarg geübt wie man so einen Sarg mit 8 Mann auf den Schultern trägt. Die Kleinen nach vorn, die Großen nach hinten, Körnerkissen auf die Schultern, ... und alle bitte im Gleichschritt, weil man so nah hintereinander geht, dass man sich sonst gegenseitig in die Hacken tritt. Aber wenn es der Wunsch der alten Dame war, macht man das. :rose:

    Als eine ebenfalls beförderte Kollegin ihre zugewiesenen Aufgaben mit A13 nicht mehr erledigen wollte, hat sie ihre Beförderung zurückgegeben und bekam eine neue Urkunde mit " Lehrerin A12". Da war die Beförderung weg.

    Wie sieht das eigentlich bei Beamten aus, wenn sie die Beförderung zurückgeben? Die Pension bemißt sich ja nur anhand der letzten 3 Dienstjahre. Wenn da jemand eine Beförderung zurückgibt, fallen damit die Jahre bzw. Jahrzehnte, die man ein höheres Amt bekleidet hat, bei der Pensionsberechnung ja dann auch komplett unter den Tisch, oder?

    Warum ist das ein Problem? Es gibt doch eine ganze Reihe Friedhöfe, wo verschiedene Grabfelder für unterschiedliche Religionen angelegt sind.

    Das wird aber ein Problem, wenn die Eheleute auf einem Grab zusammen liegen wollen. Klar würde es vom Platz passen auf einer 4er Grabstelle einen Sarg in West-Ost-Richtung zu vergraben und einen Leichensack in Nord-Süd-Richtung. Aber der Leichensack würde dann ja alle vier Grabstellen tangieren und das ist das Problem. Je nach Bodenbeschaffenheit dürfen die Gräber erst nach zieg Jahren erneut belegt werden. Bei uns sind mindestens 25 Jahre einzuhalten.

    Die Familiengräber auf den Friedhöfen sind ja eh schon sehr eng vom Platz, wenn man bedenkt, dass im Fußende der "Erwachsenen" noch Platz für sehr früh verstorbene Kinder eingeplant ist.

    Bei komplett getrennten Grabfeldern, links vom Weg in Ost-West-Richtung und rechts vom Weg in Nord-Süd-Richtung, ist das alles natürlich kein Problem.

    chilipaprika Mir ging es eher darum, dass die Friedhofsverwaltung ablehnt, wenn jemand sein Grab um 90° gedreht haben will, weil dann am Ende auf dem Friedhof gar nichts mehr paßt.

    Macht ihr euch auch Gedanken, wo und wie ihr beerdigt werden wollt? Sollte man ja idealerweise vorher klären...

    Das habe ich zwangsweise vor 3,5 Jahren schon gemacht. Ich wohne auf dem Lande und da gibt es noch die Tradition des Familiengrabs. Wir haben da ein 4er Grab und als meine Mutter gestorben ist, kam dann die Frage auf auf welchem der vier Grabplätze sie bestattet werden soll, damit dann später mein Papa neben ihr liegen kann. Außerdem sollen dann nicht beide in der Mitte liegen, damit, wenn ich soweit bin, der Platz neben mir noch für meine Angetraute frei ist. Also nicht das, sollte es ganz übel liegen, meine Eltern in der Mitte liegen, die Grabstellen noch nicht wieder belegt werden können, und ich dann ganz links außen und meine Frau ganz rechts außen liegen muß. Ganz nebenbei stellte sich natürlich die Frage wann die Großeltern gestorben sind und welche der vier Grabstellen überhaupt belegt werden durfte.

    Da wird die eigene Sterblichkeit dann schon verdammt real. :angst:

    Man kann alles mögliche, wenn aber der Partner nach muslimischen Ritten bestattet werden möchte, (im Leichentuch ohne Sarg) dann geht das wohl, so habe ich mir sagen lassen, eben nicht überall und wenn dann der Partner ein gemeinsames Grab haben möchte, dann ist möglicherweise die Konvertierung die einfachste aller Lösungen.

    Das Problem fängt doch schon mit der Ausrichtung der Gräber an. Auf christlichen Friedhöfen liegen die Verstorbenen in Ost-West-Richtung, wohingegen sie auf muslimischen Friedhöfen in Nord-Süd-Richtung liegen. Dabei werden die Verstorbenen auf der Seite liegend mit Blick Richtung Mekka beigesetzt.

    Allein schon dieses Ausrichtungsproblem sollte ganz praktisch nicht unterschätzt werden.

    Moin,

    schlagt Ihr Euch auch gerade mit dem Einreichen der Abschlussprüfungen rum?

    Ich habe jetzt die Fachschularbeiten (Abschlußprüfungen) inkl. Erwartungshorizont, Lerngruppenanalyse, ... fertig und will sie zur Begutachtung hochladen. Es handelt sich um zwei Entwürfe, einmal für den Haupttermin und auch gleich den zweiten Entwurf für den Reservetermin, sollte einer der Schüler/Studenten am Haupttermin erkrankt sein.

    Jede Prüfung dauert 240 Minuten und jeder Prüfungsvorschlag umfaßt 30 Seiten.

    Und jetzt darf ich die nicht hochladen, weil ich bei DiVa-BK angeben muss wie viele Aufgaben jeder einzelne Vorschlag beeinhaltet und ich da nur die Auswahl von 1 bis 6 habe. Mein Prüfungsvorschlag umfaßt aber 7 Aufgaben. :autsch:

    In Venezuela lagert mehr Rohöl als in Saudi Arabien, wer behauptet, es ginge um Demokratie oder gar Drogen, der möge bitte einen vernünftigen Nachweis liefern

    In Venezuela lagert vor allem das Öl, das US amerikanische Raffinerien ohne Umbauten verarbeiten können, was die chemische Zusammensetzung (Schwefelgehalt etc.) angeht.

    Trump hat aktuell ja den venezuelanischen Präsidenten durch sein Militär entführen lassen.

    --> https://www.tagesschau.de/newsticker/liv…la-usa-100.html

    Da stellt sich mir die Frage, wie sich in Zukunft kleine Staaten wie eben Venezuela, die Ukraine oder Taiwan gegen die UN-Vetomächte USA, Russland und China verteidigen können? Müssen jetzt alle kleinen Länder zusehen schleunigst Atommacht zu werden wie Nordkorea, um selber ein entpsrechendes Drohpotential aufbauen zu können?

    Die "Großen" machen auf der Welt doch eh was ihnen gefällt und alle Anderen haben gefälligst die Klappe zu halten.

    Die andere Sichtweise ist weniger auf die Leistungsspitze gerichtet, sondern auf den Querschnitt der Mitte. Kann man durch Streichen eines eher komplexen Themas erreichen, dass ein größerer Teil der Schülerschaft wichtiges Grundlagenwissen gesichert beherrscht statt von allem nur mal "ein bisschen gehört" zu haben?

    Die Grundrechenarten sind das nicht mehr verhandelbare Grundwissen!

    Moin,

    die spinnen die Niedersachsen. :autsch:
    Wie das niedersächsische Kultusministerium bekannt gibt, fliegt die Grundrechenart Division aus dem Curriculum für Grundschulen.

    —> https://www.news4teachers.de/2025/12/bildun…r-lernen/?amp=1


    Was soll der Quatsch? Erst „Schreiben nach Gehör“ und jetzt so ein Blödsinn. In 10 Jahren wundern sich dann wieder alle warum die 16jährigen keine Lehrstellen finden während die Wirtschaft gleichzeitig über Fachkräftemangel klagt.

    Ich sehe es jedenfalls schon kommen, dass wir die Bildungsstandarts wegen sowas noch viel weiter absenken müssen, eben weil die Schüler gar keine Kulturtechniken mehr mitbringen.

    Greift überhaupt mal jemand richtig durch? Wenn nicht, wo soll das hinführen? Ganz schön chaotisch! 8)

    Das Problem ist doch, dass alles Mögliche und Unmögliche verboten wird, sich aber niemand Gedanken darüber macht wie wir die Verbote durchsetzen sollen. Wenn wir wirklich versuchen Verbote durchzusetzen, ist das von Beginn an zum Scheitern verurteilt und mit dem erfolglosen Versuch machen wir uns dann erst recht lächerlich.

    Bei mir wirkt sich das Abgeben des Handys vor dem Toilettengang im Unterricht auch auf die „Dringlichkeit“ aus.

    Bei uns hat das Bauamt ganze Arbeit geleistet. Auf den Schüler-Klo gibt es keinen Empfang. Bei der energetischen Sanierung haben sie von außen eine Wärmedämmung am Gebäude angebracht und anschließend die Wärmedämmung mit Blechen gegen Regenschlag verkleidet. Aus energetischen Gründen sind auch die Fenster metallbedampft. Im Ergebnis ist das ganze Gebäude ein Faradayischer Käfig. Da kommt keine Funkwelle rein. :teufel:

    Es ging um die Zeit zwischen Winterferien (Faschingswoche) und Osterferien, nicht zwischen Weihnachtsferien und Osterferien.

    Bei uns an einem Berufskolleg in NRW gibt es zwischen den Weihnachts- und den Osterferien nichts. Also vom 7. Januar bis 27. März geht es über 11,5 Wochen wirklich an einem Stück durch.

    Vor einigen Jahren, als Ostern sehr spät fiel, lag unser Rekord bei 14 Wochen.

    Zuvor würde ich aber gerne in Erfahrung bringen, wie ihr Toilettengänge während Klassenarbeiten und anderen Formen der Leistungsüberprüfung handhabt

    Ich habe es in der Hospitation mal erlebt, dass jedweder Toilettengang bedeutete, dass man bei der Rückkehr eine andere Klausur bekommen hat. Die Frage, ob man alleine mittels Zweithandy die Lösung auf der Toilette ergoogelt oder sich dort abspricht, stellte sich gar nicht erst. Das Vorgehen mit der Ersatzklausur wurde allerdings auch vorab so kommuniziert.

    Wenn man Schichtdienstjobs hat, kann man nicht arbeiten als Alleinerziehende.

    Das kommt ganz auf den Arbeitgeber an. Bei uns in der Region hat z.B. das Krankenhaus einen 24/7 Betriebskindergarten, eben weil das Personal zumeist weiblich ist und im Schichtdienst arbeiten muss, auch über Weihnachten. Da werden die Kinder dann zu Schichtbeginn (egal wann das ist) abgegeben und am Schichtende (egal wann das ist und wie viele unerwartete Überstunden gemacht wurden) abgeholt.

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