Beiträge von plattyplus

    Zauberwald

    Klar ist eine Modernisierung sinnvoll. Die Solarzellen (Photovoltaik), der Wechselrichter für knapp 30kW peak und der Kram für die Heizung ist auch schon seit Mai 2022 bestellt. Nur ist z.Z. praktisch nichts lieferbar. Aktuell wurde uns der November 2023 als Liefertermin genannt. Aber der hat sich auch schon dreimal verschoben.

    Ich hatte zur Reinigung/Einstellung der Gasheizung gerade letzte Woche den Klempner da. Fazit von ihm: „Derzeit ist praktisch gar nichts lieferbar. Würde ihnen die Heizung kaputt gehen, könnte ich ihnen nur einen Bau-Heizlüfter in die Bude stellen. Es gibt keine Heizungen zu kaufen, selbst wenn ihnen der Hersteller und Modell egal sind.“

    Das Problem mit dem Warmwasser ist bei uns nicht die Frage, ob man 2 oder 10 Minuten duscht. Das es Energie braucht das Wasser aufzuwärmen ist klar. Das Problem mit dem Boiler ist, daß er verdammt viel Energie frißt, um die 160 Liter Wasser in ihm 24/7 warmzuhalten, auch wenn man gar kein Warmwasser abfordert. Das Ding hat eine Abgastemperatur von über 200°C im Stand-By Betrieb.

    Was bei mir richtig was bringt beim Einsparen von Gas ist das Warmwasser. Wir haben bei uns einen Gasboiler mit eigener Feuerung. Der arbeitet also komplett unabhängig von der Heizung.

    Wir haben uns im Zweifamilienhaus darauf geeinigt, daß nur noch sonntags und mittwochs warm geduscht wird. An den anderen Tagen gibt es kein warmes Wasser. Der Gasverbrauch des Boilers, nur um warmes Wasser 24/7 vorzuhalten, wo es dann doch nicht abgefordert wird, ist enorm. Rechne ich diesen „Standby-Gasverbrauch“ mit rein, lohnt es sich fast schon zum Duschen mit dem Spar-Spätschwimmer-Tarif zwischen 20.30-22.00 Uhr bei uns ins Hallenbad zu fahren.

    Diese Empfehlung wird leider nicht gegeben, weil man den männlichen Referendaren Böses unterstellt. Sondern, weil man den SuS selbiges nachsagt. Wenn Schüler*innen (hier wohl eher in der Langform) nicht mit dem einverstanden sind, was Lehrkräfte so tun (Themen im Unterricht, Benotung), dann kann über so einen kleinen Rufmord / unbegründete Vorwürfe ja vielleicht Druck ausgeübt werden :(

    Das habe ich damals an meiner Ausbildungsschule im Referendariat miterlebt. Einem Kollegen wurde von einer Schülerin unterstellt, er hätte sich an ihr vergriffen. Vor Gericht kam nachher raus, daß sie die Behauptung nur aufgestellt hatte, um von ihm bessere Noten bzw. die Versetzung zu bekommen.

    Ich habe mir damals gewünscht, daß für entsprechende Verleumdungen nicht das Strafmaß nach §187 StGB gilt (also Geldstrafe oder maximal 2 Jahre Haft) sondern das Strafmaß für die Tat, die man einem anderen versucht anzuhängen. Gemäß §177 StGB wären das dann 2 bis 5 Jahre ohne der Möglichkeit der Bewährung.

    Bei mir hat es bei den Stundenplänen früher öfters mal geknallt. Humblebee

    Damals gab es bei uns an der Schule für ein Fach nur zwei KuK. Da kam es dann dazu, daß ich meine Ruhezeit von 11 Stunden nicht mehr einhalten konnte, von wegen Abendschule und dann am nächsten Morgen zur ersten Stunde wieder antreten. Die Stunde wollte meine Alleinerziehende Kollegin aber auch nicht machen, weil sie die Kinder morgens in den Kindergarten bringen mußte.

    Da war dann der Personalrat gefordert: Welches Recht wiegt schwerer? Einhaltung der Mindestruhezeiten Contra Vereinbarkeit von Familie und Beruf ???

    In BaWü darf man drei Stunden im Monat anordnen, ab der 4. Stunde muss dann alles bezahlt werden, daher hat eigentlich keiner mehr als drei.

    Du sprichst von Überstunden, der fachinformatiker allerdings von Springstunden.

    Also mal als ganz extremes Beispiel: Darf eine Teilzeitkraft mit einem Deputat von 10 Unterrichtsstunden einen Stundenplan bekommen, bei dem sie montags bis freitags jeweils immer nur die erste und achte Stunde unterrichtet und so in jeder Woche 30 Springstunden ansammelt?

    Wobei mir die Ex-DDR als Migrationshintergrund reicht, auch für nach 1989 Geborene.

    Dann bin ich mit einer Migrantin verlobt... und ja, als ihre Familie in den frühen 1990ern direkt nach der Wende rüber gekommen ist, gab es da wohl schon einige Anfeindungen in der Schule (als Schülerin). Die Details erspare ich Euch mal.

    Nebenbei: Wäre ich Moslem, hätte ich keine Lust, mich ständig für die Verfehlungen oder die Weltbilder anderer Muslime zu rechtfertigen oder mich immerfort kritisch damit auseinanderzusetzen. Wenn ich als Moslem integriert wäre, würde ich mich freuen, wenn zuerst meine Integrationsleistung irgendwo gewürdigt würde und nicht direkt mit dem Fingere auf meinen angenommenen kulturellen Hintergrund gezeigt würde. Genau solche Haltungen führen nämlich dazu, dass man sich als Mensch mit Migrationshintergrund nicht angenommen fühlt.

    Versuche es doch einmal andersrum zu sehen: Besagte Frau von oben heißt mit Nachnamen "Zein". Früher dachte ich, daß es bei der Heirat schon einer größeren Überlegung bedarf wer wessen Namen übernimmt. Aber bei ihr sieht es so aus, daß sie ihren Nachnamen lieber heute als morgen loswerden will, weil der Name nur Probleme bereitet. So wurde ihr im ersten Anlauf aufgrund des Namens die Kontoeröffnung sowie die Kreditkarte verweigert. Versicherungen weigern sich auch häufig Verträge abzuschließen. Nach längerer Recherche sind wir auf die Ursache gekommen. Es gibt einen Al-Zein Clan und sobald die Algorithmen in den Computern den Namen "Zein" hören, gehen alle Warnlampen an. Auf Internet-Shops erleben wir es immer wieder, daß ihre Bestellungen nicht durch gehen, wohl aber meine. Der Bankmitarbeiter der lokalen Volksbank hat uns dann im Vertrauen aufgeklärt woran es immer wieder scheitert, nämlich das wirklich der Name in den Computern hinterlegt ist und sie einfach aufgrund der Namensgleichheit immer wieder diese Probleme hat.

    Entsprechend kannst Du dir ausrechnen, wie sie auf Menschen mit entsprechendem migrations- und kriminalitätshintergrund zu sprechen ist? "Diese Menschen machen mir aufgrund ihrer Anwesenheit das Leben zur Hölle." Und die Justiz und Polizei hat bitte entsprechend durchzugreifen, was sie leider nicht einmal ansatzweise tut.

    Der Artikel ist 10 Jahre alt. Gilt das bei den genannten Airlines (das sind ja auch nur ein paar; von daher halte ich deine Aussage für zu pauschalisiert) noch immer? Weißt du da Genaueres?

    Qantas und Air New Zealand haben diese Policy noch immer in ihren Beförderungsbedingungen. Mann kann einen Sitzplatz vorher reserviert haben. Wenn zufällig ein alleinreisendes Kind neben ihm sitzt, muß er weichen.

    Meine Kinder hatten schon eine Deutschlehrerin mit türkischem Migrationshintergrund, das hat keinen in der Elternschaft groß interessiert, weil sie eben fließend Deutsch sprach. Und so sollte es ja auch sein.

    Ich selber hatte damals als Schüler eine französische Deutschlehrerin. Da gab es schon in der Elternschaft Mecker obwohl sie aus dem Elsaß kam und entsprechend fließend Deutsch konnte.

    Ach, eine Frage noch: Was musst du als Klassenlehrkraft denn an das Jugendamt melden?

    Sorry,
    ich meinte die Familienkasse. Wenn die noch unter 18jährigen "Kinder" nicht regelmäßig zur Schule kommen, gibt es halt kein Kindergeld. Wobei da die Grenze wohl bei 30% unentschuldigter Fehlstunden liegt. Damit soll wohl verhindert werden, daß Kinder, die eigentlich gar nicht in Deutschland leben, hier Kindergeld bekommen (bzw. deren Eltern). Wir haben halt sehr viele "Kinder", die am ersten Schultag nach den Sommerferien gleich nach einer Schulbescheinigung schreien und danach nie wieder gesehen werden.


    Mahnschreiben für unentschuldigt "Dauerfehlende" muss ich auch schreiben. Das mache ich aber in Freistunden - nach schulischer Vorlage im Intranet - und es kostet mich nur ein paar Minuten. So viele dieser unentschuldigte fehlenden SuS haben wir - zumindest in meiner Abteilung - zudem gar nicht.

    Mich verläßt regelmäßig die Hälfte der Klasse eines jeden Jahrgangs aufgrund unentschuldigter Fehlstunden. Das Mahnwesen inkl. der Abteilungsleiter-Sitzungen (mit Sozailarbeit) und die späteren Teilkonferenzen zur Ausschulung nehmen also schon einen beträchtlichen Raum ein.

    Was hat konsequentes Handeln mit Elend zutun?

    Unsere Sekretärin wundert sich z.B., weil ich einer ganz ganz Wenigen bei uns an der Schule bin, der die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen wegen Schulschwänzens wirklich durchzieht. Dabei geht bei mir mehr Zeit bei drauf als für Korrekturen, aber das ist dann eben so.

    Motto: „Es ist mir sch*** egal von welcher Schule ihr kommt. Um hier regelmäßig pünktlich aufzulaufen braucht man nichtmal einen Hauptschulabschluß!“

    Männer werden an vielen Stellen diskriminiert. An anderen als Frauen, aber sicher nicht an weniger.

    Um Deine Liste fortzusetzen:

    • Auch bei einem Frauenanteil von 90% gibt es per Gesetz immer nur eine Gleichstellungsbeauftragte, ein Gleichstellungsbeauftragter ist nicht zugelassen.
    • Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation, auch wenn der Frauenanteil in dem jeweiligen Betrieb schon weit jenseits der 50% liegt.
    • Auch wenn es mich selber nicht tangiert: §183 StGB
      Da wird dann die Diskriminierung sogar gesetzlich manifestiert. Wenn Frau blank zieht, ist das eine Art der Demonstration, wenn Mann das tut, ist es eine Straftat. Vielleicht sollten wir das Eherecht von vor 1974 wieder einführen, so als Ausgleich? :teufel:
    • Ist Mann als Single unterwegs und sitzt in einem Flugzeug zufällig neben einem Kind, muß er den Sitzplatz wechseln.
      --> https://www.spiegel.de/reise/aktuell/…n-a-850229.html
    • Die Wehrpflicht wurde hier ja schon als Diskriminierung von state_of_Trance genannt.

    Zusammenfassend formuliert: Männer werden pauschal als Kinderschänder vorverurteilt. :daumenrunter:

    ICH würde nicht mit Grenzbeamten scherzen, trotzdem gibt es Regeln, an denen sie sich auch halten müssen, auch wenn jemand sich blöd verhalten hat.

    Die Befragung des volljährigen Schülers (wohl inkl. Dolmetscher am Telefon) hat ca. 2 Stunden gedauert und danach wurde dann verkündet, daß er nicht einreisen darf. Wenn GB ihn nicht rein lassen will, kannst du soviel mit Klage drohen wie du willst, jetzt und hier kann er dann nicht einreisen. Das passiert halt, wenn man meint Scherze of Kosten der Grenzbeamten machen zu müssen.

    Auf der Rückreise mit dem Zug mußte er dann noch in Paris umsteigen, was meine größte Sorge war, da Paris ja zieg Kopfbahnhöfe hat. Da muß man dann mit dem ganzen Gepäck ja irgendwie noch zum Anschluß-Bahnhof kommen.

    In Australien haben sie mich auch mal ganz höflich gefragt, ob sie mich auf Sprengstoff untersuchen dürften. Bei den ganzen Hintergrundgeräuschen habe ich nur noch das Wort "explosives" verstanden und dabei gingen alle roten Lampen in meinem Hirn an: "Haben die jetzt gefragt, ob ich Sprengstoff dabei habe oder ob sie mich daraufhin untersuchen dürfen?" Da habe ich dann auch dreimal nachgefragt, bevor ich mit "yes" oder "no" antworte, was aber eher dem Lärm geschuldet war. Woraufhin sie mir dann eine Mappe mit der deutschen Übersetzung der Frage unter die Nase gehalten haben.

    Leider haben unsere Schüler zum Großteil anscheinend noch nie so wirklich den Ernst des Lebens zu spüren bekommen, wo es dann kein "I'm sorry" mehr gibt. Sonst würden sie solche Scherze nicht machen.

    Zwei Pässe zu haben ist nicht verboten, aber eine falsche Erklärung abzugeben schon. Wenn Du am Flughafen nach der Landung durch den grünen Ausgang gehst und damit erklärst, daß du nichts zu verzollen hast, sie bei dir nachher aber doch zollpflichtige Ware finden, hast du mit der Wahl des grünen Ausgangs ja auch eine falsche Zollerklärung abgegeben und damit dann ein Problem.

    Wo sind bei dieser Verteilung die Arbeit mit den Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen zu verorten?

    Bei mir geht für die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen sowie die Meldungen an das Jugendamt und die BaföG-Kasse mehr Zeit drauf als für die Unterrichtsnachbereitung inkl. der Korrekturen.

    fossi74

    Er hat gelernt, daß es doch kontraproduktiv sein kann überall die Klappe aufzureißen und den Zampano raushängen zu lassen.

    Der Beamte bei der Einreise hat halt wirklich auf Stur gestellt, Motto: "Der hat mir den türkischen Paß hingelegt und mit dem kommt er hier nicht rein. Und selbst wenn er mir später den deutschen Paß hinlegt, ist das uninteressant. Es gilt nur, was er mir zuerst hingelegt hat. Außerdem brauchen wir hier niemanden, der uns hinters Licht führen will."

    Der Schüler war durch den Durchgang für EU-Bürger gegangen und nicht für den für "non EU-Citizens". Diese wissentlich falsche Erklärung wurde ihm vorgeworfen und mußte Folgen haben.

    --> Der Schüler hat wohl das erste Mal in seinem Leben echte Konsequenz erfahren. Leider erst so spät, viel zu spät.

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