Beiträge von plattyplus

    Hinzu kommt, dass der Bedarf in den nächsten Jahrzehnten auch deutlich steigen wird.

    Das Problem sehe ich auch. Als wir hier noch mit Gas geheizt und Diesel getankt haben und keine "Smart Home"-Haustechnik hatten, sind wir im 2-Familienhaus beim Strom mit 5MWh/Jahr ausgekommen.

    Jetzt, mit inzw. zwei E-Autos, Smart Home, Brauchwasser- und Heizungs-Wärmepumpe sowie Batterie-Speicher habe ich im Sommer an guten Tagen eine Photovoltaik-Produktion von 150kWh und speise trotzdem nicht ins Netz ein. Wir haben also heute an einem Tag einen Verbrauch, den wir früher in 2 Wochen hatten. Die beiden E-Autos sind echte Großverbraucher. Überschlagsmäßig kommen wir auf jetzt auf einen Strombedarf von 40MWh/Jahr. Das ist schon eine ganz andere Dimension als früher.

    Wenn man einen entsprechend hohen Verbrauch hat, rechnet sich so eine PV-Anlage auch verdammt schnell. Also an dem einen besagten Tag mit den 150kWh hätte ich ansonsten ja den ganzen Strom kaufen müssen. Das wären dann 150*0,3=45€ gewesen, nur an diesem einen Tag. Aber ok, so gute Sommertage hat man selten. Aber im Durchschnitt fährt die PV-Anlage schon so grob 20€ jeden Tag an Ersparnis ein für Strom, den ich eben nicht mehr einkaufen mußte sondern selber produzieren konnte.

    aber es geht um Schwankungsspitzen, die ausgeglichen werden müssen, wenn kein Wind weht oder keine Sonne scheint (was selten über ganz Europa gleichzeitig der Fall ist.

    Also ich kann mir schon vorstellen, dass es in einer kalten windstillen Winternacht in ganz Europa praktisch keine erneuerbaren Energien gibt und der Verbrauch durch Wärmepumpen gleichzeitig sehr hoch sein wird.

    Wie gesagt mußten die tiefen Bergwerke bei uns schon gekühlt werden, damit dort unten überhaupt Menschen arbeiten konnten. „Geeignet“ bedeutet für mich, dass man in relativ geringer Tiefe bereits auf große Hitze stößt. In weniger geeigneten Gegenden muss man tiefer bohren, um auf die gleichen Temperaturen zu stoßen.

    In der Sowjetunion wollten sie einen Tiefbohrrekord erzielen und haben die Bohrung auf fast 12.300m abgeteuft bevor es da unten so heiz wurde, dass das Metall des Bohrers soweit an Festigkeit verloren hat, dass sie nicht mehr weiter konnten.

    Entsprechend sehe ich laienhaft bei Tiefenbohrungen auch weniger die Tiefe als viel mehr die Temperatur dort unten als Herausforderung. Also als Gedanke: Wir bohren so lange weiter, bis wir da unten eine Temperatur von 230°C erreichen. In günstigen Regionen ist das in 300m Tiefe der Fall, in ungünstigen Gebieten in 3.000m.

    Da die Länder faktisch pleite sind, würde eine Abkehr sicherlich nicht die finanziellen Vorteile mit sich bringen, die du dir erhoffst.

    Das Argument zählt nicht, zumindest nicht vor Gericht. Dort heißt es: „Geld hat man zu haben.“ So kann man ja auch nicht mit Verweis auf „Ich habe gerade kein Geld“ Schadenersatzzahlungen ablehnen.

    Wo hast du denn den schönen Schlüssel her? Den gibt es hier leider nicht.

    Müßte ich mal in der BASS NRW nachsehen. Ich weiß nur, dass ich damals als Referendar von der Schulleiterin zusammengefaltet wurde, weil ich in der Aula alleine knapp 50 Schüler beaufsichtigt habe und das nicht gedurft hätte.

    Ich habe Hoffnung, dass es dann leichter wird … oder zu einem Ausgleich kommen muss.

    Ich habe die Hoffnung, dass dann diese ganzen unsinnigen Aufgaben, die uns in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer noch oben drauf aufgebürdet wurden, endlich wieder eingestampft werden. Wenn der Arbeitgeber dann die Wahl hat individuelle Förderpläne für einzelne Schüler durch uns erstellen zu lassen oder alle Schüler 3 Stunden mehr Unterricht pro Woche bekommen, weil beides gleichzeitig das Arbeitszeitbudget sprengt, dürfte die Entscheidungsfindung interessant werden.

    Dann werden die IT'ler damit beauftragt, das fette Windows durch ein hübsches Linux zu ersetzen

    Läuft Autodesk Inventor oder Solid Works auf Linux? Und nein, ich wir wollen uns nicht noch mehr Baustellen mit WINE und Co. ins Haus holen. Es muss direkt vom Hersteller der Software unterstützt werden.

    Bevor gleich reflexhaft wieder einige darauf anspringen: Das klappt natürlich nicht mit nur 2 Lehrkräften und einer Klasse. Das klappt aber durchaus, wenn mehrere Klassen mit dann auch mehreren Lehrkräften gemeinsam vor Ort sind.

    Auch mit mehreren Klassen paßt es nicht, weil jede Lehrkraft nur maximal 30 Schüler beaufsichtigen darf. In Grundschulen ist der Schlüssel vielleicht sogar eher bei 15 oder 16 Schülern. Unsere Werkstattlehrer unterrichten z.B. immer parallel, weil jeder Werkstattlehrer in seinem Unterricht nur maximal 16 Schüler beaufsichtigen darf. Da werden alle Klassen dann immer geteilt.

    Ich dachte halt gerade auch an die Praktikantenbetreuung, also wenn die eigenen Schüler im Praktikum sind. Die Fahrzeit in die Betriebe ist ja auch eine Dienstreise.

    Oder Klassenfahrten: Da ich als Lehrer mit in der Herberge übernachten muss, ist das nachts Bereitschaftszeit und somit Arbeitszeit. Eine Rufbereitschaft, die nicht als Arbeitszeit zählt, wäre es, wenn ich zuhause angerufen werden kann und dann losfahren muss. So eine Rufbereitschaft (ohne das meine Arbeitsleistung angefordert wird) wäre Freizeit.

    Also z.B. Ausprobieren von Kunst zu Hause, Besorgen von Material und Bücherlesen zählen nicht?

    „Besorgen von Material“ ist gut. Ist dann die Fahrt zum Laden zwecks Beschaffung des Materials eine Dienstreise, die selbstverständlich auch Arbeitszeit darstellt?

    chemikus08 Oder, um es direkt zu sagen: Auch das Warten beim Hochfahren des Computers zur Erfassung der Arbeitszeit ist Arbeitszeit. Wir haben z.T. PCs, die mehr als 15 Minuten benötigen bis die erste Eingabe möglich ist. Da werden die ach so billigen Schrott-Rechner dann richtig teuer für den Arbeitgeber und es gibt vielleicht doch mal neue. :pirat:

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