Hinzu kommt, dass der Bedarf in den nächsten Jahrzehnten auch deutlich steigen wird.
Das Problem sehe ich auch. Als wir hier noch mit Gas geheizt und Diesel getankt haben und keine "Smart Home"-Haustechnik hatten, sind wir im 2-Familienhaus beim Strom mit 5MWh/Jahr ausgekommen.
Jetzt, mit inzw. zwei E-Autos, Smart Home, Brauchwasser- und Heizungs-Wärmepumpe sowie Batterie-Speicher habe ich im Sommer an guten Tagen eine Photovoltaik-Produktion von 150kWh und speise trotzdem nicht ins Netz ein. Wir haben also heute an einem Tag einen Verbrauch, den wir früher in 2 Wochen hatten. Die beiden E-Autos sind echte Großverbraucher. Überschlagsmäßig kommen wir auf jetzt auf einen Strombedarf von 40MWh/Jahr. Das ist schon eine ganz andere Dimension als früher.
Wenn man einen entsprechend hohen Verbrauch hat, rechnet sich so eine PV-Anlage auch verdammt schnell. Also an dem einen besagten Tag mit den 150kWh hätte ich ansonsten ja den ganzen Strom kaufen müssen. Das wären dann 150*0,3=45€ gewesen, nur an diesem einen Tag. Aber ok, so gute Sommertage hat man selten. Aber im Durchschnitt fährt die PV-Anlage schon so grob 20€ jeden Tag an Ersparnis ein für Strom, den ich eben nicht mehr einkaufen mußte sondern selber produzieren konnte.