@Antimon: Bei uns hatten die ü18 (ohne besondere Risiko-Gruppe wegen Vorerkrankung) die Impfmöglichkeit erst kurz vor den Sommerferien. Von denen hat es niemand geschafft vor den Sommerferien auch die Zweitimpfung zu bekommen und dazu noch die 14 Tage Wartezeit nach der Zweitimpfung vollzumachen.
Die einzigen Impfdosen die wir in Deutschland massenhaft übrig haben, ist AstraZeneca und das Zeug wollen selbst die Alten nicht haben.
Bzgl. des Krankheitsrisikos magst Du recht haben, da haben die Alten das größere Risiko. Aber ich denke an die gesellschaftlichen Folgen, die an dem ganzen Mist dran hängen. Da sehe ich die Jungen dermaßen arg benachteiligt, daß ich eher alle Kinder impfen würde, bevor die Alten ihre Drittimpfung bekommen.
Leider muß ich feststellen, daß mein Arbeitskollege mit seiner Prognose de facto Recht hatte: "Ich bin in der Risikogruppe dank Vorerkrankung, ich bekomme als einer der Ersten meine Impfung und bin dann zu Pfingsten mit meinem Wohnmobil beim Weinfest an der Mosel, während du noch weiter ungeimpft im Lockdown eingesperrt bist." Das war seine Prognose im Dezember und so ganz grob stimmt sie. An der Impfung hängen halt auch massive Grundrechtseinschränkungen mit dran und in der Abwägung der Grundrechtseinschränkungen der Jungen gegen das verminderte Covid-Risiko der Alten sind meiner Meinung nach jetzt eindeutig die Jungen am Zug zuerst einmal ihre Grundrechte zurückzubekommen.