Es brauchte also die Überlegung, und die braucht es stets neu, auf welche Weise man SCHREIBEN als solches erlernt und wie man Kindern im 1. SJ dies ermöglicht.
Wie wäre es mittels stupidem Pauken nach asiatischem Vorbild?
Als ich Referendar war, hatte ich jedenfalls das Vergnügen Rechtsanwalts- & Notarfachangestellte im 10-Finger Tastschreiben unterrichten zu dürfen. Da wurden im Unterricht 250 Anschläge pro Minute gefordert, auf das sie in der Prüfung in der Streßsituation noch wenigstens die geforderten 230 Anschläge schafften. Der Unterricht sah so aus, daß alle Tasten abgeklebt waren und man sich so nur an den kleinen Knubbeln auf den Tasten "F", "J" und "5" (Zahlenblock) orientieren konnte. Außerdem wurde der Bildschirm mit einem Tuch zugehängt.
Die haben das ein Jahr lang 6 Stunden/Woche im wahrsten Sinne des Wortes gepaukt.
Und wenn die Kinder heute mehr Koordinationsprobleme haben als vor 30 Jahren, dann heißt das nicht, daß man die Anforderungen senken sollte. Dann muß noch mehr gepaukt werden, so bitter das auch ist. Schließlich müssen sie später im Berufsleben auch gegen die asiatische Konkurrenz bestehen können.