Da spielen so viele Faktoren hinein, dass es für Außenstehende anmaßend ist zu behaupten, da wäre doch bestimmt noch etwas zu ändern. Jede kleine Änderung hat Auswirkungen auf den Plan und zwangsläufig auf andere KollegInnen.
Naja,
bei uns läuft das so, daß irgendwann die vorläufigen Pläne fürs nächste Jahr rausgebracht werden und dann sollen die Kollegen selber mal gucken, wo sie noch optimieren können. Wenn ich da dann zum Stundenplaner gehe, läuft das so: "Ich habe mit Kollege y gerade gesprochen, können wir da Dienstag die 1+2 gegen Mittwochs die 7+8 Stunde tauschen? Würde bei uns beiden passen. Außerdem würde ich freitags in der 5. gerne in Raum a301, habe schon nachgeguckt, der ist dann auch frei...
Der kontrolliert das nochmal, trägt ein und fertig. 
Aber komm dem bitte nicht mit "da wäre doch bestimmt noch was zu ändern", dann wird das nichts. Da mußt schon mit ganz konkreten Sachen kommen.
Bei der Abendschule läuft das ähnlich. Da sind wir aber wesentlich weniger Kollegen, die es betrifft. Da handeln wir 6 Kollegen das normalerweise selber aus, wer an welchem Abend in der Woche kommt. Gerade bei der Abendschule kann es ja richtig blöd werden, wenn da jemand in einem Sportverein ist oder so und an einem Wochentag eben nicht kann.
Unser "fertige Plan" für die Abendschule geht dann an den Stundenplaner und der trägt nur noch ein und kontrolliert, ob wir uns nicht irgendwo vertan haben.
Wie oben schonmal gesagt: Wenn der Stundenplaner sagen würde "halten sie sich schon einmal grundsätzlich die Zeit Mo-Fr 7.30-21 Uhr und Samstag 7.30-16 Uhr frei", würden hier wohl fast alle im Quadrat springen. Die Kernzeit (7.30 - 14.30 Uhr) verplant unser Stundenplaner erstmal frei, die Randzeiten, also abends und samstags betrifft nur so wenige, daß wir da mit einem fertigen Plan zum Stundenplaner gehen.