Beiträge von plattyplus

    Erkundigt euch mal am Markt etwas genauer, die von dir gewünschten Boards gibt es für nicht viel mehr als 5000€ statt 50000€ bereits in sinvoller Bauweise.

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    Sinnvolle Bauweise heißt für mich, daß ich das Ding benutzen kann, ohne den Raum verdunkeln zu müssen. Also ist ein großes LED-Display weitaus besser als jede Beamer-Lösung. Bei der geforderten Größe landen wir dann bei einer Bildschirmdiagonalen von 140-150", wenn es 3-4m in der Breite und 2m in der Höhe sein sollen. Solch große Displays gibt es bisher praktisch nicht am Markt sondern nur auf Messen, bei denen die Hersteller zeigen, zu was sie technisch in der Lage sind.

    --> https://www.pcwelt.de/a/riesen-tv-vo…und-led,3438298

    Davon dann bitte zwei Stück / Raum. :)

    Und nein, eine Funktionsstelle zur Wartung der Anlage ist keine Option. Die kann bei einem Software-Defekt evtl. was machen, aber was ist bei einem Hardwaredefekt? Habe ich dann innerhalb von 2 Tagen ein neues Display bezahlt aus dem Schuletat, auch wenn gerade Haushaltssperre ist? Da kommt dann nämlich der Wartungsvertrag zum Zug, der sowas natürlich in der monatlich zu zahlenden Rate beinhalten muß.

    Nur einmal kurz zur Info: Die Schule kann 5 Jahre lang eine Versetzung mit dem Hinweis auf Probleme bei der Unterrichtsabdeckung verhindern. Danach müssen sie Dich gehen lassen, egal ob sie einen Mangel haben oder nicht.

    Hast Du Dich schon in deiner Zielregion nach einer Schule umgesehen, die Dich haben will?

    Zumindest innerhalb eines Bundeslandes gibt es noch die Möglichkeit sich auf eine Beförderungsstelle (auch an einer anderen Schule) zu bewerben. Wenn Du also jetzt Studienrat bist und du irgendwo an einer anderen Schule Oberstudienrat werden kannst, muß die Schule dich SOFORT gehen lassen. So haben sich schon einige Kollegen hier verabschiedet, bei denen sich die Schulleitung quergestellt hat. Da gab es dann den Schulwechsel auch mitten im Schulhalbjahr, da war wirklich alles egal. Die Schulleitung hat da keine Handhabe mehr.

    Ob so ein Schulwechsel im Rahmen einer Beförderung allerdings auch bundeslandübergreifend funktioniert, weiß ich nicht.

    Ich würde wohl nie mit Motorrad und entsprechender Klamotte vorfahren.


    Wie viele Zeugnisänderungen habt ihr so jede Saison bei der Zeugnisausgabe?
    Habe gerade das Gefühl, daß ich nichts auf die Reihe bekomme, weil es insg. 4 Beschwerden gibt, die dann auch zu Änderungen führten. Habe aber auch 420 Schüler, bin da also bei einer Fehler-Quote von ca. 1%. :(

    und die vordere als klassisches analoges Whiteboard

    Meinst Du damit die Whiteboards, die mit Filzstift beschrieben werden? Wenn ja, will ich die nicht haben. Als Linkshänder saue ich mir damit regelmäßig den linken Ärmel ein. :(
    Kreide wische ich einfach mit der feuchten rechten Hand vom Ärmel ab, Filzstift nicht. Zahlt die Schule dann die Filzstifte?

    Frage an Euch: habt ihr Erfahrungen positiver oder negativer Art? Hat eure Schule vielleicht diese Umstellung bereits gemacht und wie geht's euch damit?

    Ich hatte das Vergnügen zwei Jahre lang während meiner Abordnung mit so einem Ding unterrichten zu müssen.

    Mein Fazit: Die elektronischen Whiteboards sind in der Form, in der sie normalerwesie angeschafft werden, unbrauchbar. :daumenrunter:

    Also wenn schon elektrnosches Whiteboard, dann sind in meinen Augen unabdingbar:

    • Wartungsvertrag mit maximal einem Tag Reaktions- und Reparaturzeit durch einen externen Dienstleister.
    • Das Whiteboad sollte so groß sein wie die alte grüne Tafel, also bei mir mindestens 2 Boards, jeweils 3m breit und 2m hoch. Diese TV-Geräte sind für unsere großen Räume einfach viel zu klein.
    • Die "Stifte" dafür muß jeder in der Tasche haben. Es geht nicht, daß man sich erst das Zeug irgendwo aus dem Sekretariat holen muß.
    • Der Computer am Board muß den ganzen Tag durch laufen und morgens vor der 1. Stunde automatisch hochfahren. Das Booten dauert zu lange, insb. wenn die Kollegen Strom sparen wollen und nach ihren Stunden das Ding runterfahren.

    Einen Vertreter darauf angesprochen, rollte der nur mit den Augen. Boards mit meinem Anforderungsprofil gibt es zwar, aber dann reden wir allein in der Anschaffung mal eben von 50.000,- € für einen Raum und da ist dann der Wartungsvertrag noch nicht mit drin.

    Das kleine elek. Whiteboard habe ich am Ende ausschließlich als Projektionsfläche für einen alten OHP benutzt und selbst dafür war es zu klein.

    An manchen Schulen verlieren wir Jahre und entlassen nach der 10. Klasse junge Menschen, die nicht richtig lesen, rechnen und schreiben können.

    Und diesen Menschen, die die Hauptschule nach Klasse 6 verlassen haben, weil sie dann irgendwann 16 Jahre alt waren, und kaum die vier Grundrechenarten beherrschen, soll ich dann den Umgang mit Excel beibringen. :sterne:
    Ok, als Azubi "Fachkraft für Lagerlogistik" (2 jährige Kurzausbildung) muß man das nicht unbedingt können. Aber das Blöde ist, daß die Lehrpläne irgendwie so rein gar nicht zu den Fähigkeiten der Schüler passen. :(

    Ein Studium lässt sich auch mit Arbeit in den Semesterferien schnell hinbekommen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Und das haben beide Eltern hinbekommen. Und diese Personen sind die Vorbilder für die Kinder

    Guter Einwand, nur was ist, wenn die Eltern schon von ihren Eltern im Studium schon ordentlich Geld bekommen haben, um schnell fertigzuwerden? Was ist, wenn die Eltern selber schon das Grundstück samt Haus geerbt haben? Was ist, wenn die Eltern selber schon von ihren Eltenr den Führerschein finanziert bekommen haben?

    Bei mir war es jedenfalls so, daß meine Eltern ganz klar gesagt haben: "Das haben wir auch von unseren Eltern so finanziert bekommen, da haben wir das jetzt auch zu finanzieren." Damit war das Thema durch.

    Arbeit in den Semesterferien war bei mir an der uni keine Option, da durchgehend über die kompletten Semesterferien Klausuren angesetzt waren. Die Zeit konnte man also nicht vorab verplanen. Es gab "die Semesterferien" nicht, bei denen man schon weit vorher wußte, daß man dann wirklich nicht zur Uni muß. Aber ja, ich habe auch während der Studentenzeit bei BoFrost im Tiefkühllager Ware kommissioniert, weil deren Arbeitszeiten (spät abends/nachts) gut zum Vorlesungsbetrieb paßten. Aber alleine von dem Geld hätte ich mein Studium inkl. Wohnung nie finanzieren können.

    Das Geld gilt explizit für das Auslandsschuljahr. Und junge Menschen wollen das grundsätzlich; es ist ein Abenteuer und es ist auch schön von den Eltern mal getrennt zu sein.

    Also ich wollte nie ein Auslandsschuljahr. Mein Ding war eher Work&Travel nach dem Abitur, weil man da wenigstens schon volljährig und nicht auf eine Gastfamilie angewiesen ist. Wenn man dann in entsprechende Länder geht (Australien, Neuseeland, Kanada, ...) ist der Führerschein allerdings auch ein "Muss". Da brauchen wir gar nicht zu diskutieren.

    Mein Onkel war auch so drauf wie Yummi, also das es ausdrücklich ein Auslandsschuljahr nach Klasse 11 sein müsse. Nachdem seine Tochter dreimal die Gastfamilie gewechselt hat, ist sie dann total verstört nach Hause gekommen. Nein Danke. Sowas macht man grundsätzlich nach dem 18. Geburtstag, weil man dann erst rein rechtlich wirklich in der Lage ist vor Ort zu entscheiden.

    Ich finde das Ding mit "Du kannst dir das Geld für den Führerschein selber verdienen" in der heutigen Zeit auch albern. Früher, als ich in den 1990ern den Lappen gemacht habe, kostet der Führerschein für Klasse 1 + 3 (Motorrad + Auto) zusammen ca. 1.000,- €. Damit darf ich dann alles bis 18,75T fahren (7,5T LKW + Anhänger). Heute liegt der PKW-Führerschein alleine bei 2.000,- €. Wollte ich die ganzen Führerscheinklassen haben, die ich mit dem alten Führerschien bekommen habe, also Motorrad, PKW+Anhänger, kleiner LKW, kleiner LKW+Anhänger, ... wäre ich locker bei 5.000,- €. Sowas bekommt man auch mit Ferienjobs nicht mehr zusammen.

    Und ja, im Ausland waren bei W&T gerade die kleinen LKW-Führerscheine bei mir gewaltig von Vorteil.

    Ideal ist es natürlich, wenn die Präsenz einfach da ist.

    Klar kann man das trainieren, aber dazu ist der Ansatz, wie er im Referendariat läuft, doch absolut falsch. Jedenfalls war es bei mir im Ref. so, daß ich von der Lehrerpersönlichkeit und der Präsenz in der Klasse wesentlich besser war, wenn ich keinen Unterrichtsentwurf hatte oder diesen wegen anderer Dinge in der Stunde eh schon komplett über den Haufen geworfen hatte.

    Je kleinteiliger und detailierter der Stundenverlaufsplan wurde, desto bescheidener war die Lehrerpersönlichkeit. Jedenfalls haben mir das damals alle Ausbildungslehrer so bestätigt. Da habe ich nur noch die Pläne abgearbeitet.

    Wirklich unterrichten habe ich nicht mit Stundenentwürfen und der ganzen Theorie gelernt sondern bei einem Ausbildungslehrer, der mir regelmäßig 3 Minuten vor Unterrichtsbeginn das Thema der Stunde angesagt hat. Da lernst dann, was das Standing in der Klasse bedeutet, oder negativ formuliert: "Sicherstes Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit." :)

    Und ja, wenn mir heute jemand sagt: "Du mußt da gleich vertreten, guck mal im Klassenbuch nach, was gerade Thema ist", dann bringt mich das auch nicht einmal ansatzweise mehr in Probleme. Die Schüler wundern sich dann immer nur, daß die Vertretung auch fachlich dabei ist und nicht bloß irgendwelche Kreuzworträtsel mitbringt.

    Ist wie beim Fliegen. Da wird man auch erst mit der ganzen theorie vollgestopft, nur um dann zu bemerken, daß es beim Landen allein aufs Gefühl und Augenmaß ankommt und die ganze Theorie einem nur im Wege ist. :pirat:

    Für mich ist das Singen des Kollegiums bei Schüler-Verabschiedungen DER Grund so einer Veranstaltung komplett fernzubleiben.
    Habe da immer das Gefühl, daß wir uns damit absolut lächerlich machen.

    Ich muss jetzt aussteigen. Das regt mich nur auf und bringt sowieso nichts.
    Danke an meine Eltern, dass sie so nicht waren. :rose:

    Immer cool bleiben. Ich habe beide Situationen erlebt. Als meine Omi mütterlicherseits gestorben ist, war abends der Pastor da und es wurde besprochen wie die Beerdigung ablaufen soll. Nachdem der Pastor weg war, Omi war noch nicht unter der Erde, haben sich alle Erben darauf geeinigt, wie das laufen soll. Da wurde dann verteilt: "Du wohnst eh schon in dem Haus, in dem Omi wohnte, Du bekommst das ganze Haus (ohne jemanden ausbezahlen zu müssen). Du bekommst dafür das Aktiendepot. Du bekommst ... " Motto bei der ganzen Aktion war: Auf 10.000,- € gucken wir jetzt nicht. Es wird so verteilt, daß jeder damit was anfangen kann.

    Mein Onkel war ähnlich drauf wie Yummi. In seinen letzten 3 Jahren lag er im Wachkoma. Seine zwei Frauen und Kinder streiten sich heute noch, er ist schon 5 Jahre tot, wer denn jetzt die Pflegekosten zu zahlen hat und wer was vom Erbe bekommt. Die haben sich sogar gegenseitig Möbelteile aus der Wohnung geklaut, damit der/die Andere mit der Schrankwand nichts mehr anfangen kann, weil eine Schranktür fehlt oder beim Sofa ein Holzteil, oder ...

    Ich denke, wenn Yummi das so trocken durchzieht, wird es ähnlich laufen wie in dem letzten der beiden Fälle. Wie war das noch mit der Weihnachtsgeschichte von Ebenezer Scrooge?

    @Sissymaus:
    Ich werde jetzt Yummi zwar zur Verzweifelung treiben, wenn ich sage, daß ich in einem Zwei-Familien-Haus mietfrei wohne trotz eines a13 Einkommens, ist aber so. Die Hütte ist abbezahlt und wird von mir jetzt durchsaniert. Hier eine neue Heizung, da neue Fenster, Garageneinfahrt pflastern, ... also so in Form von Natuarlien stecke ich da schon so 10-15k€ jedes Jahr rein. Aber in Bargeld würden sie das Geld nie nehmen. Dabei gehört mir das Haus nicht einmal.

    Aber da jetzt jeden Euro gegenrechnen? Nee, da gucke ich nicht drauf. Wird bezahlt und fertig.

    Ein Auslandsschuljahr ist Pflicht. Das ist prägend für einen jungen Menschen.

    Geile Vorstellungen. Fast so genial wie: "Meine Kinder bekommen keine Süßigkeiten."

    Sowas erinnert mich immer nur an meinen Sportskammeraden. Seine Eltern meinten nach Namibia auswandern zu müssen und er mußte als Kind im Alter von 12 Jahren mit. Der wollte als Kind schon nicht dorthin, aber die Eltern hatten halt das Auffenthaltsbestimmungsrecht. Hast Du eine Idee davon, wie das Spielchen ausgegangen ist?

    Genau! Direkt am 18. Geburtstag haben ihm morgens noch seine Eltern gratuliert und er ist um 5 Uhr morgens zum Flughafen, um nach Deutschland zurückzufliegen. Inzw. streiten sie darüber, ob er für die Pflegekosten seiner Eltern aufkommen muß oder nicht. Das ist nämlich das Ergebnis von sowas.

    Klar bist Du heute gegenüber deinen Kindern am längeren Hebel. Aber es wird der Tag kommen, da wird es genau andersrum sein und zeigt sich die "Qualität" der eigenen Erziehung. Ich sag nur: "So, wie man in den Wald reinruft, kommt es dann auch wieder raus." Warum sollten Deine Kinder für Dich sorgen, wenn Du sie vorher eh nur als monetären Posten gesehen hast?

    @Yummi

    Wofür denn der ETF (Indexfond), wenn Du eh alle wirklich teuren Posten weit von Dir weist?
    Das angesparte Geld ist doch gerade fürs Studium, den Führerschein usw. gedacht. Als "Kind" würde ich jedenfalls auf das Auslandsschuljahr pfeifen, wenn ich dafür mehr finanziellen Spielraum beim Studium hätte. Das Auslandsschuljahr ist Luxus, das Studium die Basis. Sollte das Geld reichen, würde ich da eher an ein Auslandssemester denken.

    Und ja, meine "Kindheit" lief da etwas anders ab. Da hieß es von Seiten meiner Eltern nur: "Unsere Eltern haben uns das Studium (ok, nur FH, nicht Uni) und den Führerschein ermöglicht, da ist es unsere Pflicht es unseren Kindern auch zu ermöglichen."

    Also erst einmal mit einer Lehre zieg Jahre vertrödeln, um dann das Studium komplett selber zu finanzieren, war nicht.

    Was findet ihr wichtig?

    Wenn ich an meine Schüler denke, fallen mir da spontan ein:

    • Schwimmen können
    • Radfahren können
    • Auch ohne Handy (Akku leer) irgendwo hin kommen können, gesteigert: Das auch noch im Ausland hinbekommen.

    Leider muß ich feststellen, daß im Ruhrgebiet einige Schüler nicht einmal radfahren können. So, wie sie dort mit ÖPNV zugeschüttet werden, besteht da einfach kein Bedarf.

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