Beiträge von plattyplus

    Was mich bei den Wahlen in den USA zunehmend verwundert:

    In den Medien wird berichtet, daß Trump deswegen so viele Wählerstimmen gewinnt, weil er das, was er sagt, auch wirklich tut.

    Ist es da so schwer einen Gegenkanidaten zu finden, der genauso agiert? Wo gibt es den Demokraten, der klar Kante zeigt? Solche Leute kann es doch nicht bloß bei den Republikanern geben, oder?

    Also aus deutscher Sicht z.B. eine Aussage an Putin und Xi, daß sie besser nicht auf die Idee kommen sollten sich mit der NATO anzulegen. Das Ganze dann noch unterfüttert mit Großübungen in Europa und Asien, wie in den 1950ern. Dabei darf sich ein Präsidentschafts-Kandidat auch gerne unsere Regierung vornehmen und den NATO-Beitrag nachdrücklich einfordern.

    Oder wie wäre es mit: "Wir sehen den Ausbau der erneuerbaren Energien als eine Frage nationaler Souveränität und werden ihn entsprechend fördern.

    Ich muß zugeben, wenn das das Kriterium ist, ist mir ehrlich gesagt jeder Politiker lieber, der das, was er sagt, auch wirklich umsetzt, egal von welcher Partei. Von diesen aalglatten Managern, die bloß nirgendwo anecken wollen, hatten wir schon viel zuviele!

    Hört Euch mal die Reden von Franklin D. Roosevelt an, er war auch Demokrat, dann wißt ihr was "klare Kante" heißt. :top:

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    Aber für die Dauer ihrer Anwesenheit wurden westliche Werte verteidigt. Das kann man schon sagen .

    Die Frage ist halt, ob die Afghanen in der Masse überhaupt die westlichen Werte haben wollten? ich denke nicht.

    Was die Wehrpflicht angeht, sehe ich da eine reine Verteidungsarmee. Gewiß kann man Freiwillige in den Auslandseinsatz schicken, aber Wehrpflichtige werden per se erst einmal nirgendwo hin geschickt. Die sind dafür da Putin für mindestens 72 Stunden aufzuhalten, sollte er sich spontan entscheiden seine 2.000 Panzer wenden zu lassen und durch Polen auf Deutschland zuzurollen. Damals im Kalten Krieg war die erste Verteidigungsliniedie Weser. Heute würde ich die Frage stellen, ob es uns gelingen könnte ihn bereits an der Elbe zu stoppen?

    Der 9. November wäre aus meiner Sicht ein idealer Notionalfeiertag gewesen - gerade deshalb, weil dieses Datum für 2 grundverschiedene Schlüsselereignisse der deutschen Geschichte steht, die aber dennoch miteinander verbunden sind.

    Also ich zähle da drei Schlüsselereignisse:

    • 9. November 1918: Abdankung des Kaisers, Ausrufung der Weimarer Republik und Beendigung des 1. Weltkriegs
    • 9. November 1938: Reichsprogromnacht
    • 9. November 1989: Mauerfall

    Und was die Verbindung angeht: Als die deutschen Vertreter den Versailler-Vertrag unterschreieben haben, soll einer angemerkt haben, daß dies kein Friedensvertrag ist sondern nur einen neuen Krieg heraufbeschwört.
    --> https://www.bpb.de/shop/zeitschri…in-frieden-war/

    Dieser neue Krieg kam dann auch in Form von Hitler, der versucht hat den Vertrag auszuhöhlen. Daraus resultierte dann auch die Reischprogromnacht.

    Aus diesem neuen Krieg, dem 2. Weltkrieg, resultierte die deutsche Teilung und demnach auch der Mauerfall.

    Ich persönlich wäre auf jeden Fall für klarere Kante gegen Russland und einer Stärkung der damals noch jungen Pflanze der Demokratie in der Ukraine durch die Möglichkeit eines NATO-Beitritts (ähnlich gilt das z.B. auch für einen gewissen Zeitraum bezüglich der Türkei und der EU).

    Die Türkei in die EU aufzunehmen funktioniert nicht so lange Zypern nicht wiedervereinigt ist. Vorher wird Zypern sein Veto einlegen. Das weiß auch Erdogan weshalb er das Ziel eines EU-Beitritts aufgegeben hat.

    Für einen dauerhaften, stabilen Frieden braucht es Verständigung und Diplomatie.

    Die Geschichte lehrt uns, daß es für einen dauerhaften Frieden einer handfesten Abschreckung bedarf. Im nächsten Jahr feiern wir 80 Jahre Frieden in West-Europa. Nie zuvor in den letzten 2.000 Jahren hatten wir einen so langen Frieden hier in der Region. Ob das wohl an der Abschreckung des Kalten Krieges lag?

    Zum einen: Was bedeutet "T1" und "T2"? Sagt mir überhaupt nichts.

    T1 bis T5 sind die Tauglichkeitsklassen bei der Musterung.

    T1 bis T3 wurden gezogen, wobei T1 wirklich kerngesund war und T2 bzw. T3 dann mit Einschränkungen tauglich waren. Also Kampfpilot konntest mit T3 nicht werden, wohl aber Infanterist.

    T4 bedeutet, daß man aktuell erkrankt ist, aber davon ausgegangen wird, dass man wieder fit wird. Man wurde dann zurückgestellt und später erneut gemustert.

    T5 bedeutete untauglich für den Militärdienst.

    Das Problem am Ende der Wehrpflicht war, daß nur noch T1 gezogen wurde, weil nicht mehr so viele Soldaten benötigt wurden. Entsprechend waren dann die Kerngesunden die Gearschten, weil sie ein Jahr zur Bundeswehr mußten, während alle anderen schon ins Studium konnten, ...

    Damals wurden natürlich alle Ärzte bemürbt irgendwelche Atteste auszustellen, auf das man bloß T5 gemustert wird und so um den Militärdienst herumkam. Die Kinder reicher Eltern studierten damals auch in West-Berlin, weil in West-Berlin aufgrund des 4-Mächte-Status keine Wehrpflicht bestand. Mein damaliger Zahnarzt rühmte sich z.B. damit, daß er genau deswegen in West-Berlin studiert hätte, eben um der Wehrpflicht zu entgehen.

    Meine beiden türkischen Mitschüler (mit doppelter Staatsbürgerschaft) haben dann damals erklärt, daß sie sich als Türken fühlen würden und entsprechend in der Türkei den Wehrdienst ableisten wollten. Entsprechend wurden sie auch in Deutschland nicht gezogen. In der Türkei haben sie sich dann damals für umgerechnet 5.000 DM vom Wehrdienst freigekauft. Die rühmten sich damit sich so das eine Jahr Wehrpflicht erspart zu haben.

    Auf diesem Hintergrund denke ich, daß wir die Wehrpflicht für alle und jeden einführen sollten. Wer sich vor dem Dienst drücken will, soll als Doppelstaatsbürger gefälligst den deutschen Pass abgeben.

    Was genau möchtest du uns denn bitte mit diesem Beitrag sagen?

    Das auch Frauen wehrpflicht sein sollten und das eben nicht nur T1 bzw. maximal noch T2 gezogen wird. Man darf sich einfach nicht mehr aufgrund geringfügiger Gebrechen (Bodymass-Index etc.), Geschlecht (mit dem man sich identifiziert), anderweitiger Staatsbürgerschaften, ... davonstehlen können. Allein schon, um die Wehrgerechtigkeit sicherzustellen.

    Das ist so plattes Bodyshaming ...

    Nenn es wie Du willst. Wenn beim Thema Wehrpflicht etwas Identitätsbildendes bei rauskommen soll, mußt du wirklich alle Bürger ziehen, egal ob T1 oder T5, egal ob männlich, weiblich, trans, ...

    Unsere Bundeswehr ist aktuell ja nicht einmal in der Lage eigenständig im Frieden zu bestehen. So werden aktuell die Kasernen von privaten Wachdiensten gesichert, weil die Bundeswehr selber nicht einmal mehr in der Lage ist die Wache am Kasernentor zu stellen. Ein absolutes Trauerspiel!
    --> https://www.tagesspiegel.de/politik/privat…ro-7408444.html

    Und mit sowas will man auch nur eine Stunde gegen Putin Widerstand leisten können?

    Wie würdet ihr an meiner Stelle verfahren?

    Ich würde der Schülerin raten den Diebstahl bei der Polizei anzuzeigen (Anzeige gegen unbekannt), die Rufnummer des Telefonats bei mir sperren und, sollte doch wieder jemand anrufen, ggf. den Anruf mitschneiden und wegen Beleidigung anzeigen.

    Da wird zwar überall nichts bei raus kommen, aber allein schon, daß sich der pöbelnde Freund dann zur Klärung des Sachverhalts bei der Polizei einfinden darf, um seine Aussage aufzunehmen, ist zumindest schon einmal lästig.

    Ich kenne eigentlich kaum jemanden bei dem es so geklappt hat, wie es geplant war.

    Später bei der Hochzeit hatte unser Trauzeuge Gottseidank ein Taschenmesser dabei. Schwiegermama hatte die Ringe so gut auf einem Kissen festgeknotet, dass ich sie nicht mehr abbekommen habe. Besagter Trauzeuge hat sie dann vorm Altar losgeschnitten. 🙄

    Ich bin für eine wirksame Landesverteidigung der Landesverteidigung willen, nicht weil es mir wichtig wäre irgendwo irgendwelche Fähnchen wehen zu sehen.

    Wenn man das ganz nüchtern machen will, dann braucht es sehr sehr viel Geld und entsprechende Söldner.

    Man braucht keine gekauften Söldner. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht würde reichen, um den Patriotismus zu fördern. Nur diesmal bitte wirklich für alle, die einen deutschen Pass in Händen halten. Ich denke da insb. an Dippelstaatler, die sich bei dem alten Modell der Wehrpflicht einfach davon stehlen konnten, indem sie auf ihre zweite Staatsbürgerschaft verwiesen haben.

    Nein, wer den Pass haben will, hat hier gefälligst die Wehrpflicht zu erfüllen. Ob er dann ggf. in dem anderen Staat erneut zu einer Wehrpflicht herangezogen werden kann, ist nicht Problem der BRD.

    Gleiches gilt nicht nur für Eingewanderte sondern auch für Ausgewanderte, die nach dem deutschen einen weiteren Pass als Doppelstaatsbürger erhalten haben. Sobald sie in die BRD einreisen, wartet auf sie die Wehrpflicht.

    DAS wäre jedenfalls mal eine identitätsstiftende Maßnahme!

    Ich habe jedenfalls als 19jähriger schon nicht verstanden, daß ich ein Land verteidigen soll, das von zahlreichen Bevölkerungsgruppen einfach nur ausgenutzt und ansonsten verachtet wird. Denn ja, damals konnte man sich als Doppelstaatler einfach der Wehrpflicht entledigen, indem man angab sich jetzt als Türke, Iraner, … zu fühlen und auf seinen zweiten Pass verwiesen hat.

    Nicht nur an der Wehrpflicht:

    "Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein"

    Ist das so verkehrt? Eine Armee, die nur für Paraden in Ausgehuniformen zu gebrauchen ist, ist nutzlos.

    Nein, es braucht eine Armee, die ein gewisses Abschreckungspotential besitzt, auf das Putin und Co. gar nicht erst versuchen uns anzugreifen.

    Wann gab es das letzte Mal 36- und 72-Stunden Übungen? In den 1970ern wurde ja geübt, dass die Bundeswehr den Vormarsch der Russen zumindest für 36 bzw. 72 Stunden ausbremsen soll, weil es so lange dauert bis erste Nato-Truppen aus den USA nach Europa verlegt sind.

    Nur mal so zur Erinnerung: Die erste Verteidigungslinie war damals die Weser. Alles östlich davon wurde gleich verloren gegeben, weil man so schnell gar nicht auf einen Überfall reagieren kann.

    Ich glaube, so in etwa ist mein Verlobungsring. Leider hat sich mein Prinz leicht verschätzt und der Ring leicht zu groß.

    Kommt mir irgendwie bekannt vor. 🙄

    Ich habe damals einen Ring meiner Holden gemopst, um ihn beim Juwelier vermessen und ihren Verlobungsring in der gleichen Größe anfertigen zu lassen.

    Blöd nur, dass ihr das Fehlen des Rings auffiel noch bevor ich beim Juwelier war. Im Nachhinein war es aber gut, weil ich so erfahren habe, dass sie diesen einen Ring wenn überhaupt, dann nur auf dem Daumen trägt, er also viel zu groß war. Dabei hatte ich extra einen Ring zum Maßnehmen rausgesucht, den sie normalerweise nicht trägt, damit es nicht sofort auffällt.

    Verlobt haben wir uns dann in den Monte Palace Gardens auf Madeira. Bei der Reise haben wir dann auch noch bis auf die Ringe (in meiner Hosentasche) das komplette Gepäck verloren, aber das ist eine andere Geschichte.

    Die Vorstellung, dass wir den Laden selber schmeißen könnten, hat jetzt historisch auch nicht so super funktioniert.

    Ich, unter Friedrich dem Großen lief das eigentlich ganz gut. Er hat die Schulpflicht eingeführt, den Hunger mittels Anbau der Kartoffel den Kampf angesagt und die in Frankreich verfolgten Hugenotten ins Land geholt, so ganz neben dem Erfolg auf dem Schlachtfeld, mit dem keiner mehr gerechnet hatte.

    Alternative zu den Atombomben wären hunderttausende amerikanische tote Soldaten und Millionen toter Japaner bei einer Invasion gewesen. 500.000 Verwundetenabzeichen hatte die US-Armee bereits nur für diese Invasion gelagert und weitere bestellt.

    Ich frage mich sowieso warum zwischen Zivilisten und Soldaten unterschieden wird. Als ob die Soldaten sich im Krieg freiwillig gemeldet hätten. Die wurden doch alle zwangsrekrutiert aus dem Heer der Zivilisten.

    Oder, um beim 2. Weltkrieg zu bleiben: Meine Großeltern mussten in einen Krieg ziehen, den meine Ur-Großeltern zu verantworten hatten, denn ihre Generation war es, die Hitler an die Macht gebracht hat. Mit welchem Recht darf man jetzt den zwangsrekrutierten Soldaten auf bestialischste Art und Weise töten, während man den Zivilisten auf jeden Fall zu schonen hat.

    Diese Unterscheidung können sich doch nur Frauen oder alte Männer ausgedacht haben, die selber von einer Zwangsrekrutierung nicht betroffen waren. Moralisch geht diese Unterscheidung jedenfalls nicht in meinen Kopf.

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