Beiträge von plattyplus
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… und gemäß Gerichtsurteil ist es verboten Beamte als Streikbrecher einzusetzen.
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Na, das wird die langjährigen angestellten Kollegen in Sachsen freuen, deren Diskriminierung gegenüber den verbeamteten Neukollegen immer stärker ausgebaut wird.
Das passiert halt, wenn man über Jahrzehnte die GEW die Tarifverhandlungen führen läßt und nicht die IG Metall, die da immer sehr viel bessere Abschlüsse rausgeholt hat.
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Ich hoffe, das wird dann an eurer Schule von sämtlichen Männern in Beförderungsämtern oder mit Ambitionen darauf brav eingehalten, dass sie gefälligst kinderlos zu bleiben haben.
Also alle, die wir so in den Beförderungsämtern haben (egal ob männlich oder weiblich), sind erst nach den Kindern in der Karriere durchgestartet.
Und ja, ich merke auch, daß wir im Lehrerjob wesentlich besser Kinder und Arbeit unter einen Hut bekommen können, als dies in der „freien Wirtschaft“ der Fall ist. Und ich merke auch, daß es gesellschaftlich anscheinend immer noch die totale Ausnahme ist, wenn ich die Stiefkinder zu Terminen bringe, damit meine Frau in Vollzeit arbeiten kann.
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Naja… ob es eine Ausrede ist, dass die Kita nicht vor 7h öffnet…du darfst gerne 2 Minis täglich fertig machen so dass alles läuft ..
Da merkt man tatsächlich direkt wer Kinder hat und wer nicht …Wir hatten vor einigen Jahren bei uns an der Schule das gleiche Problem. Für das eine Fach, das an dem festgelegten Termin unterrichtet werden musste, gab es zwei Lehrer, die in Frage gekommen sind.
Konkret mußte am Donnerstagabend die Abendschule bis 21 Uhr abgedeckt werden und am Freitag die ersten beiden Stunden ab 7:30 Uhr.
Meine Kollegin verwies auf die fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten früh morgens und spät abends, weshalb sie an keinem der beiden Termine eingesetzt werden könne, so dass ich in Folge beide Termine im Dienstplan hatte und regelmäßig am Freitag im späteren Verlauf vor der Klasse auf dem Pult eingepennt bin. Die gesetzliche Mindestruhezeit gilt für uns verbeamtete Lehrkräfte ja leider nicht. Als damals kinderloser Single hatte ich halt alle Kröten zu schlucken. Das ging dann so lange, bis die Betriebe der Azubis sich beschwert haben. Ich hatte bei den Azubis um Verständnis gebeten und mich als warnendes Beispiel präsentiert was passiert, wenn man die gesetzlichen Mindestruhezeiten, die wir als Unterrichtsthema hatten, unterschreitet.
Da finde ich es wenigstens ehrlich, dass sogar unsere Gleichstellungsbeauftragte zum Ausdruck bringt, dass Beförderungsstellen inoffiziell an eine Vollzeittätigkeit gebunden sind und man sich zwischen Kindern und Karriere entscheiden muss. Denn ja, letztendlich läuft es wirklich darauf hinaus. Will man Kinder, sind in der Karriere erst einmal 15 Jahre Pause angesagt. Teilzeit-Schulleiter im Homeoffice funktioniert nicht.
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Wenn du ein gerade einjähriges Kind und das andere auch noch keine zwei täglich so fertig haben musst, dass du sie um Punkt 7 in der Kita hast.. sie dann umgezogen und tschüßbereit bekommen musst
Bei etwas älteren Kindern hilft da mitunter ein sportlicher Wettkampf, um die Kinder zügig fertig zu bekommen.
Disziplin: Wer schafft es morgens als Erster mit angezogener Jacke und Schultasche auf dem Rücken an die Haustür?
Was meint ihr wie schnell die Kinder da werden können.

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Es wäre ein interessantes Gedankenspiel, ob bei uns mehr Absolventen Medizin studieren würden, wenn es keinen NC hierauf gäbe, oder ob der hohe NC überhaupt erst dazu führt, dass der Studiengang so beliebt ist und bei Entfall diese Beliebtheit nicht mehr in dem aktuellen Maße vorhanden wäre.
Es wäre ein interessantes Gedankenspiel, wenn die Unis einfach alle Medizinstudenten aufnehmen würden, egal mit welchem Schulabschluss und welcher Note sie kommen, um dann in den ersten beiden Semestern selber zu selektieren. Würde dies bessere Mediziner hervorbringen?
So, wie es bei uns z.Z. mit dem NC läuft, entscheidet die Religionsnote am Ende darüber, ob man Medizin studieren darf und eben nicht die handwerklichen Fähigkeiten, die einem Chirurgen später im Beruf abverlangt werden.
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Ich glaube, ihr vergebt einfach die besseren Noten, weil das System einen NC für sehr viele Studienfächer verlangt.
Das denke ich auch.
Im Studium war es ja auch nicht anders. Die Veranstaltung „Experimentalphysik für E-Techniker und Informatiker“ mit der Note 4,0 zu bestehen war eine Qualitätsaussage, weil das nur 10% geschafft haben.
Zwei Stunden später saß man dann in der Pädagogik zusammen mit angehenden Grundschullehrern in einer Veranstaltung und es hieß: „Ich brauche eine 1,0, weil man mit 1,3 eh keine Chance auf Referendariat und Planstelle hat.“
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Ja, man kann im Kreis Mettmann arbeiten und trotzdem mehr als 10-20 km zu fahren haben. Auch mehr als 30. Kenne ich mehrere Beispiele von.
Wobei die Strecke heute fast schon unerheblich ist. Wichtiger ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke. Das veränderte sich die Fahrzeit sehr vieler KuK bei uns ganz wesentlich als hier flächendeckend ein Tempolimit von 30km/h wegen Lärmschutz eingeführt wurde. Den meisten KuK ist das zu langsam.
So raten mir diverse Kollegen immer wieder doch näher an die Schule zu ziehen, weil 120km ja Wahnsinn wären. Einer der Kollegen wohnt 25km von der Schule entfernt und benötigt jetzt für die Strecke ziemlich genau 60 Minuten, weil in der ganzen Stadt „30km/h Lärmschutz“ ausgeschildert ist. Ich brauche für meine 120km 65 Minuten, also nur 5 Minuten mehr.
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Das untere Ende fällt natürlich ab: Hauptschüler können weder einem Erklärvideo folgen (wenn sie der Lehrer nicht hindurchführt) noch einer Screenshot-Anweisung. Sie können auch nicht im Ernst irgend etwas bei Google recherchieren. Weder wissen sie eine erfolgversprechende Frage noch haben sie die Lesegeschwindigkeit und das Leseverständnis, die Ergebnisse auszuwerten.
Dabei muß ich immer an das Thema Wechselschaltung in der Elektrotechnik denken. Also man schaltet unten im Treppenhaus das Licht an, geht die Treppe hoch und schaltet es oben wieder aus.
Damals in den frühen 1990ern haben sie uns in der 6. Klasse in Physik am Gymnasium zwei Schalter, eine Lampe, eine Batterie und ein paar Laborkabel in die Hand gedrückt und wir sollten im Schülerversuch ohne weitere Infos selber die Schaltung rausbekommen. Das hat damals sogar funktioniert.
Heute habe ich die 16-17jährigen im Berufsgrundschuljahr Elektrotechnik, man führt ihnen die Schaltung dreimal vor, entwirft im Plenum den Schaltplan und die Schüler sollen die Schaltung einfach nachbauen. Aus einer ganzen Klasse mit 23 Schülern schafft das exakt einer!

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und von dort seitdem als "Berliner" ganzjährig zum Fettansatz über die gesamte Republik geworfen werden

Punsch, Punsch, Punsch!
(frei nach Alfred Tetzlaff)
… Ich will Punsch-Berliner 😋
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ich meine in NRW sind wir mit unseren 28h in der Grundschule ganz weit vorne.. oder gibt es tatsächlich noch Bundesländer die noch mehr Stunden haben..
Unsere Werkstattlehrer (in NRW) machen 30h für Besoldungsgruppe a9.
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ich würd die Ferientage gerne an anderer Stelle sehen.
Wir machen bei uns an der Schule auch Gottseidank die Pfingstwoche frei und verballern die Tage nicht bei so schlechtem Wetter für diesen „Karneval“.
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Welcher Dödel hat denn da bitte Folien angeschafft, die man nicht einmal in den Kopierer stecken konnte?
Die Folien hatte die Kollegin privat gekauft, weil es ihr „für die paar Euro“ zu umständlich war ins Sekretariat zu gehen und hitzefeste Folien zu holen.
Das es da Unterschiede gibt, war ihr angeblich völlig unbekannt. Auch das hinten auf der Packung stand: „Nicht für Laserdrucker geeignet!“ ließ sie nicht stutzen. Schließlich wäre ein Kopierer ja kein Laserdrucker.

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Das war aber schon ein Kollegium voller besonderer Meisterinnen und Meister der Allltagstechnik, in dem du im Ref warst.

Meine Spezialität, was das Kollegium angeht: Billige OHP-Folien, die nur fürs Beschriften per Filzstift konzipiert und eben nicht hitzefest waren, in den Kopierer gesteckt und damit den Kopierer Schach-Matt gesetzt, weil die Folie im Druckwerk geschmolzen war und alles verklebt hatte. Das war dann ein Totalschaden im fünfstelligen €-Bereich. 🙄
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Mag ja sein, dass das das LBV nicht anders abrechnen konnte, aber etwas veräppelt kam ich mir schon vor.
Ich mache es auch nicht mehr, eben weil ich mir auch veräppelt vorkam.
Ich bin bei uns an der Schule mit meinen Fächern der typische Nebenfachlehrer, der durch zieg Klassen (aktuell sind es 16) gejagt wird. Entsprechend fällt mein Unterricht häufig aus, obwohl ich anwesend bin, weil der „Hauptlehrer“, der 6 Stunden in der Azubi-Klasse an dem einen Berufsschultag hat, aus irgendeinem Grund nicht da ist und die Klasse für eine Stunde nicht einbestellt sondern in die Betriebe geschickt wird.
Ich fand es einfach unfair, dass ich immer Mallusstunden aufgebrummt bekommen habe, wenn die Kollegen nicht da waren, andersrum die Klassen aber nie abbestellt wurden, wenn die eine Stunde bei mir ausgefallen ist, weil ich aus irgendeinem Grund nicht im Haus war.
Als dann das nächste Mal von Seiten der SL die Frage nach bezahlter Mehrarbeit aufkam, war meine Antwort: „Mache ich nur, wenn mein Unterricht dann auch wirklich stattfindet, auch wenn die Klassen dann für nur eine Stunde bei mir einbestellt werden, auch wenn alle anderen Stunden ausfallen. Werden die Klassen doch wieder abbestellt, bin ich raus.“
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mich interessiert vor allem der Satz davor:" An sich, müssten das dann bei ner halben Stelle mit 13 Wochenstunden etwa 4 x 13 Wochenstunden sein (wegen 4 Wochen/Monat) bis es soweit ist. oder sind es nur 13?" Nämlich, wie wird berechnet, wann das VZ-Debutat erreicht wird?
Die Mehrarbeit wird immer „pro Monat“ gerechnet. Wenn Du also jede Woche 2 Stunden zusätzlich machst, reden wir da über 8 Mehrarbeitsstunden und eben nicht bloß über 2.
Was ja insofern von Belang ist, als das bei bis zu 4 Mehrarbeitsstunden (pro Monat, nicht pro Woche) eben gar nicht gezahlt wird.
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selbstverständlich stehen sie ihr zu.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich denke, dass sie ihr nicht zustehen, da bei bezahlter Mehrarbeit wirklich nur die zusätzlichen Stunden bezahlt werden, die auch gehalten wurden. Es werden sogar die Stunden, die im Rahmen der üblichen Stelle gehalten hätten werden sollen, aber nicht gehalten wurden, z.B. weil die Klasse auf Klassenfahrt war, in Abzug gebracht.
Ruf doch einfach mal das Schulamt an und frage nach. Wie gesagt kenne ich es nur so, dass nur die wirklich geleistete Mehrarbeit bezahlt wird und Ausfallstunden, egal ob die Lehrkraft den Ausfall zu vertreten hat oder nicht, abgezogen werden.
Ich selber hatte den Fall, dass ich 4 Wochenstunden Mehrarbeit gemacht habe und am Ende dafür genau null € zusätzlich auf meinem Konto gesehen habe, weil immer wieder Azubiklassen abbestellt wurden (Kollege, der 6 Stunden an einem Tag in der Klasse hat, krank; IHK/HWK-Prüfungen; Klassenfahrt) und mir die Stunden alle abgezogen wurden, so dass ich am Ende gar keine Überstunden mehr hatte.
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Und wenn dann die 52 Wochenstunden voll sind, fängt man dann wieder an, 3 Stunden zu sammeln, damit man ab der 4. abrechnen kann?
Zumindest in NRW ist das bei bezahlter Mehrarbeit genau so. Jeder Monat wird einzeln abgerechnet und in jedem Monat geht das Spielchen von vorne los.
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Wenn der Kollege aber in einer Woche fehlt und dadurch noch nicht einmal auf die 12 Stunden kommt (was ja okay ist) ...
... wird doch die Mehrarbeit auch nicht angerechnet. Sie wurde ja nicht gemacht.Also ich kenne es so, dass bei Mehrarbeit alle Malusstunden über den kompletten Monat abgezogen werden.
Ist dann besonders ärgerlich, wenn man selber in der Schule ist, aber die Klasse abbestellt wurde, weil alle anderen Stunden der Klasse ausgefallen wären wegen Krankheit/Fortbildung/IHK-Prüfungen der Kollegen, oder weil die Klasse auf Klassenfahrt ist.
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