Beiträge von plattyplus

    Haben die Trecker eigentlich eine grüne Plakette, damit sie in die Umweltzonen fahren dürfen?

    Ich habe mir nur noch gedacht: Könnten die Klimakleber nicht mal so eine Trecker-Kolonne komplett aufhalten? Sternfahrt beendet, weil sich alle gegenseitig blockieren. :pirat:

    Motto: „Der Diesel soll billiger werden“ (Bauern) contra „der Diesel soll teurer werden“ (Klimakleber).

    Da können die sich doch gegenseitig blockieren und uns in Ruhe lassen.

    Die von dir genannten Seite kenne ich und ich kann auch nachvollziehen, dass einem A13 oder A14 nicht als "besonders" viel vorkommt, um zur Oberschicht zu gehören.

    Wie anfangs bereits gesagt verstehe ich nicht, wie man mit A14 behaupten kann gar nicht mehr auf die Kontoauszüge gucken zu müssen, weil viel mehr Geld vorhanden ist, als man ausgeben kann. Dies hat kleiner gruener frosch anfangs behauptet und dem habe ich aus meiner persönlichen Erfahrung widersprochen. Klar ist das Gehalt gut, aber eben bei weitem nicht so gut, als das ich so leben könnte.

    Das vom kleinen grünen Frosch 🐸 so beschriebene Verhalten würde für mich bedeuten, dass ich das Geld gar nicht mehr ausgeben kann, wie Christoph Gröner es beschreibt: „Sie werfen das Geld zum Fenster raus und es kommt zur Tür wieder rein. Sie kaufen Häuser und die werden mehr wert. Sie kaufen Autos und die werden mehr wert. …“

    Guckt Euch einfach mal die erste Minute dieser Doku an:

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    DAS bedeutet für mich nicht mehr auf den Kontoauszug gucken zu müssen, weil eh immer für alles genug Geld da ist.

    https://oeffentlicher-dienst.info/vergleich/entwicklung1/Das von dir empfinde ich schon als Meckern auf aller- wirklich allerhöchstem Niveau.

    Du empfindest es als Meckern, dass ich nicht mit den den Chor derer einstimme, die uns als Teil der reichsten 10% der Bevölkerung sieht?

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    Quelle: https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user…hner/index.html

    Also wenn 36% der Bevölkerung ein höheres Einkommen haben, bin ich immer noch bei den reichsten 10%?

    Das A14 ein sehr sehr gutes Gehalt war, war einmal. Dafür sind in den letzten Jahrzehnten die Tarifabschlüsse in den anderen Branchen dem öffentlichen Dienst einfach davongelaufen.

    https://oeffentlicher-dienst.info/vergleich/entwicklung1/

    Ich versteh, dass in deinem Fall einige spezielle Konstellationen zusammenkommen, aber dich deshalb künstlich arm zu rechnen, obgleich du dir all das halt auch schlicht und ergreifend leisten kannst an Freiheit in der Lebensführung, was du dir damit eben leisten möchtest ist nicht seriös.

    Es ist nicht seriös, wenn ich meine Daten bei diesem Vergleichsrechner (Link siehe oben) eingebe und feststelle, dass ich nicht zu den 10-15% Reichsten im Lande gehöre sondern 46% in Deutschland mehr Geld zur Verfügung haben als ich?

    Wobei: Ich kenne KuK, die als Lehrkräfte an die Waldorfschule gewechselt sind, weil sie die Arbeit dort erfüllender (nenn es "spaßiger") empfanden und DEUTLICH weniger Gehalt bekommen.

    Als ich vor gut 10 Jahren angefangen habe, hatte ich damals bei A13 ein „Netto nach Krankenkasse (GKV)“ von 1.980€. Da habe ich mich schon gefragt, ob es sich gelohnt hat zu studieren und die Entbehrungen des Referendariats auf sich zu nehmen und war bitterlich enttäuscht, dass nicht wenigstens eine 2 vorne steht auf der Abrechnung.

    Zahlen die Waldorfschulen noch schlechter?

    Pyro, danke übrigens für die Frage. Ich habe eben mal das erste Mal seit einiger Zeit bewusst nachgeschaut, was aktuell Monat für Monat vom LBV überwiesen wird. War mir so gar nicht bewusst. (Nennt mich naiv, aber mir reicht es eigentlich zu wissen, dass ich mir um die Zukunft finanziell keine Gedanken machen muss ... und auch nicht um die Gegenwart. ;) )

    Freut mich für Dich, dass Du anscheinend mit A14 so sorglos leben kannst. Bei mir ist dies nicht der Fall. Ich gucke schon jeden Monat darauf was ich mir leisten kann und was nicht. Konkret saniere ich mich hier Stück für Stück durch ein altes Wohngebäude und da hauen Handwerkerrechnungen dermaßen gravierend rein, dass ich viele Dinge selber mache, weil ich es mir schlicht nicht leisten kann entsprechende Handwerker zu bezahlen.

    Hier mal eine grobe Übersicht meiner Kostentreiber:

    • Gesetzliche Krankenkasse inkl. Pflegeversicherung (zieht die GKV gleich mit ein): 10.000€ jährlich
    • Laufende Kosten für den PKW (Treibstoff, Wartung, Verschleißteile): 8.000€ jährlich, ich kaufe die Autos neu, weil ich dem Gebrauchtwagenhandel nicht über den Weg traue, und fahre dann bis „geht nicht mehr“, mein aktuelles Fahrzeug hat 450.000km runter
    • Urlaubsreise: 1x jährlich, also auch keine Kurztripps in die Metropolen
    • Kleiderschrank ist relativ leer
    • Handy ist aktuell 2 Jahre alt, wird aber auch weiter benutzt bis „geht nicht mehr“

    Was an großen Ausgabeposten aktuell ansteht:

    • Hauselektrik muss saniert bzw. wesentlich verstärkt werden, um in Zukunft neben einer Wallbox auch noch zwei weitere Wallboxen und eine Wärmepumpe antreiben zu können.
    • Die Gasheizung ist 30 Jahre alt, die muss dann durch eine Wärmepumpe ersetzt werden.
    • Bitte einmal alle Fenster tauschen bzw. erneuern

    Wie gesagt gucke ich schon jeden Monat aufs Geld, ob und wann ich mir welche Arbeiten leisten kann.

    VZ und dann noch Schulentwicklung; warten wir mal ab wann die nächste Deutatserhöhung kommt. Dann gibts immer noch genug die nach "Schulentwicklung ist Bestandteil deiner Tätigkeit" brüllen. Und dann heulen dass der Job soviel Zeit frisst.

    Schulentwicklung für mich: Wir führen die Lehrpläne und -methoden von 1985 wieder ein, weil die Pläne nachweislich bessere Ergebnisse geliefert haben als alles, was wir heute haben.

    Schulentwicklung erledigt und wir können uns wieder den Mühen der weiten Ebene (Korrektur von Klassenarbeiten mit mehr als 40 Schülern) widmen.

    Wieviele Wähler haben tatsächlich die Wahlprogramme gelesen und die Ansichten der Personen, die sie wählen geprüft? Das dürfte die deutliche Minderheit sein.

    Im Politikunterricht lassen wir unsere Schüler immer auf den Wahl-O-Mat los. Darin sind ja die Wahlprogramme „verarbeitet“. In der Folge sollen die Schüler dann die Wahlempfehlung der Seite auf einen Zettel schreiben und wir machen eine anonyme Auszählung der Empfehlungen. Im Ergebnis landen wir da allerdings immer bei 60-85% für die AfD.

    Faule Lehrkräfte hingegen werden von allem befreit und können eine ziemlich ruhige Kugel schieben (in meiner Schule).

    Das mußte ich leider auch feststellen. Es gibt bei uns Kollegen, die sich bei der Klassenleitung dermaßen "dämlich" angestellt haben, daß sie nie wieder irgendwo als Klassenlehrer eingesetzt werden. Ich würde diesen Kollegen gleich 5-10 Klassen aufs Auge drücken, damit sie mal tüchtig üben können, wie Klassenleitung funktioniert. Die Spanne habe ich extra deswegen so groß gewählt, weil Azubi-Klassen, die nur einen Tag pro Woche da sind, wesentlich weniger Arbeit machen als Vollzeitklassen.

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