Beiträge von Caro07

    Ich habe auch noch eine Frage zu Padlet:

    Kostenfrei darf man nur 3 Pinnwände erstellen bzw. nutzen.

    Heißt das, dass ich immer gleichzeitig 3 Pinnwände haben darf, d.h., wenn ich eine lösche, wieder eine erstellen darf, nur darauf gucken muss, dass ich nicht auf mehr als drei gleichzeitig komme?

    Oder darf ich kostenfrei insgesamt nur 3 Pinnwände erstellen?

    @ Anja

    Ich kann mir selbst bei 5 Schülern das schlecht vorstellen, wenn ich davon ausgehen muss, dass einer infiziert sein kann. Bei den Schülern untereinander entsteht eine bessere Situation, wie ist aber die Distanz vom Schüler zur Lehrkraft und umgekehrt einzuhalten?
    Ich muss denen ja auch einmal in die Hefte schauen und gucken, was sie machen. Und zwar, während sie arbeiten. Normalerweise kommen die Schüler zur Lehrkraft an ihren Pult, zeigen ihre Arbeiten oder die Lehrkraft beugt sich über die Schüler. Ich kann mich da als Lehrkraft immer anstecken. Ich kann ja nicht die ganze Zeit Einführungsunterricht auf Distanz und frontales Abschreiben machen.

    Das empfinde ich als sehr schwierig. Wir könnten da nur mit wenigen Schülern sehr eingeschränkten Frontalunterricht machen um die Distanz zu wahren. Die andere Seite ist, ob unsere lebhaften Grundschüler diese Disziplin aufbringen können. Außerdem sollte man viel reden vermeiden. Je mehr wir reden, desto mehr könnten sich die Viren, sofern jemand infiziert ist, im geschlossenen Klassenraum verbreiten. Ich empfinde das als seltsamen Unterricht.

    In meinen Augen kann man nur darauf hoffen, dass es Schnelltests gibt, die alle paar Tage bei Schülern und Lehrern gemacht werden um die Infektionsherde schnell zu erkennen und zu isolieren. Oder die Infektionen gehen so weit runter, dass es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass jemand infiziert ist.

    Irgendwie verschiebt sich so oder so die Wahrnehmung. Es heißt ja immer, wir müssen Infektionen vermeiden um die Risikogruppen zu schützen. Doch irgendwie ist man verunsichert und will selbst auf keinen Fall infiziert werden. Ich gehöre rein vom Alter her zur Risikogruppe. Dagegen spricht mein gutes Immunsystem, doch inzwischen bin ich so beeinflusst, dass ich auf jeden Fall jede Möglichkeit einer Infektion vermeide.

    Klar stimme ich dir, Yummi, im Beitrag #3905 in deinen Ausführungen zu.

    Mein Beitrag #3983 hat sich auf die vorherige Diskussion bezogen und auf das, was in dem Link beschrieben ist.

    Es erschien mir so, dass du dich darüber lustig gemacht hast.

    Wahrscheinlich ein typisches Missverständnis, was hier öfter vorkommt.

    Wenn man sich die bayerische Infiziertenkarte anschaut, dann sieht man, dass es schwerpunktmäßig viele Landkreise in Alpennähe besonders betrifft. Die sind ja nicht einmal so dicht besiedelt. Ich denke, dass die meisten Infektionen vom Skifahren kommen. Wenn man in Alpennähe wohnt, ist man schnell einmal für ein paar Tage nach Österreich oder Südtirol gefahren, da bei uns die Schneelage in den Faschingsferien nicht gerade berauschend war.

    Mein Landkreis ist jetzt nicht so schwer betroffen, aber von den betroffenen Familien, von denen man hört, waren alle in den Faschingsferien in Südtirol beim Skifahren. Teilweise haben diese, wenn sie es nicht rechtzeitig wussten, das Virus weitergegeben.

    Vielleicht kann der Mensch doch noch etwas machen um sein Immunsystem zu stärken z.B. wie bei Miss Jones schon angeklungen ist, von der Ernährungsweise und Lebensweise her. Gerade bei älteren Menschen halte ich diese Einstellung für sehr wichtig, da vieles mit der Zeit abbaut, auch die schützende Hormonproduktion.

    Für mich wäre einmal interessant, ob es irgendwann Forschungen gibt, die untersuchen, ob es bei älteren Menschen eine Verbindung gibt zwischen der Einnahme von Medikamentencocktails (Blutdrucksenker, Blutverdünner usw.) und schweren Krankheitsverläufen. Ich schätze, die meisten älteren Menschen ab ca. 70/75/80 nehmen solche Medikamente ein.

    Versuchen diese Menschen aber auf der anderen Seite gesund zu leben? D.h.: Halten sie sich z.B. an Ernährungsempfehlungen und Lebensweisen? In Italien gibt es z.B. auch Hundertjährige, die genesen sind. Die große Frage: Warum?

    Man kann Achtsamkeitsübungen etablieren.

    Wenn ich genug Zeit habe und die SuS unruhig von der großen Pause zurückkommen, mache ich manchmal Achtsamkeitsübungen mit irgendeiner Geschichte mit dem Regenstab oder noch öfter mit einem schön klingenden Klangspiel (Zaphir Crystalide). Beim Klangspiel haben die Schüler den Auftrag die Augen zu schließen, sich zu entspannen und darauf zu achten, wo sich die Klänge befinden. Ich laufe währenddessen mit dem Klangspiel herum. Das funktioniert ganz gut und die Schüler lassen sich darauf ein und hätten das gerne öfter.

    Rituale am Morgen:

    - Guten - Morgenlied / Guten Morgenkanon

    - ein Lied, das den Gemeinschaftssinn unterstreicht

    - Body- Percussion nach Filz/Moritz:

    Hallo guten Morgen, (abwechselnd auf die Brust)

    super dass du da bist (abwechselnd auf die Oberschenkel)

    guten Morgen (Händeklatschen mit dem rechten Nachbarn )

    guten Morgen ( Händeklatschen mit dem linken Nachbarn )

    Lieder von der CD: Vom Frühstücksong zum Abschiedsgong:

    - "Kommt in den Kreis" (wenn es um einen Stuhlkreis geht), aber nicht jedes Mal

    - Der Hit nach Kunst: "Aufräumen" Hier sollen die Schüler es schaffen in der Zeit, in der der Song läuft, aufgeräumt zu haben.

    Wenn die SuS gerade an etwas arbeiten, ich aber etwas erklären muss, dann ertönt die Klangschale. D.h. alles liegen und stehen lassen, dort bleiben, wo man ist und nur kurz zuhören.

    Abschiedsspruch bei Sport in der letzten Stunde: Der Sport ist jetzt vorbei, wir sagen nun bye-bye.

    Verabschiedung am Wochenende: Wochenendrakete:

    U-u-u-u-nd (währenddessen auf die Oberschenkel patschen)

    Tschüss (in die Höhe mit ausgestreckten Armen hüpfen)

    Give me five im Englischunterricht.

    Wenn wieder die Trödelei beim Umräumen einreißt: zählen (auf 3 oder 5 o.ä. zählen, dann muss alles bereit sein)

    Ansonsten finde ich nonverbale Rituale bzw. Signale gut. Es wird so viel geredet, dann muss das auch einmal nonverbal funktionieren.

    Ruhezeichen: Hand heben, Finger auf den Mund

    Ich habe an die Erfahrenen unter euch folgende Fragen:

    Anton app:

    Wenn ich in der Antonapp die Klasse einrichte, was ist der Vorteil, außer, dass ich Lerninhalte anpinnen kann?

    Können die Kinder dann, wenn sie einer Gruppe (also der Klasse) zugewiesen sind, immer noch auf alle anderen Lerninhalte, die die App bietet, zurückgreifen?

    Wenn man eine Gruppe einrichtet, gibt es noch ein Belohnungssystem. Ist das andere dann ausgeschaltet oder ist das zusätzlich?

    Zahlenzorro (haben wir jetzt ganz neu):

    Kann ich die Bedingungen für das aufbauende Belohnungsbild (war von vorneherein auf nicht automatisch eingestellt, ich möchte es auf automatisch umstellen) im Nachhinein umstellen, ohne dass Punkte für die Kinder verloren gehen? Da poppt nämlich immer einer Mahnung auf, wenn ich es umstellen will. Es ist nicht so ganz klar, auf was genau sich die Mahnung bezieht.

    @ laleona

    Ich kenne solche Lautsprecherdurchsagen noch als Kind. Da waren Lautsprecher in einem gewissen Abstand an den Häusern angebracht und pünktlich zu einer gewissen Zeit, gab es dann die Dorfnachrichten. Da kamen dann die Leute raus auf die Straße und hörten zu.

    Aber nur die noch eine Probe schreiben lassen, die auf der Kippe stehen? Gibt wahrscheinlich auch wieder Ärger...

    Das Problem ist, dass nach 3 Wochen schulhausfrei und 2 Wochen Ferien, die Kinder erst einmal wieder in die Abläufe reinkommen müssen.Wir konnten eine angekündigte Probe nicht schreiben. Inzwischen überlegen wir uns, ob wir diese in der ersten Woche nach den Ferien wirklich gleich schreiben wollen. In meinen Augen kann man aufgrund der besonderen Situation nicht gleich in die Vollen gehen, sondern muss so oder so erst einmal schauen, wie alles läuft. Ich finde, man muss bei dieser besonderen Situation, für die niemand etwas kann, Kulanz zeigen. Letztendlich sind die Eltern in der Verantwortung, wenn sie ihr Kind auf der Schule anmelden, die eine Nummer zu groß ist. Man könnte auch die Ausgabe des Übertrittszeugnisses verschieben. Das zieht wahrscheinlich wieder einen Rattenschwanz nach sich und der Stress setzt sich fort. Viele Eltern sind irgendwann einfach froh, wenn der Übertrittsstress weg ist. Vom Kultusministerium war ganz am Anfang zu hören, dass es eine Aussage zum Übertritt gibt. Bisher kam noch nichts. Ich denke, da wird noch etwas kommen, das die besondere Situation regelt.

    Ich frage mich aber tatsächlich, wie das alles geregelt werden wird, insbesondere im Hinblick auf Abschlussprüfungen und den Übertritt (in den BL, in denen noch Noten darüber entscheiden).

    Ich bin überzeugt, dass da viele Klagen auf die Behörden zukommen und bin gespannt, wie man diesen begegnen wird.

    Beim Übertritt in Bayern sehe ich kein großes Problem. Da es nach den Osterferien effektiv nur eine Woche gegeben hätte, noch im Notfall Proben zu schreiben, fehlen, wenn man es so nimmt, die 3 Wochen, die jetzt entfallen.Es sind so oder so fast alle Proben geschrieben, die Noten sind ziemlich klar. Ob da jetzt noch ein paar wenige Proben fehlen, macht den Kohl nicht fett - Piazolo wollte so oder so die Anzahl der Proben senken, dann sind wir im Augenblick so ungefähr bei dem, was eh kommen wird.

    Ich glaube nicht an viele Klagen. Bei ein paar wenigen Schülern ist es in M und HSU zum Schluss ein Hin und Her. Entweder zum Besseren oder zum Schlechteren. In Deutsch tut sich wegen der hohen Anzahl der Proben zum Schluss nicht mehr so viel. Außerdem kann man auch eine Aufnahmeprüfung machen.

    Bei mir steht ein einziger Schüler dazwischen. Er hätte sich durch eine letzte Probe entweder verbessert oder verschlechtert. Jetzt hat er das Glück, dass er die bessere Note bekommt, weil die für ihn relevante Entscheidungsproben nicht mehr geschrieben werden.

    Ich habe 1966/67 die beiden Kurzschuljahre in Baden- Württemberg als Grundschülerin miterlebt. Da stellte Ba-Wü vom Schuljahrsende, das bislang an Ostern war, auf die Sommerferien als Schuljahresende um. Da kamen dann zwei Kurzschuljahre heraus. Die Kurzschuljahre dauerten inklusive Ferien jeweils 8 Monate. Es haben alle überstanden. Keine Ahnung, ob es dadurch Nachteile gab, ich habe nichts davon bemerkt.

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