Bis hin zum Fehlen aus Trotz, weil jemandem irgendeine Arbeitsanweisung nicht passte.
Das weißt du woher?
Bis hin zum Fehlen aus Trotz, weil jemandem irgendeine Arbeitsanweisung nicht passte.
Das weißt du woher?
wenn die Autokorrektur zuschlägt.
Und wenn sie das nicht tut? Ich verwende keine Autokorrektur. Ich mache meine Fehler noch von Hand.
Natürlich entwickelt sich Sprache durch die Sprecher.
Auch hier kann ich das Reflexivpronomen nicht nachvollziehen. „Die Sprecherinnen entwickeln die Sprache“ verstehe ich durchaus.
Wenn aber eine kleine Gruppe, Sprache auf die Allgemeinheit aufzwingen will wird das einfach nix.
Zwang kann ich keinen erkennen. Was meinst du damit?
Und sonst, solche Entwicklungen fangen doch immer damit an, dass zunächst einzelne, dann wenige neue Konstrukte verwenden, die vielfach zunächst als falsch wahrgenomen werden. Irgendeine muss ja die Erste sein, die etwas sagt oder schreibt. Andere übernehmen das dann oder nicht. Das ist hier nicht anders als bei anderen Entwicklungen.
Wie ich schon schrieb, von außen kann man viel sagen.
Und das sollte man auch tun. Der Blick von außen mag oft nicht passen, trotzdem kann er ein Detail offenbaren, das man von innen nicht sieht. Und dann ist da vielleicht doch eine gute Idee bei. Auch wenn's so klingt, verstehe die Tipps nicht als Klugscheißerei. Sondern als Ideen, die dir angeboten werden. Und dann suchst du dir aus denen aus, was du möchtest. Oder lässt es liegen.
Wie es wirklich und in echt bei euch aussieht, können wir nciht wissen. Und sind vielleicht ganz froh darum.
Nicht ganz egal war ihr auch, dass nur 1/5 der KuK bei der Weihnachtsfeier waren.
Die anderen vier Fünftel haben sich hoffentlich woanders getroffen und im Brausebrand kräftig über die Schulleiterin gelästert.
Das muss sich organisch entwickeln, so wie Sprache das immer macht.
Sprache entwickelt sich? Das macht die enfach so? Die Sprechenden haben da gar nichts mit zu tun? Sprache existiert ga nicht ohne Menschen, die sie verwenden. Und diejenigen sorgen auch für ihre Entwicklung.
Ich glaube nicht, das das Gendersternchen u. ä. der Weisheit letzter Schluss sind. Das sind Versuche, Ideen. Die haben Vor- und Nachteile. Und wir könnten mal schauen, was sich daraus so entwickelt. Entspannt, möcht' man meine, die Situation.
Du weißt schon, dass man den Begriff "Fairplay" auch außerhalb von Spielen einsetzt?
Nein.
Dies stößt bei der Elternschaft meiner Klasse zunehmend auf Unverständnis, da der Unterricht wirklich ständig ausfällt und auch kein Vertretungsmaterial bereitgestellt wird,
Die unterrichtliche Versorgung und Einsatzplanung ist Aufgabe der Schulleitung. Die muss die Löcher so stopfen, dass alle irgendwie Unterricht bekommen. Das heißt, sie muss für ausreichende Vertretung sorgen. Entsprechende Anfragen der Eltern leitete ich an die Schulleitung weiter. Wenn ein Fach gehäuft ausfällt, beschweren sich die Eltern zu recht. Sie müssen nur schauen, welchen Mond sie anbellen.
Wenn die Kollegin krank ist, wrd sie kein Vertretungsmaterial erstellen können. Also muss jemand anderes 'ran.
die Eltern fragen sich, ob der Kollege die SuS überhaupt kennt, die er benotet.
Und wenn nicht. Soll dann eine ganze Klasse „nicht beurteilbar sein“. Letztendlich auch eine Aufgabe für die SL, die dafür sorgen muss, dass aus den Vertretungen Noten entstehen.
Gleichzeitig „beschweren“ sich die Teilzeitkollegen darüber, wie es sein kann, dass sie wegen familiärer Belastungen reduzieren und auf einen großen Teil des Geldes verzichten, wenn man offensichtlich auch einfach Vollzeit arbeiten könnte und sich dann einfach immer krankmeldet.
Möchten sie tauschen? Wären sie also gerne krank und bekämen dafür mehr Geld? Ächt?
Bitte versteht das nicht als Bashing gegen erkrankte Kolleg:innen.
Klingt aber so.
[Quittengelee:] Die Kollegen könnten schweigen in der nächsten Konferenz, oder sobald der SL den Raum betritt.
Klappt eh nicht.
Fairplay/Korrekt-Play
Es ist halt kein Spiel. Wenn Menschen voll-assi behandelt werden, müssen sie sich etwas überlegen, damit sie z. B. nicht krank werden. Es gibt nicht auf jede Ungerechtigkeit eine faire Antwort.
O. Meier Ich hatte verstanden du fragtest nach einer Anrede für alle.
Schau:
Warum sollte sich irgendeine Kommunikation nur an männliche Kollegen richten?
Kommt das nicht vor? Falls doch, welche Anrede soll man denn dan verwenden?
Ich fragte nach einer Anrede für nur männliche Kolleginnen, falls das doch mal — außerhalb des Erfahrungsschatzes von Schmidt natürlich — vorkommen sollte.
"Wertes Kollegium". So mache ich das.
Und damit sind dann nur die männlichen Kolleginnen angesprochen?
Gendern gehört nicht in unseren Sprachgebrauch.
Mittlerweile schon. Wenn auch in geringer Dosierung.
Aber ich finde es gut, dass Leute es machen, denn dann markieren sie sich selbst als woke.
Du meinst, es hilft dir, sie in Schubladen einsortieren zu können? Das ist schön.
Geht auch andersherum, Ich bin mir sicher, dass auch Leute ein Schublade für Menschen haben, die „Ich gendere nicht.“ in der Endlosschleife vor sich her brabbeln.
Und dann kann man besser mit ihnen umgehen.
Ja? Wie denn?
"Liebe Kollegen,
heute wenden wir uns ausdrücklich nur an die männlichen Kollegen, weil ..."
Man braucht also einen extra Satz, weil man das Geschlecht der Angesprochenen nicht in der Anrede ausdrücken kann. Ja, hier ereknnt man gut, wie sich die kurzen knackigen und praktischen Formulierungen durchsetzen. Linguistik zum Anfassen für die, die das nicht studiert haben. Danke.
Aber wie gesagt, das kommt in der Praxis nicht vor.
Meine Erfahrung zeigt, dass die männliche Form, sowohl als Anrede für rein männliche Gruppen als auch — generisch — für mehrgeschlechtliche Gruppen verwendet wird. Manchmal wird es durch den Kontext klar. Manchmal nicht. Insgesamt aber ein gutes Beipsiel dafür, dass sich der Sprachgebrauch immer an der Kürze orientiert, nicht so sehr daran, was man eigentlich ausdrücken möchte.
LIebe Kollegen,
Bitte pinkeln Sie beim nächsten Besuch der Toilette nicht NEBEN das Pissoir.
Das richtet sich doch offensichtlich an Frauen, die den Männern die Toilette vollpinkeln.
Du hingegen gehst [...] davon aus, dass es solche Gelegenheiten gäbe.
Tue ich das?
Dann bliebe tatsächlich die Frage, wie die Gemeinten nun anzusprechen seien, wie du es in #1128 schreibst.
„Liebe männliche Kolleginnen ...“
Liebe Kollegen heißt alle (w/d/m). Warum sollte sich irgendeine Kommunikation nur an männliche Kollegen richten?
Kommt das nicht vor? Falls doch, welche Anrede soll man denn dan verwenden?
Sie kann einem den Job versauen.
Das scheint er schon zu sein.
Auch eine Schulleiterin kann wissen, dass man einen versauten Job vielleicht nicht mit dem gleichen Engagement erledigt wie den interessanten, den man vorher hatte. Also, ich hätte da einige Brocken hnzuwerfen, wenn man mich darum bittet.
Leider ist es oft aber so, dass viele Kolleginnen sich totz der versauten Verhältnis für die Schule aufreiben. Damit stützen sie dann die Schulliterin und arbeiten gegen ihre eigenen Interessen.
Die Kiste vor die Pumpe flitzen zu lassen, hat dagegen durchaus Katharsis-Potential.
Aber WENN ich "Schüler" nutze, dann IMMER mit beiden Endungen
Singular und Plural?
ich sage nicht "Schüler:innen" mit diesem Moment Pause, das fühlt sich beim Sprechen komisch an.
Dann versuche doch mal statt dessen den Glottisschlag.
Es gibt also keine Gelegenheiten, bei denen man sich nur an die männlichen Kollegen wendet
Doch, doch. Die Gelegenheiten gäbe es durchaus. Nur ist es grammatikalisch gar nicht möglich, diese anzusprechen, weil die männliche Form keinen Plural hat. „Kollegen“ ist ja ganz offensichtlich neutral, meint irgendwie alle, zumindest aber Männer und Frauen.
Also so verstehe ich, was mir hier über generische Formen erklärt wird.
Ich bin schwul und gendere nicht. Ich weiß auch nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll.
Ich auch nicht. Warum erwähnst du es überhaupt? Mich interessiert deine sexuelle Orientierung jedenfalls nicht. Und dass du nicht genderst, musst du ja auch nicht extra aufschreiben.
Sollen wir jetzt noch weitere Punkte aufführen, die nichts mit einer geschlechtergerechten Sprache zu tun haben? Oder gibt es in diesem Thread schon genug Strohfrauen?
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