Beiträge von O. Meier

    die Tafel wird eh mit dem PC betrieben

    Das ist eine Konstellation, die mir schon nicht behagte. Auf eine Tafel möchte ich einfach so schreiben können. Eine elektrische Tafel, die zudem noch einen externen Rechner benötigt, ist mir schon zu kompliziert und zu fehleranfällig. Darauf schriebe ich eher nicht.

    Und? Wie muss ich mir das vorstellen, dann hat man auf der Projektionsfläche entweder Tafel oder Computerinhalt oder kamerabild? Mir ist es lieber, neben dem Kamerabild noch etwas scrheiben zu können. Am liebsten analog, das funktioniert zuverlässig. Der technische Aufwand, der betrieben werden muss, damit man digital schreiben kann, ist nicht nur absurd. Er sorgt auch für Fehleranfälligkeit.

    Wir wissen nicht, wie die Konstellation bei der TE aussieht. Aber. Mein Tipp ist, die Kamera als zusätziches Medium zu haben, nicht statt Tafel. Die Beamer haben hoffentlich genug Eingänge.

    Womöglich auch ein Stück Geschmackssache. Aber es ging ja auch um Erfahrungswerte. Das sind meine. Wir haben überall auch noch analoge Schreibmöglichkeiten, die werden auch reichlich genutzt. Ich habe gelegentlich mal noch eine Ergänzung zu einer Präsentation und freue mich dann, dass ich nebenan noch schreiben kann.

    "Elmo" liest man hier die ganze Zeit. Das ist der Name der Herstellerin, nicht des Produktes. Es gibt von dieser Marke ganz unterschiedliche Produkte. Da darf man dann bei einer Empfehlung etwas genauer sein. Schaut doch mal nach, wie die Geräte heißen, mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt.

    Ich finde die Wiedergabe von Farben wichtig, da habe ich festgestellt, dass man die Mobilmodelle von Elmo, die wir damals hatten, genau mal vergessen kann. Nunmehr musste ich aber feststellen, dass es auch vom Beamer abhängt. Man sollte also tatsächlich in Frage kommende Kombinationen ausprobieren.

    HDMI sollte kein Hndernis sein. Der direkte Anschluss an den Beamer ist natürlich schneller handlebar, als noch einen Computer dazwischenzuschalten. Fest anschließen, dann muss man nur noch einschalten.

    Achtet darauf, dass unter der Kamera (also auf dem Tisch) genug Platz ist, dass an auch mal ein Buch oder etwas anderes drunterlegen kann.

    Optischer Zoom ist in der Regel besser als digitaler (aber auch teurer).

    hth

    Wäre es nicht super, wenn wir durch Präventionsmaßnahmen [...] es schaffen würden, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen von derzeit 5,7 mio. auf 3 oder 4 mio. in 10 Jahren sinkt?

    Das wäre insbesondere für die Betroffenen ein Segen. Wer ist denn schon gerne pflegebedürftig? Aber insbesondere was den Bewegungsmangel anbetrifft sehe ich da zappenduster für diese Gesellschaft, bei der nicht bewegen immer mehr zum guten Ton gehört.


    [...] , wird sogar vom Bundesgesundheitsministerium anerkannt:

    [...]

    Das ist sogar als Authoritätsargument eher schwach.

    Aber wenn man etwas verbietet, was erlaubt ist, braucht es Gründe.

    Weil's `ne Schulveranstaltung ist. Und weil Schulen ein Schutzraum für die jungen Menschen sind. Auch vor Drogen, die sonst leicht verfügbar sind. Bei 16- bis 17-Jährigen dürfte einige dabei sein, die regelmäßig konsumieren. Da ist `ne Woche ohne mal eine Abwechslung. Und weil es eine Bildungsveranstaltung ist und kein Urlaub.

    Und wenn sie saufen wollen, sollen sie in den Ferien nach Mallorca fliegen. Aber die Lehrerinnen lassen sie damit bitte in Ruhe.

    Ich jedenfalls bin ich im Stande besoffene Jugendliche zu beaufsichtigen. Ich führe da nicht. Ich habe keine Lust mir das anzutun. Egal, wie hoch die gesellschaftliche Akzeptanz für diese Droge ist.

    aber sich hinter einem Verbot zu verstecken ist deutlich zu kurz gedacht

    Es wäre durchaus eher angebracht, hinter dem Verbot zu stehen. Dann bekommt man es auch durchgesetzt. Wer eh meint, das Saufen sowieso dazugehört und nüchtern alles langweilig ist, wird sich da eher schwer tun. Ich meine tatsächlich, dass eine Klassenfahrt als nüchterner Freiraum den jungen Menschen mehr bringt als eine Sauftour. Das kann ich auch so vermitteln.

    Und ansonsten gilt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit wie bei anderen Verstößen auch. Womöglich ist es angebracht, Trinkerinnen nach Haus zu schicken, vielleicht erreicht man aber bei einmaligen Verstoß mit einer geringfügigeren Maßnahme auch eine Verhaltensänderung.

    Ich halte auch ein absolutes Verbot leichter durchzusetzen, als die Bitte an die Schülerinnen, sich beim Saufen doch bitte zu mäßigen. Wieviel ist den maßvoll? Ab wann ist's zu viel? Da finde ich ich es doch klarer, konsequent „nein“ zum Saufen zu sagen.

    Was die Aufsicht und Bereitschaft anbetrifft. Ich fahre ja nicht. Da ist alles klar. Führe ich aber, bestünde ich auf einem klaren Dienstplan. Pro Mensch 8 Stunden am Tag. Vorher festgelegte Zeiten, Dienstplan also. 10 Stunden nur in Ausnahme. Mit Pausen natürlich. Außerhalb dieser Zeiten wäre ich auch nicht in der Unterkunft der Schülerinnen, sondern in meiner amtsangemessenen oder irgendwo anders. Natürlich müssten genug Leute mitfahren, damit die Dienst abgedeckt werden können. Keine 24-h-Bereitschaften. So beantragte ich eine Fahrt.

    Und natürlich tränke ich nichts. Auch nicht in meiner Freizeit während der Fahrt. Allein, um Restalkohol auf der nächsten Schicht zu vermeiden. Aber auch, weil ich meine Zeit vor Ort nüchtern besser genießen könnte.


    Aber das Einfachste und Sicherste ist immer noch, nicht zu fahren.

    wenn was passiert, wenn ich Alkohol getrunken habe, müsste man wohl erst mal nachweisen, dass das nicht passiert wäre, wenn ich keinen getrunken habe…

    Ziemlich naiv. Die Argumentation, dass der Alkoholkonsum grob fahrlässig war, ist einfach zu führen. Der Rest ergibt sich. Das kann dich erheblich in den Arsch kneifen.

    Klassenfahrt ist Dienst. Im Dienst nüchtern. Immer.

    Wir stehen bei Klassenfahrten immer mit halbem Fuß im Grab, aber ich finde, das ist es wert, weil es für Schüler*innen meistens eine sehr coole Zeit ist, an die sie sich gerne zurückerinnern…und dafür bin ich bereit auch ein bisschen Risiko einzugehen

    Das Risiko, dass du nach eigenen Worten eingehst („Grab“), ist mehr als ein Bisschen. Du schreibst hier, dass du bereit bist, dein eigenes Leben für eine „coole Zeit“ der Schülerinnen zu opfern. Das mag eine Übertreibung sein, trotzdem erscheint mir hier eine Verschiebung von Maßstäben vorzuliegen, die mir nicht zusagt.

    Ich möchte dir da nicht reinreden. Mach, wie es deinem Stil entspricht. Ich wollte nur nicht unerwähnt lassen, dass man das noch anders handhaben kann. Angefangen damit, gar nicht zu fahren (that's what I do), bis zur Fahrtausgestaltung die andere Werte als eine coole Zeit in den Mittelpunkt stellt.

    Als ich noch fuhr, kam ich nie auf die Idee, Alkohol zu erlauben. Bei aller Übung darin, Verantwortung zu übernehmen, die ihnen sicher zusteht, darf man den jungen Menschen gegenüber auch mal ein Verbot durchsetzen. Es gibt immer irgendwo Grenzen, die ihre Bedeutung haben.

    Die Gruppe, die du beschreibst, wird vermutlich ohnehin regelmäßig (an den Wochenenden) konsumieren. Vielleicht wäre eine Woche „ohne“ zwar nicht „cool“, aber aus andere Sichtweise ein hilfreiches Erlebnis.

    Aus dem, was sie, bevor das auffiel, erzählt hat.

    Und weil du die Kollegin für besonders ehrlich hältst, glaubst du ihr immer alles. Dass man über züchische Erkrankungen nicht gerne spricht, kommt dann nicht in Frage. Klaro.

    Mein Tipp: sorge dafür, dass dir die Arbeit nicht über den Kopf wächst. Insbesondere, wenn man etwas zusätzlich übernehmen muss, wie z. B. wegen Krankheit liegengebliebene Klausuren, dann muss man auch mal „nein“ sagen. Wenn noch jemand krank wird, ist auch niemandem geholfen.

    Eventuell hat sie während dieser Zeit als Heilpraktikerin gearbeitet:

    https://www.t-online.de/nachrichten/pa…-enthuellt.html

    Eventuell. Tonline beruft sich auf die Bild. Nicht gerade die belastbarste aller Quellen. Aber es wurde ja noch mehr enthüllt:


    Offenbar geht es der Lehrerin aus dem Ruhrgebiet finanziell gut: Anwohnern zufolge soll sie zwei Wohnungen in Duisburg besitzen.

    Äh, nein, das geht nicht? Wie soll jemand krank werden, die Wohnungen in Duisburg besitzt?[1] Oder ging es hier nur um eine Neiddebatte. Soll die Beamtinnenbesoldung zukünftig vom Vermögen abhängig sein? Statt Vermögenssteuer oder zusätzlich?


    Oder hier:

    Den Krankschreibungen zufolge litt sie an psychischen Problemen.

    Ach? So etwas steht auf „Krankschreibungen“? Falls damit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gemeint sein sollten, nämlich nicht. Woher will das diese unseriöse Redaktion also wissen?

    [1] Vermutlich soll es aber darum gehen, dass Sie Eigentum an zwei Wohnungen hat. Aber in dem zusammengemarmelten Unfug, spielen solche Details sicher keine Rolle.

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