Beiträge von O. Meier

    Ja, ich habe keinen, ihr redet nur welche daher, ich sagte ja auch nur für den Fall, dass es doch mal einen gäbe, was sehr sehr unwahrscheinlich ist. Aber

    Unfälle können immer passieren. Die, denen welche passiert sind, haben die such nicht geplant. Wenn’s passiert, ist’s zu 100% Scheiße.

    wie mit dem Klassenkonto,

    Da stellt ihr euch auch z.T. lieber bockig aufstampfend hin und heult, dass ihr die Sachen braucht.

    Mit einem Klassenkonto habe ich kein Problem. Kann die Schulträgerin gerne einrichten. Zur Verwendung von Privatkonten habe ich eine klare Meinung, die ich sachlich begründen kann. Die Bockigkeit denkst du dir aus. Derartige Unterstellungen sind nicht angemessen.

    Sich innerhalb der geltenden Rechtslage zu bewegen ist keine Bockigkeit. Hier zeigt sich eine merkwürdige Verschiebung von Maßstäben.

    Ich heule auch nicht rum, wenn irgendetwas fehlt. Ich stele das fest und arbeite mit dem, was da ist.

    Nunja, meine Kollegen und ich finden dann lieber praktische Lösungen und fahren damit bisher sehr sehr gut und sicherlich deutlich gesünder.

    Ich finde es besonders praktisch und gesund, irgendwelche Probleme nicht zu meinen zu machen. Ich kümmere mich um die Dinge, für die ich zuständig bin. Lösungen für alles andere finden diejenigen, die dafür zuständig sind.

    damit bin ich dann raus.

    Ja, „wir“ sind dann stattdessen ein Bisschen bockig.

    warum du immer so auf der Versicherung rumreitest

    Ich halte nur die Idee, die Versicherung werde schon zahlen, weil es eine Anweisung gab, für naiv. Die Versicherung interessiert das vielleicht gar nicht, warum du etwas getan hast, sondern wie. Wenn du dich z. B. nicht an die notwendigen Unfallverhütungsmaßnahmen gehalten hast, zahlen sie halt mal nicht.

    Genau so naiv finde ich es, zu meinen, es passiere schon nichts, weil man dies und das einschätzen könne. Man hat sich schnell mal verschätzt. Oder galibst du, dass die die verunfallt sind, vorher mussten, dass es schief geht? Oder glaubten die auch, sie hätten alles im Griff, da könne nüschte passieren?

    Schade, dass deine Schüler nichts sind!

    Eine dergestalt grobe Missinterpretation einer Aussage ist mir selbst in diesem Forum lange nicht mehr begegnet. Ich finde sie unverschämt, respektlos. Und. Gefährlich.

    Da steckt doch die Idee dahinter, dass man sich für seine Schülerinnen aufopfern müsse. Dass man sich nicht innerhalb der eigenen dienstlichen Verpflichtungen um sie kümmern könne. Das ist falsch.

    Was haben denn meine Schülerinnen davon, wenn ich Stühle schleppe? Und was haben sie davon, wenn ich mich dabei verletze und womöglich ausfalle? Lernen sie dann etwas oder wäre es besser, wenn ich sie unterrichte?

    Meine Schülerinnen haben etwas davon, dass ich mich um genügend Stühle kümmere, indem ich eine Anforderung an die Hausmeisterin schreibe, anstatt Unterrichtszeit mit so etwas zu verplempern.

    Ja, es ist eine Einstellung, die ich nicht nachvollziehen kann

    Musst du ja nicht.

    sondern um Stühle, Regale usw. die man sogar alleine bewegen kann.

    Dann soll jemand die alleine bewegen, die es für wichtig hält.

    Das machen wie gesagt die Schüler z.T. täglich selber und stellen sich nicht so an, wie einige von euch hier.

    Meine Schülerinnen scheiben höchstens eines Stuhl im Klassenraum an einen anderen Tisch. Über den Flur oder die Treppe hoch o. ä. tragen die unter meiner Aufsicht nichts. Es gibt Kolleginnen, die lassen Schülerinnen auf Tische steigen, um einen Beamer einzuschalten. Käme ich nie drauf.

    für mich kein versicherungstechnisches Problem

    Für die Versicherung aber vielleicht. Ob die zaht, weißt du hinterher. Im Zweifelsfall redet sie sich darauf hinaus, dass du die falschen Schuha anhattest oder die Haare nciht zusammengebunden. Fachpersonal hat die entsprechende Arbeitskleidung.

    wenn die Schulleitung das anordnet

    Lässt du dir das immer brav schriftlich geben? Du glaubst doch nicht ernsthalft, dass die Schulleiterin ihren Kopp hinhält, wenn es gekracht hat.

    Egal ob der Schulleiter es hätte anordnen dürfen oder nicht, das ist dann nicht mehr das Problem der Lehrer.

    Doch. Es ist immer das Problem derjenigen, die verletzt wird oder erkrankt. Wenn man des Rest seines Lebens Scheiße am Hacken hat, ist es doch wurscht, wer für was verantwortlich ist.

    Ich verstehe nicht, wie wenig manche Leute sich selbst wert sind.

    Ich schleppe jedenfalls keine Möbel. Wenn niemand da ist, die es macht, wird's auch nivht so wichtig sein.

    müsste es nämlich Kolleg:inn:en heißen.

    Müsste? Nein, könnte. Du stellst hier eine weitere Version vor, wie man gendern könnte. Mei, mach's halt so, wenn du das für gu hältst. Die Idee dahinter, irgendwie männliche und weibliche Form zusammenzupuzzeln, allerdings, überzeugt mich nicht. Damit ist man nicht weiter als mit dem Binnen-I. Also voll Achtziger.

    Die Stern- und die anderen bisher diskutierten Formen schließen explizit alle mit ein.

    Das wird als Lehrer denke ich besser.

    Nerin. Nichts wird einfach so besser, schlechter, anders oder heller. Man kann sich um sich kümmern, als Ingeneurin genau so, wie als Lehrerin oder als Müllfrau.

    Wenn dir in der einen Rolle

    Zeit und Energie

    fehlt, dann auch in der anderen. Insbesondere Energie gewinnst du nicht, durch den Wechsel. Und mit der Zeit, das könnte kritisch werden. Die Vertrauensarbeitszeit, als die Vorgabe der Dienstherrin, dass du dir vieles selbst einteilt, ist verdächtig dafür, dass wenig Zeit bleibt.

    Körperlich Aktivität, Sport, Bewegung, das ganze Programm halte ich auch für wichtig. Das nimmt für mich einen hohen Stellenwert ein. Danach teile ich mir meine Zeit ein. Das ging übrigens bei meiner vorherigen Tätigkeit einfacher, als Lehrerin musste ich das erst wieder lernen.

    War für mich damals als Kind ganz klar, da ich 2 Hinweise dafür hatte:

    Auf dem Schild meines Zahnarztes stand "Zahnarztpraxis Frau Dr. ..."

    Ähnlich wie Müllmann, ist der weibliche Zahnarzt dann Zahnartzfrau.

    Das die auf das Schild nicht "Zahnarztfraupraxis Dr ..." schreiben war mich auch klar; hört sich einfach komisch an.

    Schade das man nicht einfach Zahnärztin zur Zahnärztin sagen kann, weil man beweisen muss, wie praktisch das Maskulinum für alle ist.

    Frauen haben immerhin ein eigenes Genus mit einer eigenen Form. Männer haben gar keine spezifische Form (wie Lehreron oder so etwas) und das Maskulinum ist kein Genus nur für Männer, sondern nur für Belebtes/Menschliches.

    Das generische Maskulinum hat den Nachteil dieser Zwitterstellung eben sowohl Maskulinum als auch generisch zu sein. Verwendet man etwas anderes als geschlechtsneutrale Form. Könnte das Maskulinum ganz Maskulinum sein.

    Wer auf dem generischen Maskulinum beharrt, sorgt eben dafür, dass die armen ohnehin so zurückgesetzen männlichen Personen noch nicht mal eine eigene grammtikalische Form haben, nachdem ihnen ja sonst schon alles vorenthalten wird.

    Du schmeißt hier zwei Ebenen zusammen, die getrennt zu betrachten sind. Chairman/chairwoman -> chair(person) betrifft die Lexik. Da hat die feministische Linguistik auch im Deutschen ihre Berechtigung (Kameramann -> Kamerafrau). Die Movierungen betreffen aber die Morphologie und daran kann man deutlich schwerer etwas dran ändern. Das liegt im Sprachkern und nicht weiter außen wie die Lexik.

    Und was bedeutet das jetzt für unseren sprachlichen Alltag, wenn wir diese beiden "Ebenen" schön sauber trennen?

    Und diese Frage zu kompliziert oder zu schwierig, denkt besser nicht darüber nach sondern lacht einfach:

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