20:00 h? Ist schon wieder Stammtisch? Na gut.
daß alle Ökos immer das Fliegen verteufeln, dann aber mit ihren Schiffsreisen, Haustieren (insb. Pferd und Co.), Schiffsreisen und Heizungen noch viel mehr co2 raushauen,
Ob diese Aussage sich den Allquantor redlich verdient hat, könnten wir überprüfen, wenn wir wüssten, was denn nun eine „Öko“ sein soll. Ich bin ohnehin keine, aber nach oben vermutlich verwendeter Definition sicher nicht, da ich keine Schiffsreisen mache und kein Pferd besitze. Von beidem vermute ich aber, dass es weder notwendige noch hinreichende Bedingungen für „Öko“ sind. Trotzdem fliege ich nicht gern.
sich dabei moralisch überlegen fühlen
Keine Ahnung, wie man sich da fühlt. Wie man eine solche Gefühlslage bei einer Gruppe von Menschen diagnostizieren möchte, ist mir schleierhaft. Quelle?
und den Flugreisenden noch ein schlechtes Gewissen einreden wollen.
Das Gewissen nützt dem Klima nichts. Ich vermute eher, dass die Menschen, die über die ökologische Belastung durch z. B. Flugreisen sprechen, bei anderen auf eine Verhaltensänderung abzielen. Wäre das möglich?
Leute, ein modernes Verkehrsflugzeug braucht pro Sitzplatz und 100km weniger als 3 Liter, eure Autos, zumal sie im Durchschnitt mit 1,2 Personen besetzt sind, brauchen mehr.
Okay. Was ist denn nun unser Tipp? Mehr fliegen? Auch zur Arbeit? Und dann in den Süden, um Heizkosten zu sparen, nachdem man das Pferd zum Abdecker gebracht hat? Oder fliegen wir alle nach New York? Oder kann man auch damit anfangen, bei jeder der eigenen Entscheidungen auch den ökologischen Fußabdruck dessen, was man da vorhat, in die Entscheidung einzubeziehen? Geht es vielleicht gar nicht immer um die anderen sondern auch mal um eine selbst?
Mir geht es halt auf den Driss,
Ein sachliches Umgehen damit schadet auch nichts.