Beiträge von O. Meier

    Ich habe eine Vielzahl von Rucksäcken im Einsatz, die ich in der Regel nach Transportgut (Volumen) auswähle. Einen Teil habe ich gebraucht übernommen. Die sind alle schon eine zeitlang in Betrieb, ich vermute, die kann man so nicht mehr kaufen.

    Der bequemste, also derjenige, der am wenigstens aufträgt, die Bewegung am wenigsten einschränkt, und den ich auch über längere Zeiträume tragen kann, ist ein SB-30 von Fjäll Räven. Der wurde als Snow-Board-Rucksack verkauft. Er trägt sich auch noch gut, wenn ich ihn mit schweren Dingen belade.

    Aber das ist ja nur subjektiv.

    Ich möchte anraten auf ein gutes Tragesystem zu achten. Der Netzrücken mag gut sei und anständige Polster an den richtigen Stellen auch. Aber vernachlässigt mir den Hüftgurt nicht. Der sollte passend gepolstert und gut einstellbar sein, so dass das Gewicht auf den Hüften ablastet, nicht so sehr auf den Schultern. Dann sollte es noch so einen kleinen Gurt geben (gibt es da einen Fachbegriff für?) der zwischen den Schulterriemen sitzt und deren verrutschen verhindert.

    Ich habe einen (größeren) Rucksack, bei dem der Hüftgurt nicht mit dem Sack vernäht ist, sondern an einem Punkt gelagert. So macht der die Bewegungen der Hüfte gegenüber dem Rücken mit. Gold.

    Und ansonsten: im Laden gehen und ausprobieren. Wenn die gut sind, haben die auch Gewichte da.

    Hilft das? Ich weiß es nicht. Nur so ein paar Ideen, die mir in den Kopf kommen.

    Wie viele Stöckchen möchtest du denn noch hinhalten?

    Vierzehn.

    Öffne doch einen eigenen Thread und diskutiere mit denen, die möchten,

    Ich habe weder den Religionsunterricht, die Behauptungen bezüglich seiner Wirkung für das Verständnis der Grundlagen unserer Gesellschaft, noch die Idee, Schülerinnen mit biblischen Geschichten zu belästigen, hier eingebracht. Ich habe lediglich Fragen hierzu gestellt. AFAIK gibt es die Möglichkeit, Teile eines Threads auszulagern. Das muss wohl aber von Adminstratorinnen gemacht werden. AFAIK.

    deine Gewaltphantasien

    Die waren bisher nicht Gegenstand der Diskussion. Warum sollten wir über diese sprechen? Es wird doch nicht wieder ein Versuch sein, die Diskussion von der Sache auf die Person zu lenken? Das Schema, unliebsame Threads zu eskalieren, damit die geschlossen werden, hatte ich schon benannt?

    Für Letzteres benenne die konkreten Stellen

    Gerne. Meine Frage nach konkreten Beispielen blieben bisher unbeantwortet. Insofern verstehe ich diese Anfrage. Quid pro quo, Agentin Starling.

    Wie wäre es mit der Kreuzigung daselbst? Nicht unbedingt das, was man als artgerechte Haltung bezeichnen möchte. Im Gegenteil eine ziemlich sadistische Nummer.

    [...]

    Die römische Hinrichtungsmethode des Kreuzigens sollte einen dazu Verurteilten absichtlich besonders langsam und grausam töten. Es konnte Tage dauern, bis sein Tod eintrat. Das möglichst lange qualvolle Sterben der Gekreuzigten sollte den Verurteilten demütigen und den Betrachter einschüchtern und abschrecken.

    [...]

    Der Tod durch Ersticken, Kreislaufkollaps oder Herzversagen trat bei nicht schon vorher geschwächten Menschen meist innerhalb von drei Tagen ein. Ihm gingen Qualen wie Durst, Wundbrand und Verkrampfung der Atemmuskulatur, je nach Jahreszeit auch Hitzeschäden bzw. Erfrierungen voraus.

    [...]


    Ja, so war'n's halt, die Römerinnen. Und da kann man sich historisch mit auseinandersetzen. Wie alt, meinst du, sollten Kinder dafür sein?

    Das ist aber noch nicht alles. Viel schwerer wiegt der ethische GAU, der hier eingeleitet wird. Was für eine Gesellschaft soll das sein, in der die „Vergebung von Sünden“ nicht an Reue gebunden ist, an Einsicht und Wiedergutmachung, sondern an ein Menschenopfer? Warum muss jemand zu Tode gefoltert werden? Oder Zumindest ins Koma? Brutal und öffentlich.

    Ethisches Handeln entsteht dadurch, dass Menschen sich der Folgen ihres Handelns bewusst sind, dass sie die Verantwortung dafür übernehmen, dass sie bereit sind, ihre Fehler zu verstehen, versuchen diese zu entschärfen und zukünftig weniger davon zu begehen. Aber nicht aus „Mir egal, mir wird ja vergeben, jemand anders wurde schon massakriert.“

    Was genau möchtest du Kindern davon erzählen?

    Diskussion zur Exegese ein

    Mir ist wohl bekannt, dass „die Bibel“ kein homogenes Buch ist. Es ist eine (willkürliche) Sammlung bronzezeitlicher und antiker Idee. Weit weg von Widerspruchsfreiheit. Mehrfach übersetzt. Da kann man viel 'ruminterpretieren und behaupten, wie was gemeint sein könnte. Nenn' es Exegese oder Ausflüchte. Die unterschiedliche Interpretationen liefern seit Jahrhunderten Anlässe für gewaltsame Auseinandersetzungen.

    Wie hilfreich ist dieses Buch also für unsere Gesellschaft?

    Die gesellschaftserklärende Funktion von Reliunterricht kam von Kollege Gymshark , wenn ich recht erinnere. Deswegen möchte aber vielleicht Kollegin Zauberwald nicht erklären, warum sie was von der Arche Noah vorliest.

    Das sind zunächst zwei unterschiedliche Aspekte in dieser Diskussion.

    Zum zweiten: wenn man Kinder in der Schule etwas vorliest, halte ich es lediglich für eine Minimalanforderung zu prüfen, ob es sich um kindgerechte Inhalte handelt. Bei dem Gewaltfetisch, der der Bibel innewohnt, habe bei diesem Buch so meine Zweifel.

    Zum ersten. Richtig. Diese Floskel wurde von Gymshark eingeworfen. Ich hätte nichts dagegen, wenn sie etwas genauer ausführt, was das meinen könnte.

    Es ist aber schon bezeichnend, dass auch sonst niemand diese Floskel mit Inhalt zu füllen vermag.

    In der Grundschule haben wir Geschichten (Gleichnisse?) gehört und dann ein Bild dazu gemalt - aber auch projektweise Papyrus hergestellt undso. Im Gymnasium - und hier passt es dann doch irgendwie zum Fredthema Lesekompetenz - haben wir stundenlang Texte gelesen und davon ne Inhaltsangabe machen müssen. ich finde im Nachhinein, dass das ziemlich nützlich war, weil dafür sonst in keinem Unterricht Zeit war. Aber auch hier wurden wir nicht bekehrt - in der Sek I gings viel um so Ethikthemen - wir haben auch uns damit beschäftigt, ob es Jesus wirklich gegeben hat und Zweiquellentheorie für Bibel undso gemacht. In der Sek II viel Religionskritik und ich kann mich an ne sehr tolle Unterrichtsreihe erinnern, in der es um die Rolle der Kirche bei Kriegen ging.

    Ja, fein. Freut mich. Für was davon braucht es denn nun einen konfessionsbezogenen Unterricht?

    aber ich störe mich sehr an diesem Satz. Ich habe leider keine Zeit,

    Letztendlich ist diese Diskussion in einer Online-Nische auch nicht wirklich wichtig. Trotzdem könntest du ja, ganz zeiteffizient, ein Beispiel nennen, in dem eine Relgion etwas zur Erklärung der Welt beiträgt.

    aber die Hochnäsigkeit von NaturwissenschaftlerInnen, die sich quasi religiös an ihren Popper klammern,

    Das ist zunächst ein Vorwurf, der mich nicht trifft. Ich habe keine Naturwissenschaft studiert (obwohl ich an solchen interssiert bin) und Popper kenne ich nur dem Namen nach. Was ich mich aber ernsthaft frage, ist, warum du hier auf einmal auf die Naturwissenschaften abhebst. Bis eben ging es noch um das Verhältnis der Wissenschaften zur Religion, nicht um das nur der Naturwissenschaften.

    owohl Zauberkunst/Illusionskunst als auch die Geschichte von und der Glaube an "Zauberei" im Sinne von Magie werden in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen erforscht.

    Diese Verwechselung ist ziemlich plump. Dadurch wird doch die Zauberei nicht zur Wissenschaft.

    Man kann sich wissenschaftlich mit Religionen auseinandersetzen. Aber die Reproduktion der Innenansichten ist eben keine Wissenschaft.

    Oder ziehst du wirklich in Erwägung, nach Norddeutschland in Palims Schule zu reisen und Gewaltszenen aus der Bibel vorzulesen?

    Zunächst mal war das Angebot, Palim s Kindern aus der Bibel vorzulesen, nicht ihren Schülerinnen. Aber nein, das habe ich nicht tasächlich vor, wie ich bereits erklärt habe. Ich kann kein Kind so sehr verachten, dass ich ihm aus der Bibel vorläse.

    ich empfinde es als drohend und nicht sachlich.

    Was ist das für ein Buch, wenn bereits das Angebot, daraus vorzulesen, als Drohung betrachtet wird? Soll das wirklich für Kinder geeignet sein?

    Palim scheint das Angebot aber nicht als Drohung zu empfinden. Sie sorgt sich lediglich darum, dass es langweilig sein könnte. Sonst sei's wie beim Handelsblatt.

    grobe Vorstellung des Leben Jesus

    Aha. Das Leben von Tom Riddle könnte die jungen Menschen auch interessieren.

    weil das Ziel von Religionsunterricht nicht sein sollte, die Schüler zu genau einer zuvor festgelegten theologischen Sichtweise zu erziehen, sondern dass sie auf Basis der wissenschaftlichen Grundlagen einen eigenen Zugang entwickeln. Ich sehe hier einige Parallelen zum Literatur- oder Politikunterricht.

    Die Religionsgemeinschaften haben einen Anspruch darauf, dass ihre „Sichtweise“ der Dinge im konfessionsbezogenen Religionsunterricht als bare Münze verkauft werden muss. Also so, als wenn die SPD die Wahrheiten für den sozialdemokratischen Politik-Unterricht festlegte. Oder Bastei-Lübbe legte fest, welches die gute Literatur sei.

    sondern dass sie auf Basis der wissenschaftlichen Grundlagen einen eigenen Zugang entwickeln.

    Der Zugang zu Religion auf wissenschaftlicher Grundlage ist einfach: Es wird viel behauptet und nichts ist belegt. Religionen leisten keinen Beitrag zur Erklärung der Welt.

    Reli ist ordentliches Unterrichtsfach, von der Verfassung geschützt, die Lehrkräfte haben studiert und eine Unterrichtserlaubnis, die Inhalte vorgegeben.

    Religion ist das einzige Fach, für das man festlegen musste, dass es sich um eine ordentliches Unterrichtsfach handeln soll. Alle andern werden auf wissenschaftlicher Grundlage unterrichtet.

    Hier wurde angemerkt, dass Religionskenntnisse, insbesondere Kenntnisse von biblischen Inhalten, zum Verständnis der Grundlagen unserer Geseelschaft beitrügen. Die Nachfrage, welches Grundlagen das seien, bleiben wiederholt unbeantwortet. Statt dessen wir auf einen Formalismus verwiesen.

    Ansonsten kommen nur inhaltsleere Floskeln.

    Parallel versuchen andere, den Thread durch Gepampe zu eskalieren. Ob das in der Absicht geschieht, ihn der Schließung auszusetzen, oder ob das nur billigenden in Kauf genommen wird. Beides aber ist kein Disksussionverhalten, das mir behagt.

    Nein, das kann dir nicht klar sein,

    Das ist schade. Wenn man etwas in der Schule unterrichten möchte, sollte man das nachvollziehbar begründen können. Dass das für die eigene Glaubens-Bubble passt, reicht nicht.

    für andere sind es Glaubensinhalte, Texte, denen sie einen Stellenwert zuschreiben und die sie auf die eine oder andere Art auslegen, wodurch sie wichtige Inhalte für ihr Leben geben.

    Welche Inhalte wären das? Kann man die Floskeln durch etwas konkretes ergänzen? Und warum sollen die Inhalte der einen wichtig für die Schülerinnen sein?

    Da du diesen Glauben - oder Glauben an sich - in Frage stellst,

    Tue ich das? Habe ich jemals bezweifelt, dass Mensche das eine oder andere glauben?

    stellt sich dir die Frage nach dem Inhalt des Buches und welche dieser Inhalte kindgerecht sind nicht.

    Eben doch. Die Frage, ob man Kindern so etwas in der Schule zumutet, stellt sich doch für jedes Buch gleichermaßen.

    Andere setzen sich im mit dieser Frage auseinander

    Das rue ich auch. Gerade jetzt, in diesem Moment. Wir sprechen darüber.

    und finden Lösungen, mit alten Texten entsprechend deren Aussagen umzugehen und die Inhalte kindgerecht zu vermitteln.

    Bevor man das tut, wäre zu klären, ob das denn Inhalte sind, die man Kindern vermitteln sollte.

    Und wieder andere sehen in den Texten zwar keine religiösen Aspekte, erkennen jedoch ein Kulturgut, das es zu vermitteln gilt.

    Ja. Kann man machen. In einem entsprechend angelegtem Unterricht. Die reine Innenbetrachtung im Konfessionsbezogenen Religiosnunterricht greift zu kurz.

    Da kannst du zur Salzsäule erstarren, weil du einen Tanz ums goldene Kalb witterst, während du die Propheten im eigenen Land Sündenböcken gleich in die Wüste schicken möchtest.

    Diese Redewendungen kann man auch ohne Vermittlung der Glaubensinhalte zu verstehen. Natürlich ist es interessant, wo sie herkommen. Die Annahme, dass eine Göttin tatsächlich jemanden tötet, indem sie sie in eine Salzsäule verwandelt, ist dazu nicht notwendig.

    Wenn man es nicht schafft, die jungen Menschen dazu zu bewegen, ihre Sprechgarnitur ein paar Tage zu Hause zu lassen, gibt es keine befriedigende Lösung.

    Sowohl das Einsammeln als auch andere Kontrollmaßnahmen nerven doch nur. Die Omnipräsenz der Apparate erfordert eine Omnipräsenz beim Gegensteuern.

    Ein Grund mehr, nicht auf Klassenfahrten zu fahren.

    Es wäre ja schade, wenn die Kinder mit Handelsblatt oder Bibel verknüpfen würden, dass es langweilig ist.

    Also gibt es außer der Langeweile kein Problem, wenn man Kindern Bibeltexte vorliest. Okay. Dann frage ich auch dich, ob es OK ist, wenn ich vorbeikomme und deinen Kindern aus der Bibel vorlese. Ich suche auch ein paar Stellen aus, die nicht langweilig sind.

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