Beiträge von O. Meier

    Die Geschichte der Dezernentin, die früher die eigene Schulleiterin war, kommt mir doch etwas arg zufällig vor. Lässt mein Troll-O-Meter auch nicht gerade abklingen.

    Ansonsten: Du hast dich fürs WBK entscheiden, weil dir das damals attraktiver erschien. Jetzt stellt sich heruas, dass die Entscheidung mit Nachteilen verbunden ist, die du damals nicht abschätzen konntest. So what? Wenn du keine Zeitmaschine hast, änderst du das nicht mehr.

    Wenn du dich von der Gram davon abhalten lässt, aus der Situation das beste zu machen, dann ist das so. Wenn du daran krank wirst, bist du auch nicht weiter.

    Die unverhohlene Kirchenkritik ist in dem von alpha zitierten Kapitel ab S. 268 augenfällig.

    Z. B.: „Der Discours und seine anderen Werke wurden auf den päpstlichen Index (der vernoteten Bücher) gesetzt, da in ihnen im Sinne der Kirche verbrecherische Versuch unternommen wurde, die Welt aus den Gesetzen der Mechanik zu erklären, nicht aber aus dem Willen Gottes.“

    Wenn man diesem Text etwas vorwerfen kann, dann, dass er nicht kritisch genug mit der wissenschaftsfeindlichen Haltung der katholischen Kirche ins Gericht geht.

    Ich erwarte von dir eine öffentliche Entschuldigung.

    Entschuldigungen einfordern ist Unsinn. Entweder jemand merkt, dass das Mist gebaut hat und bittet um Entschuldigung. Oder sie merkt es nicht. Dann kann man die formelle Entschuldigung auch nicht brauchen.

    Ansonsten. Ja. Die Nazi-Relativierung ist unerträglich. Danke fürs Melden. Für ein deutliches Einschreiten der Moderation wäre ich dankbar.

    Denke, dass wird der erkrankte Kollege schon selbst wissen.

    Wenn er nicht belästigt werden möchte, schaltet er seine Dienst-Mailbenachrichtigung einfach ab.

    Die erkrankte Kollegin ist krank. Es kann durchaus Teil des Krankheitsbildes sein, dass man sich eben nicht von der Arbeit distanzieren kann. Insofern kann es richtig sein, schon gar nichts zu fragen.

    Es kann sogar umgekehrt sinnvoll sein, einer kranken Kollegin, die ihre Hilfe anbietet, zu bescheiden, dass das nicht nötig ist.

    ("Man schreibt auf gar keinen Fall einen Kollegen an, der länger krank war - auch wenn es um wichtige Infos geht.")

    Wir wissen tatsächlich nicht, was die Kollegin hat. Das ist auch gut so. Bei längeren Erkrankungen ist aber die Wahrscheinlichtkeit, dass es etwas züchisches oder züchosomatisches ist, hoch.

    Bei Burnout und verwandten Problemen ist es der Genesung zuträglich, die Erkrankte vollständig von der Arbeit zu distanzieren. Je schneller sie gesund wird, umso besser für alle Seiten. Man sollte also nicht nur aus medizischen Gründen und Mitmenschlicheit die kranke Kollegin in Ruhe lassen, sondern auch aus rein betriebswirschaftlichen Abwägungen.

    und es kam zu einer Abstimmung, dass nicht alle neuen Klassen, sondern wieder nur die Hälfte davon als BYOD-Klassen eingerichtet werden.

    Hmhmhm. Dein Beitrag klingt mir etwas durch den Schaum gesprochen. Ihr seid da systematisch 'ran gegangen und am Ende war's doch für's Gesäß. Dass das keine Freundensprünge auslöst, kann man wohl verstehen.

    Auf der anderen Seite betrifft das etwas auf der Arbeit. Die macht man soundsoviel Stunden am Tag. Ich wollte mein Glück nicht daran hängen. Ich versuche schon lange nicht mehr für oder in der Schule etwas zu verändern. Insondere nicht, wenn es ums Digitale geht. Ich hätte da Fachkenntnisse zu bieten. Ich muss ich aber nicht damit herumschlagen. Entscheidungsgremien sind nicht immer Expertinnenrunden. Ich werde da niemanden therapieren.

    Ich biete zurzeit eine AG (spezifische Sportart) an, an der gerade mal noch drei Schülerinnen teilnehmen. Die haben Spaß, ich auch. Auch da biete ich meine Expertise (Trainerinnen-Lizenz) weitergehend an. Manche Kolleginnen nutzen das. Manche nicht. Wenn die Lehrerinnen keinen Bock haben, entgeht den Schülerinnen ein Angebot. Das ist fürs Gesäß, aber ich rege mich nicht darüber auf. Ich freue mich über die, die kommen.

    Es gab da immer wieder Anfragen aus bestimmten Bildungsgängen, ob man das nicht fest ins Programm aufnehmen könne, das passe so gut zu der Ausbildung/Fachrichtung. Ja, tu es. Aber aus den gleichen Bildungsgängen kamen auch Widerstände. Wie, das kostet Geld? Da muss ich noch etwas organisieren? Und es ist auch immer leider so, dass die eine oder andere Schülerin dann zufällig krank war, weil eine Herausforderung oder etwas Neues auf sie zukam. Ja, dann kommen die halt nicht. Ich möchte mich aber nicht damit herumschlagen, wenn so ein Angebot kein Angebot mehr ist, sondern regulär auf dem Stundenplan steht.

    Also arbeite mich dreien statt mit dreihundert und komme gut hin.

    Bei der Digitalisierung geht es sicher um etwas anderes. Diese wird von dir als essentiell wahrgenommen und nicht als Möglichkeit zur Abrundung und Verbesserung des Ausbildungsangebotes.

    Ich weiß nicht, wie bei euch die Entscheidungsstrukturen sind, aber muss denn so etwas abgestimmt werden? Unsere Tablet-Klassen wurden zwischen Schulleitung und koordinierenden Lehrkräften für die Bildungsgänge „verhandelt“. Da wurd' das gemacht.

    Wenn ich das richtig sehe, ist die einzige Anforderung für die Kolleginnen in euren BOYD-Klassen, dass sie das Material auch elektrisch zur Verfügungn stellen. Es geht also um ein paar Uploads. Maximal darum, nicht ohnehin digital vorliegende Sachen auf den Scanner zu legen. Nee, da weiß ich auch nicht, was der Ärger soll. Das kann man wirklich machen. Ich lade, seit wir diese haben, so ziemlich alles auf die Lernplattform hoch. Da ich die Dateien eh irgendwie von zu Hause in die Schule bekommen muss, ist das kein zusätzlicher Aufwand. Oder ist das bei OneNote erschreckend kompliziert?

    Ich weiß nicht, ob es den Gegnerinnen wirklich um Digitaliserung und den anzupassenden Workflow geht oder ob die nicht schlicht die Schnauze voll haben von „Neurerungen“, weil die schon oft genug mit Ärger und Arebit aber ohne Nutzen geendet sind. Da hätte ich nämlich auch Verständnis für.

    Was ist auch noch nicht ganz verstehe, ist, wo denn nun die Probleme für dich entstehen, wenn nicht alle Klassen BOYD machen: Geht es darum, dass man in dem Fall (irgendwie symmetrisch) Material in Papierform zur Verfügung stellen muss?

    Es geht ja um den Quereinstieg.

    DER Quereinstieg. Singular.

    Jedes Bundesland hat da so seine eigenen Regeln (und die können sich ändern). Deshalb wurde nach dem Bundesland gefragt. Die Frage hast du ignoriert. Und um was für Punkte geht es? Credit Points?

    Und was ist mit Berufserfahrung?

    Nichts genaues weiß man nicht.

    Viel Erfolg.

    Manchen Äußerungen scheint hier ein Fehlverständnis von Naturwissenschaften zu Grunde zu liegen. Diese sind deskriptiv, nicht präskriptiv. Sie sagen, wie etwas ist, nicht, wie es sein muss.

    Man kann sehr wohl feststellen, dass die (evolutionäre) Anpassung an die Umwelt anders aussieht, wenn sich die Umwelt ändert. Das nimmt uns aber nicht ab, Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Gesellschaft zu übernehmen. Die eigenen Schülerinnen als Trottel zu deklarieren, deren Leben man nicht durch eine technische einfache Maßnahme wie einen FI-Schutzschalter schützen sollte, kann ein Gesellschaftsentwurf sein.

    Das ist aber keine Gesellschaft, in der ich Leben möchte.

    Interessant an der „Nur die Harten kommen in' Garten“-Fraktion, ist doch, dass sie auch gut heulen kann, wenn etwas gerade mal nicht so läuft, wie sie's gerne hätte. Kann euch das nicht versöhnen?

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