Beiträge von O. Meier

    angehende ErzieherInnen würde gerne auf Klassenfahrt fahren

    Da der Wunsch von den jungen Menschen ausgeht, halte ich den nachfolgenden Vorschlag für mehr als angebracht:

    Wir haben ganz gute Erfahrungen damit gemacht, Schülerinnen und Schüler arbeitsteilig in Kleingruppen bestimmte Punkte selbst organisieren zu lassen und lediglich die Rahmenbedingungen vorzugeben.

    Nota bene: eine Schule ist kein Reisebüro.

    Ansonsten: Habt ihr nicht in der Nähe eine Zeltwiese o. ä.? Haben wir teilweise sogar kostenfrei bekommen. Zelte und Ausrüstung zusammenleihen.Tagesprogramm organisieren die jungen Menschen. Gemeinsam kochen am Feuer aus selbst gesammelten Holz (vorher abklären, ob erlaubt).

    Ja. Einer der häufigsten Gründe ist tatsächlich „Mein Mann verdient genug“ und das finde ich aus mehreren Gründen nicht „gültig“. Zumindest eine genauere Prüfung wäre hier angebracht

    Verstehe ich nicht. Möchtest du, dass die Antragsstellerin das Einkommen der Gattin offen legen muss, um Teilzeit genehmigt zu bekommen?

    Und das gemeine Volk da draußen hält es für eine gute Maßnahmen, weil kaum noch jemand hinterfragt.

    Die ungemeinen „Fachleute“ da drinnen auch.

    Denken ist anstrengend.

    … und macht Spaß. You can’t have one without the other.

    Ich habe fertig mit dem digitalen Unterricht. Ich ertrage ihn nur noch.

    Inwiefern musst du ihn denn ertragen. Bestimmst du nicht, wie digital dein Unterricht ist?

    Je nach Thema und Methode bringt Internet-Recherche wenig bis nichts.

    Viele Fortbildungen taugen nichts, sind nicht gut. Trotzdem kann man sich ja auf die Idee einlassen, dass die Fortbildenden sich überlegt haben wie die Inhalte zu den Fortzubildenden kommen.

    Online ’rumwuseln kann ich auch zu Hause. Ich bedankte mich schön, wenn ich zu einer Fortbildung anreiste und es dort dann hieße „Kuckst du Internet“. Ich erwarte schon vorbereitetes Material.

    Ja, warum nicht? Ich habe das nie bestritten (in der Annahme, dass du das auf die hier diskutierten Abordnungen in NRW beziehst). Eine gewisse Freiwilligkeit bei der Entscheidung könnte allerdings nützlich sein.

    Schwierig, wenn man etwas nicht auf dem Schirm hat. Auf der anderen Seite kann es hilfreich sein, sich einer neuen Aufgabe ein wenig unvoreingenommen zu nähern, sich darauf einzulassen und dann mal zu schauen, wie gut es passt.

    Wenn von oben Mehrarbeit durch Unterrichtstundenaufstockung oder größere Klassen aufgedrückt wird, müssen andere Arbeiten bei gleichbleibender Gesamtarbeitszeit reduziert werden. Einfachste Mathematik.

    So wird ein Teil der Kolleginnen reagieren. Ein anderer Teil wird trotzdem versuchen, den Pudding an die Wand zu nageln.

    So oder so, „verlieren“ wir dann auch nicht weniger Schüler.

    Es mag ja sein, dass der Rock eng sitzt. Bei der einen oder anderen kneift er womöglich sogar etwas.

    Das ist aber kein Grund, ihn noch enger zu nähen.

    Die z. B. Teilzeitmöglichkeiten wurden ja nicht ohne Grund eingeführt. Wenn die Gründe weiter bestehen, kann man die Möglichkeiten nicht einfach streichen.

    Wenn die Dienstherrin die Röcke so eng macht, dass sie nicht mehr passen, springen die Leute da ’raus und machen in der Unterwäsche etwas anderes. Dann machen die leeren Röcke die Arbeit?

    Dann ist es doch schön, wenn Leute mit fundierten Mathematik-Kenntnissen an die Grundschulen gehen. Alles andere wäre Verschwendung derer.

    Und vielleicht kann man sich mal fragen, ob das Scheitern im Mathematik-Studium nicht auch mit dem „fachlich anspruchsvollen“ Mathematik-Unterricht, den sie vorher hatten, zusammenhängt.

    um den Job "gut" zu machen

    Man muss sich an vielen Stellen vom Anspruch lösen, den Job gut machen zu können. Die Umstände und Strukturen geben das oft nicht her. Lasst uns zusehen, dass wir den Job dauerhaft ausreichend machen. Da haben alle mehr von, als sich beim Versuch, es besser zu machen, zu verheben.

    Wenn die Vorgaben „ausreichend“ nicht mehr zulassen, dann ist’s halt nur noch … hm … was kommt dann?

    Wer dann an die Grundschule geht, hätte auch gleich das fachlich einfachere Grundschulstudium machen können.

    Liest du hier mit? Die TE hatte die Erkenntnis, lieber Primar machen zu möchten, etwas spät, letztendlich aber noch nicht zu spät. Wäre es dir lieber, dass sie an einer Schulform unterrichtet, an der sie eigentlich nicht sein möchte.

    Und zur Reduktion des Lehramtsstudiums auf das „[F]achliche“ muss man hoffentlich nichts mehr sagen.

    Ich hoffe doch, dass kein Mathe Info Absolvent an die Grundschule verschwendet wird.

    Mach’ dir keine Sorgen. Der Einsatz mit den Fächern im Primarbereich ist keine Verschwendung. Eine fachlich fundierte Ausbildung in diesen Fächern hilft den jungen Menschen, wenn sie an die weiterführenden Schulen kommen.

    Würde ich bei den Fächern verbieten.

    Ja, so sind sie. Immer irgendetwas verbieten. Fernreisen, Fleischkonsum, Laufbahnwechsel. Möchtest du wirklich in einer solchen Verbotsgesellschaft leben?

    Ich nähme das alles nicht so ernst. Da sitzt ’ne Kommission und wird dafür bezahlt, dass sie Vorschläge macht.

    Die können auch kein Wasser den Berg hinauf laufen lassen. Also packen die die üblichen Mangelverwaltungsvorschläge in einen netten Text und legen das vor. Genau so wie wir, wenn wir ein Konzept für irgendeinen Schiss schreiben sollten.

    Mehr arbeiten kann und werde ich nicht. Wenn ich also meine Arbeitszeit anders aufteilen soll, mache ich das.

    Klar, aber dann verliere ich z.B. die eigenen Rentenbeiträge der letzten Jahre, seitdem ich Beamter bin, nur der Arbeitgeberanteil wird nachgezahlt. Ab einem gewissen Dienstalter ist die Entamtung grade mit Blick auf die Rente ruinös.

    Naja. Dann musst du halt abwegen, was dir wichtiger ist. Denn immerhin:

    anderswo bewerben und das ggf. sogar noch mit interessanten Aufgaben/Gehaltssteigerung etc. verbinden

    Nochmal langsam:

    interessanten Aufgaben/Gehaltssteigerung

    Wobei mich hier etwas wundert, dass dich neue Aufgaben interessieren könnten. Hattest du dich nicht darauf eingestellt, Arbeitsblätter aus dem Archiv an sechsköpfige Lerngruppen auszuteilen?

    An der Förderschule wartet eine neue Aufagbe auf dich. Kümmer dich um dich und sorg dafür, dass sie interessant wird. Bei gleicher Bezahlung, weiterlaufenden Pensionsansprüchen und geringem Kündigungsrisiko.

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