Beiträge von O. Meier

    Bei der aktuellen Witterung ist mir dann noch ein Nachteil von Radwegen aufgefallen. Diese kriegen entweder gar keinen Winterdienst oder sind später dran. Mit dem Herbstlaub ist's das Gleiche. Das liegt teilweise noch im Frühjahr auf den Radwegen, während die Fahrbahnen regelmäßig gefegt und poliert werden.

    Ich habe kein so großes Problem über überfrorenen Schneematsch zu radeln. Aber ich glaube nicht, dass das wirklich zur Sicherheitssteigerung eingeplant ist. Vielmehr kümmert man sich um den „normalen“ Verkehr, also um den, der brummt und stinkt. Radlerinnen interessieren einfach nicht.

    es wäre für Fahrradfahrer sicherer, weiterhin im normalen Straßenverkehr mitschwimmen zu müssen anstatt auf separaten Radwegen, oder?

    Mit dem „normalen“ Verkehr meinst du dann den motorisierten? That's the spirit, my friend. Diese Diktion möcht ich direkt hinter „mehr Energiebedarf ist Fortschritt“ in die TOP 10 der fünf gründlichsten Abgesänge auf das Klima einordnen.

    Suggerieren möcht' ich gar nichts. Aber blättere doch mal in den Tageszeitungen 'rum, wenn über Fahrradunfälle berichtet wird, wie viele davon beim Abbiegen auf Segregationswegelchen passieren und wie wenige im Mischverkehr.

    Und das nur, weil es unzumutbar scheint, dass ein abbiegendes Fahrzeug vorher sicherstellt, dass auch ein kollisionsfreies Abbiegen möglich ist?

    Ich soll mich auf einen schmalen Randstreifen mit schlechter Oberfläche schieben lassen, nur weil es unzumutbar erscheint mit genügend Abstand zu überholen?

    Ich halte es generell für mehr als zumutbar, sich an die Regeln zu halten, Rücksicht zu nehmen und andere nicht zu gefährden. Trotzdem passiert es nicht durchgängig.

    Eng überholen ist eine drohend, gefährdend, aggressiv. Schlicht asozial. Von Menschen, die sich so verhalten, erwartest du, bei dem komplexen Vorgang des Abbiegens über eine Geradeausspur hinweg besondere Rücksicht zu nehmen und besonders aufzupassen?

    Leider kann man die Aufmerksmkeit nicht beliebig willkürlich steuern. wer das versucht ignoriert triviale psycholgische Erkenntnisse. Man rechnet halt nicht rechts von der Rechtsabbiegespur mit weiteren Fahrzeugen. Man übersieht sie also, weil man sie schlicht nicht auf dem Schirm hat.

    Also schaut man sich an, was besser funktioniert. Der Mischverkehr ist sicherer, auch wenn sich dann „normale“ Verkehrsteilnehmerinnen die Fahrbahn mit niederen, unmotorisierten Lebensformen teilen müssen.

    bei Einfahrten bewegen sich regelmäßig auch Fußgänger in und gegen die Fahrtrichtung.

    In der Tat sind diese seltener Opfer von Rechtsabbiegeunfällen.

    Oder sollen diese jetzt auch ohne Trennung vom Pkw-Verkehr auf den Straßen laufen? Sorry, das ist natürlich bewusst polemisch und überspitzt.

    Nein. Das ist eine gute Idee. Nennt sich Shared Space.

    Warum lachst du?

    Dieses Gelache übereinander halte ich für keinen angenehmen Diskussionsstil.

    Ansonsten verstehe ich das ganze Gewusel nicht. Wenn man gebeten[*] wird, auf die Schreibweise des Namens zu achten, dann kann man das machen. Das wäre höflich. Oder man lässt es, wäre nicht so höflich, aber auch nicht schlimm.

    Warum man seitenweise Argumente dafür sucht, einen Namen falsch zu schreiben, versteh ich nicht.

    [*] Mehr war's nicht. Es hat sich niemand aufgeregt oder geärgert. Die Brigade Strohfrauen haben andere durchs Dorf getrieben.

    Das nennt man rum (O.) Meiern.

    Ah, es geht dann wieder zur Person. Bei jemandem, der Freude beim Zusammentreten von Menschen empfindet, muss man ja vorsichtig sein. Zum Glück ist hier online.

    Die korrekte Schreibung des Namens hinter dem "@" führt übrigens dazum, dass das System den Namen erkennt und der Erwähnten eine entsprechende Benachrichtigung zukommen lässt. Und ja, höflich finde ich es auch. Aber darüber diskutiere ich lieber nicht mit Leuten, die Freude am zusammentreten von Menschen empfinden.

    Du, ich weiß langsam nicht mehr, von wie vielen Zentimetern du redest und welche Fahrbahnbreite, ob mit oder ohne Mittelstreifen.

    Äh, was? Ich rede gar nicht über Fahrbahnbreiten. Die 3,5 m schmale Fahrbahn, auf der sie gerne überholen möchte, brachte plattyplus ins Spiel. Kann natürlich auch eine Übertreibung sein.

    Im Kreisverkehr, zu dem ich mich noch nicht geäußert habe, hat es häufig nur einen Fahrstreifen. Man fährt ja nur in eine Richtung. Da spräche ich dann schon nicht von der Fahrbahnmitte.

    Und ansonsten. Schrieb ich schon mal. Man sollte nicht zu weit rechts fahren.


    Wenn du den Troll ohne das zu begründen in den Raum stellst,

    Ich hatte da schon was zu geschrieben. Die ersten behindertenfeindlichen Bemerkungen kamen vor der Mitteilung, dass die Abordnung an eine Förderschule gehen solle. Das war der Anlass für die nächsten abwertenden Bemerkungen.

    solltest du ihm auch eine Möglichkeit eröffnen, das zu entkräften

    Bitte. Es lohnt sich, meine ich, nicht, das groß zu diskutieren. Ich meine, dass könnte Getrolle sein. Andere sehen das anders.

    Legt man die Reifen der Fahrzeuge zugrunde, ergibt sich ein Abstand von ca. 0,6-0,7m zwischen Reifen und Fahrbahnrand.

    Das wäre gepflegter Unsinn. Man misst einen Abstand doch nicht zur Fahrzeugmitte.

    jeweils 0,3m zum Rand bzw.

    Das wäre mir zur wenig. Einen solch geringen Abstand kann ich nicht empfehlen.

    bzw. zum Mittelstreifen,

    Seit wann hat eine 3,5 m schmale Fahrbahn einen Mittelstreifen?

    daß sie beim Erschallen eines Motorengeräusches von hinten weiter nach links gefahren sind

    Das ergibt ja wenig Sinn. Ich empfehle grundsätzlich nicht zu weit rechts zu fahren.

    Wäre der Radfahrer einfach weiter geradeaus gefahren, wäre das Motorrad von hinten mit 1,5m Seitenabstand vorbeigekommen bei 3,5m Fahrbahnbreite auf der gut ausgebauten Bundesstraße. Aber

    Eine Fahrbahn von 3,5 m finde ich nicht sonderlich gut ausgebaut. Als Fahrstreifen kann ich mir das noch vorstellen, aber als Fahrbahn?

    Aber rechne doch mal vor, wie viel Abstand zu den Fahrbahnrändern in Anbetracht der geschätzen Fahrzeugbreiten dann noch bleibt. Ein Fahrrad kannst du mit 60 cm ansetzen. Wie breit ist so ein Motorrad?

    Aber durch das zur Mitte hin lenken des Radfahrers wurde es dann mehr als eng.

    Egal, warum es zu eng ist. Wenn es nicht reicht, darf man nicht überholen.

    Das liegt aber in aller Regel nicht am bösen Willen, sondern an der Überlegung, ob man es noch vor dem Gegenverkehr rundrum schafft, wieviel wohl 2m sind, ob man lieber runterbremst von 100 auf 30 und hinter der Radlerin bleibt usw.

    Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstehe. Aber meinst du, dass bestimmet Überlegungen dazu führen können, dass man eine Radlerin (zu) eng überholt? Das Ergebnis eine irgendiwe gearteten Abwägung ist das "Jo, da fahr' ich mal eng vorbei." Das ist aber kein böser Wille? ja, was denn sonst?

    Nee, man sorgt besser aktiv dafür, dass keine auf die Idee kommt, ohne Spurwechsel zu überholen.

    Wenn der Radler in der Mitte von der Fahrbahn ist

    Das habe ich noch nie erlebt.

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