Beiträge von O. Meier

    Warum lachst du?

    Dieses Gelache übereinander halte ich für keinen angenehmen Diskussionsstil.

    Ansonsten verstehe ich das ganze Gewusel nicht. Wenn man gebeten[*] wird, auf die Schreibweise des Namens zu achten, dann kann man das machen. Das wäre höflich. Oder man lässt es, wäre nicht so höflich, aber auch nicht schlimm.

    Warum man seitenweise Argumente dafür sucht, einen Namen falsch zu schreiben, versteh ich nicht.

    [*] Mehr war's nicht. Es hat sich niemand aufgeregt oder geärgert. Die Brigade Strohfrauen haben andere durchs Dorf getrieben.

    Das nennt man rum (O.) Meiern.

    Ah, es geht dann wieder zur Person. Bei jemandem, der Freude beim Zusammentreten von Menschen empfindet, muss man ja vorsichtig sein. Zum Glück ist hier online.

    Die korrekte Schreibung des Namens hinter dem "@" führt übrigens dazum, dass das System den Namen erkennt und der Erwähnten eine entsprechende Benachrichtigung zukommen lässt. Und ja, höflich finde ich es auch. Aber darüber diskutiere ich lieber nicht mit Leuten, die Freude am zusammentreten von Menschen empfinden.

    Du, ich weiß langsam nicht mehr, von wie vielen Zentimetern du redest und welche Fahrbahnbreite, ob mit oder ohne Mittelstreifen.

    Äh, was? Ich rede gar nicht über Fahrbahnbreiten. Die 3,5 m schmale Fahrbahn, auf der sie gerne überholen möchte, brachte plattyplus ins Spiel. Kann natürlich auch eine Übertreibung sein.

    Im Kreisverkehr, zu dem ich mich noch nicht geäußert habe, hat es häufig nur einen Fahrstreifen. Man fährt ja nur in eine Richtung. Da spräche ich dann schon nicht von der Fahrbahnmitte.

    Und ansonsten. Schrieb ich schon mal. Man sollte nicht zu weit rechts fahren.


    Wenn du den Troll ohne das zu begründen in den Raum stellst,

    Ich hatte da schon was zu geschrieben. Die ersten behindertenfeindlichen Bemerkungen kamen vor der Mitteilung, dass die Abordnung an eine Förderschule gehen solle. Das war der Anlass für die nächsten abwertenden Bemerkungen.

    solltest du ihm auch eine Möglichkeit eröffnen, das zu entkräften

    Bitte. Es lohnt sich, meine ich, nicht, das groß zu diskutieren. Ich meine, dass könnte Getrolle sein. Andere sehen das anders.

    Legt man die Reifen der Fahrzeuge zugrunde, ergibt sich ein Abstand von ca. 0,6-0,7m zwischen Reifen und Fahrbahnrand.

    Das wäre gepflegter Unsinn. Man misst einen Abstand doch nicht zur Fahrzeugmitte.

    jeweils 0,3m zum Rand bzw.

    Das wäre mir zur wenig. Einen solch geringen Abstand kann ich nicht empfehlen.

    bzw. zum Mittelstreifen,

    Seit wann hat eine 3,5 m schmale Fahrbahn einen Mittelstreifen?

    daß sie beim Erschallen eines Motorengeräusches von hinten weiter nach links gefahren sind

    Das ergibt ja wenig Sinn. Ich empfehle grundsätzlich nicht zu weit rechts zu fahren.

    Wäre der Radfahrer einfach weiter geradeaus gefahren, wäre das Motorrad von hinten mit 1,5m Seitenabstand vorbeigekommen bei 3,5m Fahrbahnbreite auf der gut ausgebauten Bundesstraße. Aber

    Eine Fahrbahn von 3,5 m finde ich nicht sonderlich gut ausgebaut. Als Fahrstreifen kann ich mir das noch vorstellen, aber als Fahrbahn?

    Aber rechne doch mal vor, wie viel Abstand zu den Fahrbahnrändern in Anbetracht der geschätzen Fahrzeugbreiten dann noch bleibt. Ein Fahrrad kannst du mit 60 cm ansetzen. Wie breit ist so ein Motorrad?

    Aber durch das zur Mitte hin lenken des Radfahrers wurde es dann mehr als eng.

    Egal, warum es zu eng ist. Wenn es nicht reicht, darf man nicht überholen.

    Das liegt aber in aller Regel nicht am bösen Willen, sondern an der Überlegung, ob man es noch vor dem Gegenverkehr rundrum schafft, wieviel wohl 2m sind, ob man lieber runterbremst von 100 auf 30 und hinter der Radlerin bleibt usw.

    Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstehe. Aber meinst du, dass bestimmet Überlegungen dazu führen können, dass man eine Radlerin (zu) eng überholt? Das Ergebnis eine irgendiwe gearteten Abwägung ist das "Jo, da fahr' ich mal eng vorbei." Das ist aber kein böser Wille? ja, was denn sonst?

    Nee, man sorgt besser aktiv dafür, dass keine auf die Idee kommt, ohne Spurwechsel zu überholen.

    Wenn der Radler in der Mitte von der Fahrbahn ist

    Das habe ich noch nie erlebt.

    Doch, aus irgendeinem Grund meint sie

    Nein. Ich möchte mir nichts unterstellen lassen. Erst recht nicht von jemandem, der sich darüber freut, dass Menschen zusammengetreten werden.

    Road Rage mit 2cm-Überholvorgängen aus Frust der Autofahrer, wäre besser.

    Zwischen Road Rage und Separation gibt es auch noch Vernunft. Leute, die aus Frust andere gefährden, bedrängen oder bedrohen, sollte man gar nicht am Straßneverkehr teilnehmen lassen.

    Meine Erfahrung — und die deckt sich mit der vieler Alltagsradlerinnen, mit denen ich im Gespräch bin — zegt, dass man umso enger überholt wird, je weiter man rechts fährt. Es dazu auch mal eine Untersuchung. Detail liegen mir nicht mehr vor. Ich weiß auch nicht, ob das in der Forschung weiter verfolgt wurde.

    Wer Sorge hat, zu eng überholt zu werden, sollte sich von Schmutzstreifen und ähnlichen Konstrukten fernhalten. Die führen nämlich auch zu geringeren Überholabständen. Das liegt wohl daran, dass der Überholvorgang von der Überholenden gar nicht als solcher wahrgenommen wird. Man faährt halt an der das auf dem Streifen vorbei, wenn man sie überhaupt wahrnimmt.

    Wird der Fahrstreifen als gemeinsam wahrgenommen, hat man jemanden VOR sich, an dem man vorbei muss, nimmt sie also wahr und leitet ein ordenliches Überholmanöver ein.

    Natürlich dient enges Überholen als Drohung und ist ein aggresiver Akt. Trotzdem passiert dabei reichlich wenig. Denn die Überholende wird kaum willentlich einen Kratzer im heiligen Blech riskieren. Man will ja abends noch masturbieren.

    Naja aktuell wird das Batterieauto als Allheilmittel beschworen.

    Das nützt nichts. Allheilmittel gibt es ohnehin nicht. Und beschwören bringt auch nichts. Ich gäbe nicht so viel auf derlei Geschwurbel.

    So lange wir zwei Tonnen Blech für erhbelich weniger Nutzlast durch die Gegend schieben, kriegt man keinen guten Wirkungsgrad hin. Stromautos sind leiser, das wäre ein Vorteil. Sie verbrauchen aber nicht weniger Platz als Verbrenner, sidn also Stauverursacher. Sie haben das gleiche Gefährdungspotenzial gegenüber „schwächeren“ Verkehrsteilnehmerinnen. Und sie setzen eben erheblich Energie für hohle Nüsse (also für den Transport der Tara-Masse) um.

    Der andere Motor nützt da nichts. Und die Diskussion ob Batterie, Oberleitung oder Brennstoffzelle ist doch eine Strohfrau, so lange man vom Wirkunsggrad nichts wissen will.

    Die Wiederholung deiner Aussagen macht sie nicht Wahr.

    Und lautes Aufstampfen mit dem Fuß widerlegt sie nicht. Gegen welche Aussagen hast du denn etwas vorzubringen?

    Habe ich mich bei der Masse der Fahrzeuge verschätzt? Ist es vielleicht nur ein Tonne, oder doch anderthalb? Und was ist mit den Drei-Tonnen-SUVs? Von der Größenordnung her ist das so oder so erheblich mehr als die Nutzlast.

    Wenn es darum ginge, das ganze Blech zu transportieren, dann wäre das so. Es geht aber doch darum, die Insassen, deren Gepäck und Milchtüten zu transportieren. Und damit kommt man nun mal auf einen beschissenen Wirkungsgrad. Deshalb braucht man immer fettere Motoren für immer fettere Blechdosen. Fahrrad und zu Fuß beweisen, dass man erheblich weniger Leistung und damit erheblich weniger Energie benötigt, um eine Person zu transportieren.

    Wo habe ich mich denn jetzt geirrt? Klarstellungen sind immer gerne willkommen.

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