Doch, aus irgendeinem Grund meint sie
Nein. Ich möchte mir nichts unterstellen lassen. Erst recht nicht von jemandem, der sich darüber freut, dass Menschen zusammengetreten werden.
Road Rage mit 2cm-Überholvorgängen aus Frust der Autofahrer, wäre besser.
Zwischen Road Rage und Separation gibt es auch noch Vernunft. Leute, die aus Frust andere gefährden, bedrängen oder bedrohen, sollte man gar nicht am Straßneverkehr teilnehmen lassen.
Meine Erfahrung — und die deckt sich mit der vieler Alltagsradlerinnen, mit denen ich im Gespräch bin — zegt, dass man umso enger überholt wird, je weiter man rechts fährt. Es dazu auch mal eine Untersuchung. Detail liegen mir nicht mehr vor. Ich weiß auch nicht, ob das in der Forschung weiter verfolgt wurde.
Wer Sorge hat, zu eng überholt zu werden, sollte sich von Schmutzstreifen und ähnlichen Konstrukten fernhalten. Die führen nämlich auch zu geringeren Überholabständen. Das liegt wohl daran, dass der Überholvorgang von der Überholenden gar nicht als solcher wahrgenommen wird. Man faährt halt an der das auf dem Streifen vorbei, wenn man sie überhaupt wahrnimmt.
Wird der Fahrstreifen als gemeinsam wahrgenommen, hat man jemanden VOR sich, an dem man vorbei muss, nimmt sie also wahr und leitet ein ordenliches Überholmanöver ein.
Natürlich dient enges Überholen als Drohung und ist ein aggresiver Akt. Trotzdem passiert dabei reichlich wenig. Denn die Überholende wird kaum willentlich einen Kratzer im heiligen Blech riskieren. Man will ja abends noch masturbieren.