Beiträge von O. Meier

    Solche unmöglichen Versetzungen und Abordnungen tragen sicherlich nicht zur Zufriedenheit und Gesundheit der Lehrkräfte sowie zur Qualität des stattfindenden Unterrichts bei.

    Beides waren noch nie Kriterien. Allerdings meine ich, dass eine neue oder veränderte Aufgabe besser zu hendeln ist, wenn man dieser nicht von vornherein feindlich gegenübersteht.

    Es ist immer einfach, etwas nicht können zu wollen, und dann auch prompt nachzuweisen, dass man es nicht kann. Und wer mal gründlich die Erdbeeren umgegraben hat, muss keine Gartenarbeit mehr machen.

    Vielleicht bin ich da ein wenig BK-geprägt. Ich mache fast nichts, was ich eigentlich gelernt habe. Wir haben ständig neue oder veränderte Bildungsgänge, ein großen Batzen an züchisch oder sonst chronisch Kranken und sozial Behinderten. Und das liefe alles besser, wenn wir vorab die passende Ausbildung bekämen, statt uns durchwurschteln zu müssen.

    Zum anderen habe ich im Verein mittlerweile recht viel mit inklusivem Sport zu tun. Da bin ich irgendwie 'reingerutscht. Ich hätte mir auch nicht zugetraut mit Menschen mit Behinderung arbeiten zu können, ich dachte, ich könne das nicht. Mittlerweile habe ich sogar ein Fortbildung dazu genossen. Ich stelle in der Praxis fest, dass Leute gibt, die zwar weniger Ausbildung haben, trotzdem mit dieser Aufgabe besser klarkommen. Trotzdem bin ich da nicht Fehl am Platze. Und daher meine ich, dass man so etwas lernen kann.

    Besser wäre vorab, besser wäre systematisch, aber es geht.

    That said, kannst du gerne „Ich will nicht“ mit deiner Dienstherrin diskutieren. Viel Erfolg.

    Aber solche Ideen sind ja nun aus der Not der Mangelverwaltung geboren und in der Schulaufsicht gibt es ja ohnehin nur die zensierte Duden-Ausgabe, in der Worte wir „Wirkungsgrad“ fehlen.

    Ich versteh durchaus, das Leute sich erstmal umkucken, wenn man ihnen mitteilt, dass sie demnächst so arbeiten werden, dass ganz andere Aspekte ihres Berufes betont werden. Aber trotzdem ist das keine „Zumutung“ und insbesondere keine „Strafexpedition“ und was für Begriffe hier noch gefallen sind.

    „Ich will nicht“ (was ist eigentlich aus „möchte“ geworden?) ist weit weg von „unzumutbar“. Ich möchte eigentlich gar nicht arbeiten. Meine Hobbys können meinen Tag füllen. Im Lichte der monatlich kontrollierten Kontenbewegung erscheint mir eine berufliche Tätigkeit aber bis zur Zumutbarkeit erträglich.

    Ich glaube nicht, dass jemand hier bewusst abwertend gegen Kinder oder Förderschüler schießt.

    Hm, die TE hat sich schon behindertenfeindliche geäußert. Und dann werden hier Begriffe wie „Strafexpedition“ verwendet. Äh, nee.

    Dass die TE hier die Abordnung an eine Förderschule als besonders schlimm darstellt, passt in ein unschönes Bild. Indes kommt es mir sovor, als wenn hierbei die Fakten nicht ganz so genau genomen werden, statt dessen das Narativ als eingängig betrachtet wird. Abordnungen seien „raus“, es gebe aber nichts Schriftliches? Alles nur mündlich über die Schulleiterin?

    Nachtigall, ick hör dir trapsen.

    Ich würde generell ein striktes Handyverbot an Schulen und Schuluniformen begrüßen.

    Bei allen Regeln muss man natürlich auch schauen, ob und wie man sie durchgesetzt bekommt. Beim Handyverbot habe ich da so meine Bedenken. Auch wenn mir ein Ende der Dauerablenkung behagt, weiß ich nicht, ob ich mir den Stress antun möchte. Ich kenne Schulen, an denen noch nicht mal ein Rauchverbot durchgesetzt wird.

    Die Uniformen dürften dann auch wirklich Uniformen sein. Mit allem, was dazu gehört. Also insbesondere Dienstgradabzeichen für die Lehrerinnen. Hier glaube ich aber noch weniger, dass das kommen wird.

    Es geht doch im Thread darum, ob ich Arzttermine während der Unterrichtszeit legen kann oder nicht. Oder

    Bei einer Kinderwunschbehandlung kann man das nicht nur, sondern muss das sogar. Damit wäre die Sache erledigt. Eine einigermaßen geschickte Schulleiterin weiß, dass die betroffene Kollegin das alles mit der Ärztin abgeklärt hat. Damit wäre die Sache erledigt.

    OK, ich habe gerade mal nachgeschaut. Ich habe mir da etwas anderes vorgestellt. Ich dachte das wäre eine eher homöopathische Behandlung, damit man "leichter schwanger wird".

    Du hast „Ich möchte um Entschuldigung für meine unangemssenen Bemerkung bitten.“ etwas komisch formuliert. Aber mit etwas Empathie und gutem Willen versteht man es trotzdem.

    Konkret bezog sich dieser Begriff weniger auf die TE als vielmehr auf KollegInnen, die quasi mit Ankündigung krank sind, wenn ihnen etwas nicht passt.
    Sollte so nicht passieren. Darf formal auch nicht passieren. Tut es aber leider eben doch.

    Bestimmte Situationen bedeuten eben für manche Menschen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Erfahrungen und Kenntnisse der eigenen Grunderkrankung erlauben es, dass man eine Einschätzung des Risikos angeben kann. Wenn jemand also sagt, dass z. B. die Vertretung morgens in den ersten beiden Stunden dazu führt wird, dass sie erkrankt, ja, dann ist das mit Ansage. Wenn sie jemand trotz dieser Ansage einsetzt, ist das nicht sonderlich fürsorglich.

    Wer ist denn jetzt die Buhfrau? Die Kolleegin, die sich um ihre Gesundheit sorgt und diese Sorgen mit den Verantwortlichen teilt? Oder die Verantwortlichen, die diese Soregn ignorieren.

    Ich finde es schade, wenn man sich grundsätzlicn nicht vorstellen kann, dass jemand, die sich krank meldet, auch krank ist. Eine solche Misstrauensatmosphäre macht übrigens auch krank.

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